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Belgien: Branchenprofil Bau und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Mit 4,76 % Anteil am BIP und einer Bautätigkeit von 45 Mrd. Euro im Jahr 2017 ist die belgische Bauindustrie ein bedeutender Faktor der nationalen Wirtschaft. Die Entwicklung war in den letzten Jahren stabil. Während in vielen europäischen Ländern der Immobilienmarkt eingebrochen ist und die Bauwirtschaft eine schwere Rezession erfahren hat, hat sich die belgische Bauindustrie doch relativ gut auf hohem Niveau gehalten.

Konkurrenzsituation

Der belgische Bausektor ist mit rund 123.320 Firmen nach wie vor ein stark zersplitterter Sektor mit rund 95.337 Kleinbetrieben, 27.474 Klein- und Mittelunternehmen, 495 Großunternehmen und 14 sehr großen Bauunternehmen. Marktführer sind die großen Baukonzerne BESIX, Interbuild, BAM Contractors und CFE, die auch auf internationaler Ebene zu den Top-Playern gehören 

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Der belgische Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Sozialgesetzgebung verschärft um Lohn- und Sozialdumping von Baufirmen aus den neuen EU-Ländern zu bekämpfen.

Die wichtigste Regelung ist die Limosa-Meldung, jedoch sind noch eine Vielzahl weiterer Meldungen zu beachten.

Der Ausblick für die belgische Bauwirtschaft ist insgesamt positiv. Die Investitionen in energieeffizientes Bauen sowie in die energetische Sanierung kurbeln die Bauwirtschaft an und werden in Belgien über die nächsten Jahre hinweg voraussichtlich auf hohem Niveau bleiben 

Chancen für österreichische Unternehmen

Die Absatzchancen für hochqualifizierte Serviceleistungen österreichischer Betriebe sind sehr gut. Vor allem Firmen, die innovative und kostensparende Produkte und Materialien anbieten, haben in den nächsten Jahren vermehrt Absatzchancen. Der energetische Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Gebäude in Belgien ist hoch und auch im Infrastruktursektor gibt es einen hohen Nachholbedarf. 

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