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Coronavirus: Situation in Ecuador

Aktueller Überblick und Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Bogota informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Ecuador.

Stand: 17.6.2021


Aktuell & Wichtig

Ab 22.3.2021 ist für die Einreise ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis oder ein vollständiger Impfnachweis notwendig. Reisende, die aus oder über Brasilien einreisen, müssen 10 Tage Quarantäne absolvieren. 

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete

Ja

Nein

Ja

Vollständiger Impfnachweis für Einreise (alle Impfdosen erhalten)Negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis für Einreise, nicht älter als 3 Tage

Internationale und nationale Flüge wurden seit Juni 2020 wieder aufgenommen. Bei der Einreise ist ab 22.3.2021 ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis vorzulegen (max. 72 Stunden alt) oder ein vollständiger Impfnachweis (alle Impfdosen erhalten, min. 14 Tage alt). Für Zwischenstopps in Ecuador und Kinder unter 2 Jahren gelten diese Vorgaben nicht. Personen mit Symptomen werden unabhängig vom Testergebnis näher untersucht. 

Reisende, die aus Brasilien einreisen, müssen jedenfalls ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis vorlegen (max. 72 Stunden alt) und, unabhängig vom Testergebnis, 10 Tage Quarantäne absolvieren. Einzige Ausnahme von der Quarantäne sind (ab 30. Juni 2021) vollständig geimpfte Personen (Impfnachweis min. 14 Tage alt).


Die Land- und Seegrenzen zu den Nachbarländern sind weiterhin geschlossen (ausgenommen Frachttransport und humanitäre Gründe).

Es können Verkehrsbeschränkungen der Gemeinden erfolgen. 

Regelungen für den Güterverkehr

Der nationale und internationale Gütertransport wird aufrecht erhalten. Es gelten vorübergehend Zollbefreiungen für den Import bestimmter Güter sowie Exportverbote, das AußenwirtschaftsCenter Bogota informiert Sie gerne im Detail. 

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Es gilt Landesweit: 

  • Maskenpflicht, Abstand halten (min. 2m), Hygienemaßnahmen
  • Öffentliche Veranstaltungen und Menschenansammlungen sind verboten
  • Home Office bzw. Telearbeit (soweit möglich)
  • weitere Maßnahmen (Verkehrsbeschränkungen, Schließung von Lokalen, etc.) können von den Gemeinden beschlossen werden

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Seit 22.6.2020 ist das sogenannte Gesetz zur humanitären Unterstützung gültig. Besonders die enthaltenen arbeitsrechtlichen Bestimmungen sorgen jedoch weiterhin für Kritik sowohl in den Arbeitnehmervertretungen als auch von Unternehmerseite und es sind Klagen wegen Verfassungswidrigkeit zu erwarten.

Das Gesetz konzentriert sich auf die Bereiche wirtschaftliche Reaktivierung, soziales Wohlergehen, Erhaltung der Arbeitsplätze sowie Sonderregelungen für Vergleichsverfahren und Zahlungsverpflichtungen. Im Gesetz sind u.a. folgende Maßnahmen enthalten: Möglichkeit von Sondervereinbarungen zwischen Arbeitgebern und -nehmern, Kurzarbeit (mit entsprechender Reduktion des Gehalts), Priorisierung von lokalen und nationalen Produkten, Dienstleistungen und Personal, Aufhebung von Zwangsräumungen, keine Tariferhöhung der Grundversorgung (Wasser, Strom, Internet, etc.), Ausweitung der Sozialversicherung, Fixpreise für Grundnahrungsmittel sowie Kreditlinien für Unternehmen.

Die ursprünglich vom Präsidenten vorgeschlagenen Beitragszahlungen von Privatpersonen und Unternehmen zur Bekämpfung der Krise sind nicht Teil des Gesetzes. 

Seit 25.5.2020 steht KMUs die Kreditlinie „Reactivate Ecuador“ zur Verfügung. Diese Maßnahme im Wert von 1,1 Mrd. USD soll dazu beitragen, Arbeitsplätze zu erhalten und die Wirtschaft zu reaktivieren.

Weitere Information und Notfallnummern

Spanischsprechende können sich auf der Infoseite zum Coronavirus über den aktuellen Stand informieren.

Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Bogota gerne zur Verfügung.