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Coronavirus: Situation in der Schweiz und Liechtenstein

Aktuelle Lage und laufende Updates 

Das AußenwirtschaftsCenter Zürich informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in der Schweiz und Liechtenstein.

Stand: 13.01.2021, 17.30 Uhr | Diese Information wird laufend aktualisiert.


Aktuell & Wichtig 

Die österreichische Regierung teilte am 02.12.2020 mit, dass alle Länder mit einer 14-Tage-Inzidenz (Corona-Fälle innerhalb der letzten 14 Tage pro 100'000 Einwohner) von über 100 ab 19.12. als Risikogebiete gelten sollten. Folglich müssen sich Einreisende aus der Schweiz und Liechtenstein ab 19. Dezember für zehn Tage in Quarantäne begeben, freitesten  ist nach fünf Tagen möglich. 

Ab dem 15.01. müssen sich alle nach Österreich einreisenden Personen grundsätzlich vor der Einreise nach Österreich elektronisch (LINK) registrieren, außer sie fallen unter bestimmte Ausnahmen (siehe dazu weiter unten). Dabei sind folgende Daten bekanntzugeben (den Link zur Novellierung der Verordnung und der ab 15.01. gültigen Rechtslage finden Sie hier):

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Wohn- oder Aufenthaltsadresse (falls davon abweichend Ort der Quarantäne)
  • Datum der Einreise
  • etwaiges Datum der Ausreise
  • Abreisestaat oder –gebiet
  • Aufenthalt während der letzten zehn Tage vor der Einreise
  • Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • Vorliegen eines ärztlichen Zeugnisses (Anm: über einen negativen COVID-PCR-Test oder negativen COVID-Antigen-Test; die Probenahme darf zum Zeitpunkt der Einreise max. 72 h alt sein) 

Für berufstätige Personen gibt es umfangreichen Ausnahmeregelungen (Nichtsdestotrotz ist auch in diesem Fall eine Online-Registrierung notwendig):

Die folgenden Personen müssen keine Quarantäne antreten, wenn sie bei Einreise ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, das einen negativen PCR- oder Antigen-Test bestätigt und die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt (den Link zum Formular für das ärztliche Zeugnis finden Sie hier): 

  • Humanitäre Einsatzkräfte
  • Beruflich Reisende (darunter fallen z.B. auch 24-h-BetreuerInnen)
  • Einreisende aufgrund einer gerichtlichen Ladung
  • Medizinische Begleitpersonen
  • DiplomatInnen mit Legitimationskarte

Wird die Testung erst in Österreich durchgeführt, kann die Quarantäne beendet werden, sobald ein negatives PCR- oder Antigentest-Ergebnis vorliegt. 

Für die folgenden Personen ist die Einreise ohne Einschränkungen (bzw. ohne Online-Registrierung) möglich (diese Ausnahmegründe müssen bei einer behördlichen Überprüfung glaubhaft gemacht werden):

  • Personen, die im zwingendem Interesse der Republik einreisen.
  • Transitpassagiere
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu beruflichen Zwecken einreisen oder wiedereinreisen, sofern es sich nicht um Personenbetreuer/innen handelt (siehe oben)
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners/der Lebenspartnerin einreisen oder wiedereinreisen
  • Personen, die zur Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen einreisen
  • Personen, die ausländisches Territorium durchqueren (z.B. das Große Deutsche Eck)
  • Personen, die im Rahmen der Durchführung einer beruflichen Überstellungsfahrt/eines beruflichen Überstellungsfluges einreisen
  • Personen, die aus ausschließlich zwingenden Gründen der Tierversorgung oder für land- und forstwirtschaftlich erforderliche Maßnahmen im Einzelfall

Ebenso ist die Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis wie insbesondere schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten sowie die Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen, uneingeschränkt möglich.  

Den Link zur Verordnung finden Sie hier und im Downloadbereich rechts. Den Link zur Novellierung der Verordnung und zur Ankündigung des elektronischen Einreiseformulars (pre-Travel-Clearance) finden Sie hier.

Am 18.12.2020 wurde von den Schweizer Behörden mitgeteilt, dass mit 19.12.2020 alle österreichischen Bundesländer von der Schweizer Quarantäneliste gestrichen werden. D.h. ab dem 19.12.2020 muss man aus Österreich kommend keine Quarantäne in der Schweiz antreten. Vorher galt diese Regelung (ausgenommen für berufliche Reisen) für die Bundesländer Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und die Steiermark.

Neu definiert sich die Liste im Verhältnis zur Schweiz: Nämlich wenn die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mehr als 60 über der Anzahl in der Schweiz liegt.

» europäische Regionen, die sich aktuell nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne begeben müssen 


Einreise und Reisebestimmungen 

Bestimmungen bei Grenzüberschreitender Dienstleistung Ö-CH / Meldung

Am 27.5. wurde von Seiten des Bundesrats weitreichende Lockerungen bei den Schweizer Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus präsentiert, die auch einen großen Einfluss auf die Bestimmungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen haben: 

  • Seit dem 8. Juni werden neue Meldungen wieder gemäß den üblichen Vorgaben von der Zeit vor Corona bearbeitet.
  • Die Einreise in die Schweiz aus Österreich ist (Ausnahme Oberösterreich und Salzburg, Kärnten und die Steiermark, siehe unten) ohne Einschränkungen (z.B. ärztlich Attest, Heimquarantäne) möglich.

AB 19.12.2020: SCHWEIZ STREICHT die österreichischen Bundesländer von der Quarantäneliste (ab 19.12.2020).

(gültig für die Schweiz und Liechtenstein)
Quelle: Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG und Schweizer Bundesrat 

Per 19.12.2020 steht kein österreichisches Bundesland mehr auf der Schweizer Quarantäneliste. D.h. ab dem 19.12. ist eine Einreise in die Schweiz aus Österreich kommend ohne Quarantäne möglich. Berufliche Einreisen waren bereits vorher ohne Einschränkungen bzw. ohne Quarantäne möglich. Zuvor gab es Qurarantäneregelungen für Reisende aus den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und die Steiermark. Diese sind somit per 19.12. aufgehoben. Die aktuelle Schweizer Quarantäneliste finden Sie hier.

Für weitere Informationen können Sie sich jederzeit auch beim Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG informieren:

» Homepage mit Q & A

» Helpline (längere Wartezeiten): +41 58 464 44 88 (6 bis 23 Uhr)

Bestimmungen für reisende Privatpersonen

Am 27.05 wurde von Seiten des Bundesrates beschlossen, dass seit dem 15. Juni gegenüber Deutschland, Österreich und Frankreich alle Grenzkontrollen aufgehoben werden à «Es wird wieder so sein wie vor Corona». Per 19.12.2020 ist die Einreise in die Schweiz aus Österreich kommenden (egal aus welchem Bundesland) ohne Quarantäne möglich. Vor dem 19.12. galten die Quarantäneregelungen für Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und die Steiermark.

Bitte beachten Sie auch den Punkt «Rückreise nach Österreich».

» Weitere Informationen zu den Reiserestriktionen und Empfehlungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA

Rückreise nach Österreich

Die österreichische Regierung teilte am 02.12.2020 mit, dass alle Länder mit einer 14-Tage-Inzidenz (Corona-Fälle innerhalb der letzten 14 Tage pro 100'000 Einwohner) von über 100 ab 19.12. als Risikogebiete gelten sollten. Folglich müssen sich Einreisende aus der Schweiz ab 19. Dezember für zehn Tage in Quarantäne begeben, freitesten soll nach fünf Tagen möglich sein. 

Ab dem 15.01. müssen sich alle nach Österreich einreisenden Personen grundsätzlich vor der Einreise nach Österreich elektronisch (LINK) registrieren, außer sie fallen unter bestimmte Ausnahmen (siehe dazu weiter unten). Dabei sind folgende Daten bekanntzugeben (den Link zur Novellierung der Verordnung und der ab 15.01. gültigen Rechtslage finden Sie hier):

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Wohn- oder Aufenthaltsadresse (falls davon abweichend Ort der Quarantäne)
  • Datum der Einreise
  • etwaiges Datum der Ausreise
  • Abreisestaat oder –gebiet
  • Aufenthalt während der letzten zehn Tage vor der Einreise
  • Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • Vorliegen eines ärztlichen Zeugnisses (Anm: über einen negativen COVID-PCR-Test oder negativen COVID-Antigen-Test; die Probenahme darf zum Zeitpunkt der Einreise max. 72 h alt sein) 

Für berufstätige Personen gibt es umfangreichen Ausnahmeregelungen (Nichtsdestotrotz ist auch in diesem Fall eine Online-Registrierung notwendig): 

Die folgenden Personen müssen keine Quarantäne antreten, wenn sie bei Einreise ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, das einen negativen PCR- oder Antigen-Test bestätigt und die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt (den Link zum Formular für das ärztliche Zeugnis finden Sie hier):  

  • Humanitäre Einsatzkräfte
  • Beruflich Reisende (darunter fallen z.B. auch 24-h-BetreuerInnen)
  • Einreisende aufgrund einer gerichtlichen Ladung
  • Medizinische Begleitpersonen
  • DiplomatInnen mit Legitimationskarte

Wird die Testung erst in Österreich durchgeführt, kann die Quarantäne beendet werden, sobald ein negatives PCR- oder Antigentest-Ergebnis vorliegt.

Für die folgenden Personen ist die Einreise ohne Einschränkungen (bzw. ohne Online-Registrierung) möglich (diese Ausnahmegründe müssen bei einer behördlichen Überprüfung glaubhaft gemacht werden):

  • Personen, die im zwingendem Interesse der Republik einreisen.
  • Transitpassagiere
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu beruflichen Zwecken einreisen oder wiedereinreisen, sofern es sich nicht um Personenbetreuer/innen handelt (siehe oben)
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners/der Lebenspartnerin einreisen oder wiedereinreisen
  • Personen, die zur Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen einreisen
  • Personen, die ausländisches Territorium durchqueren (z.B. das Große Deutsche Eck)
  • Personen, die im Rahmen der Durchführung einer beruflichen Überstellungsfahrt/eines beruflichen Überstellungsfluges einreisen
  • Personen, die aus ausschließlich zwingenden Gründen der Tierversorgung oder für land- und forstwirtschaftlich erforderliche Maßnahmen im Einzelfall

Ebenso ist die Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis wie insbesondere schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten sowie die Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen, uneingeschränkt möglich. 

Den Link zur Verordnung finden Sie hier und im Downloadbereich rechts. Den Link zur Novellierung der Verordnung und zur Ankündigung des elektronischen Einreiseformulars (pre-Travel-Clearance) finden Sie hier .

Aufenthalts- und Grenzgängerbewilligungen 

Seit 8. Juni bearbeiten die Kantone wieder generell alle Gesuche um eine Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung von Erwerbstätigen aus einen EU- oder EFTA-Staat. Das Gleiche gilt für Meldungen über den Stellenantritt für einen kurzfristigen Arbeitseinsatz bei einem Arbeitgeber in der Schweiz.

Grenzübergänge

Seit dem 15. Juni 2020 sind alle Grenzübergänge wieder geöffnet, der private Reiseverkehr sowie Handelsverkehr sind wie gewohnt erlaubt. Im Zuge der Neueinstufung der Risikoländer durch die österr. Regierung ab 19.12.2020 kommt es an den Grenzen zu vermehrten stichprobenartigen Grenzkontrollen.

Öffentlicher Verkehr

Alle Flug- und Zugverbindungen zwischen Schweiz und Österreich wurden im Zuge der Krise eingestellt eingestellt. Mit 22. Mai wurde dieses Verbot aufgehoben. Seit 2. Juni nehmen die ÖBB die internationale Fernverbindung Wien – Feldkirch – Zürich (bzw. umgekehrt) wieder auf. Ob Ihre gewünschten Verbindungen von Seiten der Betreiber schon angeboten werden, entnehmen Sie bitte der Website der Oebb oder der verschiedenen Airlines.

Innerhalb der Schweiz funktioniert der gesamte öffentliche Verkehr wieder nach dem ordentlichen Fahrplan ohne Einschränkungen. 

Personen ab zwölf Jahren müssen im gesamten öffentlichen Verkehr eine Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Flugzeugen, Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen.

Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Aktuell gibt es keine Beschränkungen, wenn Sie Ihre Reise in der Schweiz mit dem eigenen Fahrzeug antreten. 


Regelungen für den Güterverkehr

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr funktioniert zurzeit ohne Einschränkungen. Beim Strassenverkehr hat es teilweise Wartezeiten an den Grenzen gegeben. Deshalb hat der Zoll sogenannte «green lanes» eingeführt. Diese sind für den Transport von versorgungsrelevanten Gütern reserviert und bleiben auch während der normalen Lage in Kraft. (Eidg. Zollverwaltung, Richtlinie 10-27 Benutzung von vorrangigen Fahrspuren im Strassenverkehr (sogenannte «Green Lanes») für bestimmte Warenkategorien).

Der Güterverkehr innerhalb der Schweiz funktioniert ohne Einschränkungen. 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Aufgrund der massiv in die Höhe geschnellten Infektionszahlen sowie der Angst vor neuartigen Mutationen des Coronavirusbeschloß der Bundesrat per 18.01.2020 eine Reihe von Verschärfungen.

  • Restaurants und Bars geschlossen
    Restaurants dürfen keine Gäste mehr bedienen.  Offen bleiben dürfen nur Betriebskantinen, Schulkantinen in obligatorischen Schulen sowie Restaurants in Hotels. Take-Away-Angebote und Lieferdienste bleiben erlaubt. Discos und Tanzlokale bleiben weiterhin geschlossen. 
  • Schliessung der Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs
    Ab dem 18. Januar schliesst der Bundesrat Einkaufsläden und Märkte mit Ausnahme von Läden, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Die davon nicht betroffenen Läden dürfen jedoch wieder nach 19 Uhr sowie sonntags verkaufen.
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen
    Museen, Kinos, Bibliotheken, Casinos, botanische Gärten und Zoos sowie andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Veranstaltungen mit Publikum bleiben verboten. Alternative Veranstaltungsformen bleiben gestattet, zum Beispiel online übertragene Veranstaltungen.
  • Einschränkung der Öffnungszeiten von Dienstleistungebetrieben
    Dienstleister wie Coiffeursalons, Poststellen, Banken, Reisebüros, Solarien und Waschboxen müssen zwischen 19 und 6 Uhr sowie sonntags schliessen – auch in Bahnhöfen und Flughäfen.
  • Sportbetriebe werden geschlossen
    Im Freien darf Sport in Gruppen bis maximal 5 Personen weiterhin getrieben werden. Profispiele können ohne Zuschauerinnen und Zuschauern weiterhin stattfinden. 
  • Öffentlich und private Treffen maximal zu fünft:
    Egal ob an privaten Veranstaltungen oder Menschenansammlungen im öffentlichen Raum – es dürfen sich neu nur noch maximal 5 Personen treffen – Kinder inklusive.
  • Ausgeweitete Maskentragepflicht
    Für folgende Bereiche des täglichen Lebens gilt von nun an eine Maskentragepflicht:
    Öffentlicher Verkehr (wie bisher), Bahnhöfe, Haltestellen, Flughäfen, Läden, Poststellen, Reisebüros, Arztpraxen, Spitäler, Verwaltungen und religiöse Einrichtungen. Zusätzlich gilt ab 29.10. überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, Maskenpflicht – auch wenn man sich draußen aufhält. Die Maskenpflicht gilt auch am Arbeitsplatz. Neu müssen ab 18.01. im Büro immer Masken getragen werden, wenn sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält.
  •  Homeoffice-Pflicht:  Überall dort, wo ein Homeoffice möglich ist, werden die Arbeitgeber verpflichtet, dies einzuführen. Für Strom- oder Mietkosten der Arbeitnehmer müssen die Arbeitgeber aber nicht aufkommen.
  • Versammlungen und Veranstaltungen:
    Öffentliche Veranstaltungen werden verboten. 
  • Regelung für Schigebiete bleiben weiterhin dem jeweiligen Kanton überlassen
    Für die Skilifte und Bergbahnen bleiben weiterhin die Kantone zuständig. Für den Betrieb gelten aber strenge Voraussetzungen: Die epidemiologische Lage muss den Betrieb erlauben und in den Spitälern, beim Contact Tracing sowie beim Testen müssen ausreichende Kapazitäten sichergestellt sein. Auch müssen strenge Schutzkonzepte vorliegen und deren Umsetzung sichergestellt werden. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, darf ein Kanton keine Bewilligung erteilen.
  • Demonstrationen:
    Spontane Ansammlungen von mehr als 15 Personen sind verboten.
  • Schulen
    Hochschulen müssen auf Fernunterricht wechseln, in den obligatorischen Schulen ist er erlaubt. Ab Sekundarstufe II gilt Maskenpflicht - eben so am Arbeitsplatz.

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Es wird mit einem starken Einbruch der Wirtschaftsleistung und einer Rezession  gerechnet. Der wirtschaftliche Abschwung wird aufgrund der neuartigen Mutationen des Coronavirus bis weit ins 1. Halbjahr 2021 andauern.

Deutliche, teils bedrohliche Einbußen erleben bereits die Tourismus- und die Veranstaltungsbranche. Durch die Ausrufung der "außerordentlichen Lage" waren nahezu alle Branchen und Wirtschaftszweige betroffen.

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern, stellt der Bundesrat bis zu 42 Milliarden Franken bereit:

  • 40 Mrd. CHF.: Liquiditätshilfen für Unternehmen in Form von Krediten durch die Hausbank mit Bürgschaft des Bundes. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das ursprünglich geplante Budget von 20 Mrd. auf 40 Mrd. CHF verdoppelt.
  • Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen (Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmäßigen Akontobeiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akontobeiträge sind die AHV-Ausgleichskassen)
  • Ausweitung der Kurzarbeit, die aufgrund einer Gesetzesanpassung auch auf Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen, für Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit, auf Lehrlinge und auf «arbeitgeberähnliche Angestellte» angewendet werden kann.
  • Neu ist auch die Änderung, dass Arbeitnehmer nicht zuerst alle Überstunden abbauen müssen, bevor sie von der Kurzarbeitsentschädigung profitieren können.
  • Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige
  • Entschädigungen für Eltern, die ihre Kinder hüten müssen
  • Kulturbereich: 280 Millionen Franken Soforthilfe und Ausfallentschädigungen
  • Sport: 100 Millionen Franken für Sportorganisationen
  • Auch der Schweizer Tourismus soll unterstützt werden

Die beschriebenen Maßnahmen sollten laut Schweizer Bundesrat auch zur Abfederung der zweiten Welle ab Oktober 2020 grundsätzlich ausreichen, jedoch kommt es zu punktuellen Anpassungen in folgenden Bereichen:

  • Härtefälle: Weil aufgrund der behördlichen Eingriffe zahlreiche Betriebe geschlossen werden müssen, sieht es der Bundesrat als notwendig an, die Möglichkeiten zur Abfederung von Härtefällen weiter auszubauen. Deshalb will er seine Möglichkeiten erweitern, um wirtschaftliche Schäden abzufedern. Er schlägt dem Parlament deshalb vor, das Härtefallprogramm um insgesamt 1500 Millionen Franken auf 2500 Millionen Franken aufzustocken. Er möchte zudem die Möglichkeit erhalten, bei Bedarf die Anspruchsvoraussetzungen anzupassen. Am 13.01. wurde ein weiterer Ausbau der Härtefall-Entschädigungen angekündigt.
  • Kurzarbeitsentschädigungen: Um Arbeitsplätze zu sichern und Covid-bedingte Entlassungen zu vermeiden, sollen die Leistungen der Arbeitslosenversicherung (ALV) im Bereich der Kurzarbeitsentschädigung wieder gezielt erweitert werden. Es sollen mehrere im Frühjahr unter Notrecht erlassene Maßnahmen der ALV in das Covid-19-Gesetz überführt werden. Insbesondere soll der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung auf befristete Arbeitsverhältnisse ausgedehnt und die Karenzfrist aufgehoben werden.
  • Sport: In Ergänzung zu den bisherigen Stabilisierungsmaßnahmen sollen professionelle und semiprofessionelle Klubs nebst Darlehen neu auch à-fonds-perdu-Beiträge erhalten können.

Haftungsausschluss

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung der Wirtschaftskammer Österreich ist ausgeschlossen.


Weitere Informationen und Notfallnummern 

Bei Fragen können Sie sich direkt an das AußenwirtschaftsCenter Zürich oder an den Corona-Infopoint der WKO wenden.

Die neuesten gesundheitsrechtlichen Informationen und Verordnungen zur Bekämpfung des Virus finden Sie auf der Seite des Bundesamts für Gesundheit.