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Coronavirus: Situation in Albanien

Aktueller Überblick und Info-Updates 

Stand: 23.04.2021 | 18 Uhr


Aktuell & Wichtig

Albanien ist teilweise stark von COVID-19 betroffen und wird daher als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das Instituti i Shëndetit Publik (nur in albanischer Sprache). 

Am 12. April 2021 wurden angesichts gesunkener bzw. sich stabilisierender Infektionszahlen die Maßnahmen gelockert. Eine Ausgangssperre gilt nur mehr in der Zeit zwischen 22:00 bis 6:00 Uhr (vorher ab 20:00 Uhr). 

COVID-19 Newsletter: Als AußenwirtschaftsCenter Laibach / AußenwirtschaftsBüro Tirana beobachten wir die neuesten Entwicklungen in Albanien genau und aktualisieren die Informationen laufend. Melden Sie sich jetzt zu unserem Newsletter an - wir informieren Sie regelmäßig über die Lage vor Ort, die getroffenen Maßnahmen der Regierung, steuerlichen und rechtlichen Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen! Mail an: tirana@wko.at

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa
Freie Einreise, kein Nachweis erforderlich
Freie Einreise, kein Nachweis erforderlich
Freie Einreise, kein Test erforderlich

Einreise nach Albanien

Für die Einreise nach Albanien gibt es keine verpflichtenden Test- oder Quarantänevorschiften.

Seit 20. April 2021 müssen Einreisende aus Nordmazedonien und Griechenland 2 Wochen in Quarantäne (bis 3. Mai befristet - Ende des orthodoxen Osterfests).

Es gelten lokale Schutzvorschriften zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem Virus – siehe „Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben“.

Einreise nach Österreich aus Albanien

Geschäftsreisende können unter der aktuell geltenden Verordnung mit negativem PCR- oder Antigen-Test, nicht älter als 72 bzw. 48 Stunden, in Österreich ohne Quarantänerfordernis einreisen. Die allgemein geltenden Bestimmungen finden Sie unter WKO-Einreisebestimmungen.

In Tirana gibt es zwei Labore, die vom albanischen Gesundheitsministerium genehmigt sind und PCR-Tests durchführen, welche für die Einreise nach Österreich anerkannt werden (inkl. Attest lt. Formvorschriften): 

Ein PCR-Test kostet 85 Euro und die Testergebnisse erhält man nach 24 Stunden. Antigen-Tests stehen in Albanien aktuell nicht zur Verfügung.

Flug-, Bus- und Schiffsverkehr

Der Flughafen in Tirana ist geöffnet und arbeitet aktuell ohne Einschränkungen. Ein Landeverbot für Flugzeuge aus dem Vereinigten Königreich wurde aufgehoben. 

Auch der öffentliche und private Busverkehr (Stadtbusse, Überlandbusse) in ganz Albanien ist im normalen Betrieb.

Die Fährverbindung von Saranda nach Korfu (Griechenland) wurde bisher nicht wieder aufgenommen.


Regelungen für den Güterverkehr

Güterverkehr läuft über alle offenen Grenzübergänge Albaniens reibungslos, solange die entsprechende Dokumentation (Bestellungsunterlagen, Lieferscheinpapiere, Reisepass bzw. Personalausweis des Fahrers sowie Nachweis des Arbeitsverhältnisses) vorhanden ist. 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben 

Auf der Webseite des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit werden täglich Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus (in der Landessprache) aktualisiert. Empfehlungen zum Umgang mit der Situation sowie eine Hotline-Nummer sind dort auch veröffentlicht.

Sportliche Aktivitäten sind ohne Zuschauer möglich. Museen, Galerien und archäologische Parks, religiöse Einrichtungen und Bildungseinrichtungen sind derzeit geöffnet. Nachtclubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen.

Das Tragen von Mund-/ Nasenschutz ist in der Öffenltichkeit verpflichtend. Die verpflichtende Einhaltung von Hygiene-Protokolle gilt auch in öffentlichen Verkehrsmittel, Geschäften, Restaurants, Hotels, Behörden, etc. (Hygiene, Abstand, Tragen von Mund-/Nasenschutz). Es drohen bei Zuwiderhandeln Geldstrafen von 3.000 ALL (ca. 25 Euro).


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Das gesamte EU-Engagement für Albanien im Kampf gegen COVID-19 beträgt 60 Mio Euro. Die Weltbank sagte am 30.07.2020 15 Mio USD für Maßnahmen zur Stärkung des Gesundheitssystems zu.

Der albanische Premier Rama kündigte am 19. März Hilfsmaßnahmen in Höhe von ca. 370 Mio USD an zur Unterstützung des Gesundheitssystems, Unterstützung von Unternehmen, notleidenden Bevölkerung, humanitäre Hilfsleistungen, unbezahlte Stromrechnungen, Stundungen von Bankkrediten, Stundung von Geschäftsmieten, Kürzung der Gehälter von PolitikerInnen).

Die Zentralbank hat die Senkung des Leitzinssatzes von 1 auf 0,5% veranlasst.

Am 13. April wurde die Unterstützung für 176.000 ArbeitnehmerInnen (Zahlung von ca. 320€) angekündigt; weiters eine Ausweitung der staatlichen Garantie für Tourismus- und Textilsektoren sowie Gewerbe in Höhe von 150 Mio USD.

Laut Finanzministerin seien über 1,35 Mrd. Euro zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folge notwendig, davon 700 Mio. Euro von internationalen Gebern (zinsgünstige Kredite und Grants) kommen, 650 Mio. Euro an Anleihen sollen im Juni ausgegeben werden.

Der IWF gewährte am 10. April einen Kredit (Zahlungsbilanzhilfe) in Höhe von 174 Mio €, der EU-Rat genehmigte am 5. Mai makrofinanzielle Hilfe (Kredit) in Höhe von 180 Mio €. 


Weitere Information und Notfallnummern 

Sie erreichen das AußenwirtschaftsCenter Laibach zu den Bürozeiten (Mo-Do 8:00 – 17:00, Fr 8:00 – 14:30) unter:

T +386 1 513 9770
laibach@wko.at

und das AußenwirtschaftsBüro Tirana

T+355 4 452 1990/ oder +355 692057403

tirana@wko.at

Im Notfall erreichen Sie uns auch unter diesen Nummern

Mag. Wilhelm Nest, Wirtschaftsdelegierter: +386 4062 0083

Mag. Stefano La Croce, Wirtschaftsdelegierter Stv.: +386 4062 0767

Marlinda Zotaj, Leiterin des AußenwirtschaftsBüros in Tirana: +355 4 452 1990