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Warmgewalzte Flacherzeugnisse mit Ursprung in China

EU verhängt endgültige Antidumpingmaßnahmen

Für Einfuhren bestimmter flachgewalzter Erzeugnisse aus Eisen, nicht legiertem Stahl oder legiertem Stahl, auch in Rollen (Coils) (auch zugeschnittene Waren und Schmalband („narrow strip“)), nur warmgewalzt, weder plattiert noch überzogen, mit Ursprung in der China bestehen vorläufige Antidumpingmaßnehmen.

 

Von den Maßnahmen ausgenommen sind:

  • Erzeugnisse aus nicht rostendem Stahl und kornorientiertem Siliciumelektrostahl,
  • Erzeugnisse aus Werkzeugstahl und Schnellarbeitsstahl,
  • Erzeugnisse, nicht in Rollen, ohne Oberflächenmuster, mit einer Dicke von mehr als 10 mm und einer Breite von 600 mm oder mehr, und
  • Erzeugnisse, nicht in Rollen, ohne Oberflächenmuster, mit einer Dicke von 4,75 mm oder mehr, aber nicht mehr als 10 mm, und einer Breite von 2 050 mm oder mehr.

Die betroffene Ware wird derzeit unter den Tarifnummern 7208 10 00, 7208 25 00, 7208 26 00, 7208 27 00, 7208 36 00, 7208 37 00, 7208 38 00, 7208 39 00, 7208 40 00, 7208 52 10, 7208 52 99, 7208 53 10, 7208 53 90, 7208 54 00, 7211 13 00, 7211 14 00, 7211 19 00, ex 7225 19 10 (TARIC-Code 7225 19 10 90), 7225 30 90, ex 7225 40 60 (TARIC-Code 7225 40 60 90), 7225 40 90, ex 7226 19 10 (TARIC-Code 7226 19 10 90), 7226 91 91 und 7226 91 99 eingereiht.

 

Die Europäische Kommission kommt in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass der Rückgang der chinesischen Einfuhren nach dem Juli 2016 einerseits mit der zollamtlichen Erfassung und andererseits mit der bevorstehenden Verhängung vorläufiger Antidumpingmaßnahmen zu erklären war, es jedoch durch die vorhandenen riesigen Überkapazitäten und die unzureichende Aufnahme der betroffenen Ware durch Drittstaaten und durch China selbst, zu einem erneuten Anstieg der Einfuhren aus China kommen würde, sollten keine endgültigen Antidumpingmaßnahmen verhängt werden.

 

Um eine Wiederherstellung fairer Handelsbedingungen auf dem Unionsmarkt, eine Beendigung des Preisdruckes und eine Erholung des Wirtschaftszweigs der Union zu gewährleisten, gibt die Europäische Kommission mit Durchführungsverordnung (EU) 2017/649, Amtsblatt L 92 vom 6.4.2017 die Einführung endgültiger Antidumpingmaßnahmen in der Höhe von 35,9% bekannt, für kooperierenden Hersteller (siehe Anhang der erwähnten Verordnung) 27,3%. Die Anwendung der unternehmensspezifischen Antidumpingzollsätze setzt die Vorlage einer gültigen Handelsrechnung voraus.