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Coronavirus: Situation in Bosnien und Herzegowina

Aktuelle Lage und laufende Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Sarajevo informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina.

Stand: 19.10.2020


Aktuell & Wichtig 

Das AußenwirtschaftsCenter Sarajevo informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina. 

Es gilt für das ganze Land die Sicherheitsstufe 6 (Reisewarnung) des österreichischen Außenministeriums und es wird von allen Reisen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) gewarnt. 

Der seit 17.03.2020 landesweit ausgerufener Katastrophenzustand ist noch immer im Kraft.  

Seit 12.09.2020 ist allen ausländische Staatsbürger unter Vorlage eines negativen SARS-COV

Testzertifikat, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf, die Einreise gestattet.  

Seit 01.06.2020 können Staatsbürger von Kroatien, Serbien und Montenegro ohne Auflagen nach Bosnien und Herzegowina einreisen.  

Alle Grenzübergänge mit Kroatien, Serbien und Montenegro sind für den Güterverkehr offen. Der Güterverkehr kann ohne größere Probleme abgewickelt werden.   

Die internationalen Flughäfen in Bosnien und Herzegowina haben am 01.06.2020 den Betrieb für kommerzielle Flüge wieder aufgenommen. Erster kommerzieller Flug am Flughafen Sarajevo erfolgte am 03.06.2020.  

Ab 01.08. können aus Bosnien und Herzegowina abfliegende und zur Beförderung von Personen dienende Luftfahrzeuge in Österreich wieder landen. Die AUA hat ab 01.08.2020 ihren regelmäßigen Flugbetrieb zwischen Wien und Sarajevo wieder aufgenommen.   

In Bosnien und Herzegowina ist die Anzahl der Neuerkrankungen an COVID 19 seit Oktober wieder sehr stark angestiegen und erreicht nunmehr ca. 700 pro Tag, da rund 20 % aller durchgeführten PCR Tests positiv sind. Dies ist deutlich mehr als etwa im April d.J. Dem Vernehmen nach nähert sich die Auslastung der Intensivbetten in Teilen des Landes der Sättigung. Der Krisenstab der Föderation BiH hat die Bevölkerung zur Vermeidung von öffentlichen Versammlungen und Bewegungseinschränkung aufgefordert. 

Aus diesem Grund hat das föderale Gesundheitsministerium am 17.07.2020 den Epidemiezustand auf dem gesamten Gebiet der Entität Föderation BiH ausgerufen. 

Der Anstieg der täglichen Infektionszahlen hat auch verschiedene Länder in der Region, darunter Montenegro, Kroatien und Slowenien, bewogen die Einreise – und Transitbestimmungen für Personen, welche aus Bosnien und Herzegowina anreisen bzw. sich zuvor dort aufgehalten haben zu verschärfen (siehe auch weiter unten). Es wird daher geraten, dies vor einer Reise kurzfristig abzuklären. 

Die Informationen bosnisch-herzegowinischer Behörden sind aufgrund der komplexen Staatsstruktur leider nicht immer ganz eindeutig und manchmal auch widersprüchlich, wie wir in der Praxis feststellen mussten.   

Das Team des AußenwirtschaftsCenters Sarajevo ist laufend mit lokalen Behörden in Kontakt um die vorliegende Information möglichst aktuell zu halten.


Einreise und Reisebestimmungen

Seit 12.09.2020 können ausländische Staatsbürger unter Vorlage eines negativen SARS-COV

Testzertifikat, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf, wieder einreisen. 

Von Vorlage eines negativen Covid19 PCR Test Zertifikates sind bei der Einreise folgende Kategorien ausgenommen:  

  • Staatsbürger von Kroatien, Serbien und Montenegro, wenn sie in Bosnien und Herzegowina direkt aus dem Land ihrer Staatsangehörigkeit einreisen sowie ihre Kinder und Ehepartner, auch wenn diese Staatsbürger anderer Länder sind.
  • Piloten und Kabinenpersonal mit Zieldestination Bosnien und Herzegowina.
  • LKW-Fahrer und Beifahrer im internationalen Straßenverkehr, wenn sie sich nicht länger als 12 Stunden in Bosnien und Herzegowina aufhalten.
  • Zugmannschaften und Schiffmannschaften im internationalen Verkehr
  • akkreditierte Diplomaten in Bosnien und Herzegowina
  • Diplomaten, die ihren Dienst in Bosnien und Herzegowina aufnehmen und noch nicht akkreditiert sind.  
  • Mitglieder der Katastrophenschutzdienste/Teams, wenn die Einreise dringend ist.
  • Mitglieder der NATO-Streitkräfte und Mitglieder der Streitkräfte anderer Länder aus der Partnerschaft für Frieden sowie des NATO-Hauptquartiers in Bosnien und Herzegowina
  • Staats-, Regierungschefs und Mitglieder ihrer Delegationen, wenn ihre Ein- und Ausreise der Grenzpolizei von Bosnien und Herzegowina durch diplomatische Wege oder durch das Protokoll der zuständigen Staatsorgane von Bosnien und Herzegowina angekündigt würde.
  • Personen im Transit durch Bosnien und Herzegowina zwecks Rückkehr in das Land des gewöhnlichen Aufenthalts, ohne sich auf dem Gebiet von Bosnien und Herzegowina aufzuhalten.
  • EU Staatsbürger im Transit durch den Neum-Korridor, ohne sich auf dem Gebiet von Bosnien und Herzegowina aufzuhalten. (offizielle Aussage der BiH Grenzpolizei) Achtung! Dies erfordert 14tägige Isolation oder negativen Covid19 Test bei Rückkehr nach Österreich
  • Mitreisende Familienangehörige von bosnisch-herzegowinischen Staatsbürgern, also Ehepartner und Kinder mit anderer Staatsbürgerschaft.

Die Bürger dieser Länder sind verpflichtet, alle Anweisungen und Anordnungen der zuständigen

Gesundheitsbehörden von Bosnien und Herzegowina einzuhalten und zu respektieren. 

Ausländische Staatsbürger können bei Erfüllung o.a. Auflagen, weiterhin nur mit einem gültigen Reisepass (kein Personalausweis) einreisen. 

Hinweis: Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in Bosnien und Herzegowina residente Ausländer, etwa ausländische Geschäftsführer von Niederlassungen und deren ausländische Angehörige, von der Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Covid19 PCR Testzertifikates anlässlich der (Wieder)Einreise nach Bosnien und Herzegowina nach einem Heimatbesuch nicht ausgenommen sind. Es gab in diesem Zusammenhang bereits Zurückweisungen.

Es sei angemerkt, dass die Entscheidung über die Einreise letztlich bei der Grenzpolizei liegt und Probleme bzw. Unsicherheiten aufgrund der teils komplexen rechtlichen Situation und deren Interpretationen nicht ausgeschlossen werden können. 

Derzeit ist die Einreise für BA-Staatsbürger über alle Grenzübergänge möglich.  

Einreise – BA Staatsbürger 

Es bestehen für Staatsbürger des Landes keine besonderen Auflagen bei der Einreise nach Bosnien und Herzegowina und auch die 14-tägige Isolationspflicht wurde aufgehoben.

Ausreise – BA Staatsbürger 

Es bestehen keine besonderen Auflagen bei der Ausreise aus Bosnien und Herzegowina.  

Seit 17.06.2020 haben einige Busunternehmen den Betrieb von regelmäßigen Linien nach Österreich (Graz, Wien, Linz) wieder aufgenommen. Wegen den begrenzten Anzahl der Sitzplätze ist eine Reservation verpflichtend. Nur Passagiere, die gültige Einreisebedingungen erfüllen, werden befördert.  

Gesundheitszeugnisse zu Covid 19 werden derzeit in Bosnien und Herzegowina, soweit wir feststellen konnten, von offiziellen oder autorisierten Stellen nicht ausgestellt. Die Anerkennung von Testzeugnissen privater Labors liegt im Ermessen der jeweiligen Grenzbehörden (z. B. in Österreich).  

Seit 22.05.2020 ist die Einreise nach Serbien für bosnisch-herzegowinische Staatsbürger ohne Auflagen wieder möglich. Nähere Informationen darüber finden Sie auf der Länderseite Serbien.  

Seit 20.06.2020 hat der einreisende bosnisch-herzegowinische Staatsbürger am Grenzübergang zu Montenegro ein negatives SARS-COV 2 Testzertifikat, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorzulegen. Die Einreise von Passagieren aus Bosnien und Herzegowina nach Montenegro ist über die Grenzübergänge Hum (Bosnien und Herzegowina) - Šćepan Polje (Montenegro) auf der Straße Foča - Plužine und Metaljka (Bosnien und Herzegowina) - Meteljka (Montenegro) Straße Čajniče - Pljevlja nicht möglich. Nähere Informationen darüber finden Sie auf der Länderseite Montenegro.  

Slowenien hat Bosnien und Herzegowina an eine so genannte "rote Liste" gesetzt. Dies bedeutet, dass eine Reisewarnung besteht und dass bei der Einreise nach Slowenien eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne unabhängig von der Staatsbürgerschaft oder vom Wohnsitz gilt. Ausnahmen bestehen nur, wenn man einen negativen COVID-19 Test vorweisen kann, der in einem EU/Schengen-Land  ausgestellt wurde und nicht älter als drei Tage ist. Ein Transit von maximal 12 Stunden ohne Aufenthalt im Land wird gestattet, so die Wiederausreise sichergestellt ist, d.h z.B Visum C oder D für Saisonarbeitskräfte oder ständiger Wohnsitz in EU/Österreich.  

Informationen über Durchreise von Bosnien und Herzegowina nach Kroatien und Slowenien befinden sich auf den jeweiligen Länderseiten:

Details zu Einreise nach Österreich finden Sie auf dem Corona-Infopoint der WKÖ. Es gelten verschärfte Auflagen (Reisegrund und Covid 19 Test) für Drittstaatsangehörige und Personen ohne ständigen Aufenthalt in Österreich bzw. EU.


Regelungen für den Güterverkehr 

Der Güterverkehr (Lieferungen nach/aus Bosnien und Herzegowina und Transit) ist über alle Grenzübergänge, die für den internationalen Güterverkehr bestimmt sind, möglich.  

Eisenbahngütertransport läuft ohne größere Hindernisse.  

Regelungen für LKW-Fahrer 

Auch im Bereich Güterverkehr/kommerzieller Verkehr ist es zur Lockerung der durch Covid-19 bedingten Maßnahmen gekommen: 

Die Selbstisolation für heimische als auch ausländische LKW-Fahrer wurden aufgehoben. Bei der Einreise nach Bosnien und Herzegowina müssen übliche Dokumente (CMR, Lieferschein, Frachtbrief, Rechnung, etc.) vorgelegt werden, aus welchen ersichtlich ist, dass Waren in Bosnien und Herzegowina abgeholt bzw. nach Bosnien und Herzegowina geliefert werden. Einreise nur mit einem gültigen Reisepass möglich. 

Wenn der Fahrer eines Fahrzeugs im internationalen Verkehr das Fahrzeug verlassen muss, ist er verpflichtet, hygienische Schutzmaßnahmen einzuhalten, sich minimal außerhalb der Fahrerkabine aufzuhalten und gegebenenfalls das Be- und Entladen aus einer Entfernung von mindestens zwei Metern zu beobachten.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Landesweit: Katastrophenzustand  

Im ganzen Land gilt noch immer der ausgerufene Notstand. Außerdem gilt weiterhin ein Verbot für Patientenbesuche in den Krankenhäusern. Es gibt weiterhin Beschränkungen bei öffentlichen Versammlungen. Obwohl sich langsam alles zur Normalität zurückkehrt, haben noch immer viele Unternehmen und Institutionen abhängend von den Bedingungen die Arbeit teilweise von zu Hause organisiert.  

An den Krankenhauseingängen wurden Untersuchungszelte errichtet. Dort findet eine Triage statt bzw. entsprechende Sanitätsfragebögen müssen ausgefüllt werden.  

Ausstattung und Mittel, welche von nationalen und internationalen Einrichtungen zur Vorbeugung, Bekämpfung und Beseitigung der COVID 19 Epidemie gespendet wurden, sind von indirekten Steuern befreit. 

Föderation Bosnien und Herzegowina: Epidemiezustand ausgerufen 

Alle unten angegebenen Maßnahmen sind in der Föderation Bosnien und Herzegowina bis 30.10.2020 in Kraft.

Informationen über die Corona Pandemie in der FBiH  (nur in lokaler Sprache verfügbar) 

  • Öffentliche Versammlungen von über 100 Personen im Freien und über 50 Personen in geschlossenen Räumen sind untersagt. Davon ausgenommen sind Parlamentssitzungen. Ausnahmsweise dürfen in Theater und Kinos höchstens 70 Personen anwesend sein. Eine Distanz von 2 m ist einzuhalten. Es müssen alle epidemiologische Maßnahmen eingehalten werden. Veranstalter sind verpflichtet, alle geplanten Veranstaltungen den kantonalen Gesundheitsministerien anzumelden. 
  • Maskenpflicht mit physischen Abstand von 2 m in geschlossenen öffentlichen Räumlichkeiten besteht weiterhin, sowie im Freien, wenn ein physischer Abstand von 2 Metern zwischen Personen nicht eingehalten werden kann. 
  • Auf den Fakultäten darf nur praktischer Unterricht abgehalten werden. 
  • Wettbewerbsaktivitäten für Sportvereine und Sportler dürfen nur ohne Publikum stattfinden. 
  • PCR – Tests dürfen in der Föderation Bosnien und Herzegowina nur von durch das  Gesundheitsministeriums der FBIH autorisierten Labors,  medizinischen Einrichtungen (Spitäler), sowie das Labor für molekular-genetische und forensische Forschung der Veterinärfakultät in Sarajevo durchgeführt werden. 
  • Night-Clubs und Discos bleiben bis auf weiteres geschlossen. 
  • Gastronomiebetriebe dürfen bis 23.00 Uhr geöffnet bleiben. 
  • Alle Dienststellen müssen zusätzliche Hygienemaßnahmen vornehmen und kontinuierlich desinfizieren. 
  • Die Einhaltung der vorgeschrieben Hygienemaßnahmen wird seit 13.06.2020 seitens des Sanitärinspektorats mit der Unterstützung der Polizei verstärkt kontrolliert. 
  • Alle Firmen, die mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigen, werden aufgefordert umgehend einen Krisenplan zu erlassen. Dadurch soll die Organisation der Arbeit dieser Firmen mit den gegebenen Empfehlungen und Richtlinien des Instituts für öffentliche Gesundheit der Föderation Bosnien und Herzegowina und der kantonalen Instituten für öffentliche Gesundheit harmonisiert.
  • Abhängig von der aktuellen Situation dürfen kantonale Gesundheitsministerien unter regelmäßiger Benachrichtigung des Krisenstabes des Gesundheitsministerium der Föderation Bosnien und Herzegowina restriktivere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie im jeweiligen Kanton oder in der Gemeinde einführen.   
  • Der föderale Krisenstab hat die Bürger zur Vermeidung von öffentlichen Versammlungen und Bewegungseinschränkungen aufgerufen.   

Kanton Sarajevo: Neue Maßnahmen 

Alle unten angegebenen Maßnahmen im Kanton Sarajevo sind bis 31.12.2020 in Kraft.

  • Öffentliche Versammlungen von über 60 Personen im Freien und über 30 Personen im geschlossenen Räumen sind untersagt.
  • Ab sofort besteht Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumlichkeiten, sowie im Freien.
  • Alle juristischen Personen im Kanton Sarajevo wurden angewiesen, flexible Arbeitszeiten in den von ihnen ausgeführten Arbeitsprozessen und Aufgaben im Abstand von einer halben Stunde bis einer Stunde festzulegen um größere Menschenmengen im öffentlichen Verkehr sowie  beim Betreten oder Verlassen der Geschäftsräumen zu vermeiden. Gleiches gilt auch für die Schulen.
  • Alle juristischen Personen, öffentliche Anstalten, öffentliche Unternehmen und Verwaltungsorgane sind zur Erstellung eigener Krisenpläne verpflichtet. Der Krisenplan muss hygienisch-epidemiologische und Präventionsmaßnahmen, sowie einen Plan zur Organisation der Arbeit von zu Hause bzw. mit verkürzter Arbeitszeit beinhalten.
  • Gastronomiebetriebe sind verpflichtet, die Öffnungszeit auf 23.00 Uhr zu verkürzen unter Einhaltung von Maßnahmen wie Raumdesinfektion, max. 4 Personen an einem Tisch,  2 Meter Abstand zwischen Tischen usw. 
  • Alle Personen mit akuten respiratorischen Symptomen und erhöhter Körpertemperatur sind verpflichtet, zu Hause zu bleiben bzw. zuständige Gesundheitsanstalten zu kontaktieren.
  • Es wird empfohlen, geplante Reisen entweder zu verlegen oder auf ein Minimum einzuschränken. 

Una-Sana Kanton:

  • Ab sofort besteht Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumlichkeiten, sowie im Freien. Diese Maßnahme ist bis 16.11.2020. in Kraft. 

Republika Srpska: Notstand  

Alle unten angegebenen Maßnahmen in der Republika Srpska sind bis 02.11.2020 in Kraft.

  • In der Republika Srpska ist am 22.5.2020 der Ausnahmezustand durch Notstand ersetzt worden (betrifft primär politische Abläufe).   
  • Maskenpflicht besteht in geschlossenen öffentlichen Räumlichkeiten und im Freien, wenn ein Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann. 
  • Öffnungszeiten für Gastronomiebetriebe sind 06.00 bis 24.00 Uhr. Für jeden mit maximal 4 Personen besetzten Tisch müssen mindestens 10 m2 Fläche vorhanden sein.  
  • Alle Geschäfte und Betriebe müssen zusätzliche Hygienemaßnahmen vornehmen. Die Hygienemaßnahmen sind vom Gesundheitsinstitut der Republika Srpska nach Branchen vorgeschrieben und HIER veröffentlicht.   
  • Alle öffentliche Versammlungen (inkl. Beerdigungen, Hochzeiten usw.) mit über 50 Personen sind untersagt.
  • Wettbewerbsaktivitäten für Sportvereine und Sportler dürfen nur ohne Publikum stattfinden.   

Die Regierung der Republika Srpska hat eine Verordnung über die Einschränkung der Margen für alle Teilnehmer in der Lieferkette und im Bezug auf die am 05.03.2020 festgelegten Margen, erlassen.

Brčko District

Alle unten angegebenen Maßnahmen im District Brcko sind bis 21.10.2020 in Kraft.

  • Alle öffentlichen Versammlungen (inkl. Beerdigungen, Hochzeiten usw.) mit über 50 Personen sind untersagt.
  • Gastronomiebetriebe sind verpflichtet spätestens um 23.00 Uhr (am Wochenende bis 24.00 Uhr) zu schließen. Weiters sind Maßnahmen wie Raumdesinfektion, 1,5 Meter Abstand zwischen Tischen, sowie 1,5 Meter Abstand zwischen Gästen einzuhalten.

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Einen Überblick über die aktuellen Hilfsmaßnahmen für den Privatsektor in der COVID-19 Krise mit Links für Anträge etc. finden Sie unter „Downloads“. 

Arbeitsrecht 

Das Arbeitsrecht fällt in Bosnien und Herzegowina ebenfalls in die Zuständigkeit der beiden Entitäten und ist daher jeweils unterschiedlich ausgestaltet. Keiner der Landesteile hat allerdings bis jetzt aufgrund der Corona Krise Änderungen vorgenommen um beispielsweise die de facto nicht genutzte und auch nicht ausjudizierte Kurzarbeit zu erleichtern. Für Fragen dazu steht das AC Sarajevo gerne zur Verfügung. 

Je nach Verlauf ist mit Erweiterungen der Maßnahmen zu rechnen. Auch kann die konkrete Ausgestaltung je nach Kanton in der Föderation von Bosnien und Herzegowina und Gemeinden in der Republika Srpska unterschiedlich sein. Es wird daher zur Beachtung der jeweils aktuellen örtlichen Vorschriften geraten.

Weitere Informationen und Notfallnummern

Auf den Webseiten der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska werden täglich Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und Empfehlungen zum Umgang mit der Situation, veröffentlicht. Beide Seiten sind nur in lokaler Sprache verfügbar. Eine einheitliche Hotline-Nummer für das ganze Land, gibt es nicht.