th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Situation in Deutschland

Die AußenwirtschaftsCenter in Deutschland informieren österreichische Unternehmen über Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf Einreisebestimmungen, Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Deutschland

Stand: 30.7.2021 | 14:00 Uhr 


Aktuell & Wichtig

  • Achtung: Ab dem 1.8.2021 sind alle Reisenden verpflichtet, bei der Einreise über einen Impf-, Test- oder Genesenennachweis („3-G“) zu verfügen (es gilt somit eine ähnliche Regelung wie in Österreich, nur mit anderen Fristen). 
    Risikogebiete werden in Deutschland ab dem 1.8.2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Bei der Einreise aus Risikogebieten sind weitere Pflichten (Melde-, Quarantäne- und Testpflicht) zu beachten. Österreich ist kein Risikogebiet.
  • Getestete, geimpfte und genesene Personen („3-G“) aus Deutschland müssen sich bei der Einreise nach Österreich nicht mehr mittels Pre-Travel-Clearance-Formular melden. Personen ohne 3-G Nachweis müssen sich weiterhin per Pre-Travel-Clearance Formular melden und innerhalb von 24 Stunden ihren 3-G-Nachweis nachreichen. Weitere Details entnehmen Sie dem Kapitel „Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich“. 
  • Details zu den aktuellen Schutzmaßnahmen von Bund und Ländern bezüglich des Geschäftsleben finden Sie im Kapitel „Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Grenzübertritt: Von Österreich nach Deutschland

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa
Als geimpft gilt man 14 Tage nach VollimmunisierungAls genesen gilt, wer eine höchstens sechs Monate und mindestens 28 Tage zurückliegende Infektion nachweisen kann.

PCR-Test gilt 72 Stunden
Antigentest gilt 48 Stunden

Nachweis-/Testpflicht

Reisende aus Österreich, die sich in den letzten 10 Tagen nicht in einem Hochrisikogebiet bzw. Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bei der Einreise lediglich über einen 3-G-Nachweis verfügen.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrisikogebiet bzw. Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen weitere Regelungen (Melde- und Quarantänepflicht) beachten. Informationen dazu erhalten Sie nach Bekanntgabe der konkreten Details über die deutschen Außenwirtschaftscenter (berlin@wko.at bzw. muenchen@wko.at).

In den folgenden Fällen ist die Einreise ohne Einschränkungen möglich:

  • Personen mit 3-G-Nachweis
  • Grenzpendler und Grenzgänger
  • Transitpersonal/reine Durchreise
  • Personen, die Transitfahrten über das Deutsche Eck durchführen
  • Zwischenaufenthalte (z.B. Umsteigen auf Flughäfen)

Rechtliche Erfordernisse der Mitarbeiterentsendung weiter zu beachten

Bitte beachten Sie, dass die gesetzlichen Bestimmungen und Meldepflichten für die Mitarbeiterentsendung weiterhin gelten. Bei Fragen zu diesen Bestimmungen, insbesondere dem A1-Formular, der Dienstleistungsanzeige und der Meldung nach Mindestlohngesetz, wenden Sie sich bitte direkt an die AußenwirtschaftsCenter in München oder Berlin.

Bitte beachten Sie auch:


Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich

Allgemeine Bestimmungen

  • Gemäß COVID-19-Einreiseverordnung sind 3-G Personen aus Deutschland grundsätzlich von der Quarantänepflicht ausgenommen. Neben Deutschland gilt dies seit dem 19.5 auch für jene Länder, die in Anlage A der COVID-19-Einreiseverordnung angeführt sind. Voraussetzung ist, dass die Reisenden in den letzten 10 Tagen sich in keinem anderen Land aufgehalten haben, außer jenen in Anlage A, oder Österreich.
  • Auch die Meldepflicht entfällt für 3-G Personen. Personen, die ohne 3-G Nachweis von Deutschland nach Österreich einreisen, müssen sich aber weiterhin mittels Pre-Travel-Clearance Formular melden und innerhalb von 24 Stunden einen 3-G Nachweis nachreichen. Die Pre-Travel-Clearance kann in Deutsch oder Englisch durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links: Deutsch bzw. Englisch.
  • Für die folgenden Personen ist die Einreise ohne Einschränkungen (Melde-, Nachweis- und Quarantänepflicht) möglich:
    • Personen auf der Durchreise
    • Einreise zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs
    • Personen, die ausländisches Territorium durchqueren (z.B. das Große Deutsche Eck, oder Reisen ins Kleinwalsertal) 

Meldepflicht

  • Die Meldepflicht gilt für Reisende aus Deutschland nur mehr, wenn bei der Einreise kein 3-G Nachweis erbracht werden kann. 
  • Die Bestätigung der Anmeldung ist elektronisch oder in Papierform mitzuführen.
  • Die Pre-Travel-Clearance kann in Deutsch oder Englisch durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links: Deutsch bzw. Englisch.
  • Pendler müssen sich alle 28 Tage, bzw. bei jeder Änderung der anzugebenden Daten mittels Pre-Travel-Clearance Online-Formulars registrieren.
  • Nähere Informationen zu den neuen Einreisebestimmungen finden Sie beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Nachweis- /Testpflicht

  • Als genesen gilt in Österreich wer ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion vorweisen kann.
  • Als geimpft gilt man in Österreich
    • ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    • ab der Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • mit Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • mit Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf.
  • Als getestet gilt in Österreich wer über ein negatives Testergebnis verfügt. Ein PCR-Test kann maximal 72 Stunden zurückliegen, ein Antigentest 48 Stunden.
  • Pendler, die weder als geimpft noch als genesen gelten, benötigen bei der Einreise nach Österreich wöchentlich einen negativen Corona-Test.
  • Kann bei einreise weder ein Impf- noch ein Genesenen-, noch ein Testnachweis vorgelegt werden, muss innerhalb von 24 Stunden nach Einreise ein Corona-Test (PCR oder Antigen) nachgereicht werden.

Quarantänepflicht

  • Es besteht keine allgemeine Quarantänepflicht für Personen, die aus Deutschland einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in Ländern aufgehalten haben, die in Anlage A der COVID-19-Einreiseverordnung angeführt sind.
  • 3-G-Personen können ohne Quarantäne nach Österreich reisen.
  • Personen ohne 3-G-Nachweis müssen innerhalb von 24 Stunden nach Einreise einen Coronatest nachholen. Fällt das Ergebnis negativ aus, besteht auch hier keine Quarantänepflicht

Bitte beachten Sie:

Grenzübertritt: Aus Nicht-Schengen-Staaten via Deutschland nach Österreich

Deutschland erlaubt die Durchreise in einen anderen Schengenstaat, sofern die Einreise in den Zielstaat gesichert ist. 

Aus Drittstaaten kommend ist eine Durchreise durch Deutschland nach Österreich daher dann zulässig, wenn die Einreise nach Österreich im Sinne der COVID-19-Einreiseverordnung möglich ist. 

Die Belege, die zur Einreise nach Österreich benötigt werden, müssen bereits bei der Ankunft in Deutschland bereitgehalten werden. Die Zulässigkeit der Einreise in den Zielstaat muss vom Einreisenden gegenüber der deutschen Bundespolizei belegt werden.

Sonderregelung „Virusvarianten-Gebiete“: Die Coronavirus-Einreiseverordnung sieht ein allgemeines „Beförderungsverbot“ für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten vor. Personen aus Virusvarianten-Gebieten dürfen nicht per Zug, Bus, Schiff und Flug nach Deutschland befördert werden. Ausgenommen hiervon sind Transitreisende, allerdings nur wenn der Anschlussflug in einen „Nicht-Schengen-Staat“ geht. Es ist also nicht möglich z.B. von Sao Paulo über einen deutschen Flughafen nach Österreich zu fliegen.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Die deutsche Bundesregierung hat mit allen 16 Bundesländern gemeinsame Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ausgearbeitet. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um bundesweite Mindeststandards handelt, manche Bundesländer haben – teilweise auch nur für gewisse Landkreise und Gemeinden – strengere Regeln erlassen. 

Jedes Bundesland hat eine eigene Corona-Schutzverordnung erlassen, in der Schutzmaßnahmen, Regelungen bezüglich Öffnungen und Begegnungen im öffentlichen Raum geregelt werden. Einen Überblick über die geltenden Regelungen bezüglich Touristischer Einrichtungen und Dienstleistungen finden Sie im Tourismus-Wegweiser des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes und der Homepage des DEHOGA Bundesverbands.

Verpflichtendes Test-Angebot durch Arbeitgeber

Gemäß der vom Bundeskabinett beschlossenen Änderung der Corona-Arbeitsschutzverordnung, besteht ab 19.4.2021 zunächst bis 30.6.2021 in Deutschland für jeden Arbeitgeber – unabhängig von der Betriebsgröße – die Pflicht, solchen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sind, mindestens einen Test pro Kalenderwoche anzubieten.

In Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko, vermehrten Personenkontakten (wie bspw. Einzelhandel, Warenzustellung etc.) oder etwa bei körpernahen Dienstleistungen sind 2 Tests pro Woche anzubieten. 

Zur Qualität der Tests (Selbsttest, von eigenem medizinischem Personal durchgeführt oder externe Testmöglichkeit, also Testzentrum oder Apotheke) wird nichts vorgeschrieben. Es muss sich aber um zugelassene Tests handeln. Auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte findet man die ständig aktualisierte Liste der zugelassenen Tests.

Der Pflicht des Arbeitgebers, Tests auf seine Kosten anzubieten (man geht von ca. 130 Euro Mehrkosten/je Mitarbeiter bis Ende Juni aus), steht keine Pflicht zur Durchführung von Tests durch den Arbeitnehmer oder der Dokumentation des Testergebnisses gegenüber. Als Arbeitgeber muss man das Testangebot dokumentieren, also beweisen können, dass Testmöglichkeiten bestehen/ bestanden. D.h. einerseits ist die Beschaffung/ Organisation der Tests, aber auch die Zur-Verfügungs-Stellung an den einzelnen Mitarbeiter in nachweisbarer Form 4 Wochen lang aufzubewahren.

Eine Kostentragung kommt – entgegen vorgenanntem - bei Beziehen der Überbrückungshilfe III im Rahmen von Kosten für Hygienemaßnahmen in Betracht, ansonsten sind die Kosten steuerlich absetzbar.

Bei positivem Testergebnis, müsste sich der Arbeitnehmer zur Überprüfung zunächst an seinen Hausarzt oder ein Testzentrum wenden. Ist ein dort durchgeführter PCR-Test ebenfalls positiv, sind die Gesundheitsämter zuständig, um weitere Maßnahmen zu ergreifen (insb. Quarantäne-Anordnung). Der Arbeitgeber sollte – soweit bekannt - mögliche Kontaktpersonen eines positiv Getesteten im Betrieb hinsichtlich der Personendaten anonymisiert über den Kontakt mit einer infizierten Person informieren. Die Kontaktverfolgung selbst obliegt aber dem Gesundheitsamt.

Besteht keine betriebliche Vereinbarung hinsichtlich einer Testung inner- oder außerhalb der Arbeitszeit, ist die Testzeit grundsätzlich nicht als Arbeitszeit anzusehen.

Zuständig für die Kontrolle der Einhaltung sind die Arbeitsschutzbehörden – der Bußgeldrahmen reicht bis 30.000 Euro.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die FAQs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Erweiterte Hygienemaßnahmen 

Arbeitgeber müssen bei der Ausführung der Arbeiten die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes treffen und die Beschäftigten in verständlicher Form und Sprache über diese Schutzmaßnahmen informieren. 

Am Arbeitsplatz sollen die Arbeitsschutzstandards eingehalten werden. Insbesondere sollen dort, wo Abstände nicht eingehalten werden können und in Fahrzeugen „medizinische Masken (FFP2 bzw. OP-Masken) getragen werden. 

In Bezug auf den Umgang mit dem Coronavirus gelten erweiterte Hygienemaßnahmen. Hinweise, Handlungshilfen zur Erstellung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung für Beschäftigte finden Sie auf der Website der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft:

Damit die Mitarbeiter/innen während der Pausen die Sicherheitsabstände einhalten können, sollten entsprechende Pausenregelungen geschaffen werden. Kontrollorgane sind auch in diesem Bereich die Ordnungsämter der Kommunen sowie die Polizei.


Weitere Information und Notfallnummern

Treten bei Mitarbeiter/innen Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 auf, sollten Sie sich unmittelbar an das lokal zuständige deutsche Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem wird Sie das Gesundheitsamt darüber informieren, wie Sie sich zu verhalten haben. 

Auf der Website des Robert Koch-Instituts finden Sie die Kontaktdaten des zuständigen deutschen Gesundheitsamts durch Eingabe der Postleitzahl des jeweiligen Aufenthaltsortes. 

Weitere wichtige Telefonnummern:

  • 112: Rettungsdienst für medizinische Notfälle
  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • 0800 0117 722: Unabhängige Patientenberatung Deutschland
  • 030 3464 65100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums