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Coronavirus: Situation auf den Philippinen

Aktuelle Lage und Info-Updates 

Das AußenwirtschaftsCenter Manila informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft auf den Philippinen

Stand: 29.9.2020


Aktuell & Wichtig

Stand 1. Oktober 2020: Obwohl sich vor allem Wirtschaftsverbände für eine Lockerung der Quarantäne-Maßnahmen ausgesprochen haben, hat Präsident Duterte verkündet, dass der Großraum von Metro Manila für ein weiteres Monat (Oktober 2020) unter die sog. General Community Quarantine gesetzt wird. Ebenso sind auch die folgenden Provinzen bzw. Städte unverändert in dieser Quarantäne-Stufe: Batangas, Tacloban City, Bacolod City, Iligan City und Iloilo City.

Der Rest des Landes wird unter die am wenigsten restriktive Form einer modified General Community Quarantie (mGCQ) gestellt.

Auch internationale Flüge, die seit dem 7. Juni 2020 wieder vereinzelt aufgenommen wurden, bleiben weiterhin in ihrer Häufigkeit reduziert. Flugreisen zu touristischen Zwecken innerhalb der Philippinen sind aber weiterhin untersagt. 


Einreise und Reisebestimmungen

Am 08.04.2020 wurde vom österreichischen Außenministerium für die Philippinen eine Reisewarnung der Stufe 6 ausgegeben: „Vor allen Reisen auf die Philippinen wird aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) gewarnt.“

Es gilt ein umfassendes Einreiseverbot für Ausländer; Touristenvisa werden bis auf Weiteres nicht ausgestellt. Eine Einreise auf die Philippinen ist nur für philippinische Staatsbürger, akkredidierte Diplomaten und Angehörige philippinischer Staatsbürger mit einem gültigen Visum möglich. Unter besonderen Umständen dürfen nun auch Ausländer, die einen langfristigen Aufenthaltstitel für die Philippinen besitzen, wieder einreisen.

Alle Einreisende auf die Philippinen (philippinische Staatsbürger und Ausländer) müssen am Ankunftsflughafen einen COVID-Test durchführen lassen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses in einer von der Regierung zertifizierten Unterkunft in Quarantäne gehen. Je nach Ergebnis des Tests ist danach eine Weiterreise möglich oder es muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. 


Regelungen für den Güterverkehr

Die Lage in den Frachthäfen von Manila hat sich mittlerweile wieder entspannt. Ebenso waren Cargo-Flüge auch während der Quarantäne möglich. Es kann jedoch zu Verzögerungen bei der Zollanmeldung bzw. Einholung von amtlichen Genehmigungen für den Import/Export kommen.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Im gesamten Land muss in der Öffentlichkeit eine Gesichtsmaske getragen werden.

Ab 1. Oktober bis vorerst 31. Oktober 2020 werden die Philippinen in zwei Zonen mit unterschiedlich strengen Quarantäne-Maßnahmen aufgeteilt.

  1. General Community Quarantine Quarantine (GCQ) Metro Manila, Batangas, Tacloban City, Bacolod Iligan und Iloilo: öffentliche Verkehrmittel mit limitierter Kapazität, Restaurants und Bars können unter Einhaltung von rigorosen Hygienemaßnahmen bis zu einer Kapazität von 30% Gäste aufnehmen. Ansonsten gilt weiterhin Take-out oder Lieferungen. Kinos, Theater, Fitnessstudios und Spas bleiben geschlossen.
  2. Für den Rest des Landes gilt eine Modified General Community Quarantine (mGCQ): öffentliche Verkehrsmittel mit 50 % Kapazität, aber auch Fitnessstudios, Spas, Restaurants und Bars sind geöffnet jedoch limitiert auf 50% der Kapazität.

Lokale Flugverbindungen zwischen Städten/Regionen qualifiziert als General Community Quarantine sind ab 1. Juni 2020 möglich, jedoch sind Flugreise zu touristischen Zwecken nicht gestattet. 


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Das Maßnahmenpaket der Regierung iHv rund 25 Mrd. Euro deckt vier Bereiche ab: a) Soforthilfen für arme Bevölkerungsschichten, b) erweiterte medizinische Versorgung und Gewährleistung der Sicherheit von Frontlinern, c) steuerliche und monetäre Maßnahmen zur Finanzierung von Soforthilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer und d) einen Konjunkturplan zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Aufrechterhaltung des Wachstums.

Die größten Einbußen aufgrund des Lockdowns müssen Bausektor, Retail und Tourismus hinnehmen. 


Weitere Information und Notfallnummern