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Coronavirus: Situation in Turkmenistan

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Almaty informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Turkmenistan.

Stand: 26.4.2022


Aktuell & Wichtig

  • Offiziell ist in Turkmenistan bislang kein Fall von COVID-19 registriert worden.
  • Die Einreise nach Turkmenistan ist für Ausländerinnen und Ausländer      jedoch nicht erlaubt.

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein
Ein gültiger Impfpass ist Voraussetzung für die Einreise, ebenso wie ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden bei Abflug) und eine chromatographische Bestimmung von Antikörpern (IgM, IgG) im Blut (mindestens 72 Stunden bei Abflug).Ein gültiger Impfpass ist Voraussetzung für die Einreise, ebenso wie ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden bei Abflug) und eine chromatographische Bestimmung von Antikörpern (IgM, IgG) im Blut (mindestens 72 Stunden bei Abflug).Ein gültiger Impfpass ist Voraussetzung für die Einreise, ebenso wie ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden bei Abflug) und eine chromatographische Bestimmung von Antikörpern (IgM, IgG) im Blut (mindestens 72 Stunden bei Abflug).

Für alle ankommenden Passagiere gilt eine 21-tägige Quarantäne im Hotel.

Für Diplomaten gilt eine 14-tägige Quarantäne.

Die Ein- und Ausreise ist für Ausländerinnen und Ausländer aktuell aufgrund der weltweiten COVID-19 Pandemie nicht erlaubt. Alle internationalen Flüge sind derzeit eingestellt und es finden nur einzelne Repatriierungsflüge von und nach Turkmenistan statt (alle speziellen Passagierflüge landen und starten auf dem Flughafen Turkmenabat; der Flughafen Aschgabat empfängt nur Fracht- und Inlandsflüge). Turkmenischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern ist die Ausreise ebenso verboten.

Der regionale Personenluftverkehr und Überlandverkehr sind seit August 2021 eingestellt.

Turkmenische und ausländische Staatsbürger dürfen sich innerhalb des turkmenischen Staatsgebiets auf dem Luft- oder Landweg nur mittels einer von der Stadt- bzw. Regionalverwaltung ausgestellten Sondergenehmigung fortbewegen.


Regelungen für den Güterverkehr

Die Einreise ausländischer Fahrzeuge nach Turkmenistan ist nicht erlaubt.

Der Schienengüterverkehr ist weiterhin möglich, jedoch müssen alle Eisenbahnwaggons und Container an der Grenze desinfiziert werden.

Die staatliche Fluglinie Turkmencargo führt Arzneimittel, Lebensmittel und andere lebensnotwendige Waren auf dem Luftweg nach Turkmenistan ein.

In Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nimmt der Frachtfluss zwischen den Häfen von Baku und Turkmenabat zu. Zurzeit verkehren zwei Fähren zwischen den beiden Häfen.

Der Hafen von Turkmenbashi hat eine spezielle Zone für ausländische Lastwagen und Anhänger eingerichtet, in der die Fracht an turkmenische Spediteure für den anschließenden Weitertransport durch das turkmenische Hoheitsgebiet übergeben wird.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben 

In Turkmenistan gibt es laut Angaben der Regierung keine Coronavirus-Fälle.

Das Tragen von Schutzmasken in öffentlichen Plätzen, Personenverkehr und in Personenkraftwagen ist gemäß den Empfehlungen der WHO weiterhin verpflichtend.

Einkaufszentren, Geschäfte und andere öffentliche Einrichtungen sind geöffnet. Im Land finden verschiedene öffentliche Veranstaltungen statt. Das Tragen von Schutzmasken ist in großen Menschenmengen und in Innenräumen obligatorisch.

Turkmenistan hat die Impfstoffe Sputnik V, EpivakKorona und Vero Cell offiziell zugelassen. Seit Jänner 2022 ist zudem eine Auffrischimpfung verpflichtend. Eine Bescheinigung über den Erhalt von drei Dosen des Impfstoffs ist erforderlich, um eine Erlaubnis für Binnenreisen zu erhalten.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Ende 2021 wurden Arbeiten im Bausektor wieder aufgenommen. Die Regierung beteiligt Unternehmen an verschiedenen Projekten, die aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Außerdem vergeben Staatsbanken Vorzugsdarlehen in Landeswährung an private Unternehmen, die in strategisch wichtigen Wirtschaftssektoren (Industrieproduktion, Dienstleistungen, Landwirtschaft) tätig sind.

Im Jänner 2022 wurden der Mindestlohn, die Mindestpension und die Höhe einiger staatlicher Leistungen erhöht. Privatunternehmen sind verplfichtet, Löhne zu erhöhen, indem sie die Produktionseffizienz und interne Reserven erhöhen.

Der neue turkmenische Staatspräsident, Serdar Berdimuhamedov, hat ein neues nationales Wirtschaftsprogramm für den Zeitraum 2022-2052 initiiert. Das Programm umfasst alle Wirtschaftsbereiche, sowie die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen.

Reduzierte Devisenzuflüsse haben zu strengeren Devisenvorschriften geführt. Die zusätzlichen Einschränkung wirken sich vor allem auf Geschäftsaktivitäten in der Privatwirtschaft aus.

Regierungsberichten zufolge erholt sich die turkmenische Wirtschaft: BIP ist im Jahr 2021 um 6,2 % gewachsen. Der Außenhandelsumsatz betrug USD 15,1 Mrd. (plus 20,5 % zum Vorjahr). Die Regierung erwartet ein 6 %iges Wachstum des BIP im Jahr 2022. Auch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung geht in ihren Prognosen für 2022 von einem BIP-Wachstum von 6 % aus.


Weitere Information und Notfallnummern

Aktuelle Informationen zur COVID-19 Situation und wirtschaftliche Entwicklungen können auf der Webseite „Business Turkmenistan“ nachgelesen werden.

Das Gesundheitsministerium von Turkmenistan hat eine 24-Stunden Hotline für die lokale Bevölkerung eingerichtet, um Informationen zu COVID-19 und vorbeugenden Maßnahmen bereitzustellen:

+993 12 73 95 35 (Direktion für Infektionskrankheiten),

+993 12 43-64-38 (Medizinisches Beratungszentrum)

Der Rettungs- und Notdienst kann unter der Telefonnummer 03 und +993 12 90-79-35 (36) erreicht werden.

Das AußenwirtschaftsCenter Almaty informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Turkmenistan.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Almaty unter almaty@wko.at bzw. unter +7 727 225 14 84 zur Verfügung.