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Brexit-Deadline rückt näher

Neue Studie zu den Auswirkungen eines No-Deal veröffentlicht

Das Thema Brexit dominiert aktuell die Medienlandschaft wie kaum ein anderes. Nach dem Rücktritts der glücklosen Theresa May, die es nicht schaffte, eine Mehrheit für den von ihr ausgehandelten Deal im britischen Unterhaus zu bilden, wurde die Gallionsfigur der „Leave“ Kampagne, Boris Johnson, Ende Juli zu ihrem Nachfolger und von Queen Elisabeth II zum Premierminister ernannt. Mit einer mittels politischem Kahlschlag gebildeten, ideologisch linientreuen Regierung übernehmen damit die Brexit Hardliner das Ruder in London.

Die Umsetzung des von Boris Johnson ausgerufenen Do-or-Die Brexits blieb dabei Gegenstand vieler Spekulationen und politischer Analysen. Erst in den vergangenen Wochen ließ sich der charismatische Exzentriker, dem gewisse Lässigkeit im Umgang mit der Wahrheit und chamäleonhafte Wandlungsfähigkeit zugeschrieben werden, erstmalig in die Karten blicken und musste unmittelbar drei herbe Rückschläge durch das Parlament einstecken. So soll per Gesetz das Ansuchen um eine neuerliche Fristverlängerung bis 31.1.2020 durch die britische Regierung erwirkt werden, sollte bis 19. Oktober keine Zustimmung des Parlaments zu einem Abkommen bzw. zum No-Deal vorliegen. Die Chancen, das Gesetzt zu implementieren, stehen gut - das Ansuchen müsste allerdings seitens der EU27 einstimmig angenommen werden, um eine Verlängerung zu erhalten. Die Möglichkeit eines No-Deal Brexit ist damit weiterhin gegeben.

Aber sind das Vereinigte Königreich und die Europäische Union tatsächlich auf einen Brexit ohne Abkommen vorbereitet? Mit welchen Auswirkungen sind bei einem No-Deal zu rechnen? Und welchen Einfluss hätte er auf die Handelsbeziehungen, die Wirtschaft und die Bürger des Vereinigten Königreichs?

Diesen Fragen widmet sich der Think Tank UK in a Changing Europe in seiner neuesten Publikation No deal Brexit: issues, impacts and implications (32 Seiten | Englisch) sowie im dazugehörigen Podcast (43 min | Englisch). Neben der hohen Wahrscheinlichkeit einer generellen Rezession weisen die Expertinnen und Experten auf zu erwartende Schwierigkeiten für die Automobilindustrie, Unternehmen aus Luft- und Raumfahrt, den Gesundheits- sowie den Finanzsektor hin. 2015 gegründet, hat sich das Expertenteam aus führenden Akademikern um Anand Menon, Professor Professor Europa- und Außenpolitik am King's College London, als einer der führenden Think Tanks zum Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union etabliert.

Um österreichische Unternehmen umfassend zu informieren, hat die Wirtschaftskammer Österreich einen Brexit-Infopoint eingerichtet. Unter www.wko.at/brexit finden Sie Informationen rund um die wichtigsten Brexit-Themen, damit österreichische Unternehmen sich auf mögliche Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen der Geschäftstätigkeit vorbereiten können. Auch das Team des AußenwirtschaftsCenters London steht Ihnen unter E london@wko.at und T +44 7584 4411 für Fragen zur Verfügung.