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Coronavirus: Situation in Mauretanien

Aktuelle Lage

Das AußenwirtschaftsCenter Casablanca informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Mauretanien.

Stand: 14.12.2020

Aktuell & Wichtig

  • Reisewarnung Stufe 6 : von sämtlichen Reisen wird abgeraten
  • Die Landesgrenzen und Flugverbindungen sind seit 11. September wieder geöffnet.
  • Mundschutzpflicht im ganzen Land
  • Nächtliche Ausgangssperre zwischen 18:00 und 06:00.
  • Seit 2. Dezember bis voraussichtlich 4. Jänner sind Schulen und Universitäten wieder geschlossen. 

Einreise und Reisebestimmungen

  • Die Landesgrenzen zu den Nachbarländer sind seit 11. November für den Personenverkehr wieder geöffnet. Ein negativer COVID-Test, der nicht älter als 3 Tage ist, wird bei Einreise verlangt.
  • Vor Einreise nach Mauretanien wird dennoch abgeraten. BMEIA Sicherheitsstufe 6 ! 

Regelungen für den Güterverkehr

  • Transit und Warenverkehr T.I.R. im Inland unter strikten Kontrollen möglich
  • Hafenumschlag mit strikten Kontrollen
  • Maritime und Luftfahrt-Fret-Verbindungen laufen eingeschränkt weiter

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

  • Nächtliche Ausgangssperre im ganzen Land, Schulen und Universitäten vorübergehend geschlossen.
  • Behörden arbeiten nur eingeschränkt
  • Mundschutzpflicht im ganzen Land
  • Reisen im Landesinnern für Personenverkehr untersagt
  • Schwerindustrie läuft weiter: Eisenerz-/Kupfer-/Goldminen sowie die Lebensmittelindustrie (Milch, Reis, etc.) deren Produktion allerdings den Landesbedarf nicht deckt und durch Importe ausgeglichen wird 

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

  • Solidaritätsfond Covid-19 : 64 ,88 Mio. USD für den Kauf von Medikamenten und medizinischer Ausrüstung
  • Der Arbeitgeberverband UNPM (Union Nationale du Patronat Mauritanien) versichert, dass es zu keinem Engpass in der Versorgung der Bevölkerung kommen wird und der Warenumschlag scharf kontrolliert ist. Es sind auch keine Preiserhöhungen für Lebensmittel zu erwarten
  • Einrichtung eines Unterstützungsprogramms zur Dezentralisierung und Entwicklung der produktiven Städte, co-finanziert durch die Weltbank in Höhe von 65 Millionen USD
  • Präferenz für lokale Firmen bei öffentlichen Bauprojekten (23.10.2020 – UNPM) 

Internationale Unterstützung

  • Internationalen Währungsfonds (IWF) : Auszahlung von 130 Mio. USD im Rahmen der Rapid Credit Facility (RCF) um den dringenden Zahlungsbilanzbedarf aus der COVID-19-Krise (Gesundheits- und Sozialschutzprogramme) zu decken, der auf rund 370 Millionen US-Dollar geschätzt wird
  • Weltbank / Intern. Entwicklungsagentur (IDA): 5,2 Mio. USD Spende zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie
  • EU: 13 Mio. Euro für den Gesundheitsplan (PASS) ;25 Mio. Euro für sozialökonomische Projekte (SAFIRE, WACOM, PromoPêche, PECOBAT, etc.)
  • Internationale islamische Handels- und Finanzgemeinschaft (ITFC) sicher 10 Mio. Dollar zum Kauf für Ausrüstung und Medikamente im Kapf gegen COVID zu 

Weitere Information und Notfallnummern