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Coronavirus: Situation auf den Philippinen

Metro Manila und angrenzende Provinzen weiterhin in Quarantäne 15.6.2021 

Das AußenwirtschaftsCenter Manila informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft auf den Philippinen

Stand: 16.6.2021


Aktuell & Wichtig

Präsident Duterte hat am Abend des 15. Juni die aktuellen Quarantäne-Bestimmungen für die Philippinen bekannt gegeben. Danach bleiben Metro Manila und die vier umliegenden Provinzen (Bulacan, Cavite, Laguna, und Rizal) weiterhin in der sog. „General Community Quarantine“ bis zum Ende des Monats. Jedoch können in den einzelnen Provinzen die lokalen Behörden die Öffnungszeiten von Geschäften und die maximale Kapazität an Kundinnen und Kunden variieren. In Metro Manila sind nunmehr auch wieder Fitnesscenter geöffnet und Indoor-Veranstaltung mit stark reduzierter Kapazität erlaubt.

Die Ausgangsperre im Großraum Manila bleibt in einem Zeitraum zwischen 22.00 Uhr und 4:00 Uhr jedoch weiterhin bestehen.  

Für folgende Regionen/Provinzen gelten für die nächsten zwei Wochen die angeführten Quarantäne-Klassifikationen:

General Communicty Quarantine (GCQ): Baguio City, Kalinga, Mountain Province, Abra, Benguet (Cordillera Administration Region), Isabela, Nueva Vizcaya, Quirino (Cagayan Valley), Batangas, Quezon (Calabarzon), Iligan City (Northern Mindanao), Davao Del Norte (Davao, General Santos City, Sultan Kudarat, Sarangani, Cotabato, South Cotabato (Soccksargen), und Lanao del Sur, Cotabato City (Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao). 

Unter die strengere modified Enhanced Community Quarantine (mECQ) wurden folgende Provinzen/Regionen gestellt: Santiago City, Cagayan (Region 2), Apayao, Ifugao (CAR), Bataan (Central Luzon), Lucena City (Calabarzon), Puerto Princesa (Mimaropa), Naga City (Bicol), Iloilo City, Iloilo (Western Visayas), Negros Oriental (Central Visayas), Zamboanga City, Zamboanga Sibugay, Zamboanga del Sur, Zamboanga del Norte (Zamboanga Peninsula), Cagayan de Oro City (Northern Mindanao), Davao City (Davao Region), und Butuan City, Agusan del Sur, Dinagat Islands, Surigao Del Sur (Caraga).  

Teile der Wirtschaft können unter GCQ wieder öffnen bzw. die Kapazitäten ausweiten. Dazu gehören Restaurants, die indoor nun zu 30 % und outdoor zu 50 % Kapazität tätig sein dürfe.. Weiterhin gilt jedoch: nicht notwendige Reisen (Tourismusreisen) in und aus der Region von Metro Manila bleiben im Unfang reduziert und eine Einreise in andere Provinzen hängt von den lokalen Bestimmungen vor Ort ab. Gottesdienste können mit max. 30 % der Kapazität stattfinden. 

Der Rest des Landes bleibt unter der am wenigsten restriktive Form einer modified General Community Quarantie (mGCQ). 

Auch internationale Flüge, die seit dem 7. Juni 2020 wieder vereinzelt aufgenommen wurden, bleiben weiterhin in ihrer Häufigkeit stark reduziert. Flugreisen zu touristischen Zwecken innerhalb der Philippinen sind nunmehr auf wenigen vereinzelten Strecken möglich (wie. z.B. auf die Insel Boracay, Bohol, Siargao und Palawan). Auch werden nunmehr sukzessive touristische Gebiete wieder für Besucher geöffnet. Allerdings hängen diese Entscheidungen von den lokalen Gemeindebehörden ab und jede Öffnung kann auch umgehend wieder rückgängig gemacht werden. Aufgrund der Quarantäne in Metro Manila und angrenzende Provinzen sind touristische Flüge aus dieser Region derzeit nicht erlaubt. Für die Reisen innerhalb der Philippinen sind zahlreiche behördliche Genehmigungen und Gesundheitszeugnisse notwendig. 


Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein

Am 08.04.2020 wurde vom österreichischen Außenministerium für die Philippinen eine Reisewarnung der Stufe 6 ausgegeben: „Vor allen Reisen auf die Philippinen wird aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) gewarnt.“

Es gilt ein umfassendes Einreiseverbot für Ausländer; Touristenvisa werden bis auf Weiteres nicht ausgestellt. Eine Einreise auf die Philippinen war seit Beginn der Krise nur für philippinische Staatsbürger, akkredidierte Diplomaten und Angehörige philippinischer Staatsbürger mit einem gültigen Visum möglich. Mittlerweile wurden die Einreisebestimmungen für Ausländer, die einen langfristigen Aufenthaltstitel für die Philippinen besitzen, teilweise gelockert.

In besonders dringenden Fällen und nach vorheriger Einholung einer Befürwortung durch das zuständige Ministerium können uU auch Sondergenehmigungen für eine Einreise ohne langfristigen Aufenthaltstitel ausgestellt werden. Jedoch handelt es sich hierbei um einen langwierigen Prozess. 

Alle Einreisende auf die Philippinen (philippinische Staatsbürger und Ausländer) müssen am Ankunftsflughafen einen COVID-Test durchführen lassen und werden danach umgehend in ein schon im Vorfeld gebuchtes Quarantänehotel verbracht. Am 7. Tag (Tag der Anreise gilt als Tag 1) muss ein weiterer Test gemacht werden, bei dem vor allem auf das Vorliegen von CoVID-Varianten getestet wird. Seit 11. Mai gilt: Danach müssen bei negativem Ergebnis noch weitere drei Tage im Quarantänehotel zugebracht werden. Bei Vorliegen des zweiten Negativtests kann das Quarantänehotel am 11. Tag nach Ankunft verlassen werden und die verbleibende Quarantänezeit (bis zum 14. Tag) kann in einem privaten Quartier oder Hotel zugebracht werden. 


Regelungen für den Güterverkehr

Die Lage in den Frachthäfen von Manila hat sich mittlerweile wieder entspannt. Ebenso waren Cargo-Flüge auch während der Quarantäne möglich. Es kann jedoch zu Verzögerungen bei der Zollanmeldung bzw. Einholung von amtlichen Genehmigungen für den Import/Export kommen.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Im gesamten Land muss in der Öffentlichkeit eine Gesichtsmaske getragen werden. In Metro Manila ist zudem in der Öffentlichkeit auch das Tragen eines Face-Shields vorgeschrieben!

Lokale Flugverbindungen zwischen Städten/Regionen qualifiziert als General Community Quarantine sind ab 1. Juni 2020 möglich. 


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Das Maßnahmenpaket der Regierung iHv rund 25 Mrd. Euro deckt vier Bereiche ab: a) Soforthilfen für arme Bevölkerungsschichten, b) erweiterte medizinische Versorgung und Gewährleistung der Sicherheit von Frontlinern, c) steuerliche und monetäre Maßnahmen zur Finanzierung von Soforthilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer und d) einen Konjunkturplan zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Aufrechterhaltung des Wachstums.

Die größten Einbußen aufgrund des Lockdowns müssen Bausektor, Retail und Tourismus hinnehmen. 


Weitere Information und Notfallnummern