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Bulgarien: VW verschiebt Entscheidung über neuen Produktionsstandort

Erwartete strategische Investition wurde aufgeschoben

Der Volkswagen-Konzern hat am 13.05.2019 nach Genehmigung durch Aufsichtsrat und Vorstand offiziell bekanntgegeben, konkrete Gespräche über ein neues Automobilmontagewerk in Südosteuropa aufzunehmen. In Wahrheit bedeutet dies ein Aufschieben der Entscheidung, wo das neue Skoda- Werk errichtet werden soll. Von den ursprünglichen potenziellen Fabrikstandorten Rumänien, Serbien, Bulgarien und Türkei sind Presseberichten zufolge nur noch Bulgarien, Serbien und die Türkei in der engeren Auswahl.

Der deutsche Automobilkonzern hatte erstmals im November letzten Jahres angekündigt, ein weiteres Werk in Osteuropa zu errichten, um die Produktionskapazitäten nach 2022 zu erweitern und potenzielle Engpässe in den tschechischen Werken zu vermeiden. Die neue osteuropäische Niederlassung mit erwarteten 5.000 Mitarbeitern würde die SUVs Skoda Karoq und Seat Ateca fertigen, die derzeit in Kvasiny (Tschechien) produziert werden. Der türkische Markt ist für Volkswagen wichtig, ein Werk dort aber mit einigem auch politischem Risiko verbunden. Daher sieht sich Bulgarien als EU-Mitgliedsland aber an der Grenze zur Türkei für ein Werk sehr gut platziert. Andererseits fehlen in Bulgarien Arbeitskräfte. Die gibt es in Serbien, welches allerdings auch nicht EU-Land ist.