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Vor- und Nachspanndrähte und –Litzen aus nicht legiertem Stahl mit Ursprung in China

EU verlängert Antidumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung

Gegen Einfuhren von PSC-Drähten und –Litzen der Tarifnummern ex 7217 und ex 7312 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Im Mai 2014 wurde auf Antrag von ESIS (European Stress Information Service) eine Auslaufüberprüfung der Maßnahmen mit dem Ziel der Weitergeltung dieser eingeleitet.

 

Die Kommission hat in ihrer Untersuchung nun festgestellt, dass die erhebliche Gefahr einer Handelsumlenkung weg von weniger attraktiven Drittländern hin zum Unionsmarkt besteht, sollten die Maßnahmen aufgehoben werden. Auch die verfügbaren Kapazitätsreserven in China würden zu einem Anstieg von gedumpten Ausfuhren führen.

 

Die Kommission spricht sich daher für die Beibehaltung der Maßnahmen aus und gibt mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/ 865, Amtsblatt L 139 v. 5.6.2015 die Verlängerung dieser  bekannt. Der Antidumpingzoll beträgt unverändert 46,2%. Für einige Unternehmen gilt bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung (siehe Anhang der erwähnten Verordnung) wieder ein individuell niedriger Antidumpingzollsatz von 31,3% bzw. 0%.

 

Vom geltenden Antidumpingzoll ausgenommen sind galvanisierte (aber nicht mit anderem Material zusätzlich beschichtete) Litzen aus sieben Einzeldrähten, bei denen die Querschnittsabmessung des Kerndrahtes identisch oder weniger als 3% größer ist als die Querschnittsabmessung jedes der sechs anderen Drähte.

 

Die Antidumpingmaßnahmen gelten wieder für die Dauer von fünf Jahren.

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