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Coronavirus: Situation in Argentinien

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Buenos Aires informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Reisetätigkeit, Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Argentinien.

Stand: 26.05.2020

Neue Maßnahmen:

  • Die landesweite Ausgangssperre wurde erneut verlängert. Bis zum 8. Juni 2020 sind Einschränkungen im öffentlichen Leben aufrecht. Damit zählt Argentinien bereits zu den Ländern des am längsten anhaltenden Lockdowns weltweit. In der Stadt und der Provinz Buenos Aires dürfen Menschen ihre Wohnungen bis auf Weiteres nicht verlassen. Ausnahmen bilden Besorgungen von Lebensmitteln und Medikamenten sowie eine Ausweitung der von der Ausgangssperre ausgenommenen Berufsgruppen. Der Großteil der Provinzen im Landesinneren hat bereits Lockerungen der Ausgangssperre umgesetzt.
  • Am 22. Mai ist die Frist zur Begleichung der Zinsforderung in Höhe von 503 Millionen US-Dollar entfallen und der Zahlungsausfall eingetreten. Die argentinische Regierung verlängert jedoch das Umschuldungsangebot bis zum 2. Juni und setzt die Verhandlungen mit den Gläubigern fort.
     
  • Argentinien schließt die Landesgrenzen auch für argentinische Staatsbürger und für in Argentinien wohnhafte Ausländer, die sich gerade im Ausland befinden. Die Maßnahme wurde bis zum 8. Juni 2020 verlängert. 
  • Ab dem 4. Mai 2020 ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in Geschäften und im öffentlichen Transport sowie im gesamten öffentlichen Raum der Stadt Buenos Aires verpflichtend. 
  • Die autonome Stadt Buenos Aires hat am Dienstagmittag, dem 24. März, 59 von 110 Verbindungspunkte mit der Provinz Buenos Aires geschlossen. Von den weiterhin offen Verbindungen sind 26 Fußgängerübergänge und 12 für den öffentlichen Verkehr. An den noch geöffneten Punkten werden die polizeilichen Kontrollen verstärkt.

  • Der Güterverkehr ist bis dato noch nicht von den Einschränkungen betroffen. 

  • Es gibt starke internationale und innerargentinische Rieseeinschränkungen. Der Verkauf von Flugtickets für nationale und internationale Flüge wurde bis Anfang September 2020 verboten.

Seit dem 16. März 2020 ist der internationale Reiseverkehr stark eingeschränkt. Die Landesgrenzen zu den jeweiligen Nachbarländern wurden geschlossen. Argentinische Staatsbürger und in Argentinien wohnhafte Ausländer können nach wie vor Einreisen, werden jedoch einer 14-tägigen Quarantänevorschrift unterstellt. Direktflüge aus besonders vom Covid-19 Virus betroffenen Ländern nach Argentinien wurden gestrichen.

Auch der Flugverkehr von Buenos Aires nach Europa wurde eingestellt. Einzelne Flüge für Heimkehrer wurden sondergenehmigt. Diese Maßnahme soll zunächst 30 Tage lang andauern.

Über alle Personen, die aus einem europäischen Land oder anderen Covid-19 Virus betroffenen Ländern einreisen, wurde eine 14 tägige Quarantäne verhängt. Betroffene dürfen während dieser Zeit ihre Unterkunft nicht verlassen. Personen, die sich nicht an die Quarantänevorschriften halten, können strafrechtlich verfolgt werden.

Einstufung als Risikoländer (Stand: 19.03.2020): alle europäischen Länder, die USA, China, Japan, Südkorea, Iran, Brasilien und Chile.

Weitere innerargentinische Reiseeinschränkungen im Landesinneren werden ab Donnerstag, dem 19 März 2020, wirksam. Der öffentliche Verkehr wird stark reduziert, Kurzstreckenflüge, Bus- und Zugverbindungen werden eingestellt. Diese Maßnahmen wurden bis zum 24. Mai 2020 verlängert.

Die argentinischen Provinzen Mendoza, Chaco, Santa Fé, Tierra del Fuego, Salta, Jujuy und Santiago del Estero setzen eigene Regulierungen für Einreise, öffentlichen Verkehr, Quarantäne und Geschäftsbetrieb. Die Einhaltung der Maßnahmen wird polizeilich kontrolliert.

Hotels dürfen bis auf Weiteres keine argentinischen Gäste oder in Argentinien wohnhafte Ausländer aufnehmen. Dadurch soll der Inlandstourismus vorübergehend unterbunden werden.

Stand: