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Automotive: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt Zulieferer von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung vor Ort

Struktur des Automotive-Sektors 

Der Automotive-Sektor ist der sechstgrößte Wirtschaftszweig Österreichs. Mit ca. 30 Mio. Autos baut China seinen Vorsprung als größter Autohersteller der Welt aus. Auf Platz zwei folgt die USA mit rund elf Mio. PKW, Platz drei hält Japan mit rund zehn Mio. Fahrzeugen.

Mit rund sechs Mio. Autos landet Deutschland weltweit auf Platz vier. Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW und Audi finden sich alle unter den Top-12 der weltweit größten Automobilproduzenten. Österreich avancierte mittlerweile zum größten ausländischen Zulieferer von Teilen und Technologien für den deutschen Automotive-Markt. Dadurch ist der Wert der österreichischen Automotive-Exporte dreimal höher als der Wert der Autoimporte nach Österreich, obwohl hierzulande keine Autos in großer Stückzahl gebaut werden. 

Zu den Top-12 der größten Produktionsländer gehören auch Südkorea, Indien, Mexiko, Spanien, Brasilien, Kanada, Frankreich und Thailand.

Die österreichische Automotive-Industrie ist durch Importe und Exporte stark mit dem internationalen Markt vernetzt. Ein bedeutender Teil der für den Fahrzeugbau benötigten Vorleistungen wird von österreichischen Produzenten importiert.

Mit einem Anteil von sechs Prozent an der gesamtwirtschaftlichen Leistung ist die Automotive-Industrie der sechstgrößte Wirtschaftszweig Österreichs. Die Branche beschäftigt rund 71.000 Personen in über 700 Unternehmen. Österreichs Automotive-Branche ist stark exportorientiert: Die durchschnittliche Exportquote beträgt 90 Prozent. 

Zukunft der Automotive-Branche 

Österreichische Zulieferbetriebe im Automotive-Sektor sind einem immer stärkeren Internationalisierungsdruck ausgesetzt. Ihre internationale Kundschaft, die Automobilhersteller und ihre großen, globalen Zulieferer, verfügt oft über Produktionen in Nordamerika und Asien und sucht Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner häufig danach aus, ob sie in der Lage sind, ihre Werke in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätten zu betreiben. Damit können die Hersteller noch rascher auf spezifische Anforderungen und Bedürfnisse reagieren.

Technisch einfache Teile werden heute schon oft lokal produziert. Die Studie „Internationalisierung der Automotiven Unternehmen Österreichs“ des Industriewissenschaftlichen Instituts zeigt aber, dass die Herstellerunternehmen immer öfter auch für innovative und technisch anspruchsvolle Produkte nach lokalen Lieferbetrieben suchen. Eine globale Aufstellung ist daher für die österreichischen zuliefernden Unternehmen notwendig. 

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA bietet Ihnen das notwendige Wissen wie beispielsweise Branchenreports zu den wichtigsten Fokus-Märkten oder Branchenveranstaltungen im Inland. Und die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA organisiert für Sie B2B-Events bei großen Automotive-Herstellern und Gruppenstände bei internationalen Messen. Gemeinsam mit unseren Expertinnen und Experten im In- und Ausland helfen wir Ihnen bei der Strategieentwicklung und der Umsetzung vor Ort.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.

Neben Märkten wie USA, Mexiko und China werden auch zunehmend Märkte wie Indien und die ASEAN-Länder für österreichische Zulieferbetriebe interessant. Aber auch im CEE-Raum und in Westeuropa gibt es noch Wachstumspotenzial. 

Autonomes Fahren und Connected Car

Hochautomatisiertes Fahren, Einparken und Fahrerunterstützung in schwierigen Fahrsituationen werden sich auch in den unteren Fahrzeugklassen etablieren. Damit werden sich auch die Voraussetzungen für Autozulieferer ändern. Wichtig ist auch die durchgehende Digitalisierung, nicht nur bei Anwendungsfunktionen, sondern insbesondere auch bei Systemfunktionen und bei Entwicklungsprozessen. Sie wird die gesamte Wertschöpfungskette verändern und neue Geschäftsmodelle in der Lieferkette hervorbringen. 

Elektromobilität, Reduktion des C02-Ausstoßes und alternative Antriebe

Hohe Preise, eingeschränkte Reichweite und wenige Ladestationen hemmen noch die schnelle Ausbreitung der Elektromobilität. Aber der Druck zur CO2-Reduktion sowie weitere Innovationen werden den Trend in Richtung Alternativantriebe (Elektro, Hybrid, Brennstoffzelle, Gas) aber verstärken.

Unsere Automotive-Expertinnen und -Experten an den AußenwirtschaftsCentern arbeiten täglich daran, die neuesten Trends aus den Innovationszentren der Automotive-Branche zu Ihnen zu bringen.

Internationalisierungsoffensive go-international 

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt, unterstützen wir in 30 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exportunternehmen und Auslandsinvestoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Sie mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren Sie über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Sie in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen Sie vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.