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Coronavirus: Situation in Frankreich und Monaco

Aktuelle Lage und laufende Updates

Stand: 5.4.2022


Aktuell & Wichtig

Einreiseerleichterungen für vollständig geimpfte Personen seit 12.2.2022

Seit dem 12. Februar 2022 gelten an den Grenzen Frankreichs erleichterte Regeln:

Der Nachweis eines vollständigen Impfschemas ist für die Einreise nach Frankreich unabhängig vom Herkunftsland wieder ausreichend, wie es vor der Verbreitung der Omikron-Variante der Fall war. Details zu den Regeln und den betroffenen Ländern finden Sie weiter unten unter Punkt Einreise und Reisebestimmungen (insb. Mitarbeiterentsendung)

Ende des pass vaccinal und weitere Lockerungen in Frankreich

Mit Montag, 14. März 2022, wurde in Frankreich der pass vaccinal ausgesetzt. Alle Orte, die bis dahin nur mit einem gültigen pass vaccinal (Voraussetzung: vollständig geimpft oder genesen) besucht werden konnten, sind nun wieder ohne Einschränkung zugänglich. Dazu gehören insbesondere die Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Konferenzen und Messen, etc.

Der pass sanitaire (Voraussetzung: vollständig geimpft, getestet oder genesen) bleibt aber in Gesundheitseinrichtungen, Alten- und Pflegeheimen weiterhin in Kraft. Die Details zum pass sanitaire (Voraussetzungen etc.) finden Sie unter diesem LINK.  

Die Maskenpflicht fällt in fast allen Bereichen, bestehen bleibt sie aber weiterhin in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Einreiseerleichterungen für vollständig geimpfte Personen seit 12.2.2022

Seit dem 12. Februar 2022 gelten an den Grenzen Frankreichs erleichterte Regeln:

Der Nachweis eines vollständigen Impfschemas ist für die Einreise nach Frankreich unabhängig vom Herkunftsland wieder ausreichend, wie es vor der Verbreitung der Omikron-Variante der Fall war. Details zu den Regeln und den betroffenen Ländern finden Sie weiter unten unter Punkt Einreise und Reisebestimmungen (insb. Mitarbeiterentsendung).


Einreise und Reisebestimmungen (insbes. Mitarbeiterentsendung)

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa
Einreise ohne Test aus allen Ländern (außer rote Liste) möglichBefreiung der Testpflicht bei Einreise bei Vorlage eines Genesenenzertifikates, das mind. 11 Tage und max. 6 Monate alt sein muss/darfUnterschiedliche Testgültigkeitsdauer je nach den Länderzonen und dem derzeitigem Infektionsgeschehen 

Regelungen für Mitarbeiterentsendung 

Achtung! Bei Entsendungen gelten weiterhin die Bestimmungen zur Meldung der vorübergehend entsandten Beschäftigten (SIPSI-Meldung) inkl. der erforderlichen Unterlagen zur Einhaltung der zwingend vorgeschriebenen, arbeitsrechtlichen Bestimmungen für angestellte entsandte Beschäftigte sowie der Ernennung einer Behördenvertretung.

Beachten Sie bitte, dass die untenstehenden Einreiseregelungen ausschließlich Festland-Frankreich betreffen. Für die Überseegebiete gelten meist strengere Regelungen. Wir recherchieren die entsprechenden Regelungen gerne tagesaktuell für Sie. Schicken Sie einfach ein E-Mail an paris@wko.at.

Bezüglich der Rückreise nach Österreich beachten Sie bitte die aktuell gültigen Einreisebestimmungen in Österreich. Detailinformationen zur Einreise nach Österreich finden Sie auf dem Portal des österreichischen Gesundheitsministeriums

Einreise nach Frankreich aus „grünen“ Ländern

Vollständig geimpfte Personen:
Der Nachweis eines vollständigen Impfschemas ist für die Einreise nach Frankreich unabhängig vom Herkunftsland wieder ausreichend, wie es vor der Verbreitung der Omikron-Variante der Fall war.
Genesene mit Infektionsnachweis gelten mit nur einer Dosis der in Frankreich anerkannten mRNA-Impfstoffe als vollständig geimpft, wenn diese nach der Infektion erfolgt ist.
Beachten Sie bitte auch die erforderlichen Wartezeiten nach der Impfung (7 Tage bzw. 4 Wochen bei Jansen).

Personen, die mit einem von der WHO aber nicht von der EMA anerkannten Impfstoff geimpft wurden, dürfen 7 Tage nach einer Boosterimpfung mit einem mRNA-Impfstoff einreisen.

Ab dem 15. Februar 2022 wird die Frist für die Gültigkeit der Bescheinigung über eine Impfung ohne Auffrischungsinjektion (Booster) von 7 Monaten auf 4 Monate verkürzt.

Ungeimpfte Personen:
Für ungeimpfte Reisende bleibt die Verpflichtung, einen negativen Test oder einen Genesungsnachweis vorzuweisen, um nach Frankreich zu reisen, bestehen.
Kann die vollständige Impfung nicht nachgewiesen werden muss einer der folgenden Nachweise erbracht werden

  • Genesungsnachweis, der mindestens 7 Tage alt sein muss aber nicht älter als sechs Monate sein darf,
  • negativer PCR-Test (max. 72 Stunden) oder negativer Antigen-Test (max. 48 Stunden).

Für Reisende aus Ländern der grünen Zone gibt es keine weiteren Einschränkungen wie z.B. Quarantäne.

Beachten Sie bitte immer die tagesaktuelle Länder-Liste. Diese Liste wird regelmäßig und anlassbezogen aktualisiert und ist auf der Website des französischen Innenministeriums tagesaktuell abrufbar.

Eidesstattliche Erklärung 

Die eidesstattliche Erklärung entfällt bei der Einreise aus „grünen“ Ländern.

Ausnahmen der Testpflicht bei Einreise aus „grünen“ Ländern

Eine Ausnahme der Testpflicht für nicht geimpfte Personen besteht nur bei internationalen Güter- und Personenbeförderern (LKWs und Busse mit mehr als 3,5 to max. zulässiges Höchstgewicht), Grenzpendlern (Anm.: Personen, die den Wohnsitz in einem Land und den Arbeitgeber im anderen EU- oder Schengenland haben und regelmäßig pendeln) sowie Personen, die in Grenznähe wohnen, solange dabei eine maximale Entfernung von 30 km vom Wohnort eingehalten wird.

Achtung! Für die französischen Überseegebiete gelten teilweise andere Einreiseregelungen. Bitte kontaktieren Sie das AußwirtschaftsCenter Paris unter paris@wko.at

Einreise nach Frankreich aus „orangen“ Ländern

Vollständig geimpfte Personen müssen bei der Einreise nach Frankreich folgende Punkte berücksichtigen:

  • Impfnachweis über vollständige Impfung (inkl. der erforderlichen Wartezeit)
  • Eidesstattliche Erklärung: Abwesenheit von COVID-Symptomen, kein direkter Kontakt mit COVID-positiven Personen in den letzten 14 Tagen

Personen, die mit einem von der WHO aber nicht von der EMA anerkannten Impfstoff geimpft wurden, dürfen 7 Tage nach einer Boosterimpfung mit einem mRNA-Impfstoff einreisen.
Ab dem 15. Februar 2022 wird die Frist für die Gültigkeit der Bescheinigung über eine Impfung ohne Auffrischungsinjektion (Booster) von 7 Monaten auf 4 Monate verkürzt.

Nicht vollständig geimpfte Personen müssen bei der Einreise nach Frankreich folgende Punkte berücksichtigen:

  • negativer COVID-Test, der maximal 72 Stunden (PCR) bzw. 48 Stunden (Antigen) als sein darf
  • Nachweis eines zwingenden Grundes
  • Eidesstattliche Erklärung: Abwesenheit von COVID-Symptomen, kein direkter Kontakt mit COVID-positiven Personen in den letzten 14 Tagen,
  • Einwilligung zu einem COVID-Test bei Einreise im Fall einer behördlichen Stichprobenkontrolle und bei einem positiven Testergebnis Einwilligung zur verpflichtenden 7-tägigen Quarantäne in Frankreich mit anschließendem PCR-Test.

Die oben genannten Dokumente (eidesstattliche Erklärung für alle Einreisenden sowie Einreiseformular für nicht geimpfte Personen) sind auf der Website des französischen Innenministeriums des französischen Innenministeriums downloadbar. Auf der Mitte der Seite können Sie auf die englische Sprachversion wechseln. Stellen Sie sicher, dass der Reiter „ZONE ORANGE“ bzw. „ORANGE ZONE“ angeklickt ist.

Da es derzeit keine Länder auf der „roten“ Länderliste gibt, gelten alle Länder, die nicht auf der „grünen“ Länderliste stehen als „orange“ Länder. Beachten Sie bitte immer die tagesaktuelle Liste.

Einreise aus „roten“ Ländern

Mit Stand 5.4.2022 gibt es keine Länder in der „roten“ Länderliste. 

Tracking-App „#TousAntiCovid“

Seit 22. Oktober 2020 gibt es die Contact-Tracing App „TousAntiCovid“. Sie zielt darauf ab, rasch jene Personen zu verständigen, die mit einer Person in Kontakt waren, die positiv auf COVID-19 getestet wurde. Die App vervollständigt so die Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von COVID-19 in Frankreich. 

Unter gouvernement.fr finden Sie weitere Informationen zur App „TousAntiCovid“ sowie den Download-Link. Die App ist im AppStore und auf GooglePlay auch für Ausländer downloadbar.

Datenschutz ist ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang. Die „TousAntiCovid“-App speichert nur die Annäherungshistorie eines Mobiltelefons und keine anderen Daten. Es ist nicht möglich, die Identität eines Benutzers der Anwendung zu kennen, noch zu wissen, wessen Wege er gekreuzt hat. Der Benutzer kann seinen Verlauf auch aktiv löschen.

COVID-Tests in Frankreich kostenpflichtig

In Frankreich sind COVID-Tests seit 15. Oktober für ungeimpfte Erwachsene kostenpflichtig. Die Mindestkosten für einen PCR-Test sind EUR 44,00; für einen AntiGen-Test EUR 22,00. Die genauen Preise für AntiGen-Tests je nach Testort (Apotheke, Arzt, o.ä.) finden Sie unter diesem LINK.

Ausnahmen von der Konstenpflicht gibt es bei medizinischer Indikation, aber auch bei Vorlage eines Impfnachweises, für Minderjährige, etc.

Bitte beachten Sie, dass die Kosten von COVID-Tests auch für vollständig geimpfte ausländische Reisende, die u.U. in Frankreich einen COVID-Test vornehmen lassen, ebenfalls kostenpflichtig sind. Die Befreiung der Kostenpflicht für geimpfte Personen gilt nur für Personen mit französischer Krankenversicherung.

Unter diesem LINK können Testmöglichkeiten in Frankreich nach Postleitzahl gesucht werden. Unter „Filtrer ma recherche“ kann die Testart ausgewählt werden. 

Rückreise nach Österreich

Bei der Rückreise nach Österreich sind derzeit keine besonderen Ausreisevorschriften von französischer Seite vorgesehen, beachten Sie aber bitte etwaige Einreise- oder Transitvorschriften anderer Länder auf dem Weg nach Österreich. Hierzu verweisen wir Sie auf die WKÖ AußenwirtschaftsCenter, die für das jeweilige (Transit-)Land zuständig sind. 

Bei der Einreise nach Österreich sind selbstverständlich die österreichischen Einreisebestimmungen zu beachten.

Detailinformationen zur Einreise nach Österreich finden Sie auf dem Portal des österreichischen Gesundheitsministeriums


Regelungen für den Güterverkehr

Es gibt keine Einschränkung des internationalen Güterverkehrs nach und in Frankreich. Gewerbliche Güterbeförderer mit LKWs über 3,5 t höchst zulässiges Gesamtgewicht sind bei der Einreise aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat oder dem EU-Schengenraum von der Vorlage eines negativen PCR-Tests befreit. Die für den Güterverkehr üblichen Dokumente sind mitzuführen. 

Für den internationalen Transport von Gütern und Personen gibt es ein eigenes Formular „Bestätigung für internationale Transporteure“, welches Sie über nachstehende Links in französischer Version oder englischer Version herunterladen können. 

Vergessen Sie im Übrigen nicht die von COVID-19 unabhängigen Entsendungsmeldungen für die Fahrer in der Güter- und Personenbeförderung (SIPSI-Meldungen).

Zugverkehr

Der Zugverkehr in Frankreich bzw. nach und von Frankreich verläuft normal. Beachten Sie bitte die aktuell gültigen Einreisevoraussetzungen sowie die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Seit 13. Dezember 2021 gibt es im Fahrplan der ÖBB auch eine direkte Nachtzugverbindung von Wien nach Paris.

Flugverkehr

Die nationalen Luftlinien Austrian und Air France betreiben einen normalen direkten Flugverkehr zwischen den beiden Ländern. Überprüfen Sie dennoch kurz vor der Reise Ihre Flugverbindung und eventuelle Einreisebestimmungen.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Die Maskenpflicht wurde in Frankreich mit 14.März 2022 aufgehoben. Damit gilt auch am Arbeitsplatz keine Maskenpflicht mehr. Einzige Ausnahme ist der öffentliche Verkehr, hier besteht nach wie vor die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Home Office ist derzeit nicht verpflichtend, wird aber nach wie vor empfohlen (sofern aufgrund der Art der Tätigkeit möglich).

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen (Abstand, Händewaschen, regelmäßiges Lüften, etc.) sind nach wie vor einzuhalten.

Informationen zu den Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz

Verschiedenste Branchenverbände haben Sicherheitsvorschriften für die Mitgliedsbetriebe verfasst, die die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit erleichtern. Auf der Seite des französischen Arbeitsministeriums finden Sie, leider nur in französischer Sprache, verschiedenste Guides in den unterschiedlichen Branchen.

So hat etwa die Agentur OPPBTP (French Professional Agency for Risk Prevention in Building and Civil Engineering) einen ausführlicheren Guide (Dokument auf Französisch) für die Baubranche erstellt. Leider gibt es diesen nur in einer französischen Version, dafür aber auch als YouTube-Video.

Es handelt sich dabei vor allem um die Verpflichtung zur Einschulung der Beschäftigten über die verpflichtend einzuhaltenden Barrieren zur Virusübertragung, also allgemeine Sicherheitsmaßnahmen (Distanzierungs-Regeln auf den Baustellen und in den Fahrzeugen mit einem Mindestabstand von 1 bis 1,5 Meter, Zurverfügungstellung von Wasser und Seife oder Desinfektionsgel, Waschmöglichkeiten auf der Baustelle und vermehrte Pausen, entsprechende Verpflegungsmöglichkeiten, usw.) aber auch die Empfehlung, Lehrlinge und Praktikanten sowie ältere Beschäftigte oder Beschäftigte mit chronischen Erkrankungen nicht auf Baustellen einzusetzen. 

Covid-Erkrankung in Frankreich 

Im Falle einer Covid-19-Erkrankung in Frankreich müssen Sie sich schnellstmöglich isolieren (französische Version der genauen Vorgehensweise). Wir möchten darauf hinweisen, dass in diesem Fall die lokalen Vorschriften eingehalten werden müssen. Das AußenwirtschaftsCenter Paris steht Ihnen diesbezüglich für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Wirtschaftshilfemaßnahmen für behördlich geschlossene und andere Betriebe bis Mitte Februar weitergeführt

Solange die Unternehmen aufgrund der Anti-Covid-19-Maßnahmen Umsatzverluste verzeichnen oder weiterhin nicht geöffnet werden dürfen oder hohe Umsatzverluste verzeichnen, werden die bis dato bereits geltenden Wirtschaftshilfen weitergeführt. Es werden einzelne Gesetze oder Dekrete dazu erwartet. Mit den aktuellen Einschränkungen zum Stehkonsum in Bars und Cafés, den administrativen Schließungen oder Besucherbeschränkungen gibt es bei starkem Umsatzrückgang auf Antrag wieder Wirtschaftshilfen für einzelne Unternehmen aus bestimmten Branchen.

Für Fragen zu einzelnen Wirtschaftshilfen empfiehlt es sich beim AC Paris über paris@wko.at den aktuellen Stand zu erfragen.

Die untenstehenden Maßnahmen werden in einzelnen Bereichen bis auf weiteres weitergeführt.

Solidaritätsfonds

Achtung! Ab Oktober 2021 wird der Solidaritätsfonds nur noch für die französischen Überseegebiete aufrechterhalten.

Aufschub und Befreiung von Sozialabgaben

ausgelaufen mit 31. August 2021

Stundung von Steuerschulden

Steuerschulden werden in einzelnen Branchen vorübergehend gestundet und auf die Monate in 2022 aufgeteilt, um den Cashflow in den betroffenen Betrieben nicht weiter zu gefährden. Es muss ein gesonderter Antrag gestellt werden.

Krankenstand für Covid-19 positiv getestete Personen und direkte Kontaktpersonen

Ab sofort kann über eine einfache Meldung an die Krankenkassa ein Krankenstand beantragt werden, wenn man ein positives Testergebnis erhalten hat oder eine direkte Kontaktperson ist. Der Krankenstand beginnt am Tag der Meldung und ohne Verzögerung bei der Vergütung der Krankenstandstage (Jours de carence). Bei der Schließung der Kinderkrippen und Schulen kann ein Elternteil, wenn beide Eltern nicht in Telearbeit arbeiten können, bei der Krankenversicherung einen Krankenstand für die Kinderbetreuung (unter 16 Jahren) beantragen.

Staatlich garantierte Darlehen

Seit 6. Mai 2021 können Anträge auf ein staatlich garantiertes Darlehen (PGE prêt garanti par l’état) nicht nur bei der Hausbank sondern auch bei anderen Finanzierungsplattformen gestellt werden. Es betrifft Unternehmen aller Branchen.

Mit den Rückzahlungen kann das Unternehmen anstelle nach dem ersten Jahr nun auch erst nach dem 2. Jahr beginnen, egal welcher Sektor und welche Firmengröße. In diesem Fall beträgt die Rückzahlungsperiode aber nicht 5 sondern nur 4 Jahre und die Zinsen für das erste Jahr müssen dennoch beglichen werden. Eine Verlängerung der Rückzahlungsperiode auf insgesamt 10 Jahre steht im Raum.

Die staatliche Darlehensgarantie kann sich auf 70% bis 90% belaufen.

Direkt Darlehen

Ab sofort können Unternehmen, für welche die staatlich garantierten Darlehen nicht möglich sind, von Direkt Darlehen profitieren, um die Eigenkapitaldecke abzusichern.

Kreditaufschub bei Kommerzbanken

Über ein Netzwerk von 105 Korrespondenten (médiateur de crédits), den Direktoren der französischen Nationalbank Banque de France in den einzelnen Departements können Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten einen vorübergehenden Aufschub von Kreditrückzahlungen beantragen. Fragen dazu kann man über nachstehende E-Mail-Adresse stellen, wobei „X“ durch die zuständige Departementkennzahl ersetzt werden muss: MEDIATION.CREDIT.XX[@]banque-france.fr.

Übernahme von Fixkosten

Mit 31. März 2021 wurde eine außerordentliche Unterstützung zur Deckung der Fixkosten von Unternehmen eingeführt.

Die Regelung zur Deckung der Fixkosten wurde im Oktober 2021 verlängert und wird für förderfähige (durch die Gesundheitsbeschränkungen benachteiligte) Unternehmen beibehalten.

Anspruchsberechtigt sind Unternehmen, wenn sie mehr als 50 % ihres Umsatzes verlieren und Umsatzverluste erleiden, wodurch eine Abdeckung der mit der Durchführung der wirtschaftlichen Tätigkeit verbundenen Kosten nicht mehr möglich ist. Diese Regelung wird 90 % der Umsatzverluste ausgleichen (70 % bei Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten).

Kurzarbeit

In der stärksten Phase der Coronavirus-Pandemie hatte Frankreich ein System mit einer 100%igen Rückzahlung des an den Mitarbeiter bezahlten Kurzarbeitsgelds durch den Staat an das Unternehmen.

Anspruchsberechtigt sind:

  • Unternehmen, die von einer administrativen Schließung betroffen sind,
  • Unternehmen, die mit einem Rückgang der Geschäftstätigkeit und/oder mit Lieferschwierigkeiten konfrontiert sind,
  • Unternehmen, für die es nicht möglich ist, die für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten erforderlichen Präventionsmaßnahmen (Telearbeit, Barrieregesten usw.) für alle ihre Beschäftigten einzuführen.
  • Arbeitnehmer, deren Kinder nicht betreut werden können, weil deren Schulklasse oder Kindertagesstätte geschlossen ist oder weil gemäß dem Gesundheitsprotokoll Halbwertszeiten gelten, und Teilzeitarbeit in Anspruch nehmen, um ihre Kinder zu betreuen.

Der begründete Antrag muss über die Plattform activitepartielle.emploi.gouv.fr gestellt werden. Das Unternehmen erhält dann von der Agence de services et de paiement (ASP) eine entsprechende Rückerstattung des an den Arbeitnehmer ausbezahlten Kurzarbeitsgeldes.

Wie hoch ist der Anspruch des Arbeiters/Angestellten? Wie weit wird die Firma entschädigt?

Der Arbeitgeber muss zunächst zu den normalen vertraglichen Zahlungsterminen 70% des Brutto-Betrages überweisen, dies entspricht 84% des Nettogehaltes. Die Entschädigung darf aber nicht unter das Mindestgehalt SMIC fallen. Lehrlinge und Mindestlohnempfänger erhalten 100% ihrer bisherigen Entschädigung.

Kurzarbeit wird auch 2022 vorerst für einige wenige Branchen bei einem Umsatzrückgang von mehr als 65% oder einer administrativen Schließung weitergeführt.

Garantie Jeunes / Contrat d'engagement jeune

Mit 1. März 2022 wird die Garantie jeune durch den Contrat d'engagement jeune ersetzt werden. Ein entsprechendes Dekret wird dazu erwartet.

Contrat d’Engagement Jeune

Im Einklang mit dem im Juli 2020 in Kraft getretenen Plan „1 Jeune = 1 solution“, zielt der im November 2021 von Frankreichs Präsident Emmanual Macron angekündigte „Contrat d’Engagement Jeune“ darauf ab, jungen Erwachsenen Unterstützung beim Einstieg in die Erwerbstätigkeit anzubieten. Konkret geht es bei dem ab 1. März 2022 gültigen Programm um einen finanziellen Zuschuss und ein umfassendes Beratungsangebot für junge Erwachsene unter 26 Jahren.

Mindestabsicherung für Saisonarbeiter und sogenannte Extras

Einen Zuschuss i.H.v. 900 Euro wird es für Personen geben, die als Saisonarbeiter und sogenannte Extras gearbeitet haben und keine Arbeitslose mehr erhalten unter der Voraussetzung, dass diese im Jahr 2019 60 % gearbeitet haben.

Konjunkturpaket #France Relance und Investitionsprogramm #France 2030

Am 3. September 2020 veröffentlichte die französische Regierung, zusätzlich zu den Soforthilfemaßnahmen, das Konjunkturprogramm #France Relance im Wert von 100 Mrd. Euro. Dieses Hilfspaket soll die französische Wirtschaft wiederaufbauen und neue Arbeitsplätze schaffen. Der Konjunkturplan hat zum Ziel, die französische Wirtschaft durch Investitionen in den vielversprechendsten Bereichen nachhaltig zu verändern und dafür zu sorgen, dass Frankreich in zwei Jahren wieder das wirtschaftliche Niveau von vor der Krise erreichen kann. Auf das Maßnahmenpaket #France Relance, dessen Ausschreibungsverfahren bereits abgeschlossen sind, folgt nun das Investitionsprogramm #France 2030. Dieses wurde im Oktober 2021 vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorgestellt. Detaillierte Informationen

Bei Rückfragen steht das WKÖ-AußenwirtschaftsCenter Paris gerne zur Verfügung: paris@wko.at Sie finden Details zu den wirtschaftlichen Entwicklungen auf unserer Internetseite www.wko.at/awo/fr.


Informationen zu Monaco

Einreise nach Monaco

Das Fürstentum Monaco hat analog zu Frankreich unterschiedliche Bestimmungen zur Einreise aus Ländern der „grünen“, der „orangen“ und der „roten“ Zone festgelegt.
Achtung! Die Liste der Länder, die einzelnen Zonen zugerechnet werden, unterscheidet sich leicht von der Einteilung in Frankreich. Österreich ist aber vorerst für beide Länder in der „grünen“ Zone. Bitte überprüfen Sie die Liste der Länder, wenn Sie aus einem anderen Land als Österreich einreisen

Als vollständig geimpft gilt eine Person, die beide Impfdosen von AstraZeneca, Pfizer/Biontech oder Moderna erhalten hat, nach sieben Tagen Wartezeit. Beim Impfstoff Janssen bedarf es für die Gültigkeit einer Frist von 28 Tage nach Verabreichung einer Dosis (damit diese Impfung weiterhin als vollständig gilt, müssen die Personen spätestens 9 Monate nach Verabreichung der ersten Dosis eine weitere Dosis eines mRNA-Impfstoffs erhalten haben). Der Status der Genesenen gilt ab dem 11. Tag nach dem negativen Test und maximal sechs Monate ab diesem Datum.

Einreise nach Monaco aus Ländern der grünen Zone

Für die Einreise aus „grünen Ländern“ müssen Personen über 16 Jahre einen der nachstehend angeführten drei Nachweise in Form des europäischen Gesundheitspasses mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorlegen: 

  • PCR- oder Antigentest (max. 24 Stunden alt)
  • Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder
  • Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen).

Ausnahmen bei der Einreise aus „grünen Ländern“ gibt es für folgende Personenkreise:

  • Einwohner und Einwohnerinnen der französischen departements Alpes-Martimes und Var
  • Einwohner und Einwohnerinnen der italienischen Provinz Imperia
  • in Monaco beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (nur Pendler und Pendlerinnen)
  • Schüler und Schülerinnen sowie Studierende in monegassischen Bildungseinrichtungen
  • Entsandte Beschäftigte ausländischer Unternehmen, die in Monaco eine Tätigkeit ausüben müssen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit die Durchführung eines PCR- oder Antigentests nicht ermöglicht
  • Internationale Güterbeförderer und -beförderinnen in Ausübung dieser Tätigkeit

Einreise nach Monaco aus Ländern der orangen Zone

Für die Einreise aus „orangen Ländern“ ohne Quarantäneverpflichtung müssen Personen über 16 Jahre einen der beiden angeführten Nachweise in Form des europäischen Gesundheitspasses mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorlegen,

  • Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder
  • Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen).

Personen, die aus „orangen Ländern“ einreisen und keinen der beiden zuvor angeführten Nachweise erbringen können, müssen die drei nachstehend angeführten Voraussetzungen erfüllen:

  • zwingender Einreisegrund (persönlicher oder familiärer Art, sanitäre Notfälle oder unaufschiebbare berufliche Gründe)
  • einen PCR- oder Antigentest (max. 24 Stunden alt)
  • Einwilligung, sich entweder 7 Tage zu isolieren oder zwei negative PCR-Test-Ergebnisse vorzulegen, von denen der erste innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft und der zweite 5 bis 7 Tage später durchgeführt wurde.

Einreise nach Monaco aus Ländern der roten Zone

Für die Einreise aus „roten Ländern“ müssen Personen über 16 Jahre einen der beiden angeführten Nachweise in Form des europäischen Gesundheitspasses mittels QR-Code in elektronischer oder Papierform vorlegen,

  • Impfzeugnis (vollständige Impfung) oder
  • Genesungsnachweis (mind. 11 Tage und maximal 6 Monate genesen).

Personen, die aus „roten Ländern“ einreisen und keinen der beiden zuvor angeführten Nachweise erbringen können, müssen nachstehende Voraussetzungen erfüllen:

  • zwingender Einreisegrund (persönlicher oder familiärer Art, sanitäre Notfälle oder unaufschiebbare berufliche Gründe)
  • einen PCR- oder Antigentest (max. 24 Stunden alt)
  • 10 Tage lang Isolation und am Ende der Isolationszeit Durchführung eines neuen PCR-Test 

Beim Auftreten von Covid-Symptomen nach erfolgter Einreise besteht die Verpflichtung, umgehend das COVID-19 Call Centre über die Nummer +377 92 05 55 00 (täglich zwischen 8.00 - 20.00 Uhr) oder über die Nummer 18 oder 112 außerhalb der Öffnungszeiten des COVID-19 Call Centre zu informieren.

Dieselben Formalitäten werden auch beim Check-in in Hotels verlangt. Siehe dazu in französischer Sprache Hotel Check-in und Coronavorschriften in Monaco.

Bestimmungen für die Wirtschaft

Das Fürstentum Monaco hat im Frühjahr 2022 weitere Erleichterungen für die Wirtschaft beschlossen. 

Teleworking in der Verwaltung sowie in der Privatwirtschaft und in der Verwaltung ist soweit möglich empfohlen, seit 12. Juni 2021 aber nicht mehr verpflichtend. 

Wegfall des Pass sanitare

Die Vorlage eines pass sanitaire entfällt grundsätzlich in allen Bereichen. Ausnahmen bestehen nur im Bereich der Gesundheitseinrichtungen und der kollektiven Unterbringung von älteren oder behinderten Menschen.

Gastronomie, Nachtlokale, Veranstaltungen und Casinos

Restaurants dürfen Gäste empfangen, jedoch ist eine vorherige Reservierung nötig. Außerdem besteht eine Höchstanzahl von 12 Personen an einem Tisch. Zwischen den Tischen muss weiterhin ein Abstand von einem Meter eingehalten werden.

Auch die Nachtlokale sind wieder geöffnet, können aber ebenfalls nur mit vorheriger Reservierung besucht werden. Für das Personal besteht Maskenpflicht. Tanz- und Karaokeaktivitäten sind wieder erlaubt.

Veranstaltungen und Casinos können Besucher und Besucherinnen nun ohne Kapazitätseinschränkungen empfangen.

Erleichterungen bei der Maskenpflicht

Bisher galt, dass alle Personen über 5 Jahre in allen öffentlichen Räumen und Gemeinschaftsbereichen von Privaträumen im Fürstentum eine Maske tragen müssen. Nun entfällt diese generelle Maskenpflicht im Freien sowie in Schulen.

Im Umkehrschluss heißt das, dass in Tiefgaragen, öffentlichen Verkehrsmitteln, privaten und öffentlichen Aufzügen sowie in allen Einrichtungen, die die Öffentlichkeit empfangen, Industriegebäuden und Bürogebäuden weiterhin eine Maske getragen werden muss. Diese Pflicht gilt jedoch nicht für Kinder unter fünf Jahren.

Impfpflicht für bestimmte Personen

Eine Impfpflicht besteht für Personen, die in

  • monegassischen Gesundheitseinrichtungen (Krankenhäuser, Kliniken usw.);
  • Einrichtungen für ältere oder behinderte Menschen;
  • Kontakt mit älteren oder gebrechlichen Menschen

arbeiten.

Unterstützungen für die Wirtschaft

Monacos Regierung hat ebenfalls einen Konjunkturwiederbelebungsplan ins Leben gerufen, der unter nachstehendem Link auch auf Englisch abrufbar ist: Plan relance Monaco.

Die wesentlichste wirtschaftliche Unterstützung im Fürstentum ist die Kurzarbeitszeitsregelung (CTTR – „Chomage-Total-Temporaire-Renforce“) bei einem Umsatzrückgang ab 20% für Unternehmen mit einem Umsatz von maximal 5 Mio. Euro. Des Weiteren gibt es auch im Fürstentum die Möglichkeit des Aufschubs von Sozialversicherungsbeiträgen (CAR und CCSS) sowie einer Unterstützung durch die Kommission für die Konjunkturwiederbelebung CARE.


Weitere Informationen und Notfallnummern in Frankreich und Monaco

Information in Frankreich 

Die französische Regierung hat eine Telefonhotline zwischen 9:00 – 19:00 Uhr unter der lokalen Nummer 0 800 130 000 eingerichtet. Diese Hotline gibt keine Auskünfte medizinischer Natur im Falle von Infektionsanzeichen. In diesen Fällen wird auf die allgemeine Notrufnummer 15 hingewiesen, diese ist aber vielfach überlastet. Es sollte zuerst der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden. Keinesfalls soll ein Spital, Ambulatorium oder Arzt direkt aufgesucht werden.

Die französische Webpage www.gouvernement.fr/info-coronavirus wird täglich ajouriert.

Information im Fürstentum Monaco 

Das Fürstentum Monaco hat eine eigene Informationsseite eingerichtet (englischsprachige Version).
Die monegassische Covid 19-Telefonhotline ist unter +377 92 05 55 00 oder über covid19@gouv.mc erreichbar.

Kontakt in Frankreich für österreichische Firmen

WD Mag. Christian H. Schierer
T +33(0)1 53 23 05 05 

sowie via Messenger (FacebookTwitterLinkedIn des AC Paris).

Notfallnummern in Frankreich und Monaco

  • Österreichische Botschaft: T +33 (0)1 40 63 30 63
  • Allgemeiner Notruf FR: 112 | MONACO: 12
  • Polizei FR: 17 | MONACO: 18
  • Rettung FR: 15 (in COVID-19 Notfällen) | MONACO: +377 92 05 55 00 oder covid19@gouv.mc
  • Feuerwehr FR: 18 | MONACO: 18