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Coronavirus: Situation in der Schweiz und Liechtenstein

Aktuelle Lage und laufende Updates 

Das AußenwirtschaftsCenter Zürich informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in der Schweiz und Liechtenstein.

Stand: 4.8.2021 | 16:30 Uhr 


Aktuell & Wichtig 

Einreise in die Schweiz und nach Liechtenstein (alle unter diesem Absatz angeführten Informationen beziehen sich sowohl auf die Schweiz als auch auf Liechtenstein).
 
Ab dem 20.5. befindet sich kein österr. Bundesland mehr auf der Schweizer Risiko- bzw. Quarantäneliste. Folglich können aktuell sowohl Privatpersonen als auch berufliche Reisende ohne Test-, Melde- und Quarantänepflicht in die Schweiz einreisen. Beachten Sie jedoch hierbei bitte verschärfte Registrierungspflicht bei der Einreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Registrierungs- und Testpflicht bei der Einreise mit dem Flugzeug.

(Ausnahme von der Registrierungs- und Testpflicht für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind).

Beispiele für Reisende aus Österreich in die Schweiz ab 8.2.2021:

  • Ein Einreisender aus einem Risikogebiet (aktuell kein österr. Bundesland) führt eine notwendige und unaufschiebbare Geschäftsreise in der Schweiz durch.
    • Nach Art.8; c der angefügten Verordnung sind diese Personen von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen. Nichtsdestotrotz besteht für alle Reisenden aus Risikogebieten eine online-Registrierungspflicht.
      » Zur Registrierung
  • Ein Monteur bzw. eine Privatperson reist von einem Nicht-Risikogebiet (z.B. Steiermark) in die Schweiz ein.
    • Es besteht keine Test- und Quarantänepflicht. Falls die Einreise mit Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug erfolgt, müssen die Daten elektronisch erfasst werden (Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind). Falls die Einreise mit einem Privatkraftfahrzeug erfolgt, besteht auch keine Registrierungspflicht.
      PCR oder Antigen-Test bei der Einreise mit dem Flugzeug: Grundsätzlich sind Luftverkehrsunternehmen nach Art. 5 verpflichtet, allen in die Schweiz reisenden Personen ohne negativen PCR-Test (max. 72 Stunden alt) bzw. ohne einen max. 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest den Zutritt zum Flugzeug schon beim Abflugs-Airport zu verweigern. (Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind)
  • Eine Privatperson aus Vorarlberg reist in die Schweiz (im Falle einer beruflichen Reise gilt dieselbe Antwort).
    • Gebiete an der Grenze zur Schweiz, mit denen ein enger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Austausch stattfindet, sind von den Test-, Melde-, und Quarantänepflichten bei der Einreise in die Schweiz ausgenommen. Beachten Sie hierbei jedoch bitte die Bestimmungen bei der Rückreise nach Österreich. 

Ab dem 8. Februar müssen Einreisende aus Staaten oder Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko bei Einreise in die CH einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Nach Einreise müssen sie sich wie bisher in eine 10-tägige (Heim)Quarantäne begeben. Diese Quarantäne kann ab dem 7. Tag beendet werden, wenn ein negatives Resultat eines Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests vorliegt. Bei Flugreisen in die Schweiz ist ab 8. Februar generell, also auch aus Ländern, die nicht zu den Risikogebieten zählen, ein negatives Testresultat vorzuweisen (Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind). Die Kontrolle erfolgt vor dem Einsteigen ins Flugzeug. Ab dem 8. Februar müssen neu auch Einreisende aus Staaten oder Gebieten ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko mittels eines elektronischen Einreiseformulars ihre Kontaktdaten angeben. Dies gilt bei Einreise per Flugzeug, Schiff, Bus oder Zug einreisen. 

(Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind) Weiterführende Informationen sowie die Ausnahmeregelungen zu dieser Verordnung finden Sie unter dem Punkt «Einreise- und Reisebestimmungen» und der angeführten Verordnung rechts unter dem Feld «Downloads».

» Zur Registrierung

Zudem befinden sich aktuell keine österr. Bundesländer auf der Schweizer Quarantäneliste (siehe Punkt: Neue Einreiseverordnung ab 8. Februar).

Einreise nach Österreich

Das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz teilt in einer Aussendung Folgendes mit:

Die Novelle der Einreiseverordnung tritt am Mittwoch, dem 19.5., um 00.00 Uhr in Kraft und gilt vorerst bis einschließlich 30.6.2021.

Bei einer Einreise aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A – gilt auch für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein) ist jede Art der Einreise – auch zu touristischen Zwecken – mit Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung (3-G-Regel) und ohne Quarantäne möglich. Als Impfnachweis werden all jene Impfungen anerkannt, die von der EMA zugelassen wurden oder den entsprechenden Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen haben.

Das bedeutet für die Einreise aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ab Mittwoch, 19.5., dass ein aktueller Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung erforderlich sein wird. Kann dieser nicht vorgelegt werden, ist unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden, ein Test nachzumachen. Sollte der Test erst in Österreich nachgemacht werden, ist vor jeder Einreise eine elektronische Registrierung unter https://entry.ptc.gv.at/ notwendig, ansonsten ist ab 10.6. auch keine Registrierung mehr notwendig, wenn eines der drei Gs bei Einreise erfüllt ist. Diese darf frühestens 72 Stunden vor Einreise erfolgen, PendlerInnen müssen sie alle 28 Tage erneuern.

Als Impf-Nachweis zählt ein in deutscher oder englischer Sprache ausgestelltes Dokument (z.B. gelber Impfpass) über eine Impfung, die von der EMA zugelassen wurde oder den EUL-Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen hat.

Als Genesungszertifikat gilt eine ärztliche oder behördliche Bestätigung (z.B. Absonderungsbescheid) in deutscher oder englischer Sprache über eine in den vergangenen sechs Monaten überstandene Infektion. Dem Genesungszertifikat ist ein Nachweis über neutralisierende Antikörper gleichgestellt, der bei Einreise maximal 3 Monate alt sein darf.

Die Nachweise für geimpfte, genesene und getestete Personen sind einander gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch in ihrem Gültigkeitszeitraum.

Getestete Personen

  • Molekularbiologischer Test (z.B. PCR-Test): gültig für 72 Stunden ab Probenahme
  • Antigen-Test einer befugten Stelle: gültig 48 Stunden ab Probenahme

Genesene Personen

  • Behördlicher Absonderungsbescheid: gültig für 6 Monate
  • Ärztliche Bestätigung einer abgelaufenen, molekularbiologisch nachgewiesenen Infektion: gültig für 6 Monate
  • Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper: gültig für 3 Monate

Geimpfte Personen

  • Immunisierung durch zwei Teilimpfungen (AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Moderna)

Ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gilt der Impfnachweis für drei Monate. Nach Erhalt der Zweitimpfung verlängert sich die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises auf neun Monate.

  • Immunisierung durch eine Impfung (Johnson & Johnson)

Ab dem 22. Tag nach der Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 mit nur einer Dosis gilt der Impfnachweis für neun Monate.

  • Immunisierung durch Impfung von Genesenen

Sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 vorlag oder zum Zeitpunkt der Impfung bereits ein Nachweis auf neutralisierende Antikörper vorliegt, gilt der Impfnachweis bereits ab dem Zeitpunkt der Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 für neun Monate.


Einreise und Reisebestimmungen 

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinJaNein
Aktuell keine Einreiseerleichterungen für geimpfte Personen.Menschen, die den Nachweis erbringen, dass sie sich innerhalb der letzten drei Monate vor der Einreise in die Schweiz mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als geheilt gelten, sind bei der Einreise aus Risikogebieten von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen.Bei Einreisen mit dem Flugzeug muss ein negativer (max. 72 Stunden alter) PCR-Test mitgeführt werden. Nichtsdestotrotz müssen sich Einreisende aus Risikogebieten trotz eines negativen Tests nach der Einreise in Quarantäne begeben.

Bestimmungen bei Grenzüberschreitender Dienstleistung Ö-CH / Meldung

Am 27.5. wurde von Seiten des Bundesrats weitreichende Lockerungen bei den Schweizer Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus präsentiert, die auch einen großen Einfluss auf die Bestimmungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen haben: 

  • Seit dem 8.6. werden neue Meldungen wieder gemäß den üblichen Vorgaben von der Zeit vor Corona bearbeitet.
  • Die Einreise in die Schweiz aus Österreich ist ohne Einschränkungen (z.B. ärztlich Attest, Heimquarantäne) möglich. Aus Nicht-Risikogebieten wird ab 8. Februar 2021 eine elektronische Registrierung bei einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erforderlich. Darüber hinaus benötigen Flugreisende einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest.

Neue Einreiseverordnung ab 8.2.2021 für die Schweiz und Liechtenstein

Mit 8.2.2021 kommt in der Schweiz und Liechtenstein eine neue Einreiseverordnung, die veränderte Test-, Melde-, und Quarantänepflichten, mit sich bringt, in Kraft. (Ausnahmeregelungen für berufliche Reisen: siehe Punkt 4.: Ausnahmen zu den Test- und Quarantänepflichten). Bitte beachten Sie weiters den Punkt 5: „Praxisbeispiele für Reisende aus Österreich in die Schweiz“. 

Aktuell befinden sich keine österr. Bundesländer auf der Schweizer Quarantäneliste. 

Die europäischen Regionen, die sich aktuell nach der Einreise in die Schweiz bzw. nach LIE in Quarantäne begeben müssen, finden Sie auf der BAG-Infoseite.

1.) Veränderte Meldepflichten

  • Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen (aktuell kein österr. Bundesland), müssen ihre Kontaktdaten vor der Einreise wie folgt erfassen:
    à elektronisch über die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Verfügung gestellte Plattform für die Kontaktdatenerfassung für Reisende.
    » Zur Registrierung
    à auf den vom BAG in Papierform zur Verfügung gestellten Kontaktkarten.
  • Personen, die aus Staaten oder Gebieten ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen ihre Kontaktdaten elektronisch oder auf Papier nur erfassen, wenn die Einreise mit Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug erfolgt. (Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind)
  • Ausgenommen von dieser Pflicht sind Personen, die aus Gebieten an der Grenze zur Schweiz einreisen, mit denen ein enger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Austausch stattfindet (z.B. Vorarlberg).

2) Veränderte Testpflichten

  • Folgende Personen müssen nachweisen, dass sie sich innerhalb der letzten 72 Stunden mit einer molekularbiologischen Analyse auf Sars-CoV-2 haben testen lassen und das Ergebnis des Tests negativ ausgefallen ist
    • Personen, die in die Schweiz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben (aktuell kein österr. Bundesland).
    • Personen, die mit dem Flugzeug aus einem Staat oder Gebiet auch ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen. Alternativ kann in diesem Fall ein max. 48 Stunden alter Antigen-Schnelltest verwendet werden. (Ausnahme von der Testpflicht für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind)
  • Personen aus Risikoländern, die bei der Einreise in die Schweiz keinen Test mit negativem Ergebnis vorweisen können, müssen sich unverzüglich nach der Einreise und nach Absprache mit der zuständigen kantonalen Behörde auf eigene Kosten testen lassen:
    • mit einer molekularbiologischen Analyse auf Sars-CoV-2; oder
    • mit einem Sars-CoV-2-Schnelltest.

3) Veränderte Quarantänepflichten

  • Personen, die in die Schweiz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben (aktuell kein österr. Bundesland), sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufhalten (Einreisequarantäne). Dies erfolgt bei Einreisenden aus Risikoländern zusätzlich zu den erweiterten Testpflichten.
  • Personen in Einreisequarantäne können die Quarantäne vorzeitig beenden, wenn:
    à sie der zuständigen kantonalen Behörde das negative Resultat eines auf eigene Kosten durchgeführten PCR- oder Antigen-Tests vorlegen, wobei die Analyse frühestens am siebten Tag durchgeführt worden sein darf.
    à die kantonalen Behörden der frühzeitigen Beendigung der Quarantäne zusätzlich zum negativen Testergebnis auch zustimmen.
  • Ist die Person über einen Staat oder ein Gebiet ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko eingereist, so kann die zuständige kantonale Behörde die Dauer des Aufenthalts in diesem Staat oder Gebiet an die Quarantäne nach anrechnen.

4) Ausnahmen zu den Test- und Quarantänepflichten

Von der Test- und Quarantänepflicht nach Artikel 7 ausgenommen sind Personen:

  • deren Tätigkeit in der Schweiz zwingend notwendig ist für die Aufrechterhaltung:
  • à der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens,
  • à der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
  • à der Funktionsfähigkeit von institutionellen Begünstigten im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 des Gaststaatgesetzes vom 22.6.2007,
  • à der diplomatischen und konsularischen Beziehungen der Schweiz;
  • die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern;
  • die aus wichtigen beruflichen oder medizinischen Gründen und ohne Möglichkeit eines Aufschubs in die Schweiz einreisen;
  • die sich aus wichtigen beruflichen oder medizinischen Gründen und ohne Möglichkeit eines Aufschubs in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben und wieder in die Schweiz einreisen;
  • die sich als Transitpassagiere weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben;
  • die lediglich zur Durchreise in die Schweiz einreisen mit der Absicht und der Möglichkeit, direkt in ein anderes Land weiterzureisen;
  • die nach der Teilnahme an einer Veranstaltung in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko wieder in die Schweiz einreisen, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Teilnahme und der Aufenthalt unter Einhaltung eines spezifischen Schutzkonzepts stattgefunden haben; als Teilnahme an einer Veranstaltung gilt namentlich die in der Regel berufsmäßige Teilnahme an einem Sportwettkampf oder Kulturanlass oder an einem Fachkongress für Berufsleute;
  • die den Nachweis erbringen, dass sie sich innerhalb der letzten drei Monate vor der Einreise in die Schweiz mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als geheilt gelten.

Wer gemäß dieser Verordnung verpflichtet ist, sich in Einreisequarantäne zu begeben, muss die Einreise innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Behörde melden und die Anweisungen dieser Behörde befolgen.

5) Beispiele für Reisende aus Österreich in die Schweiz ab 8.2.2021:

  • Ein Einreisender aus einem Risikogebiet (aktuell kein österr. Bundesland) führt eine notwendige und unaufschiebbare Geschäftsreise in der Schweiz durch.
    • Nach Art.8; c sind diese Personen von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen. Nichtsdestotrotz besteht für alle Reisenden aus Risikogebieten eine Online-Registrierungspflicht.
      » Zur Registrierung
  • Ein Monteur reist von einem Nicht-Risikogebiet (z.B. Steiermark) in die Schweiz ein.
    • Es besteht keine Test- und Quarantänepflicht. Falls die Einreise mit Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug erfolgt, müssen die Daten elektronisch erfasst werden. Falls die Einreise mit einem Privatkraftfahrzeug erfolgt, besteht keine Registrierungspflicht.
      PCR oder Antigen-Test bei der Einreise mit dem Flugzeug: Grundsätzlich sind Luftverkehrsunternehmen nach Art. 5 verpflichtet, allen in die Schweiz reisenden Personen ohne negativen PCR-Test (max 72 Stunden alt) bzw. ohne einen max. 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest den Zutritt zum Flugzeug schon beim Abflugs-Airport zu verweigern. (Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind) 
  • Es besteht keine Test- und Quarantänepflicht. Falls die Einreise mit Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug erfolgt, müssen die Daten elektronisch erfasst werden. Falls die Einreise mit einem Privatkraftfahrzeug erfolgt, besteht keine Registrierungspflicht.
    PCR oder Antigen-Test bei der Einreise mit dem Flugzeug: Grundsätzlich sind Luftverkehrsunternehmen nach Art. 5 verpflichtet, allen in die Schweiz reisenden Personen ohne negativen PCR-Test (max 72 Stunden alt) bzw. ohne einen max. 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest den Zutritt zum Flugzeug schon beim Abflugs-Airport zu verweigern. (Ausnahme für vollständig geimpfte Personen sowie genesene Personen, bei denen seit dem Ende der Isolation max. 6 Monate vergangen sind)
  • Eine Privatperson aus Vorarlberg reist in die Schweiz (im Falle einer beruflichen Reise gilt dieselbe Antwort).
    • Gebiete an der Grenze zur Schweiz, mit denen ein enger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Austausch stattfindet, sind von den Test-, Melde- und Quarantänepflichten bei der Einreise in die Schweiz ausgenommen. Beachten Sie hierbei jedoch bitte die Bestimmungen bei der Rückreise nach Österreich.

Für weitere Informationen können Sie sich jederzeit auch beim Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG informieren:

Bestimmungen für reisende Privatpersonen

Bitte beachten Sie hier den Punkt «Neue Einreiseverordnung AB 8.2.2021.»

Bitte beachten Sie auch den Punkt «Rückreise nach Österreich».

» Weitere Informationen zu den Reiserestriktionen und Empfehlungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA

Rückreise nach Österreich

Das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz teilt in einer Aussendung Folgendes mit:

Die Novelle der Einreiseverordnung tritt am Mittwoch, dem 19.5., um 00.00 Uhr in Kraft und gilt vorerst bis einschließlich 30.6.2021.

Bei einer Einreise aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A – gilt auch für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein) ist jede Art der Einreise – auch zu touristischen Zwecken – mit Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung (3-G-Regel) und ohne Quarantäne möglich. Als Impfnachweis werden all jene Impfungen anerkannt, die von der EMA zugelassen wurden oder den entsprechenden Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen haben.

Das bedeutet für die Einreise aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ab Mittwoch, 19.5., dass ein aktueller Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung erforderlich sein wird. Kann dieser nicht vorgelegt werden, ist unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden, ein Test nachzumachen. Sollte der Test erst in Österreich nachgemacht werden, ist vor jeder Einreise eine elektronische Registrierung unter https://entry.ptc.gv.at/ notwendig, ansonsten ist ab 10.6. auch keine Registrierung mehr notwendig, wenn eines der drei Gs bei Einreise erfüllt ist. Diese darf frühestens 72 Stunden vor Einreise erfolgen, PendlerInnen müssen sie alle 28 Tage erneuern.

Als Impf-Nachweis zählt ein in deutscher oder englischer Sprache ausgestelltes Dokument (z.B. gelber Impfpass) über eine Impfung, die von der EMA zugelassen wurde oder den EUL-Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen hat.

Als Genesungszertifikat gilt eine ärztliche oder behördliche Bestätigung (z.B. Absonderungsbescheid) in deutscher oder englischer Sprache über eine in den vergangenen sechs Monaten überstandene Infektion. Dem Genesungszertifikat ist ein Nachweis über neutralisierende Antikörper gleichgestellt, der bei Einreise maximal 3 Monate alt sein darf. 

Die Nachweise für geimpfte, genesene und getestete Personen sind einander gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch in ihrem Gültigkeitszeitraum.

Getestete Personen

  • Molekularbiologischer Test (z.B. PCR-Test): gültig für 72 Stunden ab Probenahme
  • Antigen-Test einer befugten Stelle: gültig 48 Stunden ab Probenahme

Genesene Personen

  • Behördlicher Absonderungsbescheid: gültig für 6 Monate
  • Ärztliche Bestätigung einer abgelaufenen, molekularbiologisch nachgewiesenen Infektion: gültig für 6 Monate
  • Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper: gültig für 3 Monate

Geimpfte Personen

  • Immunisierung durch zwei Teilimpfungen (AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Moderna)

Ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gilt der Impfnachweis für drei Monate. Nach Erhalt der Zweitimpfung verlängert sich die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises auf neun Monate.

  • Immunisierung durch eine Impfung (Johnson & Johnson)

Ab dem 22. Tag nach der Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 mit nur einer Dosis gilt der Impfnachweis für neun Monate.

  • Immunisierung durch Impfung von Genesenen

Sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 vorlag oder zum Zeitpunkt der Impfung bereits ein Nachweis auf neutralisierende Antikörper vorliegt, gilt der Impfnachweis bereits ab dem Zeitpunkt der Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 für neun Monate.

Aufenthalts- und Grenzgängerbewilligungen 

Seit 8.6. bearbeiten die Kantone wieder generell alle Gesuche um eine Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung von Erwerbstätigen aus einen EU- oder EFTA-Staat. Das Gleiche gilt für Meldungen über den Stellenantritt für einen kurzfristigen Arbeitseinsatz bei einem Arbeitgeber in der Schweiz.

Grenzübergänge

Öffentlicher Verkehr

  • Alle Flug- und Zugverbindungen zwischen Schweiz und Österreich wurden im Zuge der Krise eingestellt eingestellt. Mit 22.5. wurde dieses Verbot aufgehoben. Seit 2. Juni nehmen die ÖBB die internationale Fernverbindung Wien – Feldkirch – Zürich (bzw. umgekehrt) wieder auf. Ob Ihre gewünschten Verbindungen von Seiten der Betreiber angeboten werden, entnehmen Sie bitte der Website der ÖBB oder der verschiedenen Airlines. Personen, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen ab 8.2.2021 einen negativen PCR-Test oder Antigen- Schnelltest vorlegen.
  • Innerhalb der Schweiz funktioniert der gesamte öffentliche Verkehr wieder nach dem ordentlichen Fahrplan ohne Einschränkungen. 
  • Personen ab zwölf Jahren müssen im gesamten öffentlichen Verkehr eine Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Flugzeugen, Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen.

Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Aktuell gibt es keine Beschränkungen, wenn Sie Ihre Reise in der Schweiz mit dem eigenen Fahrzeug antreten. (Ausnahme: Einreise aus Risikogebieten).


Regelungen für den Güterverkehr

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr funktioniert zurzeit ohne Einschränkungen. Beim Straßenverkehr hat es teilweise Wartezeiten an den Grenzen gegeben. Deshalb hat der Zoll sogenannte «green lanes» eingeführt. Diese sind für den Transport von versorgungsrelevanten Gütern reserviert und bleiben auch während der normalen Lage in Kraft (Eidg. Zollverwaltung, Richtlinie 10-27 Benutzung von vorrangigen Fahrspuren im Straßenverkehr (sogenannte «Green Lanes») für bestimmte Warenkategorien).

Der Güterverkehr innerhalb der Schweiz funktioniert ohne Einschränkungen. 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Mit 26. Juni hat der Bundesrat die Maßnahmen erneut gelockert. Die wenigen verbliebenen Maßnahmen finden Sie auf der untenstehenden Übersicht:

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Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Es wird mit einem starken Einbruch der Wirtschaftsleistung und einer Rezession gerechnet. Der wirtschaftliche Abschwung wird aufgrund der neuartigen Mutationen des Coronavirus bis weit ins 1. Halbjahr 2021 andauern.

Deutliche, teils bedrohliche Einbußen erleben bereits die Tourismus- und die Veranstaltungsbranche. Durch die Ausrufung der "außerordentlichen Lage" waren nahezu alle Branchen und Wirtschaftszweige betroffen.

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern, stellt der Bundesrat bis zu 42 Mrd. Franken bereit:

  • 40 Mrd. CHF.: Liquiditätshilfen für Unternehmen in Form von Krediten durch die Hausbank mit Bürgschaft des Bundes. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das ursprünglich geplante Budget von 20 Mrd. auf 40 Mrd. CHF verdoppelt.
  • Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen (Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmäßigen Akontobeiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akontobeiträge sind die AHV-Ausgleichskassen.
  • Ausweitung der Kurzarbeit, die aufgrund einer Gesetzesanpassung auch auf Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen, für Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit, auf Lehrlinge und auf «arbeitgeberähnliche Angestellte» angewendet werden kann.
  • Neu ist auch die Änderung, dass Arbeitnehmer nicht zuerst alle Überstunden abbauen müssen, bevor sie von der Kurzarbeitsentschädigung profitieren können.
  • Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige
  • Entschädigungen für Eltern, die ihre Kinder hüten müssen
  • Kulturbereich: 280 Millionen Franken Soforthilfe und Ausfallentschädigungen
  • Sport: 100 Millionen Franken für Sportorganisationen
  • Auch der Schweizer Tourismus soll unterstützt werden

Die beschriebenen Maßnahmen sollten laut Schweizer Bundesrat auch zur Abfederung der zweiten Welle ab Oktober 2020 grundsätzlich ausreichen, jedoch kommt es zu punktuellen Anpassungen in folgenden Bereichen:

  • Härtefälle: Weil aufgrund der behördlichen Eingriffe zahlreiche Betriebe geschlossen werden müssen, sieht es der Bundesrat als notwendig an, die Möglichkeiten zur Abfederung von Härtefällen weiter auszubauen. Deshalb will er seine Möglichkeiten erweitern, um wirtschaftliche Schäden abzufedern. Er schlägt dem Parlament deshalb vor, das Härtefallprogramm um insgesamt 1.500 Millionen Franken auf 2.500 Millionen Franken aufzustocken. Er möchte zudem die Möglichkeit erhalten, bei Bedarf die Anspruchsvoraussetzungen anzupassen. Am 13.1. wurde ein weiterer Ausbau der Härtefall-Entschädigungen angekündigt.
  • Kurzarbeitsentschädigungen: Um Arbeitsplätze zu sichern und COVID-bedingte Entlassungen zu vermeiden, sollen die Leistungen der Arbeitslosenversicherung (ALV) im Bereich der Kurzarbeitsentschädigung wieder gezielt erweitert werden. Es sollen mehrere im Frühjahr unter Notrecht erlassene Maßnahmen der ALV in das COVID-19-Gesetz überführt werden. Insbesondere soll der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung auf befristete Arbeitsverhältnisse ausgedehnt und die Karenzfrist aufgehoben werden.
  • Sport: In Ergänzung zu den bisherigen Stabilisierungsmaßnahmen sollen professionelle und semiprofessionelle Klubs nebst Darlehen neu auch à-fonds-perdu-Beiträge erhalten können.

Haftungsausschluss

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung der Wirtschaftskammer Österreich ist ausgeschlossen.


Weitere Informationen und Notfallnummern 

Bei Fragen können Sie sich direkt an das AußenwirtschaftsCenter Zürich oder an den Corona-Infopoint der WKO wenden.

Die neuesten gesundheitsrechtlichen Informationen und Verordnungen zur Bekämpfung des Virus finden Sie auf der Seite des Bundesamts für Gesundheit.