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China: Branchenprofil Forsttechnologie

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Der Entwicklung des ländlichen Raums kommt in China eine immer stärkere Bedeutung zu. Als Kehrseite der Urbanisierung stehen die Erhöhung der Produktivität in der Land- und Forstwirtschaft im Mittelpunkt aktueller Anstrengungen der Wirtschaft und der Regierung. Die Nachfrageentwicklung in der Forstindustrie wird im Besonderen durch nachgelagerte weiterverarbeitende Industrien vorangetrieben. So sorgen die Baubranche, die Möbelindustrie und die Papierindustrie mit zunehmendem Übergang zur Produktion von Waren mit höherer Qualität und Fertigungstiefe für mehr Bedarf an hochwertigen Ressourcen aus der Forstindustrie. Diese wird sich in den nächsten Jahren an die neue Nachfragestruktur anpassen und ihrer Produktionsprozesse vor allem durch Einsatz modernster Technik die Effizienz merklich erhöhen.

Die Barrieren für den Markteintritt in jene Segmente der Forstwirtschaft, die den direkten Zugang zu natürlichen Forstressourcen erfordern, sind in China sehr hoch. So ist die Holzschlagindustrie sehr restriktiv geregelt. Es bedarf Abholzungslizenzen, die mit hohen Auflagen, Lizenzgebühren und Abgaben verbunden sind. Durch den Rückgang der chinesischen Wälder wird der Zugriff auf natürliche Forstressourcen schwierig bleiben.

Die hohen Auflagen fördern die Entwicklung hin zum Einsatz von High-Tech Maschinen und Forsttechnologie, wobei Qualität und Effizienz im Vordergrund stehen. Der Markt für Forsttechnologie wurde im Jahr 2014 zu 75% von chinesischen Firmen beliefert, 25% der verwendeten Maschinen waren importiert.

Sowohl die Forsttechnologie, die nach China eingeführt wird, als auch jene, die in inländischer Produktion hergestellt wird, unterliegt Standards und Normen, die erfüllt werden müssen, um die Produkte in China auch absetzen zu dürfen.

Nationale und Industrienormen können entweder bindend (vor allem, wenn sie Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz betreffen) oder lediglich empfehlend sein. Letzteres ist bei 85% aller Normen der Fall. Viele der ca. 25.000 nationalen Normen und vermutlich weit über 30.000 Industrienormen orientieren sich an internationalen Standards (v.a. ISO und IEC Normen bzw. wo diese fehlen oft auch EN/DIN-Normen) und sind somit in ihrer Grundstruktur den uns bekannten Normen ähnlich. Es gilt jedoch zu beachten, dass chinesische Normen oft relevante Abweichungen von den internationalen Normen aufweisen und auch Gebiete abdecken, die sonst nirgendwo normiert werden.

Für den Export von Produkten nach China oder die lokale Produktion für den chinesischen Markt ist es daher unabdingbar, zutreffende chinesische Normen zu identifizieren und auf mögliche Abweichungen von EN/DIN-Normen zu untersuchen. Alle staatlichen Zertifikate und Lizenzen setzen zwingend die Einhaltung der jeweiligen chinesischen Normen voraus.

Eine Optimierung des Sektors wurde durch die Konsolidierung der bestehenden Standards und der Adaption internationaler Standards sowohl industrieintern als auch durch Regierungsbehörden vorangetrieben. Die Produktpalette, die auf dem Markt angeboten wird, wurde dabei ständig ausgebaut. In den letzten Jahren wurde der Qualitätskontrolle und dem After-Sales Service eine größere Bedeutung beigemessen.

Eine besondere Dynamik ergibt sich durch den internationalen Austausch bei der Forsttechnologie. Einerseits kam es in den letzten Jahren zu einer Intensivierung des Außenhandels, andererseits ist der Technologietransfer die Grundlage für die Produktivitätsentwicklung des chinesischen Angebots.

China ist keineswegs nur Importeur von Forsttechnologie. Auch als Beschaffungsmarkt spielt das Land international eine immer größere Rolle. Die Exporte von Forsttechnik ‚Made in China‘ wachsen, und chinesische Produzenten sind auf der Suche nach internationalen Partnern, um gemeinsam in Drittländern ihr Geschäft zu entwickeln. 

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