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Großes Potential für mehr vollzahlende chinesische Studenten in österreichischen Ausbildungsprogrammen

AußenwirtschaftsCenter Hongkong begleitet bei lokaler Partnersuche und bei Präsentationen in Hongkong und China

In China wird immer mehr für die Ausbildung ausgegeben und immer mehr Chinesen schicken ihre Kinder und Jugendlichen auch für Ausbildungsprogramme ins Ausland. Auch in Österreich ist die Anzahl von vollzahlenden chinesischen Studenten in Ausbildungsprogrammen steigend. Insbesondere englischsprachige Undergraduate-Programme wie für Tourismus, Musik, Kunst oder Kultur oder Kurzaufenthalte werden nachgefragt. Studierende aus China und deren Eltern erwarten sich von Anbietern ein umfassendes Serviceangebot inkl. Organisation der Unterkunft und Betreuung vor Ort. Das AußenwirtschaftsCenter Hongkong lädt im Oktober 2019 zur Teilnahme an Fachveranstaltungen in Hongkong und in Peking ein, um sich vor Ort mit anderen Bildungsanbieter und Mittlern zu vernetzen. Zusätzlich kann das Bildungsangebot auch direkt an potentiellen Studenten vorgestellt werden.

Fast ein Fünftel der chinesischen Bevölkerung ist zurzeit im Alter von 0 bis 14 Jahren. Bis 2020 soll sich der Wert des chinesischen Bildungsmarktes von derzeit rund 240 Mrd. auf 450 Mrd. USD beinahe verdoppeln. Für chinesische Schulabsolventen ist es aufgrund der enorm großen Konkurrenzsituation äußerst schwierig, einen Studienplatz an einer der renommierten chinesischen Universitäten zu bekommen. Ein Hauptgrund für Chinesen, ihr Studium im Ausland zu absolvieren, ist der bessere Ruf ausländischer Programme gegenüber jenem von vielen lokalen mittelmäßigen Bildungsanbieter und eben des leichteren Zugangs. Bei der Suche nach ausländischen Programmen sind die Sprache des Programms, Berufschancen in China nach Absolvierung, Anrechnung für weitere Programme in China, vorhandene Familiennetzwerke und Sicherheit am Studienort und Kosten für Programm und Lebenshaltung wichtige Kriterien. Für diese Services sind Chinesen bereit, bis zu 40.000 Euro und mehr pro Schuljahr für Programm- und Aufenthaltskosten auszugeben.

Neben Hongkong und den prime cities in Festland China wie Peking, Shanghai und Guangzhou buhlen ausländische Anbieter nun auch vermehrt in „Städten 2. Ranges“ um Studentinnen und Studenten. In Deutschland beträgt der Anteil chinesischer Studenten auf den Hochschulen bereits rund 10%, in Österreich nur 1%. In den letzten Jahren kamen die meisten chinesischen Studierenden hauptsächlich auf Grund technischer oder wirtschaftlicher Studiengänge in die USA, nach Australien oder nach Europa (und dabei insbesondere nach England, Deutschland und Frankreich). Zurzeit zieht es Chinesen allerdings auch für Studien im Bereich der Geisteswissenschaften ins Ausland: Anders als in China können Studenten an vielen ausländischen Universitäten flexibel und frei ihre Fächer und Spezialisierungen auswählen. Auch die Nachfrage nach grenzübergreifenden „Joint Degree Programmes“ zwischen chinesischen und ausländischen Bildungsinstitutionen wächst. So gibt es mittlerweile bereits über 60 solcher Programme mit US-Universitäten, bei denen Studenten jeweils zwei Jahre an zwei unterschiedlichen Institutionen studieren können. Auch einige europäische Universitäten haben diese neue Chance schon erkannt und entwickeln internationale Partnerschaften und gemeinsame Studiengänge mit chinesischen Institutionen.

Sehr beliebt in der chinesischen Bildungswelt sind weites Sprachaufenthalte im Ausland. An allen chinesischen Schulen wird Englisch unterrichtet. Durch international anerkannte Tests wie dem IELTS oder dem TOEFL können Chinesen ihre Englischkenntnisse nachweisen, wobei aber das Niveau in vielen Teilen Chinas für die Teilnahme an einem regulären englischsprachigen Programm in Österreich zu niedrig ist. Etwas bessere Erfahrungen gibt es mit Bewerbern aus Hongkong. Deutsch zählt mit Japanisch und Französisch nach Englisch zu den beliebtesten Fremdsprachen. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz zahlreiche Bildungseinrichtungen Deutschkurse speziell für Chinesen anbieten, haben sich auch in Festlandchina und Hongkong einige deutsche Sprachschulen etabliert. Auch Sommerlager und andere Sprachreisen ohne Abschluss gewinnen an Popularität. Besonders in der Technik-Branche zeichnen sich deutschsprachige Länder durch ihre Expertise aus, weshalb einige Chinesen noch gewillter sind Deutsch als Fremdsprache zu lernen.

Die steigende Anzahl an Kindern, die im Ausland studieren, führte in den letzten Jahren öfter zu Konflikten zwischen den Eltern und Organisatoren oder Schulen. Grund- und Mittelschüler bilden die größte Gruppe, die Auslandsaufenthalte in fremdsprachigen Schulen anstrebt. Diese Aufenthalte sind meistens sehr teuer und die Erwartungen der Familien werden oft nicht erfüllt. Das liegt daran, dass keine Verträge geschlossen werden und die chinesischen Eltern selten Englisch oder eine andere Fremdsprache sprechen. So können oft etliche Missverständnisse aufeinander folgen. Jedoch wünschen sich chinesische Eltern einen reibungslosen Ablauf des Auslandsaufenthaltes ihrer Kinder: Dieser beinhaltet eine nette Unterkunft, gutes Essen und interessante Schulstunden, in denen Lehrer Rücksicht auf die chinesischen Schüler nehmen. Bis dato sind Auslandsaufenthalte während der Schulzeit in China jedoch noch nicht gesetzlich geregelt.

Die wichtigsten Kanäle, um sich als Wahlinstitution für Studierende im Ausland zu etablieren, sind Bildungsmessen und die Verbindung mit lokalen Partnerorganisationen. Einige Institutionen schließen sich mit lokalen Universitäten oder Studienberatungsstellen für Übersee zusammen, um Studienanfänger oder Bachelorabsolventen zu rekrutieren. Auf Messen finden Jugendliche aller lokalen Schulen zusammen, die sich über mögliche Ausbildungsstätten für den weiteren Bildungsweg informieren. Die China Education Expo (Oktober 2019 u.a. auch in Peking mit österreichischen Beteiligung) und die China International Education Exhibition Tour sind die wohl bekanntesten Bildungsmessen im asiatischen Raum und finden mehrmals im Jahr in allen wichtigen Großstädten Chinas statt.

19. bis 21. Oktober 2019 in Peking und Hongkong: Österreichischer Gruppenstand auf der China Education Expo 2019 in Peking und Präsentation in Hongkong

Präsentieren Sie vom 19. bis 21. Oktober 2019 Ihr österreichisches Ausbildungsangebot auf einer der bedeutendsten Ausbildungsmessen in Festland China – der China Education Expo 2019 – in Peking und führen Sie B2B Gespräche mit potenziellen Partnern sowie mit Studenten und Elternorganisationen in Hongkong. Beschränkte Teilnehmerzahl. Weitere Infos siehe Veranstaltungsankündigung