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Änderungen beim Warenimport in Großbritannien ab Jänner 2022

Zusätzliche Kontrollen, weniger Vereinfachungen

Mit 1.1.2022 ändern sich die Rahmenbedingungen für die Abwicklung eines Warenimports in Großbritannien. Das wichtigste in aller Kürze:

  • vollständige Einfuhranmeldungen sind grundsätzlich gleich bei der Einfuhr abzugeben und allfällige Importzölle zu zahlen. Sicherheitserklärungen werden jedoch erst ab Juli 2022 benötigt.
  • Importe von Produkten tierischen Ursprungs müssen über das IPAFFS-System vorangemeldet werden.
  • Importe über „Roll-On-Roll-Off“-Häfen sind im „Goods Vehicle Movement Service“ (GVMS) zu erfassen.
  • Intrastatmeldungen für Sendungen zwischen der EU und Großbritannien (d.h. England, Schottland, Wales) werden nicht mehr abgegeben, bleiben aber für relevante Sendungen zwischen der EU und Nordirland weiterhin verpflichtend.

Ausführliche Informationen zur stufenweisen Einführung von Kontrollen bei der Wareneinfuhr nach Großbritannien finden Sie im sogenannten „Border Operating Model“, welches auf der Homepage der britischen Regierung heruntergeladen werden kann. Weitere Änderungen sollen im Laufe des Jahres in Kraft treten.

Darüber hinaus ist ab 1. Jänner 2002 zu beachten, dass die auf EU-Seite beschlossene Übergangsregelung, nach der eine Ursprungserklärung auch dann ausgestellt werden darf, wenn die ihr zugrunde liegenden Lieferantenerklärungen noch nicht vorliegen, weg fällt. Lieferantenerklärung müssen also bis 1. Jänner 2022 im Besitz des Ausführers sein, um eine Erklärung zum Ursprung ausstellen zu können. Näheres dazu lesen Sie auf der Homepage der Europäischen Kommission.

Stand: