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Bosnien und Herzegowina: Branchenprofil Bau und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Das Wachstum des bosnisch-herzegowinischen Bausektors ist bedeutend. Die ersten Nachkriegsjahre waren durch Rekonstruktionsarbeiten an Infrastruktur und bestehenden Gebäuden, die teilweise große Schäden erlitten hatten, gekennzeichnet. Erst in den letzten zehn Jahren konnten größere Bauprojekte gestartet werden. Somit begannen ab dem Jahr 2007 massive Bauarbeiten an Einkaufs- und Geschäftszentren als auch im Wohnungsbau. Der Bau an neuen touristischen Kapazitäten, Straßen und Autobahnen gewinnt immer mehr an Bedeutung.  

Konkurrenzsituation

Die Hauptmärkte der bosnisch-herzegowinischen Bauunternehmen im Ausland sind in Europa zu finden: Albanien, Mazedonien, Russland, Slowakei, Montenegro, Kroatien, Italien, Schweden, Deutschland, Slowenien und Serbien. In Asien wird im Irak, in Katar sowie in Pakistan gebaut und in Afrika sind Algerien, Äthiopien, Kenia, Südafrika und Libyen Märkte für bosnisch-herzegowinische Bauunternehmer.

Im Jahr 2015 sind die Bauarbeiten bosnisch-herzegowinischer Unternehmen im Ausland um 2,4 % gestiegen (im Vergleich zu 2014). Vom gesamten Wert der Bauarbeiten im Ausland fallen 24% auf  Hochbau und 76% auf  Tiefbau ab. Der Anteil des Hochbaus wird mehr in den Ländern Europas und Asiens bzw. Tiefbauprojekte zu 71,5% in Europa und zu 28,5% in Afrika realisiert.   

Gesetzliche und sonstige Rahmenbedingungen

Seit 1. Juli 2008 existiert ein 2016 endgültig finalisiertes Stabilisations- und Assoziationsabkommen mit der EU. Ab diesem Zeitpunkt wurden zahlreiche Zollsätze in Bosnien und Herzegowina für Waren mit EU-Ursprung reduziert bzw. fielen diese per Jahresbeginn 2009 gänzlich weg. Erforderlich ist nun unbedingt die Beilage eines EUR 1-Ursprungszeugnisses. Informationen über Einholung diverser Bau- und Planungsgenehmigungen können jederzeit vom AC Sarajevo erhalten werden. 

Zu erwarten ist, dass sich die Bauwirtschaft in den nächsten Jahren dynamischer als in den letzten Jahren entwickeln wird. Langfristig wird die Bauwirtschaft aufgrund der erwarteten Infrastrukturinvestitionen wachsen. Im Hoch- und Tiefbau haben die Unternehmen bereits breite Erfahrung durch die verstärkten Möglichkeiten bei EU-finanzierten Projekten im Bereich Straßen-, Eisenbahn- und Wohnbau in Bosnien und Herzegowina mitzuwirken. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Dank durchgeführten Infrastrukturprojekten, genießen österreichische Bauunternehmen einen sehr guten Ruf. Gerade im Ausbau der Infrastruktur des Landes liegen große Chancen für österreichische Unternehmen. Dabei geht es verstärkt um die Modernisierung der Umwelt- und energietechnischen Infrastruktur, der Industriestrukturen, aber auch um den Ausbau des Informations- und Telekommunikationssektors sowie Straßen und Autobahnen.

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