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Ambitiöses Eisenbahnprojekt im Norden Nigerias

Portugiesisches Bauunternehmen erhält Auftrag

Portugals größtes Bauunternehmen Mota-Engil hat den Zuschlag für den Bau einer Eisenbahnlinie von Kano im Norden Nigerias nach Maradi im nördlichen Nachbarstaat Niger (284 km) und einer Nebenstrecke von Kano nach Dutse (93 km) erhalten. Der Auftragswert der Normalspur-Eisenbahnlinie liegt bei etwa EUR 1,6 Mrd. und soll hauptsächlich durch europäische Kredite finanziert werden. 

Diese Eisenbahnlinie ist Teil des Projekts, das den Norden mit der Hafenstadt und Geschäftsmetropole Lagos verbinden soll. Derzeit ist nur der Abschnitt der im Juli 2016 eingeweihten Strecke zwischen Abuja und Kaduna (187 km) in Betrieb. Der Abschnitt zwischen Lagos und Ibadan (156 km) wird seit Ende 2020 probeweise von einem Passagierzug täglich befahren.  

Den Auftrag zur Errichtung der fehlenden Streckenabschnitte von Ibadan nach Abuja und von Kaduna nach Kano von insgesamt 800 km Länge erhielt die chinesische China Civil Engineering Construction Company (CCECC) im Jahr 2018. Allerdings konnte diese bis heute noch nicht die Finanzierung von insgesamt EUR 5,6 Mrd. durch chinesische Kreditgeber sicher stellen. 

Die Regierung unter Präsident Muhammadu Buhari ist bemüht, die desolate Verkehrsinfrastruktur des Landes zu verbessern, die das Wirtschaftswachstum, insbesondere im verarmten Norden, seit Jahrzehnten behindert. Das 2.788 km lange Projekt zur Modernisierung der Eisenbahn wurde in Segmente unterteilt. Zur Zeit der Unabhängigkeit existierte in Nigeria ein effizientes Netz an Schmalspurstrecken, das sukzessive heruntergewirtschaftet wurde. 
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