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Achtung: Betrugsfälle in EU-Ländern

Betrügerische Anfragen mit Logos und Kontaktdaten von renommierten Retailketten 

Im Frühjahr 2019 wurden etliche Betrugsfälle in Österreich und anderen EU-Ländern, bei denen nach folgendem Muster vorgegangen wird, bekannt:  

Exportierende Kleinunternehmen, die vermutlich früher an internationalen Messen teilgenommen und somit sich und ihre Produkte vorgestellt haben, erhalten professionell vorbereitete, attraktive jedoch betrügerische Anfragen für dringende Lieferungen im Wert von ca. 50.000 Euro. Dabei werden die Logos und Kontaktdaten von renommierten Retailketten wie „John Lewis & Partners“, „B&M Retail“, „Debenhams“ angegeben.  

Geschädigte österreichische Unternehmen berichten, dass E-Mail-Adressen, Signaturen der Anfragen, etc. dem Original zum Verwechseln ähnlich sind und die Absender, die auf schnelle Abwicklung der Lieferung drängen, auch originale Steuerunterlagen, mit echter UID-Nummer und einem echten Firmenbuchauszug zur Verfügung stellen. Erst nach Lieferung, die von den Betrügern umgeleitet wurde, und ausbleibender Zahlung stellte sich nach der Kontaktnahme mit der allgemeine Adresse des Konzerns heraus, dass keine Vorgangsnummer zum betreffenden Geschäftsfall beim Konzern vorlag und es sich um einen Betrugsfall handelte. 

Es wird empfohlen, die E-Mail-Adressen besonders genau zu prüfen, weil die Unterschiede meistens in Punkten oder Bindestrichen bestehen. Es ist auch auf die Namen der unterzeichnenden Personen zu achten, weil die Gauner oft die Namen von zwar hoch positionierten Mitarbeitern verwenden, die aber nicht für den Einkauf oder die Vertragsunterzeichnung zuständig sind. Rückfragen über die allgemeinen Kontaktdaten des jeweiligen Konzerns oder auch ein Videotermin mit den Interessenten vor Vertragsabschluss sind weitere nützliche Vorsichtsmaßnahmen. 

Die AußenwirtschaftsCenter im betreffenden Land unterstützen Sie auch gerne dabei, Informationen über Ihre potentiellen Vertragspartner einzuholen.