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Brexit: Verwendung von Holzverpackungen im Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich ab 2021

Was Unternehmen beachten müssen

Holzverpackungen sind beispielsweise:

Paletten, Kistenpaletten, Palettenaufsetzrahmen, Verpackungskisten, Kästen, Lattenkisten, Fässer und ähnlichen Verpackungsmittel. Ladehölzer, Stauholz, Abstandshalter und Böcken. 

Mit Holzverpackungen können Schädlinge eingeschleppt werden. Daher dürfen beim Export und Import nur Holzverpackungen verwendet werden, die entsprechend dem IPPC-Standard ISPM 15 entsprechend behandelt wurden. Es handelt sich dabei um den Standard einer Unterorganisation der UNO, der fast weltweit Anerkennung findet.

Holzverpackungsmaterial muss entsprechend eines besonderen Zeit–Temperatur-Plans von zugelassenen Unternehmen hitzebehandelt werden, um allfällige Schädlinge abzutöten. Darüber hinaus ist das so behandelte Holz entsprechend zu markieren:

Muster für eine Markierung

© WKO

Holzverpackungen, die innerhalb der EU oder im Warenverkehr mit der Schweiz verwendet werden, müssen nicht gemäß ISPM-15 behandelt und gekennzeichnet sein. Diese Verpackungen sind auch dementsprechend günstiger. Dies gilt auch während der Übergangszeit bis zum 31.12.2020 für das Vereinigte Königreich.

Ab dem 1.1.2021 ist Folgendes zu beachten:

  • Verarbeitetes Holz (z.B. Sperrholz, Leimholz, OSB, CLT) bedarf keiner weiteren Hitzebehandlung und Kennzeichnung 
    Das stimmt, für Holzprodukte und Verpackungen aus CLT und anderem verarbeitetem Holz wie OSB, wenn das Material schon entsprechend erhitzt bzw. gepresst wurde (siehe auch unten) 
  • Alle anderen Waren aus Holz (z.B. Paletten, Kisten, Stauholz) müssen ab dem 1. Januar 2021 die internationalen ISPM15-Standards erfüllen, indem sie einer Wärmebehandlung und Kennzeichnung unterzogen worden sind
    Hier gibt es Ausnahmen:
    • Für Lieferungen von Holzprodukten, die gem. ISPM 15 erhitzt und gekennzeichnet werden (sog. Regulated Timbers, darunter Weichhölzer, die nicht entrindet sind, und einige Harthölzer) braucht Stauholz keine zusätzliche ISPM 15 Kennzeichnung, wenn es aus dem gleichen Produkt und der gleichen Qualität wie das verpacktes Holz und fest zusammengebunden ist („banded in“). Wenn das Stauholz lose / nicht mit dem verpacktem Produkt zusammengebunden ist, muss es gem. ISPM 15 erhitzt und gekennzeichnet werden

Der neueste Stand erscheint immer auf der Webseite der Regierung. Unter dem Titel Movement of Wood Packaging Material befindet sich den neuesten Stand für Holzverpackungen, wobei die genauere Bedingungen in dem verlinkten Schreiben vom britischen Umweltministerium DEFRA festgelegt sind. 

Unsere Spezialistinnen und Spezialisten in den Landeskammern stehen für Fragen gerne zur Verfügung.