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Aerospace/Sicherheit: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Struktur des Bereiches Aerospace / Sicherheit

Die Mehrheit der Unternehmen, die sich der Luft- und Raumfahrtindustrie zuordnen lassen, sind Zulieferunternehmen. Es gibt nur sehr wenige große OEMs. Der Exportanteil dieser Unternehmen ist sehr hoch. Wegen strikter Zertifizierungen, hoher Finanzierungserfordernisse und der Risk-Sharing-Politik von Zulieferern sind die Markteintrittsbarrieren beträchtlich. Die Luftfahrtindustrie zeichnet sich durch langjährige weltweite Konjunkturunabhängigkeit aus und ist somit ein tragender Pfeiler von Wertschöpfung und Beschäftigung. Österreich ist auch im Bereich Weltraumtechnik aktiv und deckt von Komponenten für Satelliten und Raumfahrzeugen über Bodenequipment bis hin zu spezialisierten Messinstrumenten das ganze Spektrum ab.

Weltweit häufig auftretende Naturkatastrophen stellen Unternehmen vor die Herausforderung, neue Technologien und Ansätze zu entwickeln. Produkte zur Prognose, Linderung und Aufarbeitung von Naturkatastrophen sind gefragt.

Angesichts geopolitischer Konflikte, internationalem Terrorismus, Kriminalität und den mit der Digitalisierung steigenden Cyber-Risiken gilt die Sicherheitsbranche als Wachstumsmarkt. Die wichtigsten Wachstumstreiber sind die Innere Sicherheit, Sicherheitsdienste, Objekt- und Personenschutz sowie der Netzwerk- und Datenschutz.

Zulieferer müssen auf Druck der OEMs schnell auf neue technologische Anforderungen reagieren können. Verbundstoffe kommen immer mehr zum Einsatz. Neue, nachhaltige Fertigungsprozesse werden gefordert und elektrische Installationen wandeln sich stark. Brancheninsider rechnen damit, dass in den nächsten 20 Jahren rund 40% der Flotten mit treibstoffsparenden und technologisch fortschrittlicheren Modellen ersetzt werden. Die Auftragslage der Luftfahrtindustrie scheint auf Jahre gesichert, ein Trend, den österreichische Unternehmen mit Hilfe der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA für sich nutzen.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.

In der Weltraumindustrie spielt Satellitennavigation eine immer größere Rolle. Systeme, die GPS ersetzen werden, befinden sich bereits in Implementierung bzw. Planung, auch von Newcomern wie Indien oder Japan. Dazu wird das globale Satellitennetz laufend ausgebaut. Satelliten werden dank Leichtbaumaterialien, Miniaturisierung und der Nanotechnologie immer kleiner, und sind deshalb leichter und kostensparender in den Orbit zu bringen. Zusätzlich wagen sich immer mehr private Unternehmen in den Weltraum und bieten Services wie Trägersysteme oder auch Weltraumtourismus an. Auch hier haben exportorientierte österreichische Unternehmen gute Chancen.

Neue Technologien können einen wichtigen Beitrag zur Prognose, Prävention, Linderung und Analyse von Naturkatastrophen beitragen. Beispiele dafür sind Simulationsmodelle, der Einsatz von Drohnen, neuer Sensortechnik, Robotern und satellitengestützter Technik.

Die Verteidigungsindustrie beobachtet einen Rückgang öffentlicher Ausgaben von Polizei und Militär in Europa und Nordamerika und gleichzeitig einen Anstieg in anderen Teilen der Welt, wie etwa in Asien. Neue Technologien spielen insbesondere in der Verteidigungsindustrie eine große Rolle.

Cybersecurity ist wichtiger als je zuvor. Immer mehr Daten und IT-Services von Unternehmen wandern in die Cloud, mehr und mehr Geräte – Stichwort: Internet-of-Things - sind miteinander verbunden und der Gebrauch von Social Media und Smartphones macht die Identitäten von Individuen angreifbar. Alle diese Trends sind international zu beobachten und zeigen die Bedeutung des Exportgeschäfts für österreichische Unternehmen.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 160 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt unterstützt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in 45 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exporteurinnen und Exporteure und Investorinnen und Investoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Unternehmen mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen informieren über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Firmen in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.

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