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Brexit: Verwendung von Holzverpackungen im Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich 

nach dem 01. Januar 2021

Holzverpackungen sind beispielsweise:

Paletten, Kistenpaletten, Palettenaufsetzrahmen, Verpackungskisten, Kästen, Lattenkisten, Fässer und ähnlichen Verpackungsmittel. Ladehölzer, Stauholz, Abstandshalter und Böcken. 

Mit Holzverpackungen können Schädlinge eingeschleppt werden. Daher dürfen beim Export und Import nur Holzverpackungen verwendet werden, die entsprechend dem IPPC-Standard ISPM 15 entsprechend behandelt wurden. Es handelt sich dabei um den Standard einer Unterorganisation der UNO, der fast weltweit Anerkennung findet.

Holzverpackungsmaterial muss entsprechend eines besonderen Zeit–Temperatur-Plans von zugelassenen Unternehmen hitzebehandelt werden, um allfällige Schädlinge abzutöten. Darüber hinaus ist das so behandelte Holz entsprechend zu markieren:

Muster für eine Markierung

© WKO
Holzverpackungen, die innerhalb der EU oder im Warenverkehr mit der Schweiz verwendet werden, müssen nicht gemäß ISPM-15 behandelt und gekennzeichnet sein. Diese Verpackungen sind auch dementsprechend günstiger. Dies gilt auch während der Übergangszeit bis zum 31.12.2020 für das Vereinigte Königreich.

Achtung:

Ob nach dem Ende des Übergangszeitraumes diese Vereinfachung entfällt oder nicht, ist derzeit nicht absehbar. Demnach ist es aus heutiger Sicht sehr zu empfehlen, auch beim Verpackungsholz die Exportbestimmungen für Drittländer einzuhalten und ausschließlich ISPM 15 markiertes und behandeltes Verpackungsholz für Ihre Exportkalkulation und Exportplanung zu verwenden.

Auf der entsprechenden Internetseite des UK Government wird zwar immer noch die Vereinfachung dargestellt, diese Info ist allerdings schon zwei Jahre alt.

Sobald nähere Informationen vorliegen werden wir Sie entsprechend in Kenntnis setzen.

Unsere Spezialistinnen und Spezialisten in den Landeskammern stehen für Fragen gerne zur Verfügung.