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Coronavirus: Situation in Mauretanien

Aktuelle Lage

Das AußenwirtschaftsCenter Casablanca informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Mauretanien.

Stand: 27.05.2020

Aktuell & Wichtig

  • Fälle in Mauretanien steigen, Nouakchott schliesst die Tore
  • Ausgangssperre ab 26.05.2020 für 3 Wochen erweitert auf 20:00-06:00 h
  • Mundschutzpflicht auf Märkten, in Moscheen und öffentlichen Transporten
  • bei Covid-19 Symptomen > Eigenquarantäne verpflichtend
  • Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeiten trotz steigender Zahlen
  • Grenzen bleiben vorerst noch geschlossen 

Einreise und Reisebestimmungen

  • Gesamter Flugverkehr für Personen von/nach Mauretanien eingestellt 

Regelungen für den Güterverkehr

  • Transit und Warenverkehr T.I.R. im Inland unter strikten Kontrollen möglich
  • Landesgrenzen nach Marokko, Senegal, Mali geschlossen
  • Hafenumschlag mit strikten Kontrollen
  • Maritime und Luftfahrt-Fret-Verbindungen laufen eingeschränkt weiter 

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

  • Sanitärer Notstand gelockert, nächtliche Ausgangssperre 20:00-06:00 Uhr
  • Wiederaufnahme der geschäftlichen und sozialen Tätigkeiten unter strikter Einhaltung der sanitären Schutzbestimmungen
  • Schliessung von Schulen, Kindergärten, Universitäten verlängert bis Ende Juni
  • Messen, Veranstaltungen und Events sind bis auf weiteres abgesagt, kulturelle und künstlerische Versammlungen verboten.
  • Schwerindustrie läuft weiter: Eisenerz-/Kupfer-/Goldminen sowie die Lebensmittelindustrie (Milch, Reis, etc.) deren Produktion allerdings den Landesbedarf nicht deckt und durch Importe ausgeglichen wird. 

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

  • Solidaritätsfond Covid-19 : 64 ,88 Mio. USD für den Kauf von Medikamenten und medizinischer Ausrüstung
  • Der Arbeitgeberverband UNPM (Union Nationale du Patronat Mauritanien) versichert, dass es zu keinem Engpass in der Versorgung der Bevölkerung kommen wird und der Warenumschlag scharf kontrolliert ist. Es sind auch keine Preiserhöhungen für Lebensmittel zu erwarten. 

Internationale Unterstützung

  • Internationalen Währungsfonds (IWF) : Auszahlung von 130 Mio. USD im Rahmen der Rapid Credit Facility (RCF) um den dringenden Zahlungsbilanzbedarf aus der COVID-19-Krise (Gesundheits- und Sozialschutzprogramme) zu decken, der auf rund 370 Millionen US-Dollar geschätzt wird.
  • Weltbank / Intern. Entwicklungsagentur (IDA): 5,2 Mio. USD Spende zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie.
  • EU: 13 Mio. Euro für den Gesundheitsplan (PASS) ;25 Mio. Euro für sozialökonomische Projekte (SAFIRE, WACOM, PromoPêche, PECOBAT, etc.) 

Weitere Information und Notfallnummern