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Bio/Organic Food: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Österreichische Bio-Lebensmittel und Getränke sind weltweit auf über 180 Märkten gefragt und geschätzt

Struktur des Bereiches Bio und Organic Food

Weltweit wird in 170 Ländern auf ca. 43 Millionen Hektar Biolandwirtschaft betrieben. In 87 Ländern wurden gesetzliche Regelungen für den Bio-Bereich eingeführt. In Österreich wird jeder fünfte Hektar Agrarfläche biologisch bewirtschaftet. Damit liegt Österreich im Spitzenfeld der europäischen Staaten. Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt und bringt Veränderungen für die Branche. Hoffnungsmärkte für die Biobranche sind China, Japan, die Länder Südostasiens, Australien und Neuseeland. 

Dass sich Bio in Österreich so gut entwickelt hat auch mit den topografischen Gegebenheiten zu tun. 70 % des Landes liegen im Berggebiet, das intensive landwirtschaftliche Strukturen kaum zulässt. Dies kommt der Bio-Landwirtschaft in Österreich zugute. Zum Beispiel wird knapp die Hälfte der gemahlenen Getreide in Österreich in biologischer Qualität erzeugt.

Bio-Produkte werden von Konsumenten als gesundheitsfördernd, naturbelassen und schmackhaft wahrgenommen. Das belegt eine von der AMA-Marketing gemeinsam mit GfK4 durchgeführte Motivanalyse bei der österreichischen Bevölkerung. 

Österreichische Bio-Produkte sind weltweit gefragt. Die wichtigsten Märkte für Bio-Lebensmittel sind die USA, Deutschland und Frankreich. Die Marktanteile an Bio-Produkten waren in den letzten Jahren in Dänemark, in der Schweiz und in Österreich am höchsten. Sowohl kleinere Betriebe als auch größere Unternehmen in Österreich haben das Potenzial von Bio erkannt und setzen bei ihrer Produktion auf den Ausbau des Sortiments nachhaltiger Produkte. 

Zukunft der Branche Bio und Organic Food

Der Markt für Bio-Produkte verzeichnet seit Jahren einen einen stetigen Zuwachs und erreichte in den letzten Jahren in Österreich bei Lebensmittel einen Anteil von acht Prozent. Die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten hat Auswirkungen auf das Gewerbe und die Lebensmittelindustrie. 

Die Bio-Produktion erbringt auch in Zukunft vielfältige Leistungen für die gesamte Gesellschaft. Sie trägt in einem hohen Maß zur Erhaltung einer intakten Umwelt bei, Biobäuerinnen und Biobauern leisten durch ihre Bewirtschaftung einen Beitrag zum Schutz des Klimas, des Wassers und es Bodens. Sie fördern die Vielfalt der Landwirtschaft ebenso wie der Flora und Fauna.

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Treiber der Entwicklung auf dem größten Markt USA ist der Frische-Bereich, gefolgt von Bio-Obst und –Gemüse und verarbeiteten vegetarischen Convenience-Produkten. Bio-Produkte werden über konventionelle Supermarktketten, Naturkost-Fachmärkte und über das Direktmarketing mit Wochenmärkten verkauft. Auch der Online-Handel mit Bio-Produkten wird immer wichtiger.

Chinesische Konsumenten schätzen die Qualität, die Produktsicherheit und den Gesundheitsaspekt des Angebots aus Europa. Der Bio-Anteil in Asien ist gemessen am gesamten Lebensmitteleinzelhandel noch klein, aber stetig wachsend. Durch Reisen nach Europa kommen asiatische Konsumenten vermehrt mit Bio-Produkten in Kontakt, die dann im Einzelhandel nachgefragt werde. Japan ist von Bio-Importen abhängig.

Stärkstes Motiv für den Kauf von Bio-Nahrungsmitteln ist laut einer Studie eine gesunde Ernährungsweise. Ein Drittel der Befragten nannte dies spontan als wichtigstes Kriterium. Außerdem werden der Verzicht auf chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel und die vielfach regionale Herkunft von Bio-Produkten mit klaren Ursprungsangaben angegeben. Rund ein Viertel nannte den bewussteren Lebensstil spontan als Grund auf mehr Bio.

Jeder zehnte befragte kauft Bio-Lebensmittel aufgrund des Geschmackes. Dabei spielt auch der besondere Genuss von Bio-Spezialitäten durch die Kultivierung alter Raritäten eine wichtige Rolle. Die größere Auswahl ist für viele Konsumenten dafür ausschlaggebend, öfter zu biologischen Nahrungsmittel zu greifen.

Bei vielem Käufern haben sich in den letzten Jahren die finanziellen Möglichkeiten verändert, sodass Bioprodukte jetzt öfter im Einkaufskorb landen. Diese Trends werden anhalten, die Nachfrage nach Bio-Nahrungsmitteln wird auch in Zukunft weiter steigen. Exportorientierten österreichischen Unternehmen können mit Unterstützung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA von dieser Entwicklung profitieren. 

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 150 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt unterstützt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in 39 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exporteurinnen und Exporteure und Investorinnen und Investoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Unternehmen mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Firmen in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.