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CES 2018: Die globale Bühne der Innovation

Consumer Electronic Show (CES) Las Vegas – die Konsumgütermesse der Superlative. Österreichische Firmen sind in fast allen Technologiebereichen mit vertreten.

Rekord-Ausstellung mit über 4000 Ausstellern 

Trotz für die Küstenstadt Las Vegas ungewöhnlich starken Regenfällen war die heurige Konsumelektronikmesse CES 2018, die letzte Woche 180.000 Besucher, davon fast 60.000 aus dem Ausland, anlockte, ein voller Erfolg. Auch Minister aus den USA und anderen Ländern, Gouverneure und Top-Industrieleute waren vertreten. Mit 4.000 Ausstellern und einer Gesamtmessefläche von 260.000 m2 war es die größte Messe seit ihrem 51-jährigen Bestehen. Neben der Monster-Ausstellung wurden auch hochkarätig besetzte Workshops, Seminare und Diskussionspanels von über 1.000 Vortragenden angeboten. Auch die Startup-Szene kam mit über 900 Ausstellern nicht zu kurz. Ein Heer von 17.000 Medienvertretern sorgte dafür, dass die gebotenen Innovationen in der ganzen Welt bekannt wurden.  

Aufgrund der grossen Anzahl von ausstellenden Firmen und der unterschiedlichen Produkte, die sie präsentieren, wurden diese verschiedenen Technologie Gruppen zugeordnet, sogenannten Marketplaces. Diese reichen von Drohnen, selbstfahrenden Autos, IoT Infrastruktur und Künstlicher Intelligenz und Schlaf-Technologie (Sleep Tech) und Sport Technologie hin zu Smart Home und Smart Cities (alle Marketplaces sind hier zu finden). 

Walter Koren, ehem. Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und nun neuer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles, hat folgendes mitgenommen: „Sprache ist das neue Interface wenn es um die Bedienung von Geräten geht. Im Bereich der Authentifizierung werden Passwörter durch Gesichtserkennungs-Technologien ersetzt. Selbstfahrende Autos werden schon nächstes Jahr in den USA Realität.“ Darüber hinaus wird die fünfte Generation von mobilen Netzwerken den Mobilmarkt aufmischen. Der nächste Telekommunikations-Standard wird es ermöglichen einen zweitsündigen Film in weniger als 5 Sekunden herunterzuladen. Mit jetzigem Technologiestandard (4G) würde es länger als 5 Minuten dauern. Es wird spannend zu sehen, welche neuen Services und Geschäftsmodelle sich daraus entwickeln werden. 

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© Fürlinger

Intel Keynote verzauberte 

Die Keynote von Intel am Vorabend der Messe-Eröffnung sprengte mit einer Multimedia-Show vor 5.000 Zuschauern alles bisherig Gebotene. CEO Brian Krzanich demonstrierte anhand von prozessorintensiven Intel-Chip-Anwendungen die steigende Bedeutung von Daten. Durch Position von über 100 hochauflösenden Kameras in Sportstadien kann der Betrachter das Sportgeschehen aus allen Blickwinkeln betrachten, kann sozusagen in das Geschehen eintauchen. Erst durch die Echtzeit-Verarbeitung von Terabyte von Kameradaten wird es möglich, daraus dreidimensionale Modelle zu konstruieren, die dann von allen Seiten betrachtet werden können. Intel wird mit diesem „immersive media“ genannten System bei der Winterolympiade in Korea vertreten sein. Dies ist das erste Mal, dass man Sportereignisse in aller Welt virtuell in 3D miterleben kann. Intel demonstrierte auch, dass künstliche Intelligenz in der Musik einen kreativen Beitrag leisten kann. Zwei virtuelle KI-gespeiste Gitarristen begleiteten zwei menschliche Drummer und Pianisten, und zeigten dabei gutes Einfühlungsvermögen. Höhepunkt war dann der Hallenflug des Volocopters, einem mit 18 elektrisch angetriebenen Rotoren ausgestatteten Flugtaxi deutscher Provenienz. Ein bezauberndes Lichtspiel von 100 Mini-Drohnen, die rhythmisch durch die Manege tanzten, beendete das unvergessliche Intel-Schauspiel. 

Eigener Pavillion für Design- und Produktionspartner 

Dieses Jahr eröffnete die CES einen neuen Ausstellungsbereich, den “Design & Source Space”. Der vom Internetriesen Alibaba gesponsorte Ausstellungsbereich, wurde zum Austausch zwischen Gründern und Produzenten konzipiert. Mehr als 700 Unternehmen bzw. Spezialisten im Bereich Design, Verpackung und Produktbeschaffung, vor allem aus Asien waren dort anzutreffen. “Es ist eine Sache, eine gute Idee zu haben” meint Karen Chupka von CES. “Aber diese Idee in Produktform und auf den Markt zu bringen passiert nicht über Nacht. Dieser neue Bereich bietet Firmen die Möglichkeit sich zu vernetzen und sich über Optionen bzgl Produktherstellung zu informieren”. 

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© Fürlinger

Österreichische Unternehmen nutzen globale Bühne 

Eine positive Überraschung waren die Studienergebnisse der “International Innovation Scorecard” die am ersten Tag der Konferenz vom Organisator der CES, der Consumer Technology Association (CTA) , präsentiert wurden: Österreich wurde als einer von 13 Innovation Champions angeführt.  

Ausserdem waren einige österreichische Unternehmen bei der CES 2018 vertreten, sowohl in den grossen Ausstellungshalle als auch im Startup Bereich “Eureka Park”. 

Petwalk Solutions ist ein österreichischer Hersteller von automatischen Türen für Haustiere. Die petWALK Haustiertüren kombinieren Luftdichtheit, Wärmedämmung und hohen Schutz gegen Eindringlinge durch einen automatischen Türöffner und kontaktlosem Zutrittskontrollsystem. Die Firma vertreibt ihr Produkt bereits erfolgreich auf dem internationalen Markt und ist nun dabei auch verstärkt im US-Markt aufzutreten.  

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SanSirro bietet unter ihrer neuen Marke QUS, Smarte Kleidung wie etwa ein T-Shirt, welches Körperdaten, wie etwa Herzschlag und Kalorienverbrauch, misst und sie an die Smartphone App sendet und entsprechend auswertet. Der CEO Hannes Steiner freut sich, „das weltweit erste waschbare Smart Textil auf den Markt zu bringen“.

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Tractive produziert GPS Wearables und Apps für Besitzer von Hund und Katz. Durch ihre Technologie ist es möglich immer genau zu sagen wo sich das Haustier zur Zeit befindet. „Wir sind nun bereits zum sechsten Mal auf der CES vertreten und nutzen die Anwesenheit vor allem um uns mit neuen Partnern und Distributoren zu treffen, sowie neue Partnerschaften einzugehen, meint Michael Hurnaus, CEO von Tractive. 

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Playbrush ist die erste Zahnbürste die Zahnhygiene mit Videospielen verbindet. Der Zahnbürstenaufsatz passt auf jede herkömmliche Zahnbürste und bringt Kindern das Zähneputzen spielend bei. Mittels Bewegungen der Zahnbürste werden Spiele in der Playbrush Handy App gesteuert und sorgen dafür, dass das Kind lange und gründlich genug Zähne putzt. „Playbrush ist“, laut dem COO Matthaeus Ittner, „nun zum dritten Mal auf der CES vertreten um hier Retail-Partner kennen zu lernen und unsere Distributionskanäle weltweit auszuweiten.“ Playbrush verkauft sein Produkte zurzeit vor allem in Österreich, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien.  

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© Fürlinger

Weiterer österreichische Firmen, die ebenfalls auf der CES 2018 vertreten waren sind unter anderem, in alphabetischer Reihenfolge: 

ams AG ist der weltweit führende Anbieter für Design und Herstellung von fortgeschrittenen Sensor Lösungen, Schnittstellen und ähnlicher Software für Smartphones, Mobilgeräte, Smart Homes und Gebäude, industrielle Automation, Medizintechnik und vernetzte Fahrzeuge. 

AVL ist der größte unabhängige Hersteller von Kraftübertragungssystemen mit Verbrennungsmotoren, Geräteausstattung und Testsystemen. Die Firma hat Ende letzten Jahres die steirischen Exportpreis in der Kategorie Grossunternehmen gewonnen. 

Bitmovin ist ein österreichischer Anbieter für Video Infrastruktur Lösungen. Produkte wie der API gesteuerten Cloud-basierenden Video Entschlüsselung Service und der HTML5 Player für MPEG-DASH und HLS, ermöglichen Nutzern verschiedenste Inhalte auf jeglichen Geräten und Browsern ohne Buffering abzuspielen. 

Infineon Technologies Austria AG ist Teil der Infineon Technologies AG, einem deutschen Hersteller von Halbleiter- und Systemlösungen für den Automobil-, Industriesektor wie auch für Chipkarten und Sicherheitssysteme.  

Medicus AI übersetzt kryptische Gesundheitsdaten (Blutwerte, lebenswichtige Organe etc.) in ein einfach zu verstehendes visuelles Erlebnis mit personalisierten Empfehlungen.  

MLINE produziert mobile Accessoires und ist eine der führenden Firmen im Bereich von Accessoires für Smartphones und Tablets. Der Fokus liegt auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von hochqualitativen Mobil-Accessoires wie etwa Hüllen, Bildschirmschutz und Aufladegeräte. 

Wie bereits auf Brutkasten berichtet, waren auch TTTech [Link auf Brutkasten Artikel], USound [Link auf Brutkasten Artikel] und Mikme [Link auf Brutkasten Artikel] erfolgreich auf der CES unterwegs. 

Autos und Mobilitätskonzepte der Zukunft  

Ein Themen-Schwerpunkt der Ausstellung war das autonome Fahren. Alleine mit den 28.000 m2 Ausstellungsfläche wäre die CES die fünftgrößte Auto-Expo Amerikas. Daher wird die CES von Automarken genutzt, um dort ihre neuesten Konzepte der Welt vorzustellen. Wie auch in vielen anderen Technologiebereichen waren vor allem asiatische Firmen stark präsent. 

Das Auto von morgen wird mit zahlreichen Sensoren ausgestattet sein, welche durch Lidar, Ultraschall-Distanzmesser und Kameras ständig die Umgebung beobachten. Revolutionär ist der 3d Solid State Lidar von Firma Leddar Tech, der ohne bewegte Teile auskommt. 

Die Keynote-Ansprache von Ford Motor CEO James Hackett unterstrich die Bedeutung von autonomem Fahren. Der Fokus von Hacketts Vortrag war aber nicht das Auto selbst, sondern die fahrerlose Gesellschaft der Zukunft. Ford hat dazu eine offene Cloudbasierte Transport-Plattform entwickelt und lädt Firmen ein, sich daran zu beteiligen. 

In den Vorträgen konnte man sich einen Eindruck von den Fortschritten aber auch Knackpunkten des autonomen Fahrens machen. In China hat Baidu, Chinas größte Internet-Suchmaschine, letztes Jahr das Apollo-Programm gestartet, welches Hard- und Software sowie ein cloudbasiertes Daten-Service für autonome Fahrzeuge anbietet. Über 50 Firmen partnern bereits mit Baidu. Der CEO von Baidu meinte, dass in 15 Jahren die Hälfte aller Fahrzeuge autonome Fahr-Funktionalitäten haben werden. Bereits jetzt wird 30% des Verkehrs in Shanghai durch Parkplatzsuchen verursacht. Hier sollen autonome Autos bald Abhilfe schaffen. Nachdem derzeit 85% der Autounfälle durch menschliches Versagen verursacht werden, wird autonomes Fahren Leben retten. Man rechnet mit einer Reduktion der Todesfälle um den Faktor 10. Experten meinen, dass die Versicherungen deutlich billiger werden. Es gibt aber auch Meinungen, dass mit der Einführung autonomer Autos der Verkehr insgesamt zunehmen wird. 

Das von ehemaligen BMW-Ingenieuren gegründete und in China ansässige Unternehmen Byton, will bereits nächstes Jahr seine “Smart Intuitive Vehicle” in China auf den Markt bringen. USA und Europa sollen dann ein Jahr darauf folgen. Mehr Informationen sind in diesem Artikel [https://www.derbrutkasten.com/a/byton-chinesisches-startup-als-neuer-player-im-mobility-bereich/] zu finden. 

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Toyota präsentierte eine Palette an neuen Concept Cars, unter anderem die Concept-i Serie. Ein zentrales Feature ist Yui, der Artificial Intelligence Assistent. Yui ist darauf spezialisiert sich wie ein Beifahrer zu verhalten und gibt etwa Tipps zu Restaurants, Aktivitäten in der Nähe, sowie Infos zu Wetter und Kleiderwahl. Die Präsentation der Demo Version des Concept-i Ride soll während der olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 stattfinden.  

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Neben den Privat-PKWs wird auch das Konzeptauto “e-Palette” präsentiert welches als Gemeinschaftsauto genutzt werden kann wie beispielsweise zum Ride-Sharing, Carpooling oder auch als mobiles Büro oder Hotelzimmer. 

Neue Technologien erobern die Luft  

Einigen Innovationen nach zu urteilen findet der Individualverkehr nun auch seinen Weg in den Luftraum. Die US-Firma Workhorse hat ihren leistbare Helikopter Surefly vorgestellt (siehe mehr Informationen hier). Das deutsche Unternehmen Volocopter baut den ersten bemannten, voll-elektrischen Senkrechtstart-Hubschrauber. Das Unternehmen kooperiert mit Intel möchte mit ihrem Volocopter 2X das wachsenden Mobilitätsproblem v.a in Ballungsräumen lösen und den Luftverkehr für die breite Masse leistbar machen.  

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Doch auch im umbenannten Flugbereich - Stichwort Drohnen - wurden eine Vielzahl von neuen Produkten ausgestellt. Speziell auch in diesem Bereich waren es vor allem wieder asiatische Hersteller, wie der chinesische Marktführer DJI, die ihre Neuheiten den Besuchern präsentierten. Angefangen bei den Produkten für Experten, wie der Matrice 600 oder Ronin Serie, gab es auch ein breites Spektrum an Drohnen von unterschiedlichen Herstellern für den Freizeitbereich zu erkunden.  

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VR und AR im Zentrum der Aufmerksamkeit

Neue Produkte im Bereich Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) waren auch in diesem Jahr wieder eine der Hauptattraktionen. VR den Nutzern ermöglicht via speziellen Brillen ganz in die virtuelle Welt einzutauchen. Bei AR wird die reale Welt mit zusätzlichen Informationen virtuell angereichert (“augmented”). Dies passiert ebenfalls über spezielle Brillen, oder aber durch das Wahrnehmen der Umgebung über die Kamera des Smartphones. 

Es war vor allem ein Trend in Richtung AR zu sehen, da ausgewählte Anwendungsbereiche bereits konkreten Ergebnisse sehen lassen. Laut Steve König (CTA) hilft es zum Beispiel Ärzte bei der Behandlung ihrer Patienten oder es sind im industriellen Bereich Einsparungen von 25% in der Produktion bzw Effizienzsteigerungen von 15% im operativen Bereich möglich. 

Bei VR sind vor allem Innovationen auf der Content-Ebene zu beobachten. Es geht darum möglichst reale, immersive Erfahrungen zu kreieren, die die Nutzer vergessen lassen, wo ihr Körper zur Zeit wirklich ist. Neben grossem Interesse in der Unterhaltungsindustrie (Gaming, Hollywood, etc) will nun auch Facebook die Möglichkeit bieten mit Freunden im virtuellen Raum zu interagieren. Facebook Spaces befindet sich derzeit im Beta-Stadium. Aber auch im Medizinbereich verspricht man sich interessante Anwendungsmöglichkeiten von VR. Ein Beispiel ist das Projekt Bravemind an der University of Southern California (USC) bei der VR eingesetzt wird um posttraumatische Belastungsstörungen zu behandeln.

Österreichische AR & VR Innovation   

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Auch aus Österreich waren zwei Unternehmen im AR / VR Bereich vertreten. Exchimp

spezialisiert sich auf 360° Videos und bietet Virtual Reality Erfahrungen für Sport, Tourismus, Architektur und viele weitere Sektoren an. Stefan Ponsold, der CEO von SunnyBAG / Exchimp, hat erzählt, dass u.a. der bekannte Schokoladenhersteller Zotter erst unlängst 150 Stück bestellt hat. Geplant ist, dass die Gäste der Schokoladen-Produktionsstätte bei Riegersburg virtuell die Heimat der verarbeiteten Schokolade in Bolivien erleben können.  

Wikitude ist die führende unabhängige Augmented Reality (AR) Platform für Smartphones, Tablets und Smart Glasses. Das AR Software Entwicklungs Kit kombiniert Instant Tracking Technology, Objek- und Bilderkennung und Geo-Positionierung. Zu den Kunden zählen unter anderem die Honeywell, Washington Post, Disney und das Times Magazin in den USA, sowie Media Markt und Andritz in Österreich. 

Weitere Neuheiten für die virtuelle Welt 

Die Firma Luci, von ehemaligen Hollywood-Managern gegründet, präsentiert eine neue Virtual Reality Brille welche “Immersion-on-demand” verspricht. Das Ziel der Firma ist es eine kompakte, leichte VR Brille mit idealem Tragekomfort zu produzieren, welche den Kunden in eine extrem hochauflösende und farbenfrohe 2D oder sogar 3D 4K Welt eintauchen lässt. „Um den Anwendern wahre, kräftige, emotionale Geschichten bieten zu können, müssen wir uns zuerst einmal von der Limitierungen der Hardware lösen“, wie ein Mitarbeiter von Luci meint.

Smart Home

Der koreanische Konzern LG war stark vertreten bei der diesjährigen CES. Im Bereich der Haushaltsgeräte wurde CLOi vorgestellt, der zentrale Hub der es erlaubt diese Geräte zentral - via Sprachsteuerung - zu bedienen. Mittels CLOi kann beispielsweise der Geschirrspüler eingeschalten, der Herd und das Backrohr gesteuert, Musik abgespielt oder der Staubsauger gestartet werden. Auch der neue “LG InstaView ThinQ” Kühlschrank kann sowohl durch CLOi gesteuert werden, als auch mittels Amazon Alexa oder den 29-inch Touchscreen.  

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Eindruck hinterlässt auch der “LG OLED Canyon”, bestehend aus 246 LG Open Frame OLED Displays, welcher den Besucher durch starke Farben und hohe Auflösung in unterschiedliche Welten - Canyon, Wald von Redwood Bäumen oder eine Eiswüste - eintauchen lässt. 

Auch Samsung war mit einer Starken Präsenz vertreten und stellte den ersten anpassbaren 146-inch TV, The Wall, zur Schau. Dank der klugen MicroLED Technik können weitere Teile gekauft werden um die Größe des Fernsehers individuell anzupassen. 

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Fahrrad-Technologie aus Italien und Österreich

Auch im Bereich der Sporttechnologie waren einige Firmen vertreten. HiRide, ein italienisches Startup, stellt ihr Smart Bike vor. Artificial Intelligence ermöglicht dem Fahrrad sich an verschiedenste Straßenverhältnisse anzupassen. Das Federsystem des Fahrrads erkennt Schlaglöcher und Unebenheiten, sowie Unterschiede im Gelände oder Trittfrequenz und passt die Federung in Echtzeit dementsprechend an. Durch ein kompaktes Steuerungssystem an der Lenkstange des Fahrrad, lassen sich die Stoßdämpfer steuern bzw. ein- und ausschalten. Zusätzlich kann das Federsystem eine Verbindung zu Smartphone, Tablet oder PC erstellen und Leistungsstatistiken übertragen. Derzeit wird die neue Technologie ausschliesslich bei Rennrädern angewandt, doch ist bereits im nächsten Jahr eine Ausweitung auf den Mountainbike-Bereich geplant. 

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