th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Situation in Belgien

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsBüro Brüssel informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Belgien.

Stand: 6.12.2021 | Diese Information wird laufend aktualisiert.


Aktuell & Wichtig

Infolge rasant ansteigender Covid-Fallzahlen, treten mit 6. Dezember 2021 wieder Verschärfungen in Kraft und es gelten ab dann folgende Bestimmungen:

  • Maskenpflicht (ab 6 Jahren) in Innenräumen: öffentliche Verkehrsmittel, Bahnhöfe, Handel, öffentliche Gebäude, Gesundheitseinrichtungen, Bildungseinrichtungen
  • 3G + Maske: Gastronomie (Sperrstunde 23:00 Uhr), Hotellerie, Kultur- und Freizeit-Veranstaltungen (max. 200 Besucher)
  • Sportveranstaltungen in Innenräumen nur ohne Publikum
  • Homeoffice-Pflicht (max. 1 Tag pro Woche im Büro)

Einreise- und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein

Bei Reisen von/nach Belgien sind derzeit folgende Punkte zu beachten:

Einreise nach Belgien

Vor der Einreise nach Belgien ist stets eine Online-Registrierung (Passagier-Lokalisierungsformular) vorzunehmen (Ausnahme: Einreise per Pkw und Aufenthalt in BE weniger als 48h). Nach erfolgter Registrierung bekommt man per E-Mail eine Bestätigung samt QR-Code zugeschickt, die bei allfälligen Kontrollen vorzuweisen ist.

Wenn Sie aus einer grünen oder orangen Zone nach Belgien reisen und sich in den 14 Tagen vor Abreise ausschließlich in einer grünen oder orangen Zone aufgehalten haben, benötigen Sie keinen 3G-Nachweis für die Einreise nach Belgien.

Bei Einreise aus bzw. Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in einer roten Zone (alle österr. Bundesländer) ist für die Einreise nach Belgien ein 3G-Nachweis nötig: 

  • geimpft (früh. 2 Wochen nach vollständiger Impfung) oder
  • genesen (max. 6 Monate zurück) oder
  • getestet (negativer max. 72 h alter PCR-Test für die Einreise; weiterer Test an Tag 7 nach Einreise)

Für Brüssel gelten strengere Regeln: Reisende, die nicht geimpft oder genesen sind, aus einer roten Zone kommen und sich länger als 48 Stunden in Brüssel aufhalten werden, benötigen einen PCR-Test für die Einreise, müssen an Tag 7 einen weiteren PCR-Test machen und eine Quarantäne von 10 Tagen einhalten, die vorzeitig beendet werden kann, sobald ein negatives Ergebnis des Tests von Tag 7 vorliegt.

Bei Einreise aus bzw. Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in einer roten Zone außerhalb der EU müssen geimpfte oder genesene Personen an Tag 1 nach der Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt des Testergebnisses in Quarantäne bleiben. An Tag 7 folgt ein weiterer Test. Reisende, die nicht geimpft oder genesen sind, benötigen einen max. 72h alten PCR-Test für die Einreise, müssen sich an Tag 1 und Tag 7 nach Einreise in Belgien testen lassen und eine Quarantäne von 10 Tagen einhalten, die vorzeitig beendet werden kann, sobald ein negatives Ergebnis des Tests an Tag 7 vorliegt.

Rückreise nach Österreich

Bei der Rückreise von Belgien nach Österreich beachten Sie bitte die 3G-Einreisebestimmungen, die sie auf dem Portal des österr. Gesundheitsministeriums finden.

Kurz zusammengefasst: die Einreise als geimpfte, genesene oder negativ PCR-getestete Person ist problemlos möglich; ein gültiges Impf- oder Genesungszertifikat, ein negatives Testergebnis (PCR max. 72h) bzw. ein ärztliches Zeugnis darüber auf Deutsch oder Englisch ist mitzuführen.

Andernfalls ist spätestens innerhalb von 24 Stunden ein Test nachzuholen und frühestens 72h vor der Einreise eine Online-Registrierung (Pre-Travel-Clearance) durchzuführen. Einreisende haben die Registrierungsbestätigung bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen.

Herr Michael Schadenhofer (T +32 2 6451654, E bruessel@wko.at) klärt gerne Ihre Fragen rund um Geschäftsreise bzw. Mitarbeiterentsendung nach Belgien mit Ihnen ab.

Weitere Info-Portale:


Regelungen für den Güterverkehr

Das Mitführen des Certificate for International Transport Workers ist zu empfehlen. 

LKW-Fahrer haben keine weiteren Verpflichtungen zu beachten, d.h. keine Registrierung, kein Test, keine Quarantäne.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Am Flughafen ist das Tragen eines MNS verpflichtend.

Ein Sicherheitsabstand von 1,5 Meter und das Tragen eines MNS werden generell empfohlen und sind in bestimmten Situationen verpflichtend.

Beachten Sie, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Firmen und Behörden von zu Hause aus arbeiten.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Die Einschränkungen setzen den Unternehmen und Selbstständigen hart zu. Die föderale Regierung wie auch die regionalen Regierungen Belgiens haben zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft aufgesetzt, die aber großteils mit Ende September 2021 oder spätestens mit Jahresende auslaufen. Österreichische Unternehmen, die in Belgien mit einer Niederlassung vertreten sind, haben den gleichen Zugang zu Fördermitteln wie die inländischen Unternehmen.

Föderale Maßnahmen

  • Kurzarbeit für alle Unternehmen möglich
  • Zahlungsaufschub bei den Sozialversicherungsbeiträgen
  • Möglichkeit eines zinslosen Aufschubs von Zahlungen der Mehrwert-, Berufs-, Körperschafts- und weiteren Steuern
  • Kreditgarantien: Die Regierung wird staatliche Garantien für Kredite von Unternehmen und Selbstständigen für die Dauer von 12 Monaten vergeben. Verluste von bis zu 3 % des verliehenen Kapitals müssen vollständig vom Finanzsektor getragen werden. Verluste zwischen 3 % und 5 % werden geteilt – je zur Hälfte von der Regierung und dem Finanzsektor. Noch größere Verluste werden zu 80 % von der Regierung und zu 20 % vom Finanzsektor getragen. (bis 30.6.2021)
  • Rückversicherungen: Die Kreditversicherungsunternehmen verpflichten sich, die in den 12 Monaten vor dem 1. März 2020 tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditlimits bis Ende 2020 so weit wie möglich intakt zu halten. Als Gegenleistung verpflichtet sich Credendo, die Risiken rückzuversichern, die von den Kreditversicherungsgesellschaften gezeichnet werden.
  • Aufschub der Kredittilgung: durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geratene Unternehmen und Selbständige können von ihrer Bank einen Aufschub der Kredittilgung erhalten
  • Reduzierung der MwSt. auf 6 % für Desinfektionsmittel und Masken
  • Erhöhung des Investitionsabzugs auf 25 %: Mit diesem Investitionsabzug können Unternehmen also eine Viertel ihrer Investition von der Steuer absetzen. (bis Ende 2022)
  • Doppelte Überbrückungshilfe für Selbstständige in Sektoren, die aufgrund von Corona schließen mussten i.H.v. 2.583,4 bis 3.228,2 Euro
  • Einfache Überbrückunshilfe für Selbstständige ab 1.1.2021
  • Horeca-Betriebe zahlen 2020 und 2021 keine Beiträge an die Lebensmittelbehörde

Regionale Maßnahmen


Weitere Informationen und Notfallnummern

Bei Fragen und Notfällen ist das AußenwirtschaftsBüro Brüssel (T +32 2 6451650 , E bruessel@wko.at) gerne für Sie da. 

Wir empfehlen Ihnen folgende Info-Portale: