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Coronavirus: Situation in Belgien

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsBüro Brüssel informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Belgien.

Stand: 14.6.2022 | Diese Information wird laufend aktualisiert.


Aktuell & Wichtig

Nach umfangreichen Lockerungen sind nur mehr wenige Beschränkungen in Kraft:

  • Maskenpflicht (ab 12 Jahren) nur mehr in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Einreise- und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein

Bei Reisen von/nach Belgien sind derzeit folgende Punkte zu beachten:

Einreise nach Belgien

Derzeit sind keine Reiseeinschränkungen in Kraft.

Rückreise nach Österreich

Derzeit sind keine Reiseeinschränkungen in Kraft.

Herr Michael Schadenhofer (T +32 2 6451651, E bruessel@wko.at) klärt gerne Ihre Fragen rund um Geschäftsreise bzw. Mitarbeiterentsendung nach Belgien mit Ihnen ab.

Weitere Info-Portale:


Regelungen für den Güterverkehr

Das Mitführen des Certificate for International Transport Workers ist zu empfehlen. 

LKW-Fahrer haben keine weiteren Verpflichtungen zu beachten, d.h. keine Registrierung, kein Test, keine Quarantäne.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Keine Einschränkungen mehr. Eine Maskenpflicht herrscht nur mehr in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Die Einschränkungen setzen den Unternehmen und Selbstständigen hart zu. Die föderale Regierung wie auch die regionalen Regierungen Belgiens haben zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft aufgesetzt, die teilweise bis Ende Juni 2022 verlängert wurden. Österreichische Unternehmen, die in Belgien mit einer Niederlassung vertreten sind, haben den gleichen Zugang zu Fördermitteln wie die inländischen Unternehmen.

Föderale Maßnahmen

  • Kurzarbeit für alle Unternehmen möglich
  • Zahlungsaufschub bei den Sozialversicherungsbeiträgen
  • Möglichkeit eines zinslosen Aufschubs von Zahlungen der Mehrwert-, Berufs-, Körperschafts- und weiteren Steuern
  • Kreditgarantien: Die Regierung wird staatliche Garantien für Kredite von Unternehmen und Selbstständigen für die Dauer von 12 Monaten vergeben. Verluste von bis zu 3 % des verliehenen Kapitals müssen vollständig vom Finanzsektor getragen werden. Verluste zwischen 3 % und 5 % werden geteilt – je zur Hälfte von der Regierung und dem Finanzsektor. Noch größere Verluste werden zu 80 % von der Regierung und zu 20 % vom Finanzsektor getragen. (bis 30.6.2021)
  • Rückversicherungen: Die Kreditversicherungsunternehmen verpflichten sich, die in den 12 Monaten vor dem 1. März 2020 tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditlimits bis Ende 2020 so weit wie möglich intakt zu halten. Als Gegenleistung verpflichtet sich Credendo, die Risiken rückzuversichern, die von den Kreditversicherungsgesellschaften gezeichnet werden.
  • Aufschub der Kredittilgung: durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geratene Unternehmen und Selbständige können von ihrer Bank einen Aufschub der Kredittilgung erhalten
  • Reduzierung der MwSt. auf 6 % für Desinfektionsmittel und Masken
  • Erhöhung des Investitionsabzugs auf 25 %: Mit diesem Investitionsabzug können Unternehmen also eine Viertel ihrer Investition von der Steuer absetzen. (bis Ende 2022)
  • Doppelte Überbrückungshilfe für Selbstständige in Sektoren, die aufgrund von Corona schließen mussten i.H.v. 2.583,4 bis 3.228,2 Euro
  • Einfache Überbrückunshilfe für Selbstständige ab 1.1.2021
  • Horeca-Betriebe zahlen 2020 und 2021 keine Beiträge an die Lebensmittelbehörde

Regionale Maßnahmen


Weitere Informationen und Notfallnummern

Bei Fragen und Notfällen ist das AußenwirtschaftsBüro Brüssel (T +32 2 6451650 , E bruessel@wko.at) gerne für Sie da. 

Wir empfehlen Ihnen folgende Info-Portale: