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Bergbau: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Österreichs Bergbauindustrie gewinnt hochqualitative Rohstoffe, die zu gefragten Produkten für die ganze Welt weiterverarbeitet werden

Struktur des Bereiches Bergbau

Obwohl es sich beim österreichischen Bergbau um einen vergleichsweise kleinen Sektor handelt, sind die Produktionsmengen bei einzelnen Rohstoffen im weltweiten Vergleich beachtlich. Österreich ist weltweit bei der Produktion von Magnesit auf Platz fünf, bei Wolframerz auf Platz sieben und bei Talk auf Platz elf.

Die Branche gewinnt und verarbeitet mineralische Rohstoffe wie Erze (Eisenerz, Wolfram, Eisenglimmer) und Industrieminerale (Magnesit, Salz, Talk und Leukophyllit, Grafit, Kaolin) nach Kunden-Spezifikationen und bietet teilweise auch maßgeschneiderte Serviceleistungen am Ende des Produktlebenszyklus an. Genau diese Spezialisierungen garantieren internationalen Erfolg. Unter den hochspezialisierten österreichischen Unternehmen finden sich Weltmarkt- und Technologieführer, deren Produkte aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften weltweit gefragt sind.

Der Bergbau liefert viele der wichtigen Rohstoffe, die die Industrie zur Produktion unterschiedlicher Waren benötigt. Ihm kommt eine enorme internationale Bedeutung in der Wertschöpfungskette zu.

Der österreichische Bergbau besetzt wesentliche Nischenbereiche und liefert international gefragte Rohstoffe: In Österreich liegen nicht nur die größte untertägige Wolframerzlagerstätte der westlichen Welt, die größte Talklagerstätte Mitteleuropas und die größte Sideritlagerstätte der Welt.

Die Branche gewinnt die Rohstoffe nachhaltig und erzeugt Produkte in unterschiedlichen Formen: innovativ, kostenbewusst und auch nach extrem kundenspezifischen Anforderungen.

Außerdem liefern österreichische Maschinen- und Anlagenbauer spezialisierte Technologie zum Abbau und zur Förderung von Mineralien, Erzen und Metallen. Die Expertise österreichischer Montantechniker ist international gefragt. Exzellente Ausbildung formt die Spezialisten, die die Herausforderungen der Branche optimal meistern können.

Zukunft in der Bergbauindustrie

Das große Schlagwort für die Zukunft des Bergbaus heißt „Smart Mining“ – die Rohstoffgewinnung wird smart und digital. 

Neue Technologien, besonders im Bereich der Digitalisierung aber auch Prozessoptimierung durch 3D-Druck, Automation, Sensorik und Robotik bis hin zum Einsatz von biologischen Stoffen bei der Rohstoffgewinnung führen zu neuen Abbaumöglichkeiten und schaffen neue Geschäftsfelder und Berufsbilder im Bergbau. Effizientere Analyseverfahren sowie verbesserte Planungs- und Produktionsabläufe ermöglichen die Energieoptimierung bei Abbau, Aufbereitung und Recycling mineralischer Rohstoffe sowie einen nachhaltigeren Einsatz der Ressourcen.

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Automatisation und zunehmender Einsatz von digital gesteuerten Abbau und Förderprozessen werden das klassische Bild des Bergbaus nachhaltig verändern.

In diesem Zusammenhang sind hochspezialisierte Fachkräfte, wie sie etwa an der Montanuniversität Leoben ausgebildet werden, besonders gefragt. Forschung und Entwicklung werden auch im Bergbau zu wesentlichen Standortfaktoren, die über den internationalen Erfolg entscheiden.

Folgende Trends werden den Bergbau in den kommenden Dekaden prägen:

  • Besonders in den Schwellenländern wird das Thema „biologischer“ bzw. umweltschonender Bergbau an Bedeutung gewinnen.
  • Neue Technologien wie etwa Digitalisierung, Automation bis hin zu biologischer oder bakterieller Laugung werden an Bedeutung gewinnen und traditionelle Abbautechniken ergänzen.
  • Die Bergbaubranche wird sich noch stärker vernetzen und gerade in den Bereichen Analyse und Prozessoptimierung über Kontinente hinweg digital austauschen. 

Das Erkennen und Besetzen von Nischen und die Spezialisierung auf zukunftsweisende Trends garantieren langfristigen Erfolg, besonders auch auf internationalen Märkten.

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