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Bildung: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Markt für Bildungsangebote wächst weltweit

Dynamische Wirtschaftsentwicklungen in Schwellenländern, ein steigender Qualifizierungsbedarf in vielen Wirtschaftszweigen und lebenslanges Lernen lassen den internationalen Markt für Bildungsangebote wachsen. 

Struktur des Bildungs-Sektors

Bildung wird in vielen Formen angeboten: von der klassischen universitären Ausbildung über Facharbeiterausbildung, Kurzzeittraining, berufliche Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zu online-Kursen und blended learning. Das Spektrum der Bildungsanbieter ist deshalb sehr heterogen. Große staatliche Bildungsinstitutionen wie Schulen, Universitäten und Fachhochschulen zählen ebenso dazu wie private Hochschulen, gewinnorientierte Weiterbildungs- und Kursanbieter und Einzeltrainer.

Neben klassischen Bildungsangeboten bekommen digitales Lernen, Lehr- und Lerntechnologien und Softwarelösungen eine immer größere Bedeutung. Dieser Bereich ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil von Bildungsangeboten. Genannt seien e-learning-Angebote wie MOOCs (Massive Open Online Courses), Lernvideos, Lernplattformen und Tools zum Austausch von Lehr- und Lernmaterialien. Ein Beispiel: In Australien, wo der Bildungssektor zu den Top 5-Säulen des BIP zählt, enthalten ungefähr die Hälfte der Berufsbildungsangebote e-learning-Komponenten.

Im Bereich der Berufsbildung werden zwei Aspekte immer wichtiger: Praxisorientierung und Aktualität der vermittelten Inhalte. Deshalb wird eine duale Ausbildung nach dem Vorbild der deutschsprachigen Länder mittlerweile weltweit nachgefragt. Das Zusammenspiel von Ministerien, staatlichen Bildungseinrichtungen, Arbeitgebervertretern und Unternehmen ist dabei entscheidend. Durch die Übernahme von Bildungsvermittlung durch Unternehmen ist sichergestellt, dass nach dem aktuellen Bedarf der Wirtschaft ausgebildet wird und der aktuellste Wissensstand vermittelt wird.

Zukunft der Bildungs-Branche

In der globalisierten Welt kommt der Bildung ein immer größerer Stellenwert zu. Sie wird zunehmend als Produkt und Dienstleistung gesehen und immer mehr zu einer Frage des internationalen Wettbewerbs: eine große Chance für exportorientierte Unternehmen! Mit Unterstützung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA entwickeln österreichische Bildungsanbieter optimal abgestimmte Programme und Kurse für den internationalen Markt.

Der demographische Wandel, Stichwort Ageing Society, und die veränderte Arbeitswelt, in der immer mehr Flexibilität gefordert wird, machen besonders das Thema Lifelong-learning immer wichtiger. Bildungsanbietern erschließt sich dadurch eine neue Zielgruppe bzw. wird die Zielgruppe der Erwachsenen, die sich im Berufsleben befinden und Weiterbildungsbedarf haben, vergrößern.

Es werden vermehrt duale Ausbildungs-Lehr- bzw. Studiengänge auch im tertiären Bildungsbereich zumeist an Fachhochschulen angeboten. Das Potenzial ist in diesem Segment bei weiten noch nicht ausgeschöpft. Für tertiäre Bildungsanbieter werden sich in den kommenden Jahren weitere Marktchancen eröffnen. 

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Technologien, die Lernen unterstützen, werden immer wichtiger werden, Softwarelösungen, Lernplattformen, MOOCs, e-learning-Plattformen, "game-based learning" werden in Zukunft aus der Branche nicht mehr wegzudenken sein. Open Educational Resources (die Zurverfügungstellung von Lerninhalten) werden zusehend als Motor für soziale Innovation gesehen, die für eine Wissensgesellschaft unabdingbar ist.

Personalisiertes Lernen wird in Zukunft immer wichtiger werden. Durch moderne Bildungstechnologien werden individualisierte Studienpläne und Ausbildungen ermöglicht werden. Die Wachstumsraten bei E-Learning-Angeboten sind daher beachtlich. Laut einer OECD-Prognose wird der e-learning-Markt im Jahr 2018 53 Milliarden US-Dollar generieren.

Es sind mehrere Trends, die für den Bildungsbereich international neue Herausforderung darstellen und Potenziale für den Export von Bildungsprodukten und -dienstleistungen bieten: Lifelong learning, Ageing Society, eine internationalisierte Gesellschaft, Migrationsbewegungen und eine veränderte, schnelllebigere Arbeitswelt.

Die Fragen von Vergleichbarkeit und Anerkennung von Ausbildungen in anderen Ländern sowie Assessment von Know-how werden eine immer größere Rolle spielen. Damit einher geht die Weiterentwicklung bzw. Definition von Bildungsstandards und die Frage der Qualität und Qualitätssicherung im Bildungssektor.

Die Studie Shaping Education 2016 der OECD gibt einen Einblick in die Trends im Detail.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt, unterstützen wir in 30 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exportunternehmen und Auslandsinvestoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

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Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.