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Coronavirus: Situation in Peru

Aktuelle Lage und Info-Update

Stand: 29.11.2021


Aktuell & Wichtig

  • Einreise nach Österreich aus Peru kommend bitte aktuell überprüfen auf: Corona-Regelungen zur Einreise nach Österreich. Nach der österreichischen Einreise-Verordnung des BMSGPK fällt Peru derzeit in die Kategorie „Einreise aus sonstigen Staaten und Gebieten“.
  • Einreise nach Peru auf dem Luftweg ohne Quarantäne für alle Passagiere, mit Ausnahme aus Südafrika kommend, möglich. Bedingung ist eine eidesstattliche Erklärung Affidavit of Health und die Vorlage eines Covid-19-Impfnachweises (vollständige Impfung seit mindestens 14. Tagen) oder eines negativen PCR-Tests (max. 72 Stunden alt).
  • Quarantäne in Peru nur, wenn eine COVID-Erkrankung von den peruanischen Gesundheitsbehörden bei der Einreise nachgewiesen wird.
  • Ausnahmezustand in Peru bis 31.12.2021 verlängert.
  • Weiterhin gilt eine Reisewarnung des BMEIA: (Sicherheitsstufe 4) im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19). Mit Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr und weitgehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben ist zu rechnen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird daher abgeraten.
  • Peru ist jetzt weltweit der Staat mit der höchsten Corona-Sterblichkeitsrate in Relation zur Bevölkerungszahl. Der Grund für diesen Anstieg ist eine deutliche Erweiterung der offiziellen Kriterien für Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückgeführt werden. Von einem Tag auf den anderen hat sich dadurch die offizielle Zahl der Verstorbenen von ca. 69.000 auf 180.764 erhöht. Der Staatspräsident erwähnt am 20. September 2021 eine Zahl von 215.000 Toten durch Corona in Peru (Ansprache OAS).
  • Regionen werden alle 3 Wochen nach Infektionsgeschehen in 4 Stufen eingeteilt: moderates Risiko, hohes Risiko, sehr hohes Risiko und extremes Risiko.
  • Lima und Callao in der niedrigsten Kategorie „moderates Risiko“ eingestuft. 
  • In Kategorie 1 „moderates Risiko“ sind Aktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten mit begrenzter Kapazität sowie eine Reihe von Aktivitäten im Freien unter Einhaltung der Sanitätsprotokolle gestattet.
  • Ab 1. Dezember: Öffnung der Landgrenzen zu Ecuador und Chile für vollständig geimpfte Personen, bzw. bei Vorlage eines negativen PCR Test (max. 72 Stunden alt).
  • Landgrenzen zu Kolumbien, Bolivien und Brasilien bleiben geschlossen, Einreise nur gestattet für Personen mit Wohnsitz in Peru, bzw. für Diplomaten, Politiker, Personen des Gesundheitsdienstes, Polizei und Streitkräfte sowie Personen, die in offizieller Mission von internationalen Organisationen oder anderen Staaten entsandt werden. Spezialisten (z.B. ausländische Montagearbeiter), die aus Kolumbien, Bolivien oder Brasilien auf dem Landweg einreisen, können unter Auflagen (Anmeldung 72 Stunden vor Einreise), ebenfalls einreisen.
  • Im inter-provinziellen Busverkehr ist für über 45-jährige der Nachweis einer vollständigen Impfung verpflichtend.
  • Im nationalen Flugverkehr ist für über 45-jährige der Nachweis einer vollständigen Impfung oder die Vorlage eines negativen PCR-Test (max. 72 Stunden alt) verpflichtend.
  • Ab 15. Dezember: Für alle über 18-jährige Personen, Nachweis der vollständigen Impfung Voraussetzung für Zugang zu öffentlichen Innenräumen, Sportstadien, Einkaufszentren, „emporios comerciales“, Restaurants, etc.
  • Ab 15. Dezember: Impfpflicht in Betrieben mit mehr als 10 Angestellten (Präsenzarbeit).
  • Ab 15. Dezember: Impfpflicht für alle Fahrer (öffentliche Verkehrsmittel und Delivery Dienste).
  • Nächtliche Ausgangssperre landesweit zwischen 02:00 und 04:00 Uhr. Ausnahme lediglich die Provinzen Chepén, Concepción, Huamanga, Santa, Sullana, Piura, Sechura, Huancavelica, Talara und Virú, die bis 12. Dezember als hohes Risikogebiet eingestuft sind (Ausgangssperre 23:00 bis 04:00). 
  • Nationaler Gesundheitsnotstand bis 1. März 2022 verlängert.
  • KN 95 Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sowie im Freien. Statt einer KN 95 können auch zwei Masken übereinander getragen werden, ein zusätzliches Gesichtsvisier wird empfohlen.
  • Seit 15. November dürfen nur vollständig geimpfte Personen im medizinischen Sektor arbeiten – Impfpflicht.
  • Bildungsstätten sind seit März 2020 geschlossen, schrittweise Rückkehr zum eingeschränkten Präsenzunterricht mit Auflagen ab September 2021. Bis Ende 2021 werden nur ca. 10 % der landesweiten Bildungsstätten mit einem eingeschränkten Präsenzunterricht beginnen. Ab März 2022 müssen alle Schuleinrichtungen zur normalen Unterrichtsform zurückkehren (verpflichtender Präsenzunterricht).
  • Bis Ende des Jahres soll der Großteil der Bevölkerung (ab 12 Jahre) gegen Covid-19 vollständig geimpft sein.
  • Auffrischimpfungen für alle über 18-jährige Personen (3. Impfung) ab fünf Monaten nach der vollständigen Immunisierung. 

Einreise und Reisebestimmungen 

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaNeinJa

Vollständige Impfung muss mindestens 14 Tage vor Einreise erfolgt sein. Bei Vorlage eines Impfnachweises ist bei der Einreise kein Vorzeigen eines negativen PCR-Tests notwendig

Zugang zu allen öffentlichen Innenräumen, Restaurants, Einkaufszentren, Fußball- und Sportstadien nur mit Impfnachweis

Bus- und Flugreisen innerhalb Perus nur mit Impfnachweis (gilt für alle Reisenden ab dem 45. Lebensjahr)

In Betrieben mit mehr als 10 Angestellten gilt eine Impfpflicht (Präsenzarbeit)
PCR Test vor der Einreise PCR Test vor der Einreise
  • Ab 72 Stunden vor Reiseantritt ist für alle Einreisende das Online-Ausfüllen eines  Affidavit of Health erforderlich und die Bestätigung der Registrierung entweder am Handy oder, wenn möglich, ausgedruckt bei der Passkontrolle vorzuzeigen. Das Formular ist auf Englisch oder Spanisch abrufbar („Declaracion Jurada y Compromiso para comunicar a la Autoridad de Salud por el Viajero”).
  • Wenn kein gültiger Immunisierungsnachweis (Covid-19-Impfung) nachgewiesen werden kann, ist ein negativer  PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), für die Einreise notwendig, Zertifikat sollte auf Spanisch oder Englisch vorliegen. 
  • Seit 10. Mai ist keine Quarantäne mehr notwendig und die Einreise über den Luftweg für Touristen sowie für Geschäftsreisende und ausländische Spezialisten (Reisebegründung „Business“) möglich.
  • Wenn Arbeiten in Peru ausgeführt werden sollen, (Montage) empfehlen wir, sich im Vorfeld unbedingt beim peruanischen Konsulat in Österreich zu melden, damit die peruanischen Behörden verständigt und ggf. ein „visa de trabajo“ erteilt wird.
  • Nicht einreisen dürfen (derzeit bis 12. Dezember) Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in  Südafrika, aufgehalten haben. Peruaner und in Peru wohnhafte Ausländer, die aus Südafrika einreisen, müssen eine 14-tägige Quarantäne einhalten.
  • Aktuell gültige Vorschiften sind auf der Webseite der peruanischen Regierung zu finden.
  • KN95 Maskenpflicht oder das Tragen eines  doppelten Mund-Nasen-Schutz ist am Flughafen sowie in allen geschlossenen Räumen und im Freien vorgeschrieben.
  • Interprovinzieller Personentransport auf dem Land-, Luft- oder Wasserweg möglich.
  • Nächtliche Ausgangssperre in den Gebieten unter Kategorie 1 „moderates Risiko“ zwischen 02:00 und 04:00 Uhr

Regelungen für den Güterverkehr und aktuelle wirtschaftliche Eckdaten

  • Während der Ausnahmesituation keine Restriktionen im Außenhandel.
  • Bilaterale Senkungen der Zölle für den Import strategisch wichtiger medizinischer Produkte. 
  • Fracht- und Warentransport von den temporären Grenzschließungen nicht betroffen, die Behörden gewährleisten die Ein- und Ausfuhr von Waren über Häfen, Flughäfen und Grenzübergängen, die in Betrieb sind.
  • Zuständige Behörden können Bestimmungen vorschreiben, um die vorrangige Bearbeitung des Imports von Produkten der Grund – oder medizinischen Versorgung zu bewirken.
  • Temporäre Sondermaßnahmen können für den Import oder Export bestimmter Waren verhängt werden (z.B. Verbot, medizinische Schutzausrüstung und Masken in die Nachbarländer zu exportieren).
  • Verlust von 48 % der Arbeitsplätze alleine in Lima, die ILO bescheinigt Peru den größten Verlust von Arbeitsplätzen innerhalb der Region (-57 % der Arbeitsplätze der Männer und -54 % bei den Frauen).
  • Erholung bereits 2021. Laut Prognosen der peruanischen Zentralbank wird das Wachstum im Jahr 2021 um 11,5 % liegen, internationale Experten gehen ebenfalls von einem Wachstum Perus im 2-stelligen Bereich aus. Für 2022 wird eine 4 %-Steigerung erwartet, eine Wachstumsrate die über dem regionalen Durchschnitt liegt.
  • Bereiche, die zum Wiederaufbau beitragen sind Bergbau, v. a. Kupferabbau, Landwirtschaft und industrieller Fischfang.
  • Das Statistische Zentralamt INEI bescheinigt einen 10 %-Anstieg der Armutsrate in Peru auf Grund der Coronakrise. 2019 waren 20,9 % der Peruaner als in Armut lebend eingestuft, Ende 2020 stieg die Zahl auf  30,1 % der Bevölkerung, die monatlich unter 100 USD pro Monat ausgibt.
  • Im 2. Quartal 2021, erster Anstieg des BIP nach 4 Quartalen fallender Zahlen (Quelle INEI).
  • Das dritte Trimester 2021 verzeichnet eine Wachstumsrate von fast 6 %.
  • Nach den Zahlen des statistischen Zentralamts von Peru (INEI), betrug 2020 der Rückgang der Wirtschaftsleistung (BIP) -11,12 %, der größte Rückgang in 30 Jahren.
  • Das Jahr 2020 unterbricht das seit 22 Jahren kontinuierlich andauernde Wachstum in Peru.
  • Ratingagenturen Stand Oktober 2021: Moodys BAA1 mit stabiler Aussicht; Standard & Poor BBB mit negativer Aussicht; Fitch BBB mit negativer Aussicht.
  • S&P geht von einer Erholung der Wirtschaft Perus von +10 % im Jahr 2021, +5,3 % im Jahr 2022 sowie +4,2 % im Jahr 2023 aus.
  • Moodys revidiert seine Prognose für das Wirtschaftswachstum Perus im Gesamtzeitraum 2021 von 9 % auf 12 %
  • Die Weltbank hebt die Wachstumsprognose für Peru für das Jahr 2021 auf 10,3 % an. Dieser Anstieg ist in erster Linie dem Rebound-Effekt zu verdanken. Auch die Beschleunigung der öffentlichen Investitionen und, in geringerem Ausmaß, der Impuls des privaten Konsums (dank Bonus-Auszahlung) trägt zum Wachstum 2021 bei. 

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

  • Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung, landesweit, immer und überall. Das Tragen von zwei Masken oder einer KN 95 (FFP 2) Maske ist in geschlossenen Räumen sowie im Freien vorgeschrieben.
  • Versammlungsverbot, weiterhin keine privaten oder öffentlichen Treffen, bei denen es zu Menschenansammlungen kommt
  • Veranstaltungen, die unter „geschäftlich“ oder „beruflich“ fallen, sind in offenen und geschlossen Räumen, mit Auflagen, erlaubt. 
  • Lehreinrichtungen bleiben bis September 2021 zur Gänze geschlossen, Lehrbetrieb findet weitgehend über TV, Radio und Internet statt. Programm “Aprendo en Casa” erreicht mittlerweile an die 6 Mio. Schüler​
  • Eingeschränkter Präsenzunterricht mit Auflagen schrittweise ab September 2021
  • Rückkehr zum vollen Präsenzunterricht erst ab März 2022
  • Differenzierte Quarantänemaßnahmen für Regionen die nach moderater, hoher, sehr hoher oder extremer Ansteckungsgefahr eingestuft werden

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

2021

  • Arbeiter im formellen Sektor sollen ab Dezember 2021 mindestens PEN 1.000 monatlich von ihrem Arbeitgeber erhalten. Der rechtlich bindende Mindestlohn wird von PEN 930 um PEN 70 angehoben.
  • Vorerst bis Jahresende, Bonuszahlung von monatlich PEN 70 (ca. € 15) für Arbeitnehmer im formellen Sektor, die monatlich weniger als PEN 2.000 (ca. € 435) verdienen.
  • Bonuszahlung: Die einmalige Auszahlung „Bono Yanapay“ PEN 350 (ca. 75).- für ca. 13. Mio. Peruaner beginnt ab 13. September. Diese Finanzspritze soll bedürftigen Personen helfen und wird wahrscheinlich in einigen Monaten wieder ausbezahlt werden (Yanapay II).
  • Maßnahmen zur Schaffung von temporären unqualifizierten Arbeitsplätzen: Bereitstellung von PEN 279 Mio. für ca. 260.000 Arbeitsplätze.
  • 52 Investitionsprojekte, mit einer Gesamtinvestition von PEN 114 Mio. und in erster Linie in den Bereichen Gesundheit und Bildung, sollen beschleunigt werden.
  • Der Preis für Flaschengas (GLP), das in Peru zum Kochen verwendet wird, wird subventioniert (Stabilitätsfonds).
  • Dieselpreise werden subventioniert (Stabilitätsfonds).

Weitere Information und Notfallnummern

  • Notfallnummer für Covid-19-Krankheitsfälle in Peru:113
  • Notfallnummer Häusliche Gewalt: 100

Links zu den offiziellen, täglich aktualisierten, Coronadaten:

Notrufnummer bei Bedarf der Ausreise während des Covid-Ausnahmezustands: 

+51 997 376 645

Reisebestimmungen auf der Webseite der Botschaft:
Tel.: 0051-1-442 0503
Notfalltelefon: 0051-997 376 647