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Bosnien und Herzegowina: Branchenprofil Maschinen- und Anlagenbau

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Die metallverarbeitende Industrie bzw. der Maschinenbau ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Bosnien und Herzegowina (BiH). Viele Firmen sind in der Komponentenfertigung und Autozulieferindustrie tätig. 

Konkurrenzsituation

Zu Beginn des Jahres 2011 schlossen sich 13 Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie in Bosnien und Herzegowina zu einem Konsortium mit der Zielsetzung einer gemeinsamen Bewerbung angekündigter Großprojekte im Bereich Energie und Infrastruktur in Bosnien und Herzegowina zusammen. Dieses Konsortium ist in seiner Form offen gestaltet, um anderen Unternehmen die Möglichkeit einer Mitwirkung zu ermöglichen und um größere Chancen bei Projekten im Investitionsbereich in der Bergbau- und Elektroindustrie zu haben. 

Die respektablen Ergebnisse der bosnisch-herzegowinischen Automobilindustrie im Jahr  2015 gehen zum größten Teil auf globale Konsortien der Automobilindustrie zurück, wie z.B. Prevent BH, FAD, MAN+Hummel und die CIMOS Group Gradacac. Obwohl es zu gewissen Restruktuierungen bei der CIMOS Gruppe kam, haben diese Firmen in den letzten Jahren beeindruckende Werte abgeliefert. 

Gesetzliche und sonstige Rahmenbedingungen

Laut dem Gesetz für ausländische Direktinvestitionen in Bosnien und Herzegowina gibt es keine Restriktionen betreffend der metallverarbeitenden Industrie. Ausländer können hundertprozentige Eigentümer in der Branche sein und haben die gleichen Rechte und Pflichten wie lokale Firmen. Als Ausnahme dazu soll der Rüstungssektor welcher sich in staatlichem Besitz befindet, betrachtet werden. Nur in diesem Fall, können ausländische Firmen nicht mehr als 49% der Firmenanteile erwerben bzw. privatisieren. Falls ausländische Unternehmen eine ganz neue Privatinvestition im Rüstungssektor durchführen, dann können sie auch 100% besitzen.  

Der metallverarbeitende Sektor in Bosnien und Herzegowina zählt derzeit zu den erfolgreichen Sektoren. Auch die Tatsache, dass Rohstoffe zum größten Teil lokal produziert werden, gibt dieser Branche eine positive Zukunftsperspektive. Es besteht ein hoher Bedarf an neuen Technologien und Know-how-Transfers die in Kombination mit qualifizierten Mitarbeitern künftig zu einer mittel- bis langfristigen Verbesserung der hergestellten und zu verarbeitenden Produkte und Produktionsabläufe führen werden. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Die bereits bestehenden Produktionsmöglichkeiten und Kapazitäten ermöglichen österreichischen Unternehmen eine effiziente und optimale Herstellung und Verarbeitung verschiedenster Metallprodukte entweder durch den eigenen Produktionsaufbau oder Lohnfertigung.

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