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Warmgewalzte Flacherzeugnisse mit Ursprung in Brasilien, Iran, Russland, Serbien und der Ukraine

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt ein Antrag von EUROFER auf Einleitung eines neuen Antidumpingverfahrens  gegen Einfuhren von warmgewalzten Flacherzeugnissen aus Eisen oder nicht legiertem oder anders legiertem Stahl (außer: rostfreiem Stahl) gerollt oder nicht gerollt (einschließlich zugeschnittene Produkte und „narrow strips“), nur warmgewalzt, weder plattiert noch überzogen, ausgenommen kornorientierter Siliciumelektrostahl, eingereiht unter den Tarifnummern 7208 10 00, 7208 25 00, 7208 26 00, 7208 27 00, 7208 36 00, 7208 37 00, 7208 38 00, 7208 39 00, 7208 40 00, 7208 52 99, 7208 53 90, 7208 54 00, 7211 14 00, 7211 19 00, 7225 19 10, 7225 30 10, 7225 30 30, 7225 30 90, 7225 40 12, 7225 40 15, ex 7225 40 60, 7225 40 90, 7226 19 10, ex 7226 20 00, 7226 91 20, 7226 91 91 und 7226 91 99 mit Ursprung in Brasilien, dem Iran, Russland, Serbien und der Ukraine.

Für dieselbe Ware wurde im Februar 2016 ein Antidumpingverfahren und im Mai 2016 ein Antisubventionsverfahren gegen Einfuhren aus China eingeleitet.

 

Die Ware wird zur Herstellung von Rohren im Bauwesen, im Schiffsbau, für Gasbehälter, Energieleitungen, Druckbehälter etc. verwendet oder als Ausgangsmaterial für die Herstellung von kaltgewalzten und beschichteten Coils.

 

Der Antragsteller legt Informationen vor, wonach die Einfuhren der betroffenen Ware aus den genannten Ländern in den letzten Jahren merkbar zugenommen haben. Die Importzuwächse werden mit sinkendem Eigenverbrauch dieser Länder, kombiniert mit Kapazitätssteigerungen (vor allem im Iran und Serbien) begründet.

Nach Angaben der Kläger erlitt die EU-Industrie durch diese Einfuhren bereits materiellen Schaden.

Die Dumpingbehauptung stützt sich auf einen Vergleich des Inlandspreises mit dem Preis der zur Ausfuhr in die Union bestimmten Ware bzw. bei Serbien mangels zuverlässiger Daten auf einen errechneten Preis. In beiden Fällen ergeben sich für die betroffenen Länder erhebliche Dumpingspannen.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 246/08 vom 7.7.2016  die Einleitung eines Antidumpingverfahrens  bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

Email:

Brasilien und Russland: trade-hrf-ad635-bru@ec.europa.eu,

Iran, Serbien und Ukraine: trade-hrf-ad635-isu@ec.europa.eu,

Schädigung und Unionsinteresse: trade-hrf-ad635-injury@ec.europa.eu)

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten abzuschließen (Oktober 2017).

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