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Antwerpen - zweitwichtigster Hafen für Österreichs Außenhandel

Der belgische Hafen setzt seine Erfolgsgeschichte fort

Der Hafen von Antwerpen – nach Rotterdam der zweitgrößte Hafen Europas – hat 2019 abermals ein Rekordfrachtvolumen erreicht: 238,2 Mio. Tonnen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% mehr. So konnte sich der Hafen Antwerpen nun bereits zum 7. Mal in Folge steigern, was seine Attraktivität und Rolle als internationaler Frachtumschlagshafen deutlich werden lässt. 

Dabei stellt sich die Entwicklung in den verschiedenen Bereichen folgendermaßen dar:

  • Container: +6% (138,7 Mio. Tonnen)
  • RoRo Fracht: -3,8% (5,1 Mio. Tonnen)
  • Stückgüter: -18,3% (8,3 Mio. Tonnen)
  • Flüssigladung: -5% (72,1 Mio. Tonnen)
  • Schüttgüter: +6,6% (13,9 Mio. Tonnen)
  • Container (TEU): +6,8% (11,9 Mio.)
  • Fahrzeuge: -5,9% (1,2 Mio.)

Und auch 2020 setzt sich die positive Entwicklung trotz der Coronavirus-Krise fort: Die Gesamtfrachtmenge, die im Hafen von Antwerpen im Zeitraum Jänner bis März 2020 abgefertigt wurde, ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4% gestiegen und erreichte 59,1 Mio. Tonnen. Die Containermenge hat im gleichen Zeitraum um 9,5% auf 3 Mio. TEU zugenommen. Einen Einbruch gab es hingegen bei RoRo, nämlich -20,3% auf 1,1 Mio. Tonnen

Um das Wachstum des Frachtvolumens weiter voranzutreiben, wird der Hinterlandverkehr noch stärker in den Fokus genommen. Ein innovatives digitales Tool ist dabei die Nxt-Port-Plattform, die mittels Datenaustausches zwischen allen in der Supply Chain beteiligten Akteuren den Workflow durch den Hafen bis zum Empfänger/Absender im Hinterland optimieren soll. Dadurch erwartet sich der Hafen eine schnellere Verzollung der Waren und hätte ein Alleinstellungsmerkmal, von dem Logistiker und Verlader gleichermaßen profitieren.

Bedeutung des Hafens Antwerpen für Österreich

Die österreichische Seehafenbilanz zeigt die tragende Rolle Antwerpens im österreichischen Transitverkehr. Antwerpen hat 2019 jedoch seinen zweiten Platz an Hamburg abgeben müssen und liegt nun vor Rotterdam auf dem dritten Platz.

Das Gesamthandelsvolumen wurde 2019 um 5% auf 3,9 Mio. Tonnen gesteigert. Die österreichischen Importe über Antwerpen belaufen sich dabei auf 1.901.004 Tonnen (+2,9%) und die Exporte auf 1.962.992 Tonnen (+7,1%).

In Österreich nimmt das Interesse am Hafen von Antwerpen zu verladen deutlich zu, weil Antwerpen ein Universalhafen ist und dort seit dem Vorjahr die größten Containerschiffe abgefertigt werden können, was die Atrraktivität des Hafens an der ARA-Range deutlich erhöht.

Mitunter sind die mehrmals wöchentlich zwischen Antwerpen und Linz, Wels sowie Wien verkehrenden Shuttle-Züge ein Grund für dieses Wachstum. Der Zugverkehr wird dabei durch die Rail Cargo und durch Lineas abgewickelt. Der für Juni 2020 geplante Start eines neuen Ganzzugverkehrs zwischen Antwerpen und Wolfurt wurde wegen Covid-19 auf den Herbst verschoben.

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