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Chemie/Kunststoffe: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Der weltweite Siegeszug der österreichischen Chemie- und Kunststoffindustrie auf höchstem technischen Niveau geht weiter

Struktur der österreichischen Chemie- und Kunststoffindustrie

Ob Kunststoff oder Agrochemie, ob synthetische Fasern oder Druckfarben: Die Branche hat eine lange Tradition und erfüllt höchste Qualitätsansprüche. Die Chemie- und Kunststoffindustrie gehört zu den größten und umsatzstärksten Industriebranchen der Welt. Die Branche ist sehr vielfältig: von Rohstoffen über die Kunststoffverarbeitung, den Kunststoffmaschinenbau, den Formen- und Werkzeugbau, den Kunststofftechnischen Dienstleister bis hin zu den Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen.

Die österreichischen Kunststoffunternehmen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Kooperationsfähigkeit aus. Sie kooperieren in zahlreichen nationalen und internationalen Plattformen und arbeiten gemeinsam mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen an aktuellen Themen wie Material-entwicklung, Bauteilentwicklung, Fertigungstechnologien, Produktionsflexibilisierung und -optimierung.

Zukunft der Branche Chemie und Kunststoff

Die Chemie- und Kunststoffindustrie bietet auch in Zukunft Lösungen für die weltweiten Herausforderungen und globalen Megatrends. Österreichs Unternehmen können dazu viel Know-how und wichtige Innovationen beisteuern.

Die Materialeigenschaften verbessern sich laufend und sorgen damit auch in industrialisierten Ländern für einen weiter wachsenden Bedarf an Chemie- und Kunststoffprodukten. Durch Recycling und den Anteil biologisch abbaubarer Kunststoffe steigt die Akzeptanz des Materials zusehends. Biokunststoffe werden in Zukunft aus der gesamten Wertschöpfungskette nicht mehr wegzudenken sein.

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Composite-Werkstoffe, aber auch herkömmliche Kunststoffe, spielen eine bedeutende Rolle im boomenden Leichtbau. Der Trend geht in Richtung leichter, härter, widerstandsfähiger. Die Produktion wird in Zukunft noch umwelt- und ressourcenschonender. Durch neue Verarbeitungstechnologien kann man den Werkstoff genauso modifizieren, wie man ihn braucht und einsetzen will. Naturfaserverstärkte Kunststoffe bringen völlig neue Funktionalitäten in die Kunststoffbranche ein. In der Automobilindustrie verdrängen Faser-Kunststoff-Verbindungen und hochfeste Polymere zusehends Metalle, wodurch Gewicht eingespart wird. Leichtere Autos verbrauchen weniger Kraftstoff und stoßen dadurch weniger CO2 aus. In Elektroautos soll mit leichten Werkstoffen das hohe Gewicht der Akkus kompensiert und die Reichweite erhöht werden.

Wir unterstützen die österreichischen Chemie- und Kunststoffunternehmen bei der Entwicklung ihrer Internationalisierungsstrategie durch Beratung im In- und Ausland.

Die Chemie- und Kunststoffindustrie forscht intensiv an innovativen Lösungen für die zentralen Herausforderungen der Zukunft. Zwei Innovationstrends lassen sich innerhalb der Branche eindeutig erkennen: Zum einen die «Green Chemistry,» die versucht, Rohstoffe auf Erdölbasis durch sogenannte biogene Rohstoffe zu ersetzen. Ein Beispiel dafür wären Autoreifen aus Löwenzahn. Und zum anderen die «Smart Chemistry,» die sich mit der Entwicklung von intelligenten Produkten und Materialien befasst, beispielsweise selbstheilende Werkstoffe, die nach einer Beschädigung ihre ursprüngliche molekulare Struktur wiederherstellen.

Dank einer hervorragenden Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist die chemische Industrie in Österreich eng am Geschehen, wenn es um die neuesten Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung geht und die österreichischen Unternehmen zeigen immer wieder, dass der Innovation keine Grenzen gesetzt sind.

Die Chemie- und Kunststoffindustrie hat auch viel Geld in Automatisierung und Informationstechnologie investiert. Die nächste Stufe der Produktivitätssteigerung wird auch in der chemischen Industrie durch die erst begonnene digitale Revolution (Industrie 4.0) erreicht werden. Für die Prozessindustrie wird bis 2020 ein Anstieg des Digitalisierungsgrades von 21 auf weit über 70 Prozent erwartet.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt, unterstützen wir in 30 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exportunternehmen und Auslandsinvestoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Sie mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren Sie über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Sie in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen Sie vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! – Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.