th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Situation in Frankreich und Monaco

Aktuelle Lage und laufende Updates

Stand: 20.8.2021


Aktuell & Wichtig

Einreiseerleichterungen in Monaco

Das Fürstentum Monaco hat analog zu Frankreich unterschiedliche Bestimmungen zur Einreise aus Ländern der „grünen“, der „orangenen“ und der „roten“ Zone festgelegt.
Achtung! Die Liste der Länder, die einzelnen Zonen zugerechnet werden, unterscheidet sich leicht von der Einteilung in Frankreich. Österreich ist aber vorerst für beide Länder in der „grünen“ Zone. Bitte überprüfen Sie die Liste der Länder, wenn Sie aus einem anderen Land als Österreich einreisen

Details zu den unterschiedlichen Anforderungen finden Sie im Kapitel „Informationen zu Monaco“ am Ende dieser Internetseite. 

Aktuelle Einreisebestimmungen in Frankreich

Die französische Regierung hat 3 Zonen festgelegt, für welche es bei der Einreise in Frankreich unterschiedlicher Anforderungen bedarf. Diese Liste wird regelmäßig und anlassbezogen aktualisiert und ist auf der Website des französischen Innenministeriums tagesaktuell abrufbar.
Es wird zwischen Ländern aus der grünen, orangenen und roten Zone unterschieden:

„Grüne“ Länder
- keine aktive Zirkulation des Virus, keine bedenklichen Varianten identifiziert;  

„Orange“ Länder
- aktive Zirkulation des Virus in kontrolliertem Ausmaß, ohne Verbreitung bedenklicher Varianten;

„Rote“ Länder
- aktive Viruszirkulation, Vorhandensein von bedenklichen Varianten;

Untenstehend finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Einreiseregelungen aus den drei Zonen. Detailinformationen sowie die notwendigen Formulare (z.B. eidesstattliche Erklärung) finden Sie auf französisch und englisch auf der Website des französischen Innenministeriums, sowie auf dieser Website unter „Einreise und Reisebestimmungen (insb. Mitarbeiterentsendung)“ und dann „Einreise nach Frankreich aus „grünen“ / “orangen“ / “roten“ Ländern“.

aus "grünen" Ländern einreisend:
Derzeit gelten u. a. alle Länder aus dem europäischen Raum (EU und Schengen-Länder) als Länder der grünen Zone. Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise in Frankreich seit dem 9. Juni keinen negativen Covid 19-Test mehr vorweisen, dafür aber den Impfnachweis. Dabei werden die vier von der EMA zugelassenen Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson akzeptiert. Beachten Sie bitte, dass als vollständig geimpft nur jene Personen gelten, die mindestens 7 Tage vor der Einreise ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson gilt eine Wartezeit von vier Wochen.

Genesene gelten mit nur einer Dosis der oben genannten Impfstoffe als vollständig geimpft. 

Kann die vollständige Impfung nicht nachgewiesen werden muss

  •  entweder ein Genesungsnachweis, der mindestens 11 Tage alt sein darf aber nicht älter als sechs Monate sein darf,
  • oder ein negativer PCR-Test oder negativer Antigen-Test vorgewiesen werden, der seit dem Test nicht älter als 72 Stunden sein darf. 

Achtung! Für vereinzelte EU- und Schengen-Länder mit hohem Infektionsgeschehen (z.B. Portugal, Spanien, Zypern, Niederlande) gelten strengere Testvorschriften. Hier gilt der PCR- bzw. Antigentest maximal 24 Stunden. Bitte überprüfen Sie dies auf der englischsprachigen Website des französischen Innenministeriums.

Desweiteren muss im Fall einer Kontrolle von allen Einreisenden eine eidesstattliche Erklärung zur Symptomfreiheit vorgelegt werden (s. weiter unten unter Punkt Einreise und Reisebestimmungen (insb. Mitarbeiterentsendung) und dann Einreise nach Frankreich aus „grünen“ Ländern).

aus "orangen" Ländern einreisend:
Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise in Frankreich einen Nachweis der vollständigen Impfung (inkl. der erforderlichen Wartezeit) erbringen. Als vollständig geimpft gelten auch Genesene mit einer Einmalimpfung.

Nicht vollständig Geimpfte benötigen einen negativen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf, oder einen negativen Antigen-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Bei Einreisenden aus UK dürfen diese Tests maximal 24 Stunden alt sein.

Neben einem der oben angeführten Tests müssen nicht vollständig geimpfte Personen einen zwingenden Grund (aus der Liste der zwingenden Gründe für „orange“ Länder welche Sie in der Spalte für „amber countries“ im Einreiseformular „Travel certificate to Metropolitan France“ angeführt finden) vorweisen. Sie müssen sich verpflichten, sich bei der Einreise in Frankreich auf Verlangen der Behörden einem Antigen-Test unterziehen und eine 7-tägige Quarantäne antreten. Sie verpflichten sich weiters am Ende dieser Quarantäne-Periode einen weiteren PCR-Test vorzunehmen. 

Des Weiteren muss von allen Einreisenden eine eidesstattliche Erklärung zur Symptomfreiheit vorgelegt werden (s. weiter unten unter Punkt Einreise und Reisebestimmungen (insb. Mitarbeiterentsendung) und dann Einreise nach Frankreich aus „orangenen“ Ländern).

aus „roten“ Ländern einreisend:

Vollständig geimpfte Personen unterliegen derzeit auch bei der Einreise aus roten Ländern keiner Einschränkung (weder zwingend vorliegender Grund noch Quarantäne). Als vollständig geimpft gelten auch Genesene mit einer Einmalimpfung.

Alle nicht vollständig geimpften Personen, die aus „roten“ Ländern einreisen, müssen einen zwingenden Grund sowie einen negativen PCR-Test oder Antigen-Test vorweisen können, seit dem Test nicht älter als 48 Stunden sein darf, und sich verpflichtend einem Antigentest bei der Einreise in Frankreich unterziehen. Die zwingenden Gründe sind im Einreiseformular aus roten Ländern abschließend aufgezählt (s. Einreiseformular „Travel certificate to Metropolitan France“ in der Spalte für die „red countries“ auf der Website des französischen Innenministeriums).

Nicht vollständig geimpfte Personen müssen bei der Einreise automatisch eine 10-tägige Quarantäne antreten und schon beim Abflug einen Nachweis der Wohnanschrift oder einer geeigneten Unterkunft (Hotel o. ä.) erbringen, ggf. mit Angabe der Zugangsmodalitäten, die es den Kontrollbeamten ermöglichen, die Einhaltung der Quarantäne- oder Isolationsmaßnahme zu überprüfen. Davon ausgenommen sind die Fälle der Isolation in einer von der Verwaltung zur Verfügung gestellten Unterkunft (zur Unterstützung der in Isolation befindlichen Personen wurden territoriale Isolationsunterstützungseinheiten eingerichtet) oder des Transits in einer internationalen Zone.
Sie müssen weiters am Ende dieser Periode einen weiteren PCR-Test vornehmen.

Desweiteren muss von allen Einreisenden eine eidesstattliche Erklärung zur Symptomfreiheit vorgelegt werden (s. weiter unten unter Punkt Einreise und Reisebestimmungen (insb. Mitarbeiterentsendung) und dann Einreise nach Frankreich aus „roten“ Ländern).

Gesundheitspass „pass sanitaire“ in Frankreich

Der Gesundheitspass „pass sanitaire“ ist das französische Äquivalent des österreichischen Grünen Passes. Es wird in der App „TousAntiCovid“ ein QR-Code generiert, der im Fall einer Kontrolle vorzuweisen ist. Der Download ist über Google Play oder den App Store möglich. Der österreichische elektronische Impfnachweis wird in Frankreich ebenso akzeptiert.

Für die 3-Gs gelten in Frankreich folgende Voraussetzungen:

Geimpft
Als vollständig geimpft gilt man

  • 7 Tage nach der 2. Injektion mit den Impfstoffen Pfizer, Moderna, AstraZeneca
  • 4 Wochen nach der Impfung mit dem Einmalimpfstoff Johnson&Johnson
  • 7 Tage nach der 1. Impfung mit einem der oben genannten Impfstoffe, wenn eine COVID-Infektion vor der Impfung nachgewiesen werden kann

Getestet
Als „freigetestet“ gilt man mit einem negativen COVID-Test (PCR oder Antigen)

  • Im Rahmen des pass sanitaire gilt der Test 72 Stunden

Bei Testungen in Frankreich wird automatisch ein QR Code generiert, der bei einer Kontrolle des pass sanitaire ausgelesen werden kann.

Genesen
Als genesen gilt man, wenn man einen positiven Test (PCR oder Antigen) vorweisen kann, der mindestens 11 Tage und maximal 6 Monate alt ist.

Wo muss der Gesundheitspass vorgewiesen werden?

Seit dem 9. August 2021 muss der Gesundheitspass in folgenden Fällen vorgewiesen werden:

Kaffeehäuser, Restaurants (Ausnahme: Betriebsrestaurants und reine Speisenabholung) und Einkaufszentren mit über 20.000 m2

Orte für Freizeitaktivitäten oder kulturelle Aktivitäten mit mehr als 50 Personen (z.B. auch auf Fachmessen und Konferenzen, Museen, Kinos, etc.)

Business-Seminare mit 50 oder mehr Teilnehmenden

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Arzt- und Sozialzentren, außer in Notfällen

Langstreckenverkehrsmittel (Zug, Flug und Bus)

Aus heutiger Sicht wird für die Inanspruchnahme von touristischen Unterkünften kein tagesaktueller Gesundheitspass notwendig sein. Für Hotelrestaurants und Aufenthaltsräume gilt jedoch die selbe Regelung wie für Kaffeehäuser und Restaurants, das heißt hier ist ein aktueller Gesundheitspass notwendig.

Ausnahmen bestehen u.a. für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren, da das Impfangebot für diese Altersgruppe erst später freigegeben wurde.

Detailinformationen zum französischen Gesundheitspass finden Sie auf der Informationswebsite der französischen Regierung


Einreise und Reisebestimmungen (insbes. Mitarbeiterentsendung)

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaNeinJa
Einreise ohne Test derzeit aus allen LänderzonenUnterschiedliche Testgültigkeitsdauer je nach den Länderzonen; innerhalb der grünen Zone (EU und einzelne Drittstaaten wie z.B. Schweiz): PCR-Test oder Antigentest: max. 72 Stunden bei Einreise  

Regelungen für Mitarbeiterentsendung 

Achtung Entsendungen! Bei Entsendungen gelten weiterhin die Bestimmungen zur Meldung der vorübergehend entsandten Mitarbeiter (SIPSI-Meldung) inkl. der erforderlichen Unterlagen zur Einhaltung der zwingend vorgeschriebenen, arbeitsrechtlichen Bestimmungen für angestellte entsandte Mitarbeiter sowie der Ernennung eines Behördenvertreters.

Bezüglich der Rückreise nach Österreich beachten Sie bitte die die aktuell gültigen Einreisebestimmungen in Österreich (3 G-Regeln). Detailinformationen zur Einreise nach Österreich finden Sie auf dem Portal des österreichischen Gesundheitsministeriums. Frankreich gilt seit 19.5. als Anlage A-Staat, für welche die erwähnte 3-G-Regel ohne Quarantäne gilt. Im Sinne dieser Regelungen werden Geimpfte und Genesene unter bestimmten Voraussetzungen den negativ Getesteten bei der Einreise in Österreich gleichgestellt.

Für die Einreise nach Frankreich hat die französische Regierung 3 Zonen festgelegt, für welche es bei der Einreise in Frankreich unterschiedlicher Anforderungen bedarf. Diese Liste wird regelmäßig und anlassbezogen aktualisiert und ist auf der Website des französischen Innenministeriums tagesaktuell abrufbar. Hier finden Sie auf die Detailinformationen sowie die Formulare für die Einreise. Untenstehend haben wir die Informationen für Sie zusammengefasst.

Einreise nach Frankreich aus „grünen“ Ländern

Derzeit gelten u. a. alle Länder aus dem europäischen Raum (EU und Schengen-Länder) als Länder der grünen Zone. Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise in Frankreich keinen negativen Covid 19-Test mehr vorweisen. Dabei werden die vier von der EMA zugelassenen Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson akzeptiert. Beachten Sie bitte, dass als vollständig geimpft nur jene Personen gelten, die mindestens 7 Tage vor der Einreise ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson gilt eine Wartezeit von vier Wochen.

Genesene gelten mit nur einer Dosis der oben genannten Impfstoffe als vollständig geimpft. 

Kann die vollständige Impfung nicht nachgewiesen werden muss

  • entweder ein Genesungsnachweis, der mindestens 11 Tage alt sein muss aber nicht älter als sechs Monate sein darf,
  • oder ein negativer PCR-Test oder negativer Antigen-Test vorgewiesen werden, der seit dem Test nicht älter als 72 Stunden sein darf. 

Achtung! Für vereinzelte EU- und Schengen-Länder mit hohem Infektionsgeschehen (z.B. Portugal, Spanien, Zypern, Niederlande) gelten strengere Testvorschriften. Hier gilt der PCR- bzw. Antigentest maximal 24 Stunden. Bitte überprüfen Sie dies auf der englischsprachigen Website des französischen Innenministeriums.

Eidesstattliche Erklärung s.u. Formulardownload

Weiters muss jede Person über 11 Jahre bei der Einreise eine eidesstattliche Erklärung vorlegen, in der sie erklärt,

  • dass sie keine Symptome einer Covid-19-Infektion zeigt, 
  • dass ihr nicht bekannt ist, dass sie innerhalb der letzten 14 Tage vor der Reise mit einem bestätigten Fall von Covid-19 in Kontakt war

Die eidesstattliche Erklärung ist auf der Seite des französischen Innenministeriums downloadbar. Diese Nachweise sind bei Flug- und Schiffsreisen verpflichtend bereits vor der Abreise dem jeweiligen Transportunternehmen vorzulegen.

Ausnahmen bei Einreise aus „grünen“ Ländern

Eine Ausnahme besteht nur bei internationalen Güter- und Personenbeförderern (LKWs und Busse mit mehr als 3,5 t max. zulässiges Höchstgewicht), Grenzpendlern (Anm.: Personen, die den Wohnsitz in einem Land und den Arbeitgeber im anderen EU- oder Schengenland haben und regelmäßig pendeln) sowie Personen, die in Grenznähe wohnen, solange dabei eine maximale Entfernung von 30 km vom Wohnort eingehalten wird.

Achtung bei der Einreise in den französischen Überseegebieten gibt es zusätzlich zur PCR-Testpflicht teilweise eine Quarantänepflicht. Bitte erkundigen Sie sich im AußenwirtschaftsCenter Paris: paris@wko.at. 

Einreise nach Frankreich aus „orangen“ Ländern

Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise in Frankreich einen Nachweis der vollständigen Impfung (inkl. der erforderlichen Wartezeit) erbringen. Als vollständig geimpft gelten Personen, die mindestens 7 Tagen vor der Einreise ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson gilt eine Wartezeit von vier Wochen. Als vollständig geimpft gelten auch Genesene mit einer Einmalimpfung.

Nicht vollständig Geimpfte benötigen einen negativen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf, oder einen negativen Antigen-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Bei Einreisenden aus UK dürfen diese Tests maximal 24 Stunden alt sein.

Neben einem der oben angeführten Tests müssen nicht vollständig geimpfte Personen einen zwingenden Grund (aus der Liste der zwingenden Gründe für „orange“ Länder, welche Sie in der Spalte für „amber countries“ im Einreiseformular „Travel certificate to Metropolitan France“ angeführt finden) vorweisen.

Sie müssen sich verpflichten, sich bei der Einreise in Frankreich auf Verlangen der Behörden einem Antigen-Test unterziehen und eine 7-tägige Quarantäne antreten. Sie verpflichten sich weiters am Ende dieser Quarantäne-Periode einen weiteren PCR-Test vorzunehmen.

Weiters müssen die Einreisenden – auch jene unter 12 Jahren - ein Einreiseformular und eine eidesstattliche Erklärung (bzgl. Abwesenheit von COVID-19 Symptomen, zu Nichtkontakt mit Covid-Kontaktpersonen in den letzten 14 Tagen und Einhaltung der Einreiseregelungen) und mit den Verpflichtungen zu Tests und der freiwilligen 7-tägigen Quarantäne in Frankreich vorlegen. Für Minderjährige kann die eidesstattliche Erklärung von den erziehungsberechtigen Eltern ausgefüllt werden. 

Das Einreiseformular (Travel Certificate to Metropolitain France) sowie die eidesstattliche Erklärung (Statement of honor) sind auf der Seite des französischen Innenministeriums downloadbar. 

Sie können auf der Mitte der Seite auf die englische Sprachversion wechseln. Hier stehen die nötigen Dokumente in englischer Übersetzung zur Verfügung. Stellen Sie sicher, dass die Infoseite “TRAVEL TO/FROM AN AMBER LIST COUNTRY” angeklickt ist. Unter Punkt „2.1. Mobility rules and regulations“ finden Sie das Einreiseformular, unter Punkt „2.2. Health control measures“ finden Sie die eidesstattliche Erklärung (s.u.). 

Ausreise aus Frankreich in „orange“ Länder

Für geimpfte Personen besteht keine Einschränkung bei der Ausreise in ein oranges Land. Für nicht geimpfte Personen gilt auch bei der Ausreise aus Frankreich in „orange“ Länder gilt, dass unaufschiebbare berufliche, medizinische oder familiäre Gründe nachgewiesen werden müssen.

Es gibt dazu ein eigenes Formular, welches bei der Ausreise aus Frankreich den Behörden (bzw. den Fluglinien beim Einchecken in Richtung Land aus der orangenen Länderzone vorgelegt werden muss.
Eine englischsprachige Version dieses Formulars ist auf der Seite des französischen Innenministeriums über diesen LINK zum Herunterladen verfügbar.

Einreise aus „roten“ Ländern

Vollständig geimpfte Personen unterliegen derzeit auch bei der Einreise aus roten Ländern keiner Einschränkung (weder zwingend vorliegender Grund noch Quarantäne), müssen aber den Nachweis der vollständigen Impfung (inkl. der erforderlichen Wartezeit) erbringen. Als vollständig geimpft gelten auch Genesene mit einer Einmalimpfung.

Alle nicht vollständig geimpften Personen, die aus „roten“ Ländern einreisen, müssen einen zwingenden Grund sowie einen negativen PCR-Test oder Antigen-Test vorweisen können, der seit dem Test nicht älter als 48 Stunden sein darf, und sich verpflichtend einem Antigentest bei der Einreise in Frankreich unterziehen. Die zwingenden Gründe sind im Einreiseformular aus roten Ländern abschließend aufgezählt (s. Einreiseformular „Travel certificate to Metropolitan France“ in der Spalte für die „red countries“ auf der Website des französischen Innenministeriums.

Als vollständig geimpft gelten Personen, die mindestens 7 Tage vor der Einreise ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson gilt eine Wartezeit von vier Wochen.

Nicht vollständig geimpfte Personen müssen bei der Einreise automatisch eine 10-tägige Quarantäne antreten und schon beim Abflug einen Nachweis der Wohnanschrift oder einer geeigneten Unterkunft (Hotel o. ä.) erbringen, ggf. mit Angabe der Zugangsmodalitäten, die es den Kontrollbeamten ermöglichen, die Einhaltung der Quarantäne- oder Isolationsmaßnahme zu überprüfen. Davon ausgenommen sind die Fälle der Isolation in einer von der Verwaltung zur Verfügung gestellten Unterkunft (zur Unterstützung der in Isolation befindlichen Personen wurden territoriale Isolationsunterstützungseinheiten eingerichtet) oder des Transits in einer internationalen Zone.

Sie müssen weiters am Ende dieser Periode einen weiteren PCR-Test vornehmen.

Es ist das entsprechende Einreiseformular sowie eine eidesstattliche Erklärung mitzuführen, in der man u.a. die Abwesenheit von Corona-Symptomen bestätigt und sich zur Einhaltung der Quarantäne verpflichtet.
» Formulare und weitere Details in englischer Sprache

Ausreise aus Frankreich in „rote“ Länder

Bei der Ausreise aus Frankreich in Länder der roten Länderzone sind für nicht vollständig geimpfte Personen ebenfalls zwingende Gründe und ein eigenes Formular notwendig. Siehe Seite des französischen Innenministeriums in englischer Sprache unter TRAVEL TO/FROM A RED LIST COUNTRY. Für vollständig geimpfte Personen bestehen keine Einschränkungen.

Tracking-App „#TousAntiCovid“

Seit 22. Oktober gibt es die Contact-Tracing App „TousAntiCovid“. Sie zielt darauf ab, rasch jene Personen zu verständigen, die mit einer Person in Kontakt waren, die positiv auf COVID-19 getestet wurde. Die App vervollständigt so die Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von COVID-19 in Frankreich. 

Unter gouvernement.fr finden Sie weitere Informationen zur App „TousAntiCovid“ sowie den Download-Link. Die App ist im AppStore und auf GooglePlay auch für Ausländer downloadbar.

Datenschutz ist ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang. Die „TousAntiCovid“-App speichert nur die Annäherungshistorie eines Mobiltelefons und keine anderen Daten. Es ist nicht möglich, die Identität eines Benutzers der Anwendung zu kennen, noch zu wissen, wessen Wege er gekreuzt hat. Der Benutzer kann seinen Verlauf auch aktiv löschen.

Der letzte Update der App „TousAntiCovid“ beinhaltet auch die digitale Form des Gesundheitspass, der mit dem darin abgespeicherten QR-Code zum aktuellen Testergebnis oder dem notwendigen Impfzertifikat Zugang zu Großveranstaltungen und seit 9. August zu Restaurants, etc. ermöglicht. (Details s.o. unter Aktuell & Wichtig: Gesundheitspass „pass sanitaire“ in Frankreich)

Gesundheitspass „pass sanitaire“ in Frankreich

Der Gesundheitspass „pass sanitaire“ ist das französische Äquivalent des österreichischen Grünen Passes. Es wird in der App „TousAntiCovid“ ein QR-Code generiert, der im Fall einer Kontrolle vorzuweisen ist. Der Download ist über Google Play oder den App Store möglich. Der österreichische elektronische Impfnachweis wird in Frankreich ebenso akzeptiert.

Für die 3-Gs gelten in Frankreich folgende Voraussetzungen:

Geimpft: Als vollständig geimpft gilt man:

  • Tage nach der 2. Injektion mit den Impfstoffen Pfizer/Biontech, Moderna, AstraZeneca
  • 4 Wochen nach der Impfung mit dem Einmalimpfstoff Johnson&Johnson
  • 7 Tage nach der 1. Impfung mit einem der oben genannten Impfstoffe, wenn eine COVID-Infektion vor der Impfung nachgewiesen werden kann.

Getestet: Als „freigetestet“ gilt man mit einem negativen COVID-Test (PCR oder Antigen)

  • Im Rahmen des pass sanitaire gilt der Test 72 Stunden

Bei Testungen in Frankreich wird automatisch ein QR Code generiert, der bei einer Kontrolle des pass sanitaire ausgelesen werden kann.  

Genesen: Als genesen gilt man, wenn man einen positiven Test (PCR oder Antigen) vorweisen kann, der mindestens 11 Tage und maximal 6 Monate alt ist.  

Wo muss der Gesundheitspass vorgewiesen werden? 

Seit dem 9. August 2021 muss der Gesundheitspass in folgenden Fällen vorgewiesen werden:

  • Orte für Freizeitaktivitäten oder kulturelle Aktivitäten mit mehr als 50 Personen (z.B. Fachmessen und Konferenzen, Museen, Kinos, etc.)
  • Kaffeehäuser, Restaurants (Ausnahme: Betriebskantinen und reine Speisenabholung) und Einkaufszentren mit über 20.000 m2
  • Business-Seminare mit 50 oder mehr Teilnehmenden
  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Arzt- und Sozialzentren
  • Langstreckenverkehrsmittel (Zug, Flug und Bus)

Aus heutiger Sicht wird für die Inanspruchnahme von touristischen Unterkünften kein tagesaktueller Gesundheitspass notwendig sein. Für Hotelrestaurants und Aufenthaltsräume gilt jedoch die selbe Regelung wie für Kaffeehäuser und Restaurants, das heißt hier ist ein aktueller Gesunheitspass notwendig. 

Ausnahmen bestehen u.a. für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren, da das Impfangebot für diese Altersgruppe erst später freigegeben wurde. Für Jugendliche ab 12 Jahren wird der Gesundheitspass voraussichtlich ab 30. September verpflichtend.

Die bis dato in Frankreich kostenlosen PCR- und Antigentests sollen ab Mitte Oktober auch in Frankreich kostenspflichtig werden, ausser es liegt ein ärztliche Verschreibung vor.

Detailinformationen zum französischen Gesundheitspass finden Sie auf der Informatoinswebsite der französischen Regierung.

Rückreise nach Österreich

Bei der Rückreise nach Österreich sind keine besonderen Ausreisevorschriften französischerseits vorgesehen, beachten Sie aber bitte etwaige Einreise- oder Transitvorschriften anderer Länder auf dem Weg nach Österreich. Hierzu verweisen wir Sie auf die WKÖ-AußenwirtschaftsCenter, die für das jeweilige Land zuständig sind.

Bei der Einreise in Österreich sind selbstverständlich die österreichischen Einreisebestimmungen zu beachten. Unter „Coronavirus FAQ: WKÖ-Informationen für Unternehmen“ finden Sie die Einreiseregelungen nach Österreich für Geschäftsreisende oder entsandte Mitarbeiter und zudem Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Corona im betrieblichen Alltag.


Regelungen für den Güterverkehr

Es gibt keine Einschränkung des internationalen Güterverkehrs in Frankreich. Gewerbliche Güterbeförderer mit LKWs über 3,5 t höchst zulässiges Gesamtgewicht sind bei der Einreise aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat oder dem EU-Schengenraum von der Vorlage eines negativen PCR-Tests befreit. Die für den Güterverkehr üblichen Dokumente sind mitzuführen. 

Für den internationalen Transport von Gütern und Personen gibt es ein eigenes Formular „Bestätigung für internationale Transporteure“, welches Sie über nachstehende Links in französischer Version oder englischer Version herunterladen können.

Dies dient auch als Nachweis seitens des Arbeitgebers bei beruflichen Fahrten während der nächtlichen Ausgangssperre von aktuell 19:00 bis 6:00 Uhr. 

Achtung United Kingdom! Mit dem Dekret vom 23. März 2021 (Décret n° 2021-308 du 23 mars 2021 modifiant les décrets n° 2020-1262 du 16 octobre 2020 et n° 2020-1310 du 29 octobre 2020) sind LKW-Fahrer, die in Ausübung ihres Berufs von UK nach Frankreich einreisen, von der Vorlage eines PCR-Tests befreit. Sie müssen aber verpflichtend die eidesstattliche Erklärung zur Symptomfreiheit mitführen.

Vergessen Sie im Übrigen auch nicht die covid 19 unabhängigen Entsendungsmeldungen für die Fahrer in der Güter- und Personenbeförderung (Sipsi-Meldungen).

Zugverkehr

Mit der kompletten Öffnung der EU-Binnengrenzen seit Mai vorigen Jahres hatte sich die Situation im Zugverkehr nach Frankreich wieder normalisiert. Überprüfen Sie dennoch kurz vor der Reise Ihre Zugverbindung. 

Flugverkehr

Die nationalen Luftlinien Austrian und Air France haben mit 16. Juni 2020 wieder den direkten Flugverkehr zwischen den beiden Ländern aufgenommen. Mit den aktuellen Einreiseerleichterungen nimmt der Flugverkehr wieder deutlich zu, Überprüfen Sie dennoch kurz vor der Reise Ihre Flugverbindung. 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Frankreich hat mit 17. Oktober 2020 erneut den sanitären Staatsnotstand bis vorerst 31. Oktober 2021 verlängert. 

Als oberstes Prinzip gilt weiterhin die soziale Distanzierung von mindestens 1 Meter und das strikte Befolgen sonstiger Hygiene-Barrieren wie das Tragen einer Maske in sämtlichen öffentlichen, geschlossenen Räumen, vor allem wenn die soziale Distanzierung nicht möglich ist, sowie regelmäßiges und häufiges Waschen der Hände usw. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt nach wie vor die Maskenpflicht. Nur Kinder unter 11 Jahren sind von dieser Maskenpflicht ausgenommen. Bei Zuwiderhandeln gegen die Maskenpflicht können Strafen in Höhe von 135,- Euro bzw. im Wiederholungsfall bis zu 3.750,- Euro verhängt werden. 

Unternehmen werden aufgefordert, Teleworking zu ermöglichen. Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist ein Arbeiten im Büro/am jeweiligen Arbeitsplatz jedoch wieder möglich.

Kostenlose Tests auf eine COVID-19-Infektion werden massiv durchgeführt und das soziale Umfeld eines Infizierten wird ebenfalls zu Tests eingeladen. Um die Impfbereitschaft zu erhöhen wurde angekündigt, dass die Covid-19 Tests ab Herbst nur mehr mit ärztlicher Überweisung kostenfrei sein sollen. 

Informationen zu den Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz

Seit 1. September 2020 gilt auch am Arbeitsplatz eine generelle Maskenpflicht. Ausnahmen gibt es nur für Einzelbüros. Ab 9. Juni 2021 wird Telearbeit wieder flexibler gestaltet werden.

Verschiedenste Branchenverbände haben Sicherheitsvorschriften für die Mitgliedsbetriebe verfasst, die die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit erleichtern. Auf der Seite des französischen Arbeitsministerium finden Sie, leider nur in französischer Sprache, verschiedenste Guides in den unterschiedlichen Branchen.

So hat etwa die Agentur OPPBTP (French Professional Agency for Risk Prevention in Building and Civil Engineering) einen ausführlicheren Guide (Dokument auf Französisch) für die Baubranche erstellt. Leider gibt es diesen nur in einer französischen Version, dafür aber auch als Youtube-Video.

Es handelt sich dabei vor allem um die Verpflichtung zur Einschulung der Mitarbeiter über die verpflichtend einzuhaltenden Barrieren zur Virusübertragung, also allgemeine Sicherheitsmaßnahmen (Distanzierungs-Regeln auf den Baustellen und in den Fahrzeugen mit einem Mindestabstand von 1 bis 1,5 Meter, Zurverfügungstellung von Wasser und Seife oder Desinfektionsgel, Waschmöglichkeiten auf der Baustelle und vermehrte Pausen, entsprechende Verpflegungsmöglichkeiten, usw.) aber auch die Empfehlung, Lehrlinge und Praktikanten sowie ältere Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit chronischen Erkrankungen nicht auf den Baustellen einzusetzen.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Wirtschaftshilfemaßnahmen für behördlich geschlossene und andere Betriebe bis Mitte Februar weitergeführt

Solange die Unternehmen aufgrund der Anti-Covid 19-Maßnahmen Umsatzverluste verzeichnen oder weiterhin nicht geöffnet werden dürfen, werden die bis dato bereits geltenden Wirtschaftshilfen weitergeführt. Sie sollen in vielen Bereichen auch noch kurze Zeit danach weitergelten. So werden etwa Gastronomiebetriebe, die 9. Juni vorerst nur 50 % der Sitzplätze im Innenbereich belegen dürfen, noch immer einen Umsatzausgleich erhalten können.

Änderungen soll es beim Kurzarbeitsgeld sowie beim Solidaritätsfonds und vielen anderen Maßnahmen geben. Für Fragen zu einzelnen Wirtschaftshilfen empfiehlt es sich beim AC Paris über paris@wko.at den aktuellen Stand zu erfragen.

Die untenstehenden Maßnahmen werden in einzelnen Bereichen bis auf weiteres weitergeführt.

Solidaritätsfonds

Im Juni, Juli und August wird der Solidaritätsfonds angepasst werden (in Erwartung eines zukünftigen Dekrets), um die Unternehmen während der Wiedereröffnungsphase zu unterstützen, solange die coronavirusbedingten Einschränkungen (Personenlimits, Sanitärprotokoll oder Ausgangssperre) nicht vollständig aufgehoben werden. Dies soll gelten für:

Geschäfte, die administrativ geschlossen bleiben. Die Beihilfe wird auf 20 % des Umsatzes bis zu einem Höchstbetrag von 200 000 EUR für jeden Monat der Schließung festgesetzt.

Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Hotels, Cafés und Restaurants, Veranstaltungen, Kultur und Sport (S1/S1bis), die im Mai den Solidaritätsfonds erhalten haben. Der Solidaritätsfonds wird den Umsatzverlust teilweise ausgleichen, und zwar in Höhe von :

- 40 % des entgangenen Umsatzes im Juni (bis zu 20 % des Umsatzes oder 200.000 EUR)
- 30 % des verlorenen Umsatzes im Juli
- 20 % Umsatzverlust im August. Sie wird ab 10 % des entgangenen Umsatzes zugänglich sein.

Es wird also nicht mehr notwendig sein, 50 % des Umsatzes zu verlieren, um darauf Anspruch zu erheben.

Aufschub und Befreiung von Sozialabgaben

Alle administrativ geschlossenen Unternehmen können die zu den Fälligkeitsdaten vorgesehenen Sozialversicherungsabgaben aufschieben. Die Erklärung muss zwar zeitgerecht gemacht werden, aber ein Aufschub kann über ein Antragsformular beantragt werden. Selbständige in besonders betroffenen Bereichen (siehe Link zu Listen S1 und S1bis) wie Zulieferbetriebe zur Hotellerie, Kulturbetriebe, Sportstätten mit unter 250 Mitarbeitern, können ebenfalls von einem Aufschub profitieren.

Eine Befreiung von den Arbeitgeber-Sozialabgaben können Unternehmen für die Monate bis Mai 2021 beantragen, die

  •  weniger als 50 Mitarbeiter haben und einer administrativen Schließung unterliegen,
  • andere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten in den am stärksten betroffenen Sektoren der Liste S1 (Hotels, Cafés, Restaurants, Tourismus, Veranstaltungen, Kultur und Sport) oder deren Tätigkeit von diesen Sektoren abhängt (Liste S1bis), die in dem betreffenden Zeitraum einen Rückgang der Geschäftstätigkeit um mindestens 50 % erleiden, unabhängig von ihrem geografischen Standort.
    Diese Erweiterung wird auch den betroffenen Selbstständigen zugute kommen.

Für die Monate Juni, Juli und August können alle Unternehmen in den Sektoren S1 und S1 bis mit weniger als 250 Beschäftigten von der Unterstützung bei der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge profitieren. Diese wird auf 15 % der Höhe des Bruttoentgelts der Mitarbeiter in ihrer Bruttolohn- und -gehaltsabrechnung festgelegt. Die Mindestschwelle für Umsatzeinbußen wird abgeschafft. Ende August soll die Maßnahme auslaufen.

Stundung von Steuerschulden

Steuerschulden werden vorübergehend gestundet und auf die Monate in 2021 aufgeteilt, um den Cashflow in den betroffenen Betrieben nicht weiter zu gefährden. Es muss ein gesonderter Antrag gestellt werden.

Krankenstand für Covid-19 positiv getestete Personen und direkte Kontaktpersonen

Ab sofort kann über eine einfache Meldung an die Krankenkassa ein Krankenstand beantragt werden, wenn man ein positives Testergebnis erhalten hat oder eine direkte Kontaktperson ist. Der Krankenstand beginnt am Tag der Meldung und ohne Verzögerung bei der Vergütung der Krankenstandstage (Jours de carence). Aufgrund der Schließung der Kinderkrippen und Schulen über ein Monat kann ein Elternteil, wenn beide Eltern nicht in Telearbeit arbeiten können, bei der Krankenversicherung einen Krankenstand für die Kinderbetreuung (unter 16 Jahren) beantragen.

Staatlich garantierte Darlehen

Seit 6. Mai 2021 können Anträge auf ein staatlich garantiertes Darlehen (PGE prêt garnati par l’état) nicht nur bei der Hausbank sondern auch bei anderen Finanzierungsplattformen gestellt werden. Es betrifft Unternehmen aller Branchen.
Mit den Rückzahlungen kann das Unternehmen anstelle nach dem ersten Jahr nun auch erst nach dem 2. Jahr beginnen, egal welcher Sektor und welche Firmengröße. In diesem Fall beträgt die Rückzahlungsperiode aber nicht 5 sondern nur 4 Jahre und die Zinsen für das erste Jahr müssen dennoch beglichen werden.

Verzinsung:
- 1 bis 1,5 % für Darlehen, die zwischen 2022 und 2023 zurückgezahlt werden
- 2 bis 2,5 % für Darlehen, die zwischen 2024 und 2026 zurückgezahlt werden, wobei die Kosten für die staatliche Garantie inkludiert sind.

Die staatliche Darlehensgarantie kann sich auf 70% bis 90% belaufen.

Direkt Darlehen

Ab sofort können Unternehmen, für welche die staatlich garantierten Darlehen nicht möglich sind, von Direkt Darlehen profitieren. , die maximal EUR 20.000 bei weniger als 10 Mitarbeitern und maximal EUR 50.000 bei weniger als 50 Mitarbeitern betragen können, wenn letztere nicht in den Bereichen Landwirtschaft (max. 20.000 EUR), Fischerei und Fischzucht (EUR 30.000) tätig sind. KMUs mit mehr als 50 Mitarbeitern können nach einer individuellen Prüfung und gemäß dem Ermessen der Behörde ebenfalls Direkt-Darlehen erhalten. Die Regierung stellt dafür insgesamt EUR 500 Mio. zur Verfügung.

Kreditaufschub bei Kommerzbanken

Über ein Netzwerk von 105 Korrespondenten (médiateur de crédits), den Direktoren der französischen Nationalbank Banque de France in den einzelnen Departements können Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten einen vorübergehenden Aufschub von Kreditrückzahlungen beantragen. Fragen dazu kann man über nachstehende E-Mail-Adresse stellen, wobei „X“ durch die zuständige Departementkennzahl ersetzt werden muss: MEDIATION.CREDIT.XX[@]banque-france.fr.

Übernahme von Fixkosten

Mit 31. März 2021 wurde eine außerordentliche Unterstützung zur Deckung der Fixkosten von Unternehmen eingeführt.

Die Regelung zur Deckung der Fixkosten wird von Mai bis August 2021 für förderfähige Unternehmen beibehalten. Dies gilt für Unternehmen in den Bereichen S1 und S1 bis mit einem monatlichen Umsatz von mehr als 1 Mio. EUR oder in folgenden Bereichen: Sporthallen, Thermalbäder, Zoos und Freizeitparks; Geschäfte in geschlossenen Einkaufspassagen oder Bergbahnen, Hotels, Cafés und Restaurants in den Alpen.

Die Regelung wurde auf Nachtclubs und Diskotheken ausgedehnt, ohne dass ein Umsatzerfordernis besteht, um auf die Situation eines späteren Aufschwungs in diesem Sektor zu reagieren.

Die Regelung ermöglicht einen Ausgleich von 90 % der nicht durch Einnahmen gedeckten Fixkosten für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und 70 % für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten.

Kurzarbeit

In der stärksten Phase der Coronavirus-Pandemie hatte Frankreich ein System mit einer 100%igen Rückzahlung des an den Mitarbeiter bezahlten Kurzarbeitsgelds durch den Staat an das Unternehmen.
Der Rückerstattungsbetrag für Unternehmen in den von der Gesundheitskrise am stärksten betroffenen Wirtschaftszweigen wird für Juli 2021 auf 60 %, für August 2021 auf 52 % und ab 1. September 2021 auf 36 % gesenkt.
Der Selbstbehalt für diese Unternehmen wird im Juli 15 %, im August 25 % und im September 40 % betragen.
Für die Mitarbeiter dieser Unternehmen wird der Satz ,der an sie gezahlten Kurzarbeitszeitvergütung ab dem 1. September 2021 auf 60 % des bisherigen Bruttoentgelts (72 % des Nettogehalts) gesenkt.

Unternehmen, die weiterhin auf administrative Weisung hin, geschlossen oder nur eingeschränkt öffnen können, gilt bis Oktober 2021 eine Rückerstattungsquote von 70%.

Für alle anderen Unternehmen gibt es zwar ab Kuli 2021 weiterhin die Möglichkeit der Kurzarbeit aber mit einer Rückerstattungsquote von 36ù und einem Selbstbehalt von 40% beim Unternehmen. Der Mitarbeiter erhält dann 60% seines Bruttolohns (bzw. 72% des Nettolohns).

Garantie Jeunes

Die Regierung führt eine Unterstützung für Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren in Höhe von 500 Euro ein, die keine sonstigen Einkommen (Eltern usw.) haben.

Diese soll über die universitären Crous-Stellen abgewickelt werden, deren Budgets auf 50 Mio. Euro erhöhte werden und die auch 20.000 Arbeitsplätze für Jugendliche schaffen sollen.

1 Jeune = 1 solution

Jugendliche, die erst in den Arbeitsmarkt einsteigen sollen, sollen maßgeschneiderte Unterstützung durch die Arbeitsmarktverwaltung Pole Emploi bzw. zukünftige Führungskräfte durch die Arbeitsmarktverwaltung Apec erhalten. Hier setzt man sehr stark auf Lehrlingsausbildung.

Mindestabsicherung für Saisonarbeiter und sogenannte Extras

Einen Zuschuss i.H.v. 900 Euro wird es für Personen geben, die als Saisonarbeiter und sogenannte Extras gearbeitet haben und keine Arbeitslose mehr erhalten unter der Voraussetzung, dass diese im Jahr 2019 60 % gearbeitet haben.

100 Mrd. Euro-Konjunkturbelebungsplan 

Am 3. September 2020 veröffentlichte die französische Regierung, zusätzlich zu den Soforthilfemaßnahmen, das Konjunkturprogramm #FranceRelance im Wert von 100 Mrd. Euro. Dieses Hilfspaket soll die französische Wirtschaft wiederaufbauen und neue Arbeitsplätze schaffen. Der Konjunkturplan hat zum Ziel, die französische Wirtschaft durch Investitionen in den vielversprechendsten Bereichen nachhaltend zu verändern und dafür zu sorgen, dass Frankreich in zwei Jahren wieder das wirtschaftliche Niveau von vor der Krise erreichen kann. Er soll auch das Frankreich von 2030 vorbereiten. Am 14. Jänner hat Frankreich eine Verdoppelung des Konjunkturprogramms #FranceRelance um weitere 100 Mrd. Euro angekündigt. Die Details sind aber erst in Ausarbeitung.

Er verstärkt außerdem die sofortige und kontinuierliche Mobilisierung Frankreichs seit Beginn der Krise und steht im Einklang mit den 470 Mrd. Euro, die die französische Regierung seit März 2020 bereits im Zusammenhang mit der COVID-19-Gesundheitskrise eingesetzt bzw. als Garantien mobilisiert hat, um Notfallmaßnahmen für von der Sanitärkrise betroffenen Unternehmen und Beschäftigten zu finanzieren. Dieser Plan wird zu 40% aus europäischen Geldern mitfinanziert.

Das Konjunkturprogramm konzentriert sich auf drei Prioritäten: Ökologie und grüne Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit der französischen Unternehmen und sozialer Zusammenhalt.

Priorität Ökologie und grüne Wirtschaft:

Rund 30 Mrd. Euro des Konjunkturpakets werden in diesen Bereich fließen. Kernstücke sind die thermische Gebäudesanierung öffentlicher und privater Gebäude (6,7 Mrd. Euro), die Dekarbonisierung der Industrie (1,2 Mrd. Euro), Entwicklung umweltfreundlicher Transportmöglichkeiten, Fahrradplan und öffentliche Verkehrsmittel (1,2 Mrd. Euro) sowie die Ausarbeitung eines Unterstützungsplans des Bahnsektors (4,7 Mrd. Euro), der Energiesektor mit der Entwicklung des grünen Wasserstoffs (2 Mrd. Euro bis 2022 und insgesamt 7 Mrd. Euro bis 2030), die Biodiversität, Schutz der Böden und die Umwandlung des französischen Agrarsektors (2,5 Mrd. Euro). 

Priorität Wettbewerbsfähigkeit der französischen Unternehmen:

35 Mrd. Euro werden für die Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität der französischen Wirtschaft aufgewendet werden. Dieser Bereich umfasst u.a. die Senkung der Produktionssteuern (20 Mrd. Euro bis 2022), finanzielle Unterstützung der KMU (3 Mrd. Euro), Relokalisierung der französischen Industrie in die französischen Territorien (1 Mrd. Euro), und Investitionen in die Technologien der Zukunft im Rahmen des vierten französischen Plans der Zukunftsinvestitionen PIA 4 (11 Mrd. Euro).

Priorität Kohäsion-sozialer Zusammenhalt:

Dieser Bereich ist mit 28 Mrd. Euro dotiert. Im Zentrum stehen die Jugendbeschäftigung (6 Mrd. Euro) und Schaffung von 500.000 Jugendarbeitsplätzen, ein massiver Investitionsplan in das französische Gesundheitswesen im Rahmen des „Ségur du Santé“ (6 Mrd. Euro für die nächsten 5 Jahre), professionelle Weiterbildung, Handicap, Forschung und sanitäre Sicherheit u.a. 

Bei Rückfragen steht das WKÖ-AußenwirtschaftsCenter Paris gerne zur Verfügung: paris@wko.at Sie finden Details zu den wirtschaftlichen Entwicklungen auf unserer Internetseite www.wko.at/awo/fr.


Informationen zu Monaco

Einreise in Monaco

Das Fürstentum Monaco hat analog zu Frankreich unterschiedliche Bestimmungen zur Einreise aus Ländern der „grünen“, der „orangenen“ und der „roten“ Zone festgelegt.
Achtung! Die Liste der Länder, die einzelnen Zonen zugerechnet werden, unterscheidet sich leicht von der Einteilung in Frankreich. Österreich ist aber vorerst für beide Länder in der „grünen“ Zone. Bitte überprüfen Sie die Liste der Länder, wenn Sie aus einem anderen Land als Österreich einreisen

Als vollständig geimpft gilt eine Person, die beide Impfdosen von AstraZeneca, Pfizer/Biontech oder Moderna erhalten hat, nach sieben Tagen Wartezeit, beim Impstoff Jansen 4 Wochen nach der Einmalimpfung. Der Status des Genesenen gilt ab dem 11. Tag nach dem negativen Test und maximal sechs Monate ab diesem Datum.

Einreise in Monaco aus Ländern der grünen Zone

Für die Einreise aus „grünen Ländern“ müssen Personen über 16 Jahre einen der nachstehend angeführten drei Nachweise in Form des europäischen Gesundheitspasses mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorlegen,

  • PCR- oder Antigentest (max. 48 Stunden alt)
  • Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder
  • Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen).

Ausnahmen bei der Einreise aus „grünen Ländern“ gibt es für folgende Personenkreise:

  • Einwohner der französischen departements Alpes-Martimes und Var
  • Einwohner der italienischen Provinz Imperia
  • in Monaco beschäftigte Arbeitnehmer (nur Pendler)
  • Schüler und Studenten in monegassischen Bildungseinrichtungen
  • Entsandte Mitarbeiter ausländischer Unternehmen, die in Monaco eine Tätigkeit ausüben müssen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit die Durchführung eines PCR- oder Antigentests nicht ermöglicht
  • Internationale Güterbeförderer in Ausübung dieser Tätigkeit

Einreise in Monaco aus Ländern der orangen Zone

Für die Einreise aus „orangenen Ländern“ ohne Quarantäneverpflichtung müssen Personen über 16 Jahre einen der beiden angeführten Nachweise in Form des europäischen Gesundheitspasses mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorlegen,

  • Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder
  • Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen).

Personen, die aus „orangenen Ländern“ und keinen der beiden zuvor angeführten Nachweise erbringen können, müssen die beiden nachstehend angeführten Nachweise erbringen und zudem eine 7-tägige Selbstisolation auf monegassischem Boden antreten:

  • zwingender Einreisegrund (persönlicher oder familiärer Art, sanitäre Notfälle oder unaufschiebbare berufliche Gründe)
  • einen PCR- oder Antigentest (max. 48 Stunden alt)

Einreise in Monaco aus Ländern der roten Zone

Für die Einreise aus „roten Ländern“ müssen Personen über 16 Jahre einen der beiden angeführten Nachweise in Form des europäischen Gesundheitspasses mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorlegen,

  • Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder
  • Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen).

Personen, die aus „roten Ländern“ und keinen der beiden zuvor angeführten Nachweise erbringen können, müssen die beiden nachstehend angeführten Nachweise erbringen und zudem eine 7-tägige Selbstisolation auf monegassischem Boden antreten:

  • zwingender Einreisegrund (persönlicher oder familiärer Art, sanitäre Notfälle oder unaufschiebbare berufliche Gründe)
  • einen PCR- oder Antigentest (max. 48 Stunden alt)
  • Einwilligung sich entweder 10 Tage lang zu isolieren und am Ende der Isolationszeit einen neuen PCR-Test durchzuführen oder das negative Ergebnis von zwei neuen PCR-Tests vorzulegen, von denen der erste innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft und der zweite 5 bis 7 Tage später durchgeführt wird. Dazwischen gilt ebenfalls die Verpflichtung der Selbstisolation.

Beim Auftreten von Covid-Symptomen nach erfolgter Einreise besteht die Verpflichtung, umgehend das COVID-19 Call Centre über die Nummer +377 92 05 55 00 (täglich zwischen 8.00 - 20.00 Uhr) oder über die Nummer 18 oder 112 außerhalb der Öffnungszeiten des COVID-19 Call Centre zu informieren.

Dieselben Formalitäten werden auch beim Check-in in Hotels verlangt. Siehe dazu in französischer Sprache Hotel Check-in und Coronavorschriften in Monaco.

Bestimmungen für die Wirtschaft

Das Fürstentum Monaco hat am 12. Juni 2021 Erleichterungen für die Wirtschaft beschlossen.

Die nächtliche Ausgangssperre wurde am 26. Juni 2021 aufgehoben.   

Teleworking in der Verwaltung sowie in der Privatwirtschaft und in der Verwaltung ist soweit möglich empfohlen, seit 12. Juni 2021 aber nicht mehr verpflichtend. 

Restaurants dürfen nur zwischen mittags und abends Gäste empfangen.

Seit 24. Juli 2021 gilt auch im Fürstentum Monaco beim Besuch von Bars, Kaffeehäusern, Restaurants und Klubs die Verpflichtung zur Vorlage eines Gesundheitspasses, der eine vollständige Impfung oder einen negativen Testnachweis aufzeigt. Diese Regelung gilt auch für die Bewohner des umliegenden französischen Departements Alpes-Maritimes und der italienischen Provinz Imperia, die bis dahin einen Sonderstatus hatten.

Bis zum 23. August 2021 sind vorerst noch nachstehende Personen davon ausgenommen. Auch diese werden ab diesem Datum einen Gesundheitspass vorlegen müssen:

  • Monegassische Staatsbürger
  • Personen mit Resident-Status in Monaco
  • in Monaco beschäftigte Arbeitnehmer (nur Arbeitnehmer, keine Haushaltsmitglieder)
  • Studenten im Fürstentum
  • Personen, die in einem Hotel im Fürstentum übernachten oder sich auf einem Schiff aufhalten, das in einem der Häfen Monacos vor Anker liegt.

Der Nachweis kann als Gesundheitspass mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorgelegt werden, weiters als PCR- oder Antigentest (max. 48 Stunden alt), als Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder als Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen) erfolgen.

Veranstaltungen und Casinos können bis zu 70% der üblichen Kapazitäten und mit einem maximalen Limit von 1.000 Personen Besucher empfangen.

Das Fürstentum Monaco hat am 31. Oktober eine generelle Maskenpflicht im Freien und in Räumen mit Öffentlichkeitsempfang eingeführt; ausgenommen sind nur Kinder unter 5 Jahren. Keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum gibt es an den Stränden.
Bei Zuwiderhandeln können Strafen verhängt werden. Details dazu in englischer Sprache auf folgender Seite: Monaco Maskenpflicht.

Monacos Regierung hat ebenfalls einen Konjunkturwiederbelebungsplan ins Leben gerufen, der unter nachstehendem Link abrufbar ist: Plan relance Monaco

Die wesentlichste wirtschaftliche Unterstützung im Fürstentum ist die Kurzarbeitszeitsregelung (CTTR - Chomage-Total-Temporaire-Renforce) bei einem Umsatzrückgang ab 20% für Unternehmen mit einem Umsatz von maximal 5 Mio EUR. 30%. Des weiteren gibt es auch im Fürstentum die Möglichkeit des Aufschubs von Sozialversicherungsbeiträgen (CAR und CCSS) sowie einer Unterstützung durch die Kommission für die Konjunkturwiederbelebung CARE.


Weitere Informationen und Notfallnummern in Frankreich und Monaco

Information in Frankreich 

Die französische Regierung hat eine Telefonhotline zwischen 9:00 und 19:00 Uhr unter der lokalen Nummer 0 800 130 000 eingerichtet. Diese Hotline gibt keine Auskünfte medizinischer Natur im Falle von Infektionsanzeichen. In diesen Fällen wird auf die allgemeine Notrufnummer 15 ist aber vielfach überlastet. Die französische Webpage wird täglich ajouriert. Die Notfallnummer 15 ist seit Tagen hoffnungslos überlastet. Es sollte zuerst der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden. Keinesfalls soll ein Spital, Ambulatorium oder Arzt direkt aufgesucht werden.

Information im Fürstentum Monaco 

Das Fürstentum Monaco hat eine eigene Informationsseite eingerichtet (englischsprachige Version).
Die monegassische Covid 19-Telefonhotline ist unter +377 92 05 55 00 oder über covid19@gouv.mc erreichbar.

Kontakt in Frankreich für österreichische Firmen

WD Mag. Christian H. Schierer
T +33(0)1 53 23 05 05 

sowie via Messenger (FacebookTwitterLinkedIn, Instagram des AC Paris).

Notfallnummern in Frankreich und Monaco

  • Österreichische Botschaft: T +33 (0)1 40 63 30 63
  • Allgemeiner Notruf FR: 112 | MONACO: 12
  • Polizei FR: 17 | MONACO: 18
  • Rettung FR: 15 (in COVID-19 Notfällen) | MONACO: +377 92 05 55 00 oder covid19@gouv.mc
  • Feuerwehr FR: 18 | MONACO: 18