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Coronavirus: Situation im Irak

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Amman informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft im Irak.

Stand: 9.5.2022


Aktuell & Wichtig

  • Alle Passagiere müssen bei AUSREISE aus dem Irak und der Region Kurdistan Irak einen lokalen, negativen PCR-Test vorlegen um einen irakischen Flughafen betreten zu dürfen.
  • Nationales Impfprogramm gegen das Corona-Virus läuft seit 30.3.2021.
  • Die internationalen Flughäfen Bagdad, Najaf und Basra sind für kommerzielle Linienflüge offen.
  • Ab 1. April 2022, geltend in Kurdistan:
    • Aufhebung der PCR-Tests (vor Abreise und bei Ankunft)

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaNeinJa
Kurdistan: Doppelt geimpfte Personen müssen bei Einreise keinen negativen PCR-Test vorzeigen. Impfzertifikat reicht aus.

Irak: Negativer PCR-Test nicht älter als 72 Stunden

Kurdistan: Negativer PCR-Test nicht älter als 72 Stunden

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus kommt es zu Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr: 

  • Die internationalen Flughäfen Bagdad, Najaf und Basra sind für kommerzielle Linienflüge offen.
  • Die Landgrenze Irak-Jordanien ist für Personen- und Güterverkehr wieder offen.
  • Die Landgrenze Kurdistan-Türkei ist für den Güterverkehr wieder offen.
  • Die Landgrenze Irak-Saudi-Arabien ist für Personen- und Güterverkehr wieder offen
  • Die Landgrenze mit dem Iran bleibt für Personenverkehr bis auf weiteres geschlossen.

Irak

Alle Passagiere, die in den Irak einreisen wollen, müssen maximal 72 Stunden vor Abflug über einen negativen COVID-19-Test verfügen. Das Testergebnis muss ausgedruckt in englischer oder arabischer Sprache vorgezeigt werden.

Passagiere, die ein negatives COVID-19-Testergebnis haben, müssen den Test nicht am Flughafen ablegen. 

Alle Passagiere, die ohne PCR-Test ankommen, müssen sich dem Test des medizinischen Teams des Flughafens unterziehen und die Kosten sind vom Passagier zu tragen (USD 50).

Seit 1.1. müssen alle international-Reisenden in irakischen Flughäfen ein internationales Impfzertifikat vorweisen können (Ausnahmen für Genesene und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können).

Kinder, welche älter als 12 Jahre alt sind, müssen über ein Impfzertifikat verfügen.

Kinder, welche älter als 10 Jahre sind müssen einen negativen PCR-Test vorzeigen.

Diplomaten, offizielle Regierungsdelegationen, internationale Organisationen und Experten, die an Serviceprojekten arbeiten, sind vom Einreiseverbot ausgenommen, sofern sie einen negativen PCR-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde.

Bei Auftreten von Symptomen muss das irakische Gesundheitsministerium kontaktiert werden.

Kurdistan

Ab dem 1. April gilt:

Alle einreisenden Passagiere, welche älter als 12 Jahre sind, brauchen vor Abreise und bei Ankunft in Kurdistan keinen PCR-Test mehr vorzuzeigen.

  • Ausreichend: Impfzertifikat entweder eine Dosis Johnson & Johnson oder zwei Dosen von einem anderen Impfstoff.

Sollte aus gesundheitlichen Gründen keine Impfung möglich sein, dann gilt ein negativer PCR-Test, welcher nicht älter als 72 Stunden ist, in Kombination mit einem gesundheitlichen Attest bezüglich der Impfbefreiung.

Wir empfehlen vor Abreise nochmals mit der Fluglinie in Kontakt zu treten, da die Bestimmungen der Fluglinien von den Bestimmungen des Zielortes abweichen können!

Es gilt das Einreiseverbot für Touristen, welche nicht geimpft sind. Es sei denn, sie verfügen über einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden alt ist.

Für Diplomaten, offizielle Regierungsdelegationen, internationale Organisationen gelten dieselben Einreisebestimmungen.

Die Landesgrenze mit der Türkei ist geöffnet.

Bei Auftreten von Symptomen muss das kurdische Gesundheitsministerium kontaktiert werden.

Hinweis:

Alle Passagiere, die sich in den letzten 30 Tagen im Iran aufgehalten haben, dürfen nicht in Erbil einreisen.

Vom österreichischen Außenministerium ist für den Irak die Sicherheitsstufe 6 (Reisewarnung) ausgegeben. Außerdem warnt das österreichische Außenministerium vor einem hohen Sicherheitsrisiko im Irak in Bezug auf COVID-19 da die registrierten Fälle laut WHO seit neuestem wieder steigen. Es empfiehlt sich, die jeweils aktuellen Reiseinformationen des Außenministeriums und der Botschaft zu konsultieren.


Regelungen für den Güterverkehr

Luftfracht 

Die internationalen Flughäfen Bagdad, Najaf und Basrasind seit Juli 2021 für kommerzielle Linienflüge wiedereröffnet.

Es ist zu beachten, dass die Zollbehörden nur in einem beschränkten Maß verfügbar sind, die Priorität liegt auf Not- und Hilfsgütern. 

Seefracht 

Die Häfen von Umm Qassr (UMQ) und Khor Al-Zubair (KAZ) operieren wieder im Normalbetrieb. Regierungsbehörden, wie z.B. das Zollamt arbeiten jedoch nur im beschränktem Maße.

Straßenfracht 

Der Irak hat Anfang September 2021 seine Landgrenzen wieder geöffnet.

Die örtliche Zollbehörde ist für die Überprüfung der Güter zuständig. Türkischen Fahrern ist es nicht erlaubt in den Irak einzureisen, daher müssen an der Grenze, entweder die Güter umgeladen werden oder es findet ein Tausch der Sattelzugmaschine statt.

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben 

  • Alle Sektoren sind geöffnet. Es gilt Maskenpflicht und das Einhalten von Social Distancing.
  • Nur geimpften Personen oder Personen mit einem negativen PCR-Test ist der Zutritt zu Ministerien und Regierungsbehörden erlaubt.
  • Die irakische Regierung beschränkt das Reisen zwischen Provinzen nicht, aber die Einreise in den Irak zu touristischen und religiösen Zwecken ist verboten.
  • Taxis, dürfen nicht mehr als 3 Personen (inklusive Fahrer) transportieren. Es gilt die Maskenpflicht
  • Veranstaltungen und Feierlichkeiten jeglicher Art und Trauerversammlungen sind verboten.
  • Versammlungsverbot bleibt aufrecht.

Kurdistan

  • Seit 1. Februar 2022: Zutritt zu Hotels nur noch Personen gestattet, die ein COVID-19-Impfzertifikat mit QR-Code oder einen negativen PCR-Test (48 h alt) vorweisen können.
  • Seit 1. Februar 2022: Personen, die keinen negativen PCR-Test (48 h alt) oder ein COVID-19-Impfzertifikat vorweisen können, wird der Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen verweigert.
  • Alle Sektoren sind geöffnet. Es gilt Maskenpflicht und das Einhalten von Social Distancing.
  • In öffentlichen Einrichtungen und auf öffentlichen Plätzen sowie in Einkaufszentren und Märkten gilt ebenso die Maskenpflicht und das Einhalten von Social Distancing
  • Für Personen, die sich in Fahrzeugen, einschließlich Taxis und Privatwägen befinden, gilt die Maskenpflicht.
  • Taxis, dürfen nicht mehr als 3 Personen (inklusive Fahrer) transportieren.

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

  • Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) widmet USD 22 Mio. des Stabilitätsfonds für Infrastruktur Maßnahmen gegen COVID-19.
  • Geschäftsmänner aus Najaf spendeten der Regierung IQD 350 Mio. zur Anschaffung von Gütern des medizinischen Bedarfs.
  • Neues Projekt das Arbeitsstellen und Unterstützung für Unternehmer im Irak generieren soll wurde vom Minister für Migration, Ivan Faeq vorgestellt. 30% des Projektes soll gezielt Frauen unterstützen. Das Projekt wird außerdem von der EU gefördert und unterstützt. 
  • USAID stellt 3 Mio USD für dringende COVID-19 Hilfen bereit.

Weitere Information und Notfallnummern

Wir lassen Sie nicht hängen! 

Auch wenn wir auf Grund von COVID-19 gerade bis auf unbestimmte Zeit unter Hausarrest stehen, sind mein Team und ich für Sie und Ihre Niederlassungen und Vertretungen in Jordanien, dem LibanonSyrien und dem Irak weiterhin wie gewohnt mit unserem Service unter amman@wko.at und +962 6 593 8400 zur Stelle! Wir versorgen Sie mit Informationen u.a. zu lokalem Arbeitsrecht und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten in der derzeitigen Krise.

Einblicke in die aktuellen Entwicklungen im Land geben u.a. folgende Medien: Iraq-Businessnews, Rudaw 24.