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Stahlräder im Straßengebrauch aus der VR China

  EU leitet Antidumpingverfahren ein

Mit Bekanntmachung 2019/C 60/07 (Amtsblatt C60/19 v. 15.2.2019) gibt die Kommission, die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen die Einfuhren von Stahlrädern mit Ursprung in der Volksrepublik China bekannt.

Bei den zu untersuchenden Produkten handelt es sich um Stahlräder für Fahrzeuge des Straßengebrauchs, auch mit Zubehör und/oder Reifen, die bestimmt sind für Straßenzugmaschinen, für Kraftfahrzeuge für den Transport von Personen und/oder Waren, für Kraftfahrzeuge zu besonderen Zwecken (z. B. Feuerwehrwagen, Straßensprengwagen), für Anhänger, Sattelanhänger, Wohnwagen und ähnliche nicht selbstfahrende Fahrzeuge. Die betroffenen Waren sind derzeit unter den KN-Codes ex 8708 70 99 und ex 8716 90 90 (TARIC-Codes 8708 70 99 20, 8708 70 99 80, 8716 90 90 95, 8716 90 90 97) eingereiht (Diese Angabe der KN- und TARIC-Codes gilt nur informationshalber).

Die folgenden Waren sind ausgenommen: Stahlräder für die industrielle Montage von derzeit unter die Unterposition 8701 10 fallenden Einachsschleppern, von derzeit unter die Position 8703 fallenden Kraftfahrzeugen, von derzeit unter die Position 8704 fallenden Kraftfahrzeugen mit Kolbenverbrennungsmotor mit Selbstzündung (Diesel- oder Halbdieselmotor) und einem Hubraum von 2 500 cm3 oder weniger oder mit Kolbenverbrennungsmotor mit Fremdzündung und einem Hubraum von 2 800 cm3 oder weniger und von derzeit unter die 8705 fallenden Kraftfahrzeugen, Räder für Straßen-Quads, in einem Stück gegossene Radteile in Sternform, aus Stahl.

Die Dumpingspanne hat der Antragssteller unter Hinzuziehung des Länderbericht der Europäische Kommission über Marktverzerrungen in China rekonstruiert. Im Bericht der Kommission war festgestellt worden, dass die für Stahlfelgen wesentlichen Produktionskosten für Stahl und Energie in China verzerrt seien. Der Antragssteller legte Informationen und Nachweise vor, wonach in einem Beobachtungszeitraum zwischen Juli 2015 und Juni 2018 die Unionshersteller materiellen Schaden durch gedumpte Importe aus China erlitten hätten. 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchte, müssen sich innerhalb von 15 Tagen (1.3.2019) nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der Kommission melden (GD Handel, Direktion H, Büro CHAR 04/039, 1049 Brüssel, Belgien, Dumping: TRADE-STEELWHEELS-DUMPING@ec.europa.eu, Schädigung: TRADE-STEELWHEELS-INJURY@ec.europa.eu) und innerhalb

von 37 Tagen (28.3.2019)  einen ausgefüllten Fragebogen retournieren. Nähere Details zu den Formalitäten enthält die Bekanntmachung 2019/C 60/07. 

Vorläufige Antidumpingzölle können eingeführt werden, und zwar spätestens 7 Monate, allerspätestens 8 Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Innerhalb von 12 Monaten, allerspätestens 14 Monaten, muss die Untersuchung abschlossen werden.