th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Algerien: Stahlwerk Sider Elhadhar in Annaba diversifiziert Produktion

Versprochener Investitionsplan der Regierung sollte bald kommen

Wie der algerische Industrieminister Ahmed Zaghdar Anfang September 2021 meinte, werde man die strategischen Modalitäten untersuchen, die es dem staatlichen Stahlkomplex Sider-El-Hadjar ermöglichen werden einen Investitionsplan umzusetzen, um so von einer staatlichen Kreditlinie von mehr als 330 Mio. Euro profitieren zu können.

Der Minister betonte jedoch, dass es ausgeschlossen sei, dass der Staat dem Komplex weitere Subventionen geben könne, sondern die finanzielle Unterstützung die gewährt werde, seien eben Bürgschaften für Kredite, die das Stahlwerk jedoch selbst bedienen müsse und schlussendlich auch zurückzahlen muss. Es ist jedoch der politische Wille der algerischen Regierung

Sider El Hadjar wieder auf die Beine zu bringen und die dortige Stahlproduktion durch neue Investitionen anzukurbeln und auch zu diversifizieren.

Algerien verfügt in Afrika über die viertgrößten Eisenerzreserven und ein Konsortium chinesischer Investoren besuchte um den 10. September herum die Region von Gara Djebilat in Tindouf, um sich selbst ein Bild über das Potential des Erzabbaus und bzgl. der zukünftigen logistischen Herausforderungen in dieser Region machen zu können.

In einer vorbereitenden Sitzung des intersektoralen Koordinierungsausschusses bezüglich des Eisenerzprojektes von Gara Djebilet fanden in der 36 KW im algerischen Ministeriums für Energie und Bergbau einschlägige Beratungen statt. Laut dem zuständigen Minister wird eine chinesische Expertengruppe alle Aspekte dieses Projektes untersuchen; so sollen technische Studien, aber auch Machbarkeitsstudien zu den Themen Diversifikation in der Fertigung, Vermarktung der zu erzeugenden Produkte und über logistische Herausforderungen erstellt werden. Bereits Ende März 2021 wurde ein Memorandum of Understanding zwischen dem algerischen staatlichen Eisen- und Stahlunternehmen (Feraal) und einem Konsortium chinesischer Unternehmen, bestehend aus den Firmen CWE, MCC und Heyday Solar, unterzeichnet. Das Memorandum sieht eine Kofinanzierung des Projekts durch die chinesische Seite vor; vorläufigen Schätzungen zufolge sollten die erforderlichen Investitionen USD 2 Milliarden nicht übersteigen, so der Minister. Das Eisenerzbergwerk Ghar Djebilet soll geschätzte Reserven von 3,5 Mrd. t Eisen aufweisen, das jedoch auch eine hohe Phosphorkonzentration hat.

Für den Jänner 2022 plant das AußenwirtschaftsCenter Algier ein Webinar zu diesem Thema, das für österreichische Firmenteilnehmer auch die Möglichkeit bieten wird, sich gleich direkt mit Experten der Einkaufs- und Investitionsabteilung von Sider el Hadjar in Verbindung setzen zu können, um so in Folge das Potential für eine Zusammenarbeit und einen Know-how-Transfer besser ausloten zu können! Für Sider ist vor allem eine Produktdiversifizierung und die Herstellung höherwertiger Stähle von Interesse, denn derzeit ist der Großteil des Outputs Baustahl.

Stand: