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Coronavirus: Situation in Turkmenistan

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Almaty informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Turkmenistan.

Stand: 5.6.2021


Aktuell & Wichtig

  • Offiziell ist in Turkmenistan bislang kein Fall von COVID-19 registriert worden.
  • Die Einreise nach Turkmenistan ist für Ausländerinnen und Ausländer      jedoch nicht erlaubt.

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein
Reisende können eine Impfbescheinigung gegen COVID-19 vorlegen. Die Quarantäne-Bestimmungen (21 Tage) sind jedoch nach Ankunft in Turkmenistan weiterhin verpflichtend. Derzeit gibt es keine Erleichterungen für Genesene.Die Ein- und Ausreise ist für Ausländerinnen und Ausländer aktuell nicht erlaubt. Es gibt aber immer wieder Ausnahmen für die Einreise von Ausländern für wichtige politische und geschäftliche Anlässe. Alle in Turkmenistan ankommenden Personen müssen über ein negatives PCR-Ergebnis für COVID-19 (max. 72 Stunden) verfügen. 21 Tage Quarantäne bei Ankunft in Turkmenistan sind verpflichtend. Außerdem benötigt man ein gültiges Visum, um nach Turkmenistan einreisen zu können.

Die Ein- und Ausreise ist für Ausländerinnen und Ausländer aktuell aufgrund der weltweiten COVID-19 Pandemie nicht erlaubt. Alle internationalen Flüge sind derzeit eingestellt und es finden nur einzelne Repatriierungsflüge von und nach Turkmenistan statt. Turkmenischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern ist die Ausreise ebenso verboten. Es gibt aber immer wieder Ausnahmen für die Einreise von Ausländern für wichtige politische und geschäftliche Anlässe.

Alle in Turkmenistan ankommenden Personen müssen über ein negatives PCR-Ergebnis für COVID-19 verfügen. Der PCR-Test kann bis zu 72 Stunden vor Abflug durchgeführt werden. Neuerdings können Reisende auch eine COVID-19 Impfbescheinigung vorlegen.

Turkmen Airlines nahm am 11.5.2020 einen eingeschränkten Flugbetrieb innerhalb des Landes wieder auf. Alle Flugzeuge unterliegen verpflichtenden Desinfektionsmaßnahmen und die Flughäfen sind mit Temperaturmessgeräten ausgestattet. Alle Passagiere müssen vor Abflug ein maximal 72 Stunden altes Gesundheitszeugnis vorlegen. 

Der Personenbusverkehr wurde teilweise ab 1.3.2021 (Aschgabat - Dashouguz und Dashouguz - Aschgabat zweimal pro Woche) wieder aufgenommen. Der interne Eisenbahn-Personenverkehr hat den Betrieb auf der Strecke Aschgabat - Turkmenabat ab 1.3.2021 wieder aufgenommen. Alle Passagierwaggons werden 6 Stunden vor dem Einsteigen der Passagiere und alle 3-4 Stunden während der Fahrt desinfiziert. Alle Passagiere müssen einen negativen PCR-COVID-19-Test vorlegen, der spätestens 72 Stunden vor dem Einsteigen in den Zug ausgestellt wird.

Seit 1.6. ist der Zugverkehr innerhalb Turkmenistans vollständig wieder intakt. Passagiere müssen sich jedoch nach wie vor an Hygienevorschriften und Abstandsregeln halten.


Regelungen für den Güterverkehr

Seit 24.3.2020 wird ausländischen LKWs und LKW-Fahrern, die auf dem Seeweg im Hafen von Turkmenbashi ankommen, die Einreise verwehrt und Transitfahrten sind ausgesetzt. Es werden aktuell schrittweise die Grenzen für den Güterverkehr wieder geöffnet.

Ausländische Anhänger müssen an der Landesgrenze an turkmenische Sattelschlepper übergeben werden, welche die Ladung an den Bestimmungsort zustellen und die leeren Anhänger wiederum an die Landesgrenze zurückbringen. 

Turkmenistan hat für den Zeitraum vom 15.11.2020 bis 15.11.2021 neue Gebühren und Entgelte für ankommende LKWs und Anhänger festgelegt. Dies betrifft LKWs und Anhänger welche am Abkommen über den Iran-Oman-Turkmenistan-Uzbekistan Transport- und Transitkorridor sowie dem Lapis-Lazuli-Abkommen beteiligt sind. LKWs und Anhänger, welche aus den genannten Ländern, sowie aus allen an den Abkommen beteiligten Staaten einreisen, unterliegen diesen neuen Gebühren und Entgelten.

Der Grenzübergang „Farab“ an der turkmenisch-usbekischen Grenze ist aktuell geöffnet. Beide Seiten haben Desinfektionsterminals für LKWs installiert.

Der Güterverkehr am Landweg mit dem Iran wurde wieder aufgenommen.

Der Güterverkehr am Landweg wurde mit Kasachstan am Garaogas-Temirbaba-Checkpoint wieder aufgenommen.

Der Schienengüterverkehr ist weiterhin möglich, jedoch müssen alle Eisenbahnwaggons und Container an der Grenze desinfiziert werden.

Die staatliche Fluglinie Turkmencargo führt Arzneimittel, Lebensmittel und andere lebensnotwendige Waren auf dem Luftweg nach Turkmenistan ein.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben 

In Turkmenistan gibt es laut Angaben der Regierung keine Coronavirus-Fälle.

Das Tragen von Gesichtsmasken im Freien, an öffentlichen Plätzen, im Personenverkehr und in Personenkraftwagen ist gemäß den Empfehlungen der WHO verpflichtend. Die turkmenische Regierung hat einen Plan für die Bereitschaft, Prävention und Reaktion auf Infektionskrankheiten ausgearbeitet.

Die turkmenische Regierung hat das Strafgesetzbuch um Bestimmungen ergänzt, welche die Verweigerung von Behandlung gefährlicher Infektionskrankheiten unter Strafe stellen. Die Haftstrafen variieren zwischen zwei und fünf Jahren. 

Einkaufszentren haben den Betrieb ab 1.3.2021 wieder aufgenommen. Friseursalons und Schneidereien dürfen von 9:00 bis 20:00 Uhr unter Beachtung der Desinfektionspflicht und der sanitär-hygienischen Vorschriften arbeiten.

Die beliebte Tourismus-Zone „Awaza“ am Kaspischen Meer hat seit 1.6.2021 ausschließlich für einheimische Toristen geöffnet. Personen mit einem Impfpass und einem negative PCR-Test dürfen die Tourismus-Zone besuchen. Das Personal in Awaza wird alle 15 Tage gewechselt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Resorts erhalten eine COVID-19-Impfung und sind weiterhin verpflichtet, PCR-Tests durchzuführen.

Das Ministerium für Handel und Außenwirtschaftsbeziehungen Turkmenistans hat "Vorschriften für den Fernhandel (Online)" entwickelt, mit denen die Prozesse des elektronischen Handels geregelt werden sollen. Das Verhängen von Lockdowns führte zu einem rasanten Boom von Onlineshops und Onlinesupermärkten. Turkmenpost verfügt über den größten Onlinesupermarkt in TurkmenistanAkTam Bazar, welche die größte Online-Handelsplattform des Landes ist.

Turkmenistan hat die russischen Impfstoffe Sputnik V und EpivakKorona im Jänner 2021 zugelassen und eine landesweite Vakzinierungskampagne gestartet die langsam voranschreitet. 


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Da es in Turkmenistan offiziell keine Coronavirus-Fälle gibt, wurde seit Ausbruch der Pandemie im Rest der Welt kein Ausnahmezustand erklärt.

Der turkmenische Staatspräsident Gurbanguly Berdimuhamedov hat ein nationales Programm zur Eindämmung der negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die turkmenische Wirtschaft für den Zeitraum 2020-2021 unterschrieben. Für diesen Plan sind staatliche Investitionen in Höhe von ca. 1 Mrd. USD vorgesehen.

Folgende weitere Maßnahmen wurden verfügt: Der Bau geplanter Infrastrukturprojekte wurde aufgeschoben und die Fristen für Steuer- und Darlehenszahlungen von Klein- und Mittelunternehmen verlängert. Lokale Produktionsfirmen werden bei der Lieferung von Produkten an den Binnenmarkt und beim Export unterstützt und lokale Textilunternehmen werden vermehrt zur Produktion von Einwegschutzmasken und Schutzausrüstung für medizinische Einrichtungen herangezogen.

Reduzierte Devisenzuflüsse haben zu strengeren Devisenvorschriften geführt. Die zusätzlichen Einschränkung wirken sich vor allem auf Geschäftsaktivitäten in der Privatwirtschaft aus.

Unklarheit herrscht aktuell über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die turkmenische Wirtschaft. Die Regierung vermeldete für 2020 ein offizielles BIP-Wachstum von 5,9 %, allerdings wird diese Zahl vom Internationalen Währungsfonds (IWF) angezweifelt, denn der IWF schätzt das BIP-Wachstum für das vergangene Jahr auf nur 0,8 %. Die Aussichten für 2021 sind jedenfalls mit Wachstumsprognosen von 4 – 5 % positiv.


Weitere Information und Notfallnummern

Aktuelle Informationen zur COVID-19 Situation und wirtschaftliche Entwicklungen können auf der Webseite „Business Turkmenistan“ nachgelesen werden.

Das Gesundheitsministerium von Turkmenistan hat eine 24-Stunden Hotline für die lokale Bevölkerung eingerichtet, um Informationen zu COVID-19 und vorbeugenden Maßnahmen bereitzustellen:

+993 12 73 95 35 (Direktion für Infektionskrankheiten),

+993 12 43-64-38 (Medizinisches Beratungszentrum)

Der Rettungs- und Notdienst kann unter der Telefonnummer 03 und +993 12 90-79-35 (36) erreicht werden.

Das AußenwirtschaftsCenter Almaty informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Turkmenistan.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Almaty unter almaty@wko.at bzw. unter +7 727 225 14 84 zur Verfügung.