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Coronavirus: Situation in Russland

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Moskau informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in der Russischen Föderation.

Stand: 22.10.2021


Aktuell & Wichtig

Präsident Putin verordnet arbeitsfreie Woche von 30.10. bis 7.11.2021 - kurzfristige Maßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus

Ab 19. Juni 2021 sind die Einreisevorschriften für österreichische Staatsangehörige stark erleichtert worden und Geschäftsreisen sind für Österreicher und Österreicherinnen ab diesem Zeitpunkt wieder möglich. Auch Inhaber einer österreichischen Aufenthaltsgenehmigung dürfen wieder um ein russisches Geschäftsvisum ansuchen. Rechtsgrundlage ist die Regierungsverordnung Nr. 1649-r vom 18.6.2021. Ursprünglich waren die Reiseerleichterung für den 10. Juni angekündigt worden, die Umsetzung verzögerte sich jedoch aufgrund der verspäteten Veröffentlichung der entsprechenden gesetzlichen Grundlage. 

Tagesaktuelle Infektionszahlen und andere relevante Ereignisse im Zusammenhang mit COVID-19 in Russland können Sie der englischsprachigen The Moscow Times im Reiter „Coronavirus in Russia: The latest News“ entnehmen.

Mit 15. August 2021 wurde Russland von der Liste der Virusvariantengebiete entfernt und fällt somit wieder unter die Kategorie „sonstige Staaten“. Folglich dürfen Geschäftsreisende und Pendler unter Vorweis eines negativen COVID-19-Tests wieder quarantänefrei aus Russland nach Österreich einreisen. Als Pendler gelten Personen, die mindestens einmal monatlich zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb oder aus familiären Zwecke bzw. zum Besuch des Lebenspartners zwischen Österreich und Russland reisen. Auch Geimpfte und Genesene dürfen wieder quarantänefrei nach Österreich einreisen. Als „geimpft“ gelten Personen, welche eine Vollimmunisierung mit einem der von der EU zugelassenen Impfstoffe (Pfizer/Biontech, Moderna, Astra-Zeneca, Johnson&Johnson) nachweisen können. Zudem ist auch der per WHO-Notzulassung registrierte Sinopharm-Impfstoff gültig. Als Genesungsnachweis gilt ein ärztliches Zeugnis oder behördliches Genesungszertifikat über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als drei Monate). Andernfalls ist eine Quarantäne von 10 Tagen vorgesehen, welche frühestens nach 5 Tagen mit einem negativen COVID-19-Test vorzeitig beendet werden kann.


Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinJa
Russische Staatsbürger, die mit einem in Russland zugelassenen Impfstoff geimpft sind, dürfen ohne PCR-Test und Quarantäne nach Russland einreisen. Der Impfnachweis muss im Online-Bürgersystem hochgeladen sein und darf höchstens 12 Monate alt sein. Ausländer fallen nicht unter diese Ausnahme.Genesene russische Staatsbürger dürfen ohne PCR-Test und Quarantäne nach Russland einreisen. Der Genesungsnachweis muss im Online-Bürgersystem hochgeladen sein und darf höchstens ein 6 Monate alt sein. Ausländer fallen nicht unter diese Ausnahme.Negativer PCR-Test in russisch oder englisch, max. 72 Stunden alt.

Zu Pandemiebeginn führte Russland ein Einreiseverbot für Ausländer auf unbestimmte Zeit ein. Anfang August 2020 wurden bereits einzelne Länder vom Einreiseverbot ausgenommen.

Seit 19. Juni 2021 steht auch Österreich auf der Liste der ausgenommenen Staaten und österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen können somit ab 19. Juni 2021 wieder russische Geschäfts- oder Touristenvisa beantragen. Für das Geschäfts- oder Touristenvisum muss keine Ausnahmegenehmigung (FSB-Ausnahmeliste) mehr eingeholt werden. Das Geschäfts- oder Touristenvisum und der österreichische Reisepass berechtigen die Person zur Einreise nach Russland, wenn es sich um einen Direktflug aus Österreich oder einem der weiter unten angeführten Ländern nach Russland handelt. Die Austrian Airlines und die russische Aeroflot haben mit Wirkung des 19.6.2021 bereits reguläre Direktflüge (Linienflüge) zwischen Österreich und Russland gestartet. Einzige Zusatzvoraussetzung bleibt ein maximal 3 Tage alter negativer COVID-19-PCR-Test. Weiters muss ein Formular mit Angaben zur Einreise am Flughafen ausgefüllt werden.

Zum heutigen Zeitpunkt ist die Einreise nach Russland für Staatsbürger folgender Länder erlaubt: Österreich, Deutschland, Schweiz, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Kroatien, Italien, Spanien, Frankreich, Dänemark, Belgien, Luxemburg, Finnland, Island, Portugal, Malta, Moldawien, Bulgarien, Griechenland, Zypern, Großbritannien, Irland, Serbien, Nordmazedonien, Belarus, Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Türkei, Tansania, Mauritius, USA, Dominikanische Republik, Kuba, Mexiko, Venezuela, Peru, Ägypten, Äthiopien, Kenia, Südafrika, Dschibuti, Bahrain, Marokko, Libanon, Jordanien, Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien, Katar, Syrien, Irak, Indien, Sri Lanka, Vietnam, Malediven, Seychellen, Südkorea, Singapur, Japan und Neuseeland. Auch Inhaber von Aufenthaltsgenehmigungen dieser Staaten dürfen wieder nach Russland einreisen. 

Achtung:
Für die Einreise mit einem Montage- oder Arbeitsvisum ist weiterhin die Beantragung einer Sondergenehmigung notwendig – Details siehe bei „allgemeine Ausnahmen“ unten.

Unabhängig von der Staatsbürgerschaft gelten weiterhin folgende allgemeine Ausnahmen für die Einreise

Ausgenommen vom Einreiseverbot sind Diplomaten, offizielle Delegationen, Transitreisende, Fahrzeugführer im internationalen Verkehr, Crews von Flugzeugen, Schiffen und Zügen sowie dauerhaft in Russland ansässige Personen und Familienangehörige russischer Staatsbürger. Ausländer dürfen auch für eine medizinische Behandlung und zur Pflege kranker naher Verwandter nach Russland kommen. Beide Fälle sind dokumentarisch zu belegen.

Auch hochqualifizierte Fachkräften (Inhaber eines Hochqualifizierten-Arbeitsvisums) sind vom Einreiseverbot ausgenommen. Vor der ersten Einreise muss der russische Arbeitgeber jedoch eine Ausnahmegenehmigung über die föderale Behörde des jeweiligen Wirtschaftszweiges (bspw. Ministerium für Industrie, Handel, Landwirtschaftsministerium etc.) beim Staatssicherheitsdienst FSB und beim russischen Innenministerium beantragen. Das Anmeldeverfahren nimmt in der Praxis mindestens zwei Wochen in Anspruch.

Monteure und Fachkräfte, die eine Inbetriebnahme und Wartung importierter Ausrüstungen durchführen, können ebenfalls (mehrfach) nach Russland einreisen. Auch hier muss die Einreise zuvor über das Innenministerium beantragt und in weiterer Folge vom Staatssicherheitsdienst FSB genehmigt werden. Für die Beantragung sollten zumindest mit zwei Wochen rechnen. Anschließend kann das Visum beantragt werden.

Mit Anordnung der Regierung der RF 1291-r vom 18.5.2021 wurden Geschäftsreisen für Eigentümer und Geschäftsführer von Unternehmen, die einer Geschäftstätigkeit in Russland nachgehen, erlaubt. Weiters dürfen auch Ausländer einreisen, die an Verhandlungen von Investitionsprojekten teilnehmen, welche vom russischen COVID-Stab genehmigt wurden. In beiden Fällen muss vor der Einreise eine Ausnahmegenehmigung bei der höchsten offiziellen Stelle des jeweiligen föderalen Subjektes (i.d.R. Gouverneur, Bürgermeister) gemäß einem bestimmten Prozedere beantragt werden. Die Ausnahme wird in weiterer Folge über das Ministerium für Wirtschaftliche Entwicklung, das Innenministerium und den russischen Grenzschutz (FSB) genehmigt. Weitere Details zum Beantragungsprozess in Englisch sind auf der AEB-Homepage veröffentlicht. 

Die Konsularabteilung der österreichischen Botschaft in Moskau hat die reguläre Visavergabe im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie eingestellt. Dringende notwendige Geschäftsreisen nach Österreich sind jedoch möglich und müssen entsprechend begründet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Botschaft in Moskau sowie auf der Homepage des Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Zum heutigen Zeitpunkt bestehen reguläre Flugverbindungen mit folgenden Ländern: Österreich, Deutschland, Schweiz, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Kroatien, Italien, Spanien, Frankreich, Dänemark, Belgien, Luxemburg, Finnland, Island, Portugal, Malta, Moldawien, Bulgarien, Griechenland, Zypern, Großbritannien, Irland, Serbien, Nordmazedonien, Belarus, Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Türkei, Mauritius, USA, Dominikanische Republik, Kuba, Mexiko, Venezuela, Peru, Ägypten, Äthiopien, Kenia, Südafrika, Dschibuti, Bahrain, Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Libanon, Jordanien, Saudi Arabien, Katar, Syrien, Irak,  Indien, Sri Lanka, Vietnam, Malediven, Seychellen, Südkorea, Singapur Japan und Neuseeland. Darüber hinaus existieren Sonder- bzw. Frachtflüge zwischen Moskau und einigen europäischen Großstädten. Direktflüge zwischen Österreich und Russland werden mehrmals wöchentlich von Austrian Airlines, Aeroflot und S7 angeboten. Russische Inlandsflüge wurden während der ganzen Pandemiezeit aufrechterhalten.

Einreise und Selbstisolation/Quarantäne

Für die Einreise nach Russland wird grundsätzlich ein COVID-19-Testergebnis (PCR) benötigt. Weiters muss ein Formular mit Angaben zur Einreise am Flughafen ausgefüllt werden. Ausländische Staatsbürger müssen den COVID-19-Test noch vor der Einreise machen – der Test darf zum Zeitpunkt der Einreise maximal drei Tage alt sein und das Testergebnis muss auf Englisch oder Russisch vorliegen. Das Testergebnis dient bei Ausländern in der Praxis oft als Voraussetzung für das Boarding des Flugzeuges. Russische Staatsbürger müssen bei den Grenzkontrollen keinen COVID-Test vorgelegen, dieser muss jedoch spätestens drei Tage nach der Einreise nachgeholt und das Testergebnis im Online-Bürgerprogramm „Gosulslugi“ hochgeladen werden. 

Bei einem positiven Testergebnis wird Ausländern die Einreise jedenfalls verwehrt. Russische Staatsbürger, die nach der Einreise einen positives Testergebnis erhalten, müssen sich in Quarantäne begeben. Arbeitgeber sind verpflichtet, die betroffenen Personen während der Quarantäne von zu Hause arbeiten zu lassen oder in den Krankenstand zu stellen. Es werden routinemäßig Temperaturmessungen bei ankommenden Passagieren durchgeführt. Bei konkretem Verdacht auf Erkrankung können selbstverständlich alle Einreisenden angehalten, untersucht und unter ärztliche Betreuung gestellt werden.

Für ausländische Staatsbürger, welche mit einem Touristen-, Geschäfts-, Montage- oder Arbeitsvisum regulär nach Russland einreisen, sowie für russische Staatsbürger entfällt die 14-tägige Selbstisolation bei Vorweisen eines negativen COVID-Testergebnisses. Nur in zwei seltenen Ausnahmefällen bleibt die zweiwöchige Pflichtquarantäne für Ausländer trotz negativen PCR-Test bestehen: für organisierte Gruppen von Arbeitnehmern und bei Einreise gemäß einem Sonderalgorithmus des Arbeitsministeriums.


Regelungen für den Güterverkehr

Grundsätzlich funktioniert der Güterverkehr mit Russland und die Ein- und Ausreise mit dem LKW sowie mit anderen Güterbeförderungsmitteln ist möglich. Fernfahrer, Piloten- und Schiffscrews sind explizit von den Ein- und Ausreisebeschränkung sowie der verpflichtenden 14-tägigen Quarantäne ausgenommen.

Ab Mitte März 2020 wurde ein „Grüner Korridor“ für eine schnellere Zollabfertigung für Lebensmittel, Medizinprodukte und andere lebenswichtige Waren eingeführt. Zu diesen Waren gehören u.a. auch Coronavirus-Tests, mechanische Beatmungsgeräte, medizinische Masken und Schutzanzüge. Weiters wurde eine Importzollbefreiung für ausgewählte Produkte im medizinischen Bereich zur Eindämmung von COVID-19 bei Einfuhr in Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) beschlossen. Für die Importzollbefreiung wird eine Bestätigung des Verwendungszwecks der zuständigen Behörden im jeweiligen EAWU-Mitgliedsstaat benötigt. In Russland ist die zuständige Behörde das Ministerium für Wirtschaft und Handel sowie das Gesundheitsministerium. Das Lebensmittelembargo ist jedoch weiterhin in Kraft.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Zusätzlich zu den COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen bei Einreise aus dem Ausland gibt es Beschränkungen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Räumen. Arbeitgeber in Russland sind dazu verpflichtet, Temperaturmessungen bei Ihren Mitarbeitern vorzunehmen und Personen mit erhöhter Körpertemperatur vom Arbeitsplatz fern zu halten. Die Temperatur muss aber nicht mehr alle vier Stunden, sondern nur einmal täglich beim Betreten des Gebäudes gemessen werden. Eine 30% Homeoffice-Pflicht für aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von über 65 Jahren sowie jenen, die an chronischen Erkrankungen leiden, wurde per 13. August 2021 wieder aufgehoben. Des Weiteren wurde die Pflicht für Arbeitgeber abgeschafft, regelmäßige COVID-19-Tests bei ihren Angestellten durchzuführen. 

Aufgrund stark steigender COVID-19-Erkrankungen im Sommer und Herbst 2021 haben mehrere Regionen Russlands Unternehmen im Dienstleistungsbereich verpflichtet, Angestellte gegen COVID-19 zu impfen. Beispielsweise müssen über 80 % der Angestellten in Behörden, medizinischen Einrichtungen, HORECA-Unternehmen, Schönheitssalons & Friseuren sowie im Handel in Moskau und Moskauer Gebiet geimpft sein. Außerdem werden in mehreren Städten Russlands neue Beschränkungen zum Kampf der Verbreitung des Virus eingeführt. Unter anderem müssen in Moskau bei Unterhaltungsveranstaltungen Sitzplätze organisiert werden (unabhängig von der Anzahl der Besucher) und Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern sind nur mit QR-Codes (welche den österr. 3-G-Regeln entsprechen) möglich. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der offiziellen Website der Stadt Moskau

Angesichts steigender Corona-Zahlen und niedriger Impfquoten verordnete der Moskauer Bürgermeister am 19. Oktober 2021, dass Arbeitgeber in Moskau mindestens 30 Prozent ihrer nicht geimpften bzw. genesenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ins Home Office versetzen müssen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Alter von über 60 Jahren sowie jene, die an chronischen Erkrankungen leiden, müssen ebenfalls ins Home Office versetzt werden sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. Ausgenommen ist außerdem medizinisches Personal und Mitarbeiter von Verteidigungsunternehmen, Roskosmos, Rosatom und anderen strategisch wichtigen Industrien. Arbeitgeber unterliegen einer Berichtspflicht über die ins Home-Office versetzten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Beschränkungen für Versammlungen und Veranstaltungen:

Sport-, Kultur-, Unterhaltungs- Werbeveranstaltungen und Messen sind erlaubt, wenn die Teilnehmeranzahl 50 % der gesamten Raumkapazität nicht übersteigt.

Die maximale Zuschauerzahl in Bibliotheken, Museen, Theatern, Kinos, Konzertsälen, Tagescamps und Unterhaltungszentren für Kinder darf 50 % der Saalkapazität nicht überschreiten.

Am Arbeitsplatz sind vorgeschriebene Hygienevorschriften (u.a. Temperaturmessungen, Mundschutz, Desinfektionsmittel, Mindestabstand, etc.) einzuhalten.

Darüber hinaus gibt es je nach Region auch andere regionale Einschränkungen bzw. Ausnahmen. Gerne recherchieren wir für Sie, ob Ihr Geschäftspartner aktuell arbeitet oder nicht und unter welchen Bedingungen – bitte senden Sie Ihre Anfrage hierzu an moskau@wko.at.

Soziale Distanzierung, Masken- und Handschuhpflicht: Bereits Ende März wurde eine soziale Distanzierungspflicht für öffentliche Plätze und öffentliche Verkehrsmittel (mit Ausnahme von Taxis) eingeführt. Der verpflichtende Mindestabstand zwischen Personen hat 1,5 Meter zu betragen und in Lebensmittelgeschäften und Apotheken müssen bei den Kassen Mindestabstand-Markierungen angebracht werden. 

Es besteht eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen (bspw. am Bahnhof), beim Besuch des Einzelhandels (u.a. Lebensmittel und Apotheke) in medizinischen Einrichtungen sowie bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis. Masken können bspw. bei Metro-Stationen erworben werden.

Die Handschuhpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, im Einzelhandel sowie am Bahnhof und in medizinischen Einrichtungen wurde in Moskau mit Ende Juli 2021 abgeschafft.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft 

Staatliche Unterstützungsmaßnahmen für die russische Wirtschaft sind unterschiedlich und an viele Bedingungen gebunden. Kritiker weisen zudem darauf hin, dass die Hilfspakete im internationalen Vergleich eher gering ausfallen. Die meisten Hilfsprogramme sind bereits Ende 2020 ausgelaufen.

Zu den ersten staatlichen Hilfsmaßnahmen zählten Kredit-, Miet- und Steuerstundungen (ausgenommen MWSt.), Sozialabgabenreduktion sowie Kreditgarantien und zinslose Kredite. Später kamen Steuererleichterungen sowie direkte Zuschüsse dazu. Viele der Maßnahmen sind nur für KMUs oder bestimmte Branchen zugänglich gewesen und hatten einen zweckgebunden Charakter (bspw. gebunden an Gehaltszahlungen oder Arbeitsplatzerhalt).

In Russland existiert keine staatlich subventionierte Kurzarbeitsregelung analog zu jener in Österreich – gerne gibt das AußenwirtschaftsCenter Moskau bei Bedarf jedoch Informationen zu alternativen Möglichkeiten der Personalkostenreduktion bekannt.


Weitere Information und Notfallnummern

Hotlines mit allgemeinen Fragen zum Coronavirus

  • Verbraucherschutz (Rospotrebnadzor): 8-800-555-49-43
  • Arbeitsbehörde (Rostrud): 8-800-707-88-41

Weiterführende Informationen zum Coronavirus in Russland finden Sie im Link-Bereich dieser Seite.