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Argentinien: Branchenprofil Wintersport

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Skigebiete gibt es innerhalb Lateinamerikas nur in Chile und Argentinien, wobei neben den geografischen Voraussetzungen auch die stark europäisch geprägte Bevölkerung eine Rolle spielt. Der Ski- und Wintersport gilt jedoch hierorts keineswegs als Breitensport sondern eher als exklusive Freizeitbeschäftigung einer sehr kleinen Bevölkerungsschicht. Insgesamt gibt es in Argentinien derzeit 19 Skigebiete, wobei es sich bei einigen jedoch um kleinere so genannte „Schneeparks“ (parque de nieve) mit lediglich ein bis zwei Aufstiegshilfen handelt, die nicht am aktuellen mitteleuropäischen Maßstab gemessen werden können. 

Konkurrenzsituation

Weitaus wichtigstes und besucherstärkstes Skigebiet ist Cerro Catedral (Bariloche), das gemäß Schätzungen von Brancheninsidern etwas mehr als die Hälfte der Gesamtbesuchszahlen aller Skigebiete erreicht. Weitere bedeutendere Skizentren sind Las Leñas, Chapelco, Cerro Bayo und Cerro Castor. Genaue und belastbare Statistiken zu den Besucherzahlen der argentinischen Skigebiete werden jedoch nicht veröffentlicht. 

Gesetzliche und sonstige Rahmenbedingungen

Für rund 18.000 Warenpositionen ist die Einfuhr automatisch gestattet, während derzeit für etwa 1.500 Positionen eine genehmigungspflichtige nichtautomatische Importlizenz mit einer Bearbeitungsdauer von 60 Tagen erforderlich ist, die bei der zuständigen Behörde ANMAT beantragt werden kann.

Trotz eines gewissen Anstieges des Wintertourismus in den letzten Jahren bleiben Schneesporten einer kleinen Bevölkerungsschicht vorenthalten. Die Kosten eines Skiurlaubes liegen für eine argentinische Familie meist beträchtlich über jenen in Österreich und manche Skigebiete klagen daher über eine Stagnation innerhalb der Zielgruppe geübter nationaler Ski- und Snowboardfahrer, die aufgrund des Wechselkurs- sowie Preis-/Leistungsverhältnisses immer öfter ihren Skiurlaub im Ausland antreten. 

Chancen für österreichischen Unternehmen

Trotz der noch bis Ende 2015 in Kraft befindlichen starken Importrestriktionen wurden in Argentinien mehr Pharmaprodukte und Medikamente importiert als exportiert. Es wird mit einem vermehrten Interesse an und somit erhöhten Chancen für hochwertige ausländische Erzeugnisse gerechnet, wobei Österreich als Herstellerland einen ausgezeichnet Ruf genießt. 

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