th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Situation in Deutschland

Die AußenwirtschaftsCenter in Deutschland informieren österreichische Unternehmen über Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf Einreisebestimmungen, Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Deutschland

Wirtschaftsaustausch, Geschäftstätigkeit, der Dienstleistungs- und Warenverkehr mit Deutschland bleiben trotz Coronaeinschränkungen weiterhin möglich.

Der Güter-, Waren und Dienstleistungsverkehr sowie Geschäftsreisen nach und durch Deutschland sind von den meisten Beschränkungen ausgenommen bzw. erleichtert möglich. Wichtig ist, sich über die aktuelle und regional inzidenzabhängig unterschiedliche Lage vor Geschäftsreisen und Arbeitseinsätzen nach und in Deutschland zeitnah zu informieren. 

Stand: 23.5.2022 | 10:00 Uhr 


Aktuell & Wichtig

Schnellmeldung

Die deutsche Einreiseverordnung gilt vorerst bis 31. Mai unverändert weiter.

Unverändert gilt auch weiterhin in Eisenbahnen und im Flugverkehr innerhalb und von und nach Deutschland Maskenpflicht.

Österreich gilt nicht mehr als Hochrisikogebiet.

Damit entfallen alle weitergehenden Reisebeschränkungen nach Deutschland.

Alle Einreisenden ab dem 12. Lebensjahr brauchen nur noch einen 3G-Nachweis (negativer Test, Impf- oder Genesenennachweis); Kinder unter 12 Jahren brauchen keinerlei Nachweis mitzuführen. Die Meldepflicht entfällt.

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes entfallen die meisten Einschränkungen (Zugangsbeschränkungen, Kontaktverbote, Maskenpflicht etc.). Die z.T. übergangsweise bis zum 2. April geltenden Vorschriften der Bundesländer sind auf der Homepage der Bundesregierung zu finden.

Auch die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt bestehen.

Für die Einreise nach Österreich gibt es seit dem 16.05. keinerlei coronabedingte Einschränkungen (weder 3G noch Testpflicht o.ä.), da derzeit keine Länder als Virusvariantengebiete gelten.

Weiterhin ist bei Reisen nach Deutschland grundsätzlich ein 3-G-Nachweis (Nachweispflicht) mitzuführen.

Pendler oder Tagestouristen sind jedoch von dieser Nachweispflicht befreit, es sei denn sie reisen aus Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebieten, oder per Flugzeug nach Deutschland ein. Trifft dies zu ist ein Testnachweis zweimal wöchentlich zu erneuern.

Genesenennachweis:

ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens eines durch vorherige Infektion erworbenen Immunschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn

  1. die vorherige Infektion durch einen Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) nachgewiesen wurde und
  2. die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion mindestens 28 Tage und höchstens 90 Tage zurückliegt

Impfnachweis:

ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens eines vollständigen Impfschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form. Ein vollständiger Impfschutz gegen das Coronavirus SARS-CoV2 liegt vor, wenn

  1. die zugrundeliegenden Einzelimpfungen mit einem oder verschiedenen Impfstoffen erfolgt sind, die
    1. von der Europäischen Union zugelassen sind oder
    2. im Ausland zugelassen sind und die von ihrer Formulierung her identisch mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff sind, 
  2. insgesamt drei Einzelimpfungen erfolgt sind und
  3. die letzte Einzelimpfung mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt ist.

Für Personen, die keine drei Impfungen haben, die aber eine Infektion überstanden haben gilt:

Abweichend liegt ein vollständiger Impfschutz bis zum 30. September 2022 auch bei zwei Einzelimpfungen vor und ab dem 1. Oktober 2022 bei zwei Einzelimpfungen nur vor, wenn

  1. die betroffene Person einen bei ihr durchgeführten spezifischen positiven Antikörpertest in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form nachweisen kann und dieser Antikörpertest zu einer Zeit erfolgt ist, zu der die betroffene Person noch keine Einzelimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten hatte,
  2. die betroffene Person mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert gewesen ist, sie diese Infektion mit einem Testnachweis über einen direkten Erregernachweis nachweisen kann und die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung
    1. auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht sowie
    2. zu einer Zeit erfolgt ist, zu der die betroffene Person noch nicht die zweite Impfdosis gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten hat, oder
  3. die betroffene Person sich nach Erhalt der zweiten Impfdosis mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert hat, sie diese Infektion mit einem Testnachweis über einen direkten Erregernachweis nachweisen kann und die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung
    1. auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht sowie
    2. seit dem Tag der Durchführung der dem Testnachweis zugrundeliegenden Testung 28 Tage vergangen sind.

Abweichend von Satz 3 liegt in den in Satz 3 Nummer 1 bis 3 genannten Fällen ein vollständiger Impfschutz bis zum 30. September 2022 auch bei einer Einzelimpfung vor; an die Stelle der zweiten Einzelimpfung tritt die erste Einzelimpfung.

Testnachweis:

Sowohl PCR- als auch Antigentests dürfen bei der Einreise nach Deutschland nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.

Als Testnachweis gilt

  1. ein Testnachweis im Sinne von § 22a Absatz 3 des Infektionsschutzgesetzes oder
  2. sofern die Testung im Ausland erfolgt ist, ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung
    1. von einer nach dem Recht des jeweiligen Staates befugten Stelle vorgenommen oder überwacht worden ist und
    2. durch In-vitro-Diagnostika erfolgt ist, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind, und
      1. zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik maximal 48 Stunden zurückliegt, oder
      2. sofern eine Einreise mittels Beförderer stattfindet und die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist, zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maximal 48 Stunden zurückliegt.
  • Für die Einreise nach Österreich gelten erleichterte Vorschriften – es genügt 3-G (s.u.).
  • Für Pendler gelten erleichterte Vorschriften (s.u.): 3G, Registrierungspflicht und Quarantäne (Aber: das gilt nicht bei Einreise aus Virusvariantengebieten!) entfallen
  • Aktuelle Informationen zur Situation in Österreich finden Sie auf WKO.at
  • Details zu den aktuellen Schutzmaßnahmen von Bund und Ländern bezüglich des Geschäftslebens finden Sie im Kapitel „Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben
    Je nach Bundesland bzw. lokaler Inzidenz kann es zusätzliche Vorschriften, die darüber hinausgehen, geben (siehe Bundesländer). 
  • Die österreichische Einreiseverordnung (siehe unten „Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich) sieht verlängerte Geltungsdauern für Impfnachweise vor und wurde bis 31. Dezember verlängert.


Grenzübertritt: Von Österreich nach Deutschland

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
es gilt 3Ges gilt 3Ges gilt 3G 
Als geimpft gilt man 14 Tage nach Vollimmunisierung = 3. Impfung. Als genesen gilt, wer eine höchstens 90 Tage und mindestens 28 Tage zurückliegende Infektion nachweisen kann.PCR- oder Antigentest nicht älter als 48 Stunden

Rechtliche Erfordernisse der Mitarbeiterentsendung sind weiter zu beachten.

Bitte beachten Sie, dass die gesetzlichen Bestimmungen und Meldepflichten für die Mitarbeiterentsendung weiterhin gelten. Bei Fragen zu diesen Bestimmungen, insbesondere dem A1-Formular, der Dienstleistungsanzeige und der Meldung nach Mindestlohngesetz, wenden Sie sich bitte direkt an die AußenwirtschaftsCenter in München oder Berlin.

Bitte beachten Sie auch:


Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich

Die COVID-19-Einreiseverordnung unterscheidet zwischen:

  1. Einreise nach Österreich aus EU/EWR-Staaten oder sonstigen Drittstaaten = Grundregel
  2. Einreise aus einem Virusvariantengebiet bzw. Aufenthalt in den letzten 10 Tagen in einem solchen (neue Anlage 1).


Grundregel für die Einreise nach Österreich (3-G) aus Deutschland 

3-G bei der Einreise nach Österreich

Personen, die in das Bundesgebiet einreisen und sich in den letzten 10 Tage nicht in Virusvariantengebieten und -staaten der Anlage 1 (derzeit keine Staaten) aufgehalten haben, haben einen 3-G-Nachweis („Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr“) vorzuweisen: Sie müssen geimpft, genesen oder getestet sein.

NEU: Neben einem Impf- oder Genesungsnachweis können Einreisende somit ab Dienstag, 22. Februar 2022 wieder alternativ einen PCR-Test (72h Gültigkeit) oder Antigen-Test (24h Gültigkeit) vorweisen. 

Zusammenfassend gilt als 3-G-Nachweis („Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr“) im Sinne der COVID-19-EinreiseV:

  • Geimpft: Impfnachweis über eine Impfung gegen COVID-19 mit einem in Anlage C angeführten Impfstoff:
    • Zweitimpfung (z.B. BioNtech/Pfizer), wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen; oder
    • 21 Tagen nach Einmalimpfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. Johnson & Johnson), wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf (Achtung: Nach der COVID-19-EinreiseV gilt eine Einmalimpfung mit Johnson & Johnson auch weiterhin als Vollimmunisierung – im Unterschied zur COVID-19-MaßnahmenVO); oder
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver PCR-Test oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf (Genesung + Impfung); oder
    • weitere Impfung („Booster-Impfung“), wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung gemäß lit. a oder c mindestens 90 Tage oder einer Impfung gemäß lit. b mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen. Liegt sowohl ein Nachweis gemäß lit. a oder b als auch ein Genesungsnachweis vor, ist dies einem Nachweis nach lit. d gleichgestellt (Vollimmunisierung + Genesung ist „Booster-Impfung“ gleichgestellt)
      oder
  • Genesen: Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion; oder

  • Getestet: Als Test im Sinne der COVID-19-EinreiseV gilt ein PCR-Test (Gültigkeit 72h) oder ein Antigen-Test (Gültigkeit 24h), ausgenommen eines solchen zur Eigenanwendung. Die Kosten für einen nach der COVID-19-EinreiseV erforderlichen Test sind selbst zu tragen. 

Liegt kein 3-G-Nachweis vor, ist eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, sobald ein negatives Testergebnis vorliegt (Freitestung jederzeit möglich). 

Ausnahmeregelung für Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners einreisen:

Diese können ohne 3G-Nachweis einreisen, müssen keine Registrierung durchführen (§ 3 Abs. 5 tritt außer Kraft) und sind auch nicht zum Antritt einer Quarantäne verpflichtet. Dies gilt nicht bei der Einreise aus Virusvariantengebieten und -staaten der Anlage 1 (derzeit keine Staaten).

Was gilt als regelmäßiger Pendlerverkehr?

Regelmäßige (Berufs-)Pendler:innen können ihre Pendlereigenschaft zum Beispiel durch eine Bestätigung nachweisen (siehe Bescheinigung für Berufspendler); zusätzlich empfehlen wir die Mitnahme von Kopien des Arbeitsvertrags sowie von Dokumenten, welche den regelmäßigen Pendelverkehr untermauern, wie beispielsweise den Meldezettel aus dem Heimatland. Ein regelmäßiger Pendlerverkehr ist erforderlich: d.h. Tages-, Wochen- und Monatspendler:innen reisen regelmäßig ein und fallen unter die gegenständliche Ausnahme; eine Einreise, die nicht (mindestens) einmal im monatlichen Rhythmus erfolgt, wird in der Regel nicht als regelmäßiger Pendlerverkehr anerkannt.

2-G+ bei Einreise aus Virusvariantengebiete der Anlage 1 (dzt. keine Staaten)

Die Einreise aus Virusvariantengebiete und -staaten der Anlage 1 ist weiterhin nur eingeschränkt möglich und für solche Einreisen gilt weiterhin 2-G+. Derzeit sind keine Regionen als Virusvariantengebiete und -staaten klassifiziert. Neben dem Impf- oder Genesungsnachweis ist zusätzlich ein negativer PCR-Test (72h Gültigkeit) vorzulegen, eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Eine Freitestung ist frühestens am 5. Tag nach der Einreise mittels negativem PCR-Test möglich. Dies gilt nicht für Personen mit „Booster-Impfung“, wenn sie bei der Einreise eine PCR-Test vorweisen (Achtung: In diesem Fall darf die Probenahme im Zeitpunkt der Einreise nicht länger als 48h zurückliegen). 

Sonderbestimmungen für Minderjährige

Die Verpflichtung zum Mitführen eines 3-G-Nachweises oder 2-G+-Nachweises (bei Virusvariantengebieten, incl. Sonderbestimmung für „Booster-Impfungen“ mit PCR-Test Gültigkeit von 48h – siehe oben) gilt nicht für Minderjährige bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr

Dies gilt auch für Personen im schulpflichtigen Alter, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, sofern sie einen Nachweis gemäß § 4 Z 1 der C-SchVO 2021/22 (Corona-Testpass) oder einen Nachweis, der die Anforderungen des § 19 Abs. 1 C-SchVO 2021/22 erfüllt, vorweisen können. Sofern die Testintervalle eingehalten werden, gilt dies auch am 6. und 7. Tag nach der ersten Testung. 

Bezüglich der Quarantäne- und Registrierungspflicht gelten für Minderjährige bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr die gleichen Bestimmungen wie für den Erwachsenen, unter dessen Aufsicht sie reisen. Gilt die Quarantäne des Erwachsenen als beendet, gilt auch die Quarantäne für sie als beendet. 

Die Änderungen der 13. Novelle der COVID-19-EinreiseV treten mit Dienstag, 22. Februar, 0.00 Uhr, in Kraft. Die gesamte COVID-19-EinreiseV wurde bis 30. September 2022 verlängert.

Bitte beachten Sie weiter:

Grenzübertritt: Aus Nicht-Schengen-Staaten via Deutschland nach Österreich

Deutschland erlaubt die Durchreise in einen anderen Schengenstaat, sofern die Einreise in den Zielstaat gesichert ist. 

Aus Drittstaaten kommend ist eine Durchreise durch Deutschland nach Österreich daher dann zulässig, wenn die Einreise nach Österreich im Sinne der COVID-19-Einreiseverordnung möglich ist. 

Die Belege, die zur Einreise nach Österreich benötigt werden, müssen bereits bei der Ankunft in Deutschland bereitgehalten werden. Die Zulässigkeit der Einreise in den Zielstaat muss vom Einreisenden gegenüber der deutschen Bundespolizei belegt werden.

Sonderregelung „Virusvarianten-Gebiete“: Die Coronavirus-Einreiseverordnung sieht ein allgemeines „Beförderungsverbot“ für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten vor. Personen aus Virusvarianten-Gebieten dürfen nicht per Zug, Bus, Schiff und Flug nach Deutschland befördert werden. Ausgenommen hiervon sind Flugreisen mit Umstieg auf deutschen Flughäfen.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Die Kontaktbeschränkungen und Zugangseinschränkungen (z.B. 3G) und auch die Maskenpflicht sind seit dem 2. April mit Ausnahme von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc. im Geschäftsleben und namentlich der Gastronomie und im Einzelhandel entfallen (es sei denn, ein Bundesland erklärt eine bestimmte Region zum „Hot Spot).

Es gibt aber weiterhin Geschäfte, die z.B. empfehlen, beim Betreten des Ladens eine Maske zu tragen.

Wir empfehlen, sich bei der Buchung von Unterkünften zu erkundigen, ob 3G oder die Vorlage von PCR-Tests gefordert werden. Viele Hotels schreiben auch 2G vor.

Einen Überblick über die geltenden Regelungen bezüglich Touristischer Einrichtungen und Dienstleistungen finden Sie im Tourismus-Wegweiser des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes und der Homepage des DEHOGA Bundesverbands


Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

Die meisten Vorschriften – insbesondere die verbindliche 3G-Regel zum Betreten der Betriebe – sind entfallen. Es gelten aber weiterhin bestimmte „Basisregeln“.

Gesetzliche Regelungen

Um Ausbrüchen in den Betrieben vorzubeugen, müssen übergangsweise bis einschließlich 25. Mai 2022 noch Basisschutzmaßnahmen zum Infektionsschutz bei der Arbeit getroffen werden. Die Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz im betrieblichen Hygienekonzept festzulegen, ggf. anzupassen und umzusetzen.

Dabei sind die folgenden bewährten Basisschutzmaßnahmen zu berücksichtigen:

  • Mindestabstand von 1,50 m;
  • Personenkontakte im Betrieb reduzieren, z. B. durch Vermeidung oder Verminderung der gleichzeitigen Nutzung von Räumen durch mehrere Personen. Hierzu hat sich z.B. das Homeoffice besonders bewährt;
  • infektionsschutzgerechtes Lüften von Innenräumen, die von mehreren Personen genutzt werden, um dort die Viruslast zu senken;
  • Maskenpflicht überall dort, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten;
  • regelmäßige betriebliche Testangebote, um die Gefahr von Infektionseinträgen in den Betrieb zu verringern.

Der Infektionsschutz muss auch in Pausenzeiten und in Pausenbereichen gewährleistet sein. Das betriebliche Hygienekonzept ist den Beschäftigten in geeigneter Weise zugänglich zu machen.

Die Arbeitgeber müssen Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen sowie bei Bedarf Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote freistellen.

Folgende verbindliche Vorgaben zum betrieblichen Infektionsschutzes in § 28b des Infektionsschutzgesetzes sind seit dem 20. März 2022 entfallen:

  • betriebliche 3G-Nachweis- und Kontrollpflichten. Diese bestehen lediglich noch in Einrichtungen der medizinischen Versorgung, Pflege und Betreuung zum Schutz vulnerabler Personen weiter.
  • Homeoffice-Pflichten, nach denen Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten verbindlich anzubieten hat, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Auch die Verpflichtung der Beschäftigten dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen, entfällt.

Die Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ist seit dem 20. März 2022 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 25. Mai 2022 außer Kraft.

Nicht verbindlich aber als Empfehlung, bei deren Einhaltung „man alles richtig gemacht hat“ ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel anzusehen.

Wir empfehlen, diese im Bedarfsfall anzuwenden. Mit Ihrer Einhaltung besteht die amtliche Vermutung, dass die betrieblichen Arbeitsschutzvorschriften erfüllt sind.

Zu dieser und dem erwähnten betrieblichen Basisschutz am Arbeitsplatz hat das Arbeitsministerium einen Fragen/Antworten-Katalog ins Netz gestellt, der auf Detailfragen gut verständlich Auskunft gibt.


Weitere Information und Notfallnummern

Treten bei Mitarbeiter/innen Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 auf, sollten Sie sich unmittelbar an das lokal zuständige deutsche Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem wird Sie das Gesundheitsamt darüber informieren, wie Sie sich zu verhalten haben. 

Auf der Website des Robert Koch-Instituts finden Sie die Kontaktdaten des zuständigen deutschen Gesundheitsamts durch Eingabe der Postleitzahl des jeweiligen Aufenthaltsortes. 

Gerne stehen Ihnen auch unsere AnsprechpartnerInnen in den jeweiligen Landeskammern zu Fragestellungen rund um die Coronavirus-Situation zur Verfügung.

Weitere wichtige Telefonnummern:

  • 112: Rettungsdienst für medizinische Notfälle
  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • 0800 0117 722: Unabhängige Patientenberatung Deutschland
  • 030 3464 65100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums