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Banken/Versicherungen: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Die Branche ist im Umbruch und setzt auf Kooperation und den Menschen als wichtigsten Faktor

Struktur des Banken- und Versicherungssektors

Die Banken- und Versicherungsindustrie befindet sich weltweit im Wandel. Durch Trends im „FinTech“-Bereich, der neueste Technologien und digitale Kommunikation in den Banken- und Versicherungssektor integriert, steht die Branche vor großen Herausforderungen. Denn „FinTech“ verändert nicht nur die Technik, sondern auch das Kundenverhalten. Es gilt, eigene Lösungen zu entwickeln, um technisch mithalten zu können, oder die Beratung durch Menschen zur wichtigsten "unique selling proposition" zu machen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das internationale Finanzsystem stark verändert. Den Anlegern stehen in der modernen Welt des weitgehend freien Kapitalverkehrs mehr Anlageziele und mehr Anlageformen zur Auswahl. Das bedeutet, dass das Finanzsystem leistungsfähiger geworden ist, aber auch störungsanfälliger.

Die internationale Kompetenz der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ist für den Banken- und Versicherungssektor besonders wichtig. Denn die Finanzzentren der Welt bieten Plattformen für grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr, internationale Bankeinlagen und Kreditgeschäfte sowie andere internationale Finanztransaktionen. Sie erleichtern das Angebot einer breiten Palette von Finanzdienstleistungen. Neben London, New York, Singapur, Zürich und Frankfurt spielt auch Hongkong als internationaler Finanzplatz eine wichtige Rolle. Hongkong ist eine der serviceorientiertesten Volkswirtschaften der Welt und nicht nur eines der führenden internationalen Finanzzentren, sondern auch eine regionale Drehscheibe für Dienstleistungsunternehmen. Mit Hilfe der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA können auch österreichische Finanzdienstleister an der Konzentration auf die Serviceleistung an diesem Standort partizipieren.

Eines der Finanzzentren, dass seit der Finanzkrise 2008 mit großen Umwälzungen zu kämpfen hatte, ist die USA. In zwei Branchen zählen die USA zu den Weltmarktführern: Informationstechnologie und Finanzen. Die Kombination aus Silicon Valley und Wall Street führt dazu, dass viele Gründerinnen und Gründer ihre Ideen und Visionen in den USA umsetzen wollen. Mit zahlreichen Business Angels, Venture Capital-Investoren und Geld aus dem Privat Equity-Bereich entfalten die USA zusätzliche Anziehungskraft. Österreichische Unternehmen der Branche profitieren von der Präsenz der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA auf diesem Markt der Ideen.

Zukunft der Bank- und Versicherungsbranche

Der technologische Fortschritt hat die Branche voll erfasst. Banken und Versicherungen rund um den Globus beschäftigt die zunehmende Digitalisierung und der damit entstehende "Kunde der Zukunft". Die verschärften Regulierungen, das anhaltend niedrige Zinsniveau und der daraus resultierende Kostendruck führt auch für österreichische Unternehmen zu der Frage: Wie kann die Digitalisierung genutzt werden, um die eigene Strategie zu optimieren?

Mit der Unterstützung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA können Antworten auf diese Frage gefunden werden, zum Beispiel in innovativen Technologien aus dem In- und Ausland, die sich durch alle Geschäftsbereiche ziehen. Das können neue mobile-banking-Plattformen oder bankinterne Cloud-Computing-Lösungen sein, oder technische Revolutionen, die in den letzten Jahren die Handelsräume verändert haben. Von größter Relevanz für die Finanzinstitute sind die bevorstehenden Umwälzungen im Geschäft mit der wohlhabenden Privatkundschaft und jungen Menschen, die jetzt dabei sind, die Grundsteine für ihr späteres Vermögen zu legen.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.     

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Der technologische Fortschritt manifestiert sich nicht nur in den neuen Kommunikationskanälen und sozialen Netzwerken, sondern wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Der Konsument vergleicht, bewertet und hinterfragt. Das hat auch Auswirkungen auf die Bankenlandschaft. War der Kunde bzw. die Kundin bisher auf die persönliche Beratung angewiesen, so hat sich dieses Verhältnis in den letzten Jahren verändert. Speziell die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, nutzt ihre neuen Möglichkeiten, um verschiedene Angebote zu analysieren. Deshalb reicht es nicht mehr, das dichteste Filialnetz oder das billigste Konto anbieten zu können.

Konkurrenz aus anderen Branchen betritt weltweit die Bühne. Apple bastelt an einem eigenen Bezahlsystem, Google hat bereits seit dem Jahr 2007 eine europäische Banklizenz und auch Amazon hat Pläne verlautbart, künftig auch Bankservices zu offerieren. Angesichts dieser neuen Herausforderungen müssen die traditionellen Geschäftsbanken handeln.

Die technologischen Entwicklungen sind nicht nur vielfältig, sondern auch tiefgreifend und weisen ein enormes Innovationstempo auf. Besonders disruptives Potenzial wird der Blockchain-Technologie zugesprochen. Sie bildet die Grundlage der Kryptowährung „Bitcoin“, die ohne Aufsichtsinstitution, komplizierte Verifizierungsverfahren oder Gebühren den weltweiten Austausch von Werten ermöglicht. 

Weitere Entwicklungen, die starken Einfluss auf die Branche haben, sind etwa Smart Contracts, Computerprotokolle, die die schriftliche Fixierung eines Vertrags überflüssig machen sollen. Unter dem Begriff "FinTech" lassen sich eine Vielzahl weiterer Entwicklungen zusammenfassen, die sich in der Banken- und Versicherungsindustrie in Form von dynamischen Prozessen ausbreiten. Hier ist nicht nur der Multibanken-Ansatz zu nennen, sondern auch die Nutzung mobiler digitaler Kommunikationssysteme, die den Alltag der Bankkundinnen und -kunden bestimmen. Auch die Versicherungsbranche steht durch neue disruptive Geschäftsmodelle und "InsurTech" unter Druck.

Banken und Versicherungen haben derzeit allerdings einen entscheidenden Vorteil: Sie verfügen über langjährige Kundenbeziehungen, sind immer noch die erste Anlaufstelle, wenn es um Vermögensverwaltung bzw. Anlagenberatung geht. Trotz Finanzkrise und Hypo Alpe Adria haben Banken ein seriöseres Image als neu gegründete „Fin-tech“-Startups.

Der konservative und vielleicht auch ein bisschen angestaubte Ruf könnte sich als der größte Trumpf der Banken und Versicherungen entpuppen. Auch wenn Apps glitzern und leuchten, so legt die Bankkundschaft der Zukunft doch größten Wert auf kompetente Beratung, langfristige Beziehungen und Seriosität. Und die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA hilft österreichischen Unternehmen des Finanz- und Bankensektors dabei, das nötige vertrauenswürdige Image zu transportieren.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt, unterstützen wir in 30 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exportunternehmen und Auslandsinvestoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Sie mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren Sie über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Sie in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen Sie vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.