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Warmgewalzte Flacherzeugnisse aus Eisen, nicht legiertem Stahl oder anderem legiertem Stahl mit Ursprung in Brasilien, Iran, Russland und der Ukraine

EU lehnt sechs Verpflichtungsangebote ab

Im Jänner 2017 verhängte die Europäische Kommission endgültige Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren bestimmte warmgewalzter Flacherzeugnisse aus Eisen, nicht legiertem Stahl oder anderem legierten Stahl mit Ursprung in Brasilien, Iran, Russland und der Ukraine. 

Im Zuge der Untersuchung, die zur Einführung des Zolls führte, unterbreiteten fünf ausführende Hersteller aus Brasilien, Iran, Russland und der Ukraine Preisverpflichtungsangebote. Da diese Angebote in einem späten Stadium der Untersuchung vorgelegt wurden, war die Kommission nicht in der Lage, vor Ablauf der Frist für den Erlass der endgültigen Verordnung zu prüfen, ob die Verpflichtungsangebote akzeptabel waren. In Anbetracht dieser außergewöhnlichen Umstände verpflichtete sich die Kommission, die Analyse der fünf Angebote zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen. Nach Abschluss der Untersuchung und Veröffentlichung der endgültigen Verordnung unterbreitete noch ein sechster ausführender Hersteller ein Verpflichtungsangebot. 

Die Europäische Kommission kommt in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass alle Verpflichtungsangebote abzulehnen seien, da die Angebote, denen ein durchschnittlicher Mindestimportpreis zugrunde liegt, nicht geeignet sind, die schädigende Auswirkung des Dumpings zu beseitigen. Das Angebot eines russischen Unternehmens wurde außerdem zu spät abgegeben. Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsbeschluss (EU) 2018/351, Amtsblatt L 67 vom 9.3.2018 die Ablehnung der sechs Verpflichtungsangebote ab.