th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Situation in Usbekistan

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Almaty informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Usbekistan.

Stand: 17.6.2021


Aktuell & Wichtig

  • Aktuell Einreise für Österreicher und Ausländer möglich
  • Anstieg der Corona-Fälle
  • Verschärfung der Schutzmaßnahmen

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinJa
Es gibt keine Einreiseerleichterung für Geimpfte.Derzeit gibt es keine Erleichterungen für Genesene.Ein negativer PCR-COVID-19-Test (nicht älter als 72 h bei Abflug) ist Voraussetzung für die Einreise.

Österreichische Staatsbürger wieder visumsfrei nach Usbekistan einreisen. Es ist aber ein negativer PCR-Test (max. 72 Stunden alt) mitzuführen und vorzuweisen.

  • Seit dem 15. März 2021 sind, bei Ankunft in allen Flughäfen, Bahnhöfen und Grenzübergängen, keine Schnelltests auf COVID-19-Antigene für Einreisende mehr nötig.
  • Passagiere, die auf dem Luft- und Bahnweg nach Usbekistan einreisen, müssen weiterhin einen negativen, max. 72 Stunden alten PCR-Tests vorweisen (in englischer oder russischer Sprache).
  • Personen, die auf dem Landweg nach Usbekistan einreisen, müssen ebenso einen negativen, max. 72 Stunden alten PCR-Tests in russischer oder englischer Sprache an Grenzübergängen vorlegen. Falls kein gültiger PCR-Test vorhanden, muss ein Expresstest auf COVID-19-Antigene in speziellen Kliniken bzw. Labors an den jeweiligen Grenzkontrollpunkten durchgeführt werden.
  • Die Flughäfen in Usbekistan sind geöffnet und sowohl internationale als auch nationale Flugverbindungen wurden wieder weitgehend aufgenommen.
  • Sollten sich die Infektionszahlen negativ entwicklen, sind allerdings wieder Einreisebeschränkungen zu erwarten.
  • Wenn ein in Usbekistan ankommender Passagier Coronavirus- Symptome aufweist, führt er einen weiteren Test, auf eigene Kosten, am Kontrollpunkt durch. Wenn das Ergebnis negativ ist, wird er für 14 Tage in eine Hotel- oder Heimquarantäne geschickt. Wenn positiv – wird man (auf eigene Kosten) in ein Quarantänezentrum in Usbekistan gebracht oder kehrt (auf eigene Kosten) ins Herkunftsland zurück. 

Regelungen für den Güterverkehr

Der Waren- und Transitverkehr (per Auto, Eisenbahn, See-/Fluss- und Lufttransport) läuft weitgehend normal ab. An den Grenzübergängen gibt es allerdings manchmal Verzögerungen bei der Einreise bedingt durch Schutzmaßnahmen (Fiebermessungen von Fahrern, Desinfektion von Transportmitteln etc.).

Seit 4.5.2020 gelten temporäre Regeln während der Corona-Krise für internationale Transporte aus Tadschikistan, Afghanistan, Turkmenistan, Kirgistan und Kasachstan. Folgende Grenzübergänge sind für LKWs geöffnet:

  • aus Tadschikistan: Sarosiyo, Oibek, Plotina (Damm)
  • aus Afghanistan: Termez
  • aus Turkmenistan: Terminal Olot
  • aus Kirgistan: Dustlik, Usbekiston, Vodil, Tschaschma, Okkiya
  • aus Kasachstan: Dout-ota, Gulistan, Yallama, Zangiota, Taschkent

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Die meisten öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, Hotels, Restauratants und Geschäfte haben ihre Tätigkeit wieder aufgenommen.

Nachdem ab Ende März ein deutlicher Anstieg der Coronaerkrankungen zu bemerken war, wurden ab 18.4.2021 die Hygiene- und Schutzvorschriften in Usbekistan wieder verschärft. Die Verpflichtung zur Verwendung von Schutzmasken, Abstand, persl. Hygiene soll wieder stärker kontrolliert und durchgesetzt werden. Massenveranstaltungen werden beschränkt, öffentlicher Verkehr, Restaurants und Einkaufszentren dürfen nur mit eingeschränkter Kapazität operieren.  

Eine Verschärfung der Maßnahmen bei negativer Entwicklung der Infektionszahlen ist in Aussicht gestellt. 

Usbekistan startete am 1.4.2021 mit der Massenimpfung gegen COVID-19. Gegenwärtig stehen zwei Impfstoffe zur Auswahl: der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca und des chinesisch-usbekischen Serums ZF-ZU-VAC2001.

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Am 19.3.2020 verabschiedete die Republik Usbekistan einen Präsidialerlass über „vorrangige Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Wirtschaftssektoren“ des zentralasiatischen Landes. Zahlreiche Maßnahmen wurden zur Unterstützung der Wirtschaft und Unternehmen seitdem eingeführt, wobei v.a. Einzel-, Klein- und mittelständische Unternehmen davon profitieren sollen. Die wichtigsten Maßnahmenbündel sind die folgenden:

  • Aufschub von Steuerprüfungen
  • Erstreckung von Zahlungsristen für verschiedene Steuern
  • Reduktion von Steuern
  • Reduktion von öffentlichen Gebühren
  • Zinsfreie Kredite für besonders betroffene Wirtschaftssektoren (z.B. Tourismus)
  • Exportfördermaßnahmen

Trotz der Coronakrise ist die usbekische Wirtschaft 2020 mit 1,6 % gewachsen und für 2021 wird ein Wirtschaftswachstum von bis zu 5 % prognostiziert. 

Export- und Importverbote

Es gab im Zeitraum 1.5. bis 31.12.2020 Exportverbote für bestimmte Rohstoffe und Vormaterialien zur Produktion von medizinischen Erzeugnissen und für Pharmazeutika. Diese wurden mittlerweile fast vollständig aufgehoben, es gibt aber noch Exportbeschränkungen für die Ausfuhr von einigen Medikamenten und Medizintechnik die für die Behandlung von COVID-19 relevant sind.

Weitere Information und Notfallnummern

Es wurde ein Call-Center für Coronavirus-Fragen in Usbekistan eingerichtet, welches unter der Nummer 1003 erreichbar ist.

Die operative Stabstelle des Außenministeriums der Republik Usbekistan ist unter der Telefonnummer +998 71 23328 28 bzw. unter der Mobilnummer +998971365151 erreichbar.

Informationen zur Coronavirus-Situation in Usbekistan sind auf der nachstehenden Webseite in russischer und usbekischer Sprache erhältlich: coronavirus.uz

Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) warnt aktuell vor allen touristischen und nicht notwendigen Reisen nach Usbekistan. Siehe dazu die Reiseinformationen des BMEIA

Das AußenwirtschaftsCenter Almaty informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Usbekistan und ist für Auskünfte unter almaty@wko.at bzw. unter +7 727 225 14 84 erreichbar.