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Coronavirus: Situation in Peru

Aktuelle Lage und Info-Update

Stand: 10.6.2021


Aktuell & Wichtig

  • Peru ist jetzt weltweit der Staat mit der höchsten Corona-Sterblichkeitsrate in Relation zur Bevölkerungszahl. Der Grund für diesen Anstieg ist eine deutliche Erweiterung der offiziellen Kriterien für Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückgeführt werden. Von einem Tag auf den anderen hat sich dadurch die offizielle Zahl der Verstorbenen von ca. 69.000 auf 180.764 erhöht.
  • Teile der Region Arequipa werden wegen Nachweis der Covid-Delta-Variante als extremes Risikogebiet eingestuft, epidemiologische Abriegelung der betroffenen Distrikte.
  • Seit 10. Mai, Aufhebung der 14-tägigen Quarantänepflicht für aus dem Ausland einreisende Passagiere bei negativem Covid-Test (PCR- oder Antigen-Test).
  • Vor Reiseantritt ist für alle Einreisende das Online-Ausfüllen eines Dokumentes über die App „pre-registro Migraciones“ sowie eines Affidavit of Health zeitgleich mit dem Check-in erforderlich.
  • Einreisebedingungen können sich kurzfristig ändern, aktuell gültige Vorschiften sind auf der Webseite der peruanischen Regierung zu finden.
  • Spezialisten, die dringende Arbeiten ausführen müssen, dürfen nach Anmeldung bei den peruanischen Gesundheitsbehörden (72 h vor Reiseantritt) unter bestimmten Umständen einreisen.
  • Bis 20.6. keine Einreise für Personen, die sich in den letzten 2 Wochen in Brasilien, Südafrika oder Indien aufgehalten haben.
  • Keine Direktflüge der Destinationen Brasilien, Südafrika und Indien.
  • Regionen werden alle 3 Wochen nach Infektionsgeschehen in 4 Stufen eingeteilt: moderates Risiko, hohes Risiko, sehr hohes Risiko und extremes Risiko.
  • Lima und Callao in Kategorie 3 „hohes Risiko“ eingestuft.
  • In Kategorie 3 „hohes Risiko“ sind Aktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten nur mit begrenzter Kapazität sowie eine Reihe von Aktivitäten im Freien unter Einhaltung der Sanitätsprotokolle genehmigt.
  • Sonntägiges Fahrverbot für private Autos gilt landesweit.
  • Nächtliche Ausgangssperre zwischen 21:00 und 4:00 Uhr.
  • Wenn keine Ausnahmeregelung oder Quarantäne in Kraft ist: Interprovinzieller Personenverkehr, mit Auflagen, aus und nach allen Regionen möglich.
  • Außerordentliche sanitäre Notstandssituation bis 2.9.2021 verlängert.
  • Nationaler Ausnahmezustand bis 30.6.2021 verlängert.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz ist in Peru, außerhalb der eigenen Wohnung, immer und überall vorgeschrieben, in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist zusätzlich auch ein Gesichtsvisier Pflicht.
  • Seit 10. Mai müssen zwei Masken übereinander getragen werden um in Einkaufszentren, Geschäften und Apotheken eingelassen zu werden. Zusätzlich wird auch das Tragen eines Gesichtsvisiers empfohlen.
  • In allen öffentlichen Verkehrsmitteln wird, in allen Regionen Perus, zusätzlich zum Mund-Nasen-Schutz auch ein Gesichtsvisier verlangt.
  • Verlust von 48 % der Arbeitsplätze alleine in Lima, die ILO bescheinigt Peru den größten Verlust von Arbeitsplätzen innerhalb der Region (- 57 % der Arbeitsplätze der Männer und – 54 % bei den Frauen).
  • Erholung wird für 2022 erwartet.
  • Bereiche, die zum Wiederaufbau beitragen werden sind Bergbau, v. a. Kupferabbau, Landwirtschaft und industrieller Fischfang.
  • Bildungsstätte bleiben bis auf weiteres geschlossen.
  • Der private und öffentlicher Sektor wird aufgerufen, wenn möglich, nur aus dem Homeoffice zu arbeiten.
  • Landesweite allgemeine Ausgangssperre am Sonntag den 20.6. (Vatertag in Peru).
  • Covid-19-Impfstart am 9.2.2021, in der ersten Phase nur medizinisches Personal, ältere Bevölkerung und Risikogruppen sowie Streitkräfte und Polizei.
  • Das Statistische Zentralamt INEI bescheinigt einen 10 %-Anstieg der Armutsrate in Peru auf Grund der Coronakrise. 2019 waren 20.9 % der Peruaner als in Armut lebend eingestuft, Ende 2020 stieg die Zahl auf  30,1 % der Bevölkerung, die monatlich unter 100 USD pro Monat ausgibt.

Einreise und Reisebestimmungen 

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinJa

Ein negativer Corona-Test, (PCR- oder Antigen-Test) nicht älter als 72 Stunden, ist für die Einreise zwingend notwendig, Zertifikat sollte auf Spanisch oder Englisch sein.

Online ist die eidesstattliche Erklärung Affidavit of Health auszufüllen und die Bestätigung der Registrierung ausgedruckt bei der Passkontrolle vorzuzeigen

Das Formular ist auf Englisch oder Spanisch abrufbar („Declaracion Jurada y Compromiso para comunicar a la Autoridad de Salud por el Viajero”).

Seit 10. Mai ist keine Quarantäne mehr notwendig und die Einreise auch für ausländische Spezialisten (Reisebegründung Arbeit) möglich. Wir empfehlen, sich im Vorfeld unbedingt beim peruanischen Konsulat in Österreich zu melden damit die peruanischen Behörden verständigt und ein „visa de trabajo“ erteilt wird.

Nicht einreisen dürfen lediglich (bis zum 20.6.) Personen aus Südafrika, Brasilien oder Indien kommend. Peruaner und in Peru wohnhafte Ausländer, die aus Brasilien, Indien oder Südafrika einreisen, müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten.

  • Negativer PCR- oder Antigen-Test der maximal 72 Stunden zurückliegt und eidesstattliche Erklärung (Affidavit of Health) bei Einreise erforderlich
  • Vor Reiseantritt ist für alle Einreisende das Online-Ausfüllen eines Dokumentes über die App „pre-registro Migraciones“ sowie eines Affidavit of Health zeitgleich mit dem Check-in erforderlich.
  • Einreisebedingungen können sich kurzfristig ändern, aktuell gültige Vorschiften auf der Webseite der peruanischen Regierung
  • Bis 30.06. keine Einreise für Personen, die sich in den letzten 2 Wochen in Brasilien, dem Vereinigten Königreich oder Südafrika aufgehalten haben
  • Zusätzlich zum vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz ist auch das Tragen eines Gesichtsvisiers am Flughafen und im Flugzeug Pflicht. 
  • Interprovinzieller Personentransport auf dem Land-, Luft- oder Wasserweg, mit der verpflichtenden Auflage des Tragens eines Gesichtsvisiers zusätzlich zum Mund-Nase-Schutz
  • Landesweit sonntägiges Fahrverbot für private Autos
  • Nächtliche Ausgangssperre zwischen 21:00 und 04:00 Uhr

Regelungen für den Güterverkehr und aktuelle wirtschaftliche Eckdaten

  • Während der Ausnahmesituation keine Restriktionen im Außenhandel.
  • Bilaterale Senkungen der Zölle für den Import strategisch wichtiger medizinischer Produkte. 
  • Fracht- und Warentransport von den temporären Grenzschließungen nicht betroffen, die Behörden gewährleisten die Ein- und Ausfuhr von Waren über Häfen, Flughäfen und Grenzübergängen, die in Betrieb sind.
  • Zuständige Behörden können Bestimmungen vorschreiben, um die vorrangige Bearbeitung des Imports von Produkten der Grund – oder medizinischen Versorgung zu bewirken.
  • Temporäre Sondermaßnahmen können für den Import oder Export bestimmter Waren verhängt werden (z.B. Verbot, medizinische Schutzausrüstung und Masken in die Nachbarländer zu exportieren).
  • Die Peruanische Zentralbank revidiert ihre Prognose und rechnet mit einem wirtschaftlichen Rückgang von –10 % für das Jahr 2020.
  • Die Agrarexporte erreichen im August 2020 das Niveau vor der Covid-Krise und im September einen historischen Rekordwert.
  • Industrieller Fischereisektor verzeichnet seit September 2020 wieder eine leichte Erholung.
  • Bergbau und Gas/Öl Sektor während 2020 rückgängig.
  • Im 2. Quartal 2021, erster Anstieg des BIP nach 4 Quartalen fallender Zahlen (Quelle INEI).
  • Das erste Trimester 2021 verzeichnete eine Wachstumsrate von 3,6 %.
  • Nach den Zahlen des statistischen Zentralamts von Peru (INEI), betrug 2020 der Rückgang der Wirtschaftsleistung (BIP) -11,12 %, der größte Rückgang in 30 Jahren.
  • Das Jahr 2020 unterbricht das seit 22 Jahren kontinuierlich andauernde Wachstum in Peru.
  • Ratingagenturen Stand Mai 2021: Moodys AAA mit negativer Aussicht; Standard & Poor BBB+ mit stabiler Aussicht; Fitch BBB+ mit negativer Aussicht.
  • S&P geht von einer Erholung der Wirtschaft Perus von +10 % im Jahr 2021, +5,3 % im Jahr 2022 sowie +4,2 % im Jahr 2023 aus.
  • Die Weltbank hebt die Wachstumsprognose für Peru für das Jahr 2021 auf 10,3 % an. Dieser Anstieg der peruanischen Wirtschaft ist auf den Impuls des privaten Konsums und eine Beschleunigung der öffentlichen Investitionen zurückzuführen.

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

  • Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung, landesweit, immer und überall. Zusätzlich ist in allen öffentlichen Verkehrsmitteln ein Geschichtsschutz (Visier) zu tragen. Das Tragen von zwei Masken in Einkaufszentren, Geschäften, Apotheken ist seit 10. Mai vorgeschrieben
  • Versammlungsverbot, es sollen weiterhin keine privaten oder öffentlichen Treffen stattfinden
  • Das Arbeitsministerium erwägt „Homeoffice“, wenn möglich, bis zum 31. Juli 2021 beizubehalten. 
  • Veranstaltungsverbot, Messen und Kongresse, Fachtagungen usw. nur virtuell​
  • Lehreinrichtungen bleiben geschlossen, Lehrbetrieb findet weitgehend über TV, Radio und Internet statt. Programm “Aprendo en Casa” erreicht mittlerweile an die 6 Mio. Schüler​ 
  • Differenzierte Quarantänemaßnahmen für Regionen die nach moderater, hoher, sehr hoher oder extremer Ansteckungsgefahr eingestuft werden

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

2021

  • Bonuszahlungen an ca. 4,2 Mio. Haushalte der ärmsten Bevölkerungsschichten in den 10 Regionen die vom 31.1. bis zum 28.2. unter absolute Quarantäne gestellt waren
  • Steuerzahlungen werden für Privatpersonen und Unternehmen in den unter Quarantäne gestellten Regionen für einen Monat aufgeschoben
  • Koordinierte Bemühungen des öffentlichen und privaten Sektors, mit Lebensmittelpaketen und Gemeinschaftsküchen die Not jener Menschen zu lindern, die auf ein tägliches Einkommen angewiesen sind und während der Quarantäne nicht arbeiten können

1. Jahreshälfte 2020:

  • Plan für das graduelle Hochfahren der Wirtschaft, in 4 Phasen zwischen Mai und Ende des Jahres voraussichtlich auf ca. 98 % aller Aktivitäten 
  • Programm "Trabaja Peru" : 30 Mio. Soles für temporäre Arbeitsplätze (Tageslöhne für nichtqualifizierte Arbeiter) genehmigt, um den ärmsten Bevölkerungsschichten eine Einnahmequelle zu ermöglichen
  • Kurzarbeiterregelung Programm “Suspension Perfecta de Labores”: Staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich 760 Soles für Arbeitnehmer die weniger als 2.400 Soles verdienen und deren Arbeitgeber unter 100 Personen anstellt. Diese Subvention soll insgesamt an 107.000 Arbeitnehmer ausgezahlt werden 
  • Allgemeine Bonuszahlung: "Bono Familiar Universal”. Zuschuss in Höhe von 80 % des Mindestlohns an alle peruanischen Haushalte, die nicht über ein monatliches Gehalt verfügen. Zunächst an 5.3 Mio. Haushalte ausgezahlt und später auf weitere 2 Mio. Haushalte ergänzt. Zweite Auszahlung von 760 Soles ab Mitte Oktober. 
  • Regierung kündigte an, dass Ausgaben der öffentlichen Hand im zweiten Halbjahr 2020, in Höhe von 24,5 Mrd. Soles vorgesehen sind
  • Die Peruanische Zentralbank geht für das Jahr 2020 von einem Rückgang der Auslandsinvestitionen (FDI) von - 82,5 % aus 
  • Erweiterung des Programms „Reactiva Peru“: Bereitstellung von Geldmitteln in Höhe von 12 % auf fast 16 % des BIP für Sofortmaßnahmen und Kreditvergabe
  • Reactiva Peru 2: Weitere Geldmittel sollen von der Zentralbank den Banken und Sparkassen zu Verfügung gestellt werden, um langfristige zinsgünstige Kredite, insbesondere an KMUs, zu gewähren. Mit Ende Juni haben bereits über 70.000 Unternehmen die Kreditvergabe unter Reactiva 1 in Anspruch genommen
  • Kreditgarantien für Kleinstunternehmen: Erweiterung des Programs "FAE-MYPE,”. Weitere 1 Mrd. Soles sollen zusätzlich 100.000 KMUs zu Gute kommen. Kredite an insgesamt 140.000 KMU’s sind bis Ende Juni bereits erteilt worden 
  • Kreditgarantien für Betriebe im Fremdenverkehrssektor: Im Rahmen des Programms FAE-TURISMO sollen 5 Mrd. Soles als Finanzspritze für ca. viertausend Betriebe bereitgestellt werden
  • Programm FAE-AGRICULTURA, um KMUs im landwirtschaftlichen Sektor günstige Kredite zu ermöglichen
  • Subvention für Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs in Lima: 180 Mio. Soles sollen an 50.000 Einheiten (private Busse) gezahlt werden, um den Verlust, auf Grund der verordneten 50 %-Limitierung der Passagiere, auszugleichen. Außerhalb Limas soll die Subvention als Treibstoff ausgezahlt werden.
  • Programm "Arranca Peru": Im 2. Halbjahr sollen 6,5 Mrd. Soles vom öffentlichen Sektor zur Verfügung gestellt werden, um kurzfristig 1 Mio. Personen Arbeit in den Bereichen Straßenbau, Hausbau (Bonuszahlungen) und Instandhaltung landwirtschaftlicher Bewässerungseinrichtungen zu verschaffen. Des Weiteren soll ein Großteil dieser Geldmittel für die Schaffung von temporären Arbeitsplätzen, unter dem Motto "Trabaja Peru“, eingesetzt werden
  • Einmalausschüttung an Einzelpersonen aus dem CTS-Kompensationsfonds (Compensación por Tiempo de Servicio)
  • Ein vom Parlament verabschiedetes Gesetz tritt Anfang Mai in Kraft, wonach bis zu 25 % der Einzahlungen an private Pensionsfonds (AFPs) innerhalb eines Monats abgehoben werden dürfen (Mindestbetrag 4.300 Soles, maximal 12.900 Soles). Der Vorschlag der Exekutive war allerdings, die Gesamtsumme des abzuhebenden Betrages einheitlich mit 5.000 Soles zu deckeln, um einerseits die Einzahler nicht um eine Pension zu bringen und anderseits das Bankwesen zu schützen
  • Mittelbereitstellung an lokale Bürgermeister für die Verteilung von Lebensmitteln an die ärmsten Haushalte der Kommunen
  • Wiederaufnahme des "Qali Warma"-Programms – Essensausgabe an bedürftige Kinder
  • Finanzielle Hilfe für die armen und ärmsten Bevölkerungsschichten, die erhöhten Stromrechnungen, die wegen der Quarantäne angefallen sind, zu begleichen (einmalige Zahlung von 160 Soles)
  • Die nationale Wassergesellschaft SEDAPAL sichert zu, bei Zahlungsverzug, bis August, keinem Haushalt das Wasser abschalten. Zahlungen können bis zu 24 Monate gestundet werden.
  • Zusicherung eines einmaligen Zuschusses für die 860.000 venezolanischen, in Peru registrierten, Migranten (Fond internationaler Organisationen und NGOs)
  • IWF gewährt Peru einen flexiblen Kreditrahmen fūr 2 Jahre in Höhe von USD 11.000 Mio., bez. 600 % der Quote für Peru. Derzeit wird nicht erwartet, dass Peru diesen Kreditrahmen in Anspruch nehmen wird:
  • Staatliche Teilgarantien für Schulden der am stärksten betroffenen Personengruppen und Kleinstunternehmen, im Oktober beschlossen und vom Kongress gebilligt

2. Jahreshälfte 2020:

  • Weitere Unterstützung der armen und ärmsten Bevölkerungsschichten sowie der am meisten betroffenen Wirtschaftszweige, z.B. Subventionen und punktuelle finanzielle Hilfen, Aufschub der Steuerzahlungen, Hilfsprogramme für Betriebe im Fremdenverkehrssektor und in der Landwirtschaft. Insgesamt sollen 8,5 Mio. Haushalte bis Oktober einen Zuschuss von insgesamt 1.520 Soles erhalten.
  • Öffentliche Investitionen in Höhe von 6 Mrd. Soles im Rahmen des Programmes “Arranca Peru” um 1 Mio. temporäre (6 Monate) Arbeitsplätze zu schaffen. 
  • Impulse für den Aufschwung der Wirtschaft und Unterstützung für private Unternehmen im Rahmen des Programmes “Reactiva Peru 2”. Weitere Geldmittel, in Höhe von 8 % des BIP, sollen von den Banken und Sparkassen als langfristige und zinsgünstige Kredite an KMUs weitergegeben werden.
  • Es soll an den strukturellen Problemen, die sich bei der Umsetzung der Hilfsmaßnahmen gezeigt haben, gearbeitet werden. In erster Linie sind es komplizierte Verfahren bei der Auftragsvergabe, langwierige Schlichtungsverfahren und Korruption, die die Umsetzung behindern.
  • Alle Peruaner sollen bis Juli 2021 von einer Universalversicherung SIS (Sistema Integral de Salud) gedeckt sein (Problem ist die Umsetzung der Geldmittel)
  • Zweite Auszahlung von 760 Soles an die bisher begünstigten 6 Mio. Haushalte, plus zusätzlich 2,5 Mio. Haushalte ab Mitte Oktober
  • Subvention für Covid-Waisenkinder von monatlich ca. 200 Soles bis zur Volljährigkeit (betrifft nach ersten Schätzungen zw. 6.000 und 20.000 Kinder)
  • Programm, bei dem der Staat eine Teilgarantie gibt, solange sich Finanzunternehmen verpflichten, die Zinssätze für Kunden zu senken und in mindestens sechs Monaten einen neuen Termin zu vereinbaren. Staatliche Garantien für einen variierenden Prozentsatz der Gesamtschuld wenn die Schuldensumme festgelegte Beträge nicht überschreitet, gilt für normale Verbraucherkredite, Hypothekendarlehen und Verschuldung der Kleinstunternehmen
  • Staatliche Teilgarantien für Schulden der am stärksten betroffenen Personengruppen und Kleinstunternehmen, im Oktober beschlossen und vom Kongress gebilligt
  • Kongress verabschiedet im November ein umstrittenes Gesetz wonach jene Personen, die in den letzten 12 Monaten keine Einzahlungen in die privaten Pensionsversicherungen (AFP) getätigt haben, bis zu umgerechnet 4.000 Euro abheben können 
  • Kongress verabschiedet im Dezember ein weiteres Gesetz, das es ermöglicht, auch von der öffentlichen Pensionsversicherung bis zu umgerechnet 4.000 Euro abzuheben. Dieses umstrittene Gesetz wird von der Exekutive vor den Verfassungsgerichtshof gebracht.

Weitere Information und Notfallnummern

  • Notfallnummer für Covid-19-Krankheitsfälle in Peru:113
  • Notfallnummer Häusliche Gewalt: 100

Links zu den offiziellen, täglich aktualisierten, Coronadaten:

Notrufnummer bei Bedarf der Ausreise während des Covid-Ausnahmezustands: 

+51 997 376 645

Gestrandete Österreicher, die eine Ausreise aus Peru benötigen, müssen sich an das BMEIA, bzw. direkt an die österreichische Botschaft in Lima wenden – E-Mail: lima-ob@bmeia.gv.at 

Reisebestimmungen auf der Webseite der Botschaft:
Tel.: 0051-1-442 0503
Notfalltelefon: 0051-997 376 647 

Aufzeichnung des Live-Webinars Corona-Update Südamerika vom 20.5.2020 unter Corona | Südamerika | 20.5.2020 | Aktuelle Situation.

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