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Belgien: Branchenprofil Nahrungsmittel und Getränke

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation 

Belgien und Luxemburg sind wichtige Märkte im Bereich des Lebensmittel- und Getränkehandels, nicht zuletzt aufgrund ihrer hohen Kaufkraft. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt Belgiens bringt es mit sich, dass „der“ belgische Konsument per se nicht existiert. Das Konsumverhalten der Flamen ist anders als das der Wallonen oder der Einwohner der multikulturellen Hauptstadt Brüssel.  

Konkurrenzsituation 

Geprägt ist der belgische Lebensmitteleinzelhandel durch ein breites Angebot, starke Konkurrenz und hohe Marktkonzentration. Die großen Supermarktketten Colruyt, Delhaize und Carrefour beherrschen 2/3 des belgischen LEH. Die Diskonter Aldi und Lidl kommen gemeinsam auf einen Marktanteil von rund 17 %. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen 

In Belgien sollte die Etikettierung jeweils in der Sprache der Region, in der das Produkt verkauft wird, verfasst sein. Eine Etikettierung in Französisch, Niederländisch und Deutsch ist daher nötig, um ein Produkt landesweit absetzen zu können. 

Wie im Großteil Europas hat sich auch in Belgien in den letzten Jahren der Trend hin zu bewusster und gesunder Ernährung durchgesetzt. Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt. Konsumentinnen und Konsumenten achten zunehmend auf Qualität und Umweltfreundlichkeit. Im Büro-Alltag ist Convenience Food beliebt. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Belgische Konsumenten sind neugierig und schätzen hochwertige, schmackhafte Lebensmittel. Der Markt für gehobene Nahrungsmittel ist offen für Neues und Traditionelles, denn Belgier sind Feinschmecker, die gern auch mehr für gutes Essen und Delikatessen auszugeben bereit sind. Die Kaufkraft ist im EU-Vergleich hoch. Weiters ist Belgien eine Drehscheibe für den Handel mit Nahrungsmitteln für ganz Europa. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Nahrungsmittel und Getränke?

Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsBüro Brüssel