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Aserbaidschan: Branchenprofil Tourismus Know-How und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends 

Branche und Marksituation

Infolge des rasanten Anstiegs der Öl- und Gasproduktion ist die aserbaidschanische Wirtschaft von 2003 bis 2009 um 140 % gewachsen. Die Zeiten des Wirtschaftswachstums von über 20 %, wie in den Jahren 2006 und 2007, sind aber vorerst vorbei. Bis heute wächst die aserbaidschanische Wirtschaft jedes Jahr, zuletzt um 2,2 % im Jahr 2019, bedingt durch die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Das Bruttoinlandsprodukt fiel 2020 wegen der Corona-Epidemie und der niedrigen Energiepreise um 4,3 %. Für 2021 wird eine Erholung um 2,6 % vorausgesagt.

Die Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in Aserbaidschan ist von Region zu Region höchst unterschiedlich. Baku ist das Wirtschaftszentrum Aserbaidschans. Die Mehrzahl der Industriebetriebe des Landes haben ihren Sitz in Baku oder in den Vororten der Hauptstadt. Die Investitionen in den Branchen Lebensmittelindustrie, Infrastruktur und Tourismus in der Region Gabala sind in den letzten 10 Jahren sichtbar geworden. Die aserbaidschanische Seite sieht ein Investitionsvolumen von über 1 Mrd. Euro alleine für 2021 nur für die Infrastrukturprojekte der Karabach Region (befreite Gebiete im September/November 2020) vor.

Konkurrenzsituation

Laut Travel & Tourism Competitiveness Report des World Economic Forum 2019 rangiert Aserbaidschan auf Platz 71 unter 136 Ländern, deren Konkurrenzgrad nach 14 Kriterien eingeschätzt wurde. Im Bereich "Business Environment" hat Aserbaidschan mit Platz 28 (besser als Türkei und Russland) die höchste Bewertung erhalten.

Der aserbaidschanische Markt ist noch jung und viele lokale Unternehmer versuchen sich an Hotel- und anderen Tourismusprojekten, wobei Qualität und Service mangels Know-how zumeist nicht einen optimalen Standard erreichen. Produkte und Ausrüstung für Tourismusinfrastruktur und –bedarf werden noch kaum in Aserbaidschan produziert.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Tourismusbranche wird durch das Tourismusgesetz reguliert. Dieses Gesetz ist der rechtliche Rahmen für die Entwicklung des Tourismus in Aserbaidschan, in dem staatliche administrative Institutionen, lokale Regierungen aber auch private Unternehmen tätig sind.

Die Saisonen in den Skigebieten starten meist im Dezember und enden am Ende März. Die beliebteste Reisezeit für den Wintertourismus ist die Neujahrszeit. Die Novruz-Feiertage (20 − 24. März) werden zunehmend für Reisen genutzt.

Nicht alle, die in den Bergen kommen, können bereits Schifahren. Daher gibt es in vielen Resorts private Skischulen, die günstig sind und mit voller Ausrüstung einen Tag im Schnee ermöglichen. Auch bei solchen Aktivitäten gibt es potenzielle Geschäftschancen für Firmen, die Dienstleistungen sowie Produkte in diesen Bereichen anbieten.

Chancen für österreichische Unternehmen

Die österreichischen Unternehmen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung und anerkannte Expertise im Wintersportsektor. Um einen Auftrag in Aserbaidschan zu erhalten, ist bereits die Mitarbeit in der Planungsphase erforderlich. Die Lieferung von Ausstattungen bietet für die derzeit in Aserbaidschan bestehenden Projekte eine gute Gelegenheit zum Markteinstieg. Ausstatter von Hotels und Erzeuger von Wintersportanlagen sollten sich den Markt jetzt näher anschauen. Für Importe von Hotelausstattung oder technische Anlagen ist die lokale Präsenz und der Ausbau der lokalen Netzwerke oder ein aserbaidschanischer Partner, der den Markt kennt, sowie die Anpassung der Preise an aserbaidschanische Verhältnisse von entscheidender Bedeutung.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Tourismus? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Istanbul!

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