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Silicium aus China

EU verlängert Antidumpingmaßnahmen

Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Antidumpingmaßnahmen wurde von der europäischen erzeugenden Industrie erneut ein Antrag auf Auslaufüberprüfung mit dem Ziel der unveränderten Weitergeltung gestellt.

Gleichzeitig brachte der Europäische Verband der Silizium Verwender EUSMET einen Antrag auf Interimsüberprüfung zur Neuberechnung der Höhe der Antidumpingzölle ein, um diese Zölle herabsetzen oder gänzlich aufheben zu lassen.

 

In Bezug auf die Auslaufüberprüfung kommt die Europäische Kommission zu dem Schluss, die Antidumpingzölle fortzuführen. Als Grund für ihre Entscheidung gibt sie den weiteren Anstieg der Einfuhren aus China, trotz der geltenden Maßnahmen, an. Darüber hinaus zeigen die wirtschaftlichen Kennzahlen zwar durchwegs einen positiven Trend, sind aber zum Teil so gering, dass der Wirtschaftszweig der Union nicht vom Marktwachstum profitieren kann. Im Falle des Außerkrafttretens der Maßnahmen, wäre mit einem weiteren erheblichen Anstieg der Einfuhren aus China zu rechnen.

 

Betreffend die teilweise Interimsüberprüfung stellt die Europäische Kommission fest, dass die Höhe der Antidumpingmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Silicium mit Ursprung in China geändert werden sollte. Die Antidumpingmaßnahmen sollten im Einklang mit der Regel des niedrigeren Zolls eingeführt werden. Die Kommission verglich die Schadensbeseitigungsschwelle und die Dumpingspanne. Die Zollsätze sollten in Höhe der Dumpingspanne oder der Schadensbeseitigungsschwelle festgesetzt werden, je nachdem, welche niedriger ist.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/1077, Amtsblatt L 179  v. 5.7.2016 die Beibehaltung der Antidumpingzölle in verringerter Höhe von 16,8% (vorher 19%) bekannt.

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