th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Belgien: Branchenprofil Umwelttechnologie

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation 

Die Umwelttechnik ist ein bedeutender Wirtschaftszweig in Belgien: Im Jahr 2019 waren 2.193 Betriebe im Umweltbereich tätig und beschäftigten insgesamt 18.026 Personen. Der Umsatz dieser Unternehmen belief sich auf etwas mehr als 7,2 Mrd. Euro und die Wertschöpfung auf 1,6 Mrd. Euro. Die Käufe von Waren und Dienstleistungen lassen sich auf insgesamt 3,6 Mrd. Euro beziffern, während die Bruttoinvestitionen in Sachanlagen knapp 580 Mio. Euro betrugen. 

Die belgischen Umweltschutzausgaben betrugen 2018 14.955 Mio. Euro, davon stemmten den größten Teil die Unternehmen mit 11.024 Mio. Euro und der Staat mit 2.507 Mio Euro. 

Die staatlichen Investitionen für den Umweltschutz betrugen 2018 knapp 603 Mio. Euro. Davon gingen 262,4 Mio. Euro in die Abfallwirtschaft, 162,8 Mio. Euro in die Abwasserwirtschaft, 61,6 Mio. Euro in den Arten- und Landschaftsschutz, 56,3 Mio. Euro in die Bodensanierung sowie 25,4 Mio. Euro in Luftreinhaltung und Klimaschutz. 

Konkurrenzsituation 

Der Umwelt-Sektor setzt sich aus spezialisierten Unternehmen zusammen. Die Abfallwirtschaft ist besonders in Flandern sehr innovativ und weit entwickelt. 2019 waren in Belgien mehr als 1.400 Unternehmen in der Sammlung, Aufbereitung, Beseitigung und Rückgewinnung von Müll tätig. Mit mehr als 31.289 Beschäftigten (von denen 1.482 als Selbständige tätig sind) erwirtschafteten sie einen Umsatz von 10,9 Mrd. Euro. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen  

Die Gesetzgebung in Umweltbelangen orientiert sich in Belgien stark an den europarechtlichen Vorgaben. Die relevanten Richtlinien sind in belgische Recht umgesetzt worden. Da die Umweltbelange eine Kompetenz der drei belgischen Regionen sind, obliegt die konkrete Ausgestaltung den Regionen.  

Insbesondere in der Abfallwirtschaft gehört Belgien zu den Spitzenreitern. Ziel des Landes ist die hundertprozentige Wiederverwertung von Abfall. Darüber hinaus ist der Import von Abfall aus anderen Staaten geplant, um den gewonnenen Wertstoff wiederum exportieren zu können.

Mehrere größere Investitionsvorhaben im Abfallbereich gibt es in Flandern.

In Belgien gewinnt das Thema Kreislaufwirtschaft wie in anderen europäischen Ländern immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund wurden verschiedene Maßnahmen beschlossen, um die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu fördern. Flandern ist ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft und die Region inzwischen zu einem führenden Recycling-Hub in Europa geworden. 

Chancen für österreichische Unternehmen  

Die Trinkwasserversorger investieren laufend in die Instandhaltung und Wartung ihres Netzwerkes, besonders Brüssel ist hier gefordert, da hunderte Kilometer Rohrleitungen in der Stadt ausgebessert oder ersetzt werden müssen. In Flandern gibt es mehrere größere Investitionsvorhaben im Abfallbereich.

Bei der Marktbearbeitung sind die regional unterschiedlichen Akteure (sowohl in der Abfallwirtschaft als auch in der Wasserwirtschaft) und die Mehrsprachigkeit zu beachten.                  

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Umwelttechnologie? 

Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsBüro Brüssel!

Stand: