th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Situation in Deutschland

Die AußenwirtschaftsCenter in Deutschland informieren österreichische Unternehmen über Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf Einreisebestimmungen, Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Deutschland

Wirtschaftsaustausch, Geschäftstätigkeit, der Dienstleistungs- und Warenverkehr mit Deutschland bleiben trotz Coronaeinschränkungen weiterhin möglich.

Der Güter-, Waren und Dienstleistungsverkehr sowie Geschäftsreisen nach und durch Deutschland sind von den meisten Beschränkungen ausgenommen bzw. erleichtert möglich. Wichtig ist, sich über die aktuelle und regional inzidenzabhängig unterschiedliche Lage vor Geschäftsreisen und Arbeitseinsätzen nach und in Deutschland zeitnah zu informieren.

Stand: 02.12.2021 | 17:00 Uhr 


Aktuell & Wichtig

Alle geltenden Maßnahmen auf einen Blick im aktuellen Corona-Spiegel (PDF)

Achtung: Übernachtungen und Gastronomiebesuche sind in Bayern seit dem 16.11. nur noch für „2 G“ (Geimpfte und Genesene) möglich; ein Test genügt nicht. 

Ausnahmen für Geschäftsreisende (seit dem 17.11.): „zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte“ sind mit „3G plus“ möglich, d.h. mit PCR-Test. Dieser muss alle 72 Stunden erneuert werden.

Deutschlandweit ist zu erwarten, dass generell auch für Übernachtungen überall G2 eingeführt wird. Dies wurde in der Konferenz der Ministerpräsidenten am 18.11. so angekündigt. Ob es in den Bundesländern Ausnahmen für Geschäftsreisen geben wird, bleibt abzuwarten. Vor geplanten Übernachtungen Ungeimpfter empfehlen wir dringend, jedenfalls mit dem Hotel Kontakt aufnehmen.

  • Achtung: Am 26.11. wurde angekündigt, dass Südafrika zum Virusvarianten-Gebiet erklärt wird. Österreicher, die über Deutschland zurückreisen, sollten sich bei Ihrer Fluggesellschaft erkundigen, ob ihre Flüge betroffen sind. 
  • Achtung: in Österreich gilt seit dem 22.11. ein bundesweiter Lockdown. Nähere Informationen erhalten Sie auf wko.at.
  • In Deutschland gilt seit dem 24.11. „3G“ am Arbeitsplatz. Das betrifft z.B. auch Baustellen. LKW und z.B. Binnenschiffe gelten aber nicht als Arbeitsstätten in dieser Hinsicht. Aber: Bei Kontakt mit deutschen Kunden/Partnern – z.B. beim Be- und Entladen - kann 3G , sprich ein negativer Test für ungeimpfte Fahrer nötig sein. Es wird empfohlen, mit den Be- und Entladestellen die Anforderungen bzw.Testmöglichkeiten im Vorhinein abzuklären. Weitere Informationen finden Sie hier
  • Österreich ist seit dem 14.11.2021 00:00 Uhr als Hochrisikogebiet eingestuft. Maßgeblich für die Einstufung ist die Veröffentlichung der Länderliste durch das RKI mit dem dort angeführten Zeitpunkt, ab dem die Einstufung gilt. Grundsätzlich sind damit alle Reisenden verpflichtet, sich nach einer Einreise nach Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne zu begeben, sofern sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Ein negativer Test genügt nicht; wer weder geimpft noch genesen ist, kann sich frühestens 5 Tage nach der Einreise freitesten.
  • Alle Einreisenden sind verpflichtet, sich digital über das Portal einreiseanmeldung.de anzumelden. Wird mit der Einreiseanmeldung der Impf- bzw. Genesenennachweis mit hochgeladen, braucht die Quarantäne nicht angetreten zu werden. Ein Test genügt nicht.
  • Für Geschäftsreisen und für Berufspendler gibt es Ausnahmen, die in der Anmeldung anzugeben sind (näheres s.u.)
  • Achtung Familien: Kinder unter 12 Jahren. die nicht geimpft sind (also regelmäßig alle) müssen ausnahmslos in Quarantäne, die ohne erneuten Test nach 5 Tagen beendet werden kann.
  • Ab 22.11. werden für Einreisen nach Österreich (Ausnahme u.a. Berufspendler) nur noch PCR-Tests anerkannt; Antigentests gelten dann nicht mehr. Getestete, geimpfte und genesene Personen (in Österreich 2,5G oder 3Gplus in Deutschland) aus Deutschland müssen sich bei der Einreise nach Österreich nicht mehr mittels Pre-Travel-Clearance-Formular melden. Personen ohne 2,5G bzw. 3Gplus Nachweis müssen sich weiterhin per Pre-Travel-Clearance Formular melden und innerhalb von 24 Stunden ihren 2,5G bzw. 3Gplus Nachweis nachreichen. Weitere Details entnehmen Sie dem Kapitel „Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich“. 
  • Details zu den aktuellen Schutzmaßnahmen von Bund und Ländern bezüglich des Geschäftslebens finden Sie im Kapitel „Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben
    Deutschlandweit gilt die 3-G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) z.B. im Bereich der Innengastronomie, im Beherbergungsbereich bzw. bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Körperpflege) und seit 24.11. auch an Arbeitsstätten. Diese sieht für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests, der nicht älter ist als 24 Stunden oder eines negativen PCR-Tests, der nicht älter ist als 48 Stunden, vor. Je nach Bundesland bzw. lokaler Inzidenz kann es zusätzliche Vorschriften, die darüber hinausgehen, geben (siehe Bundesländer). 
  • Die für den Arbeitsplatz für Ungeimpfte vorgesehenen Tests müssen nicht zwingend von „offiziellen“ Teststellen erfolgen, sondern es gelten auch die in Betrieben durchgeführten Tests und auch Selbsttests, wenn sie unter Aufsicht im Betrieb erfolgen. Ggf. mit deutschen Partnern Kontakt aufnehmen, ob bei Firmenbesuchen etc. dort ein Test erfolgen kann. Nähere Hinweise geben die FAQ des deutschen Arbeits- und Sozialministeriums.
  • Die österreichische Einreiseverordnung (siehe unten „Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich) sieht verlängerte Geltungsdauern für Impfnachweise vor und wurde bis 31. Dezember verlängert.

Grenzübertritt: Von Österreich nach Deutschland

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa – mit weiteren Bedingungen (s.u.)
Als geimpft gilt man 14 Tage nach VollimmunisierungAls genesen gilt, wer eine höchstens sechs Monate und mindestens 28 Tage zurückliegende Infektion nachweisen kann.Freitestung frühestens 5 Tage nach Einreise – bis dahin Quarantäne

Nachweis-/Testpflicht („Negativnachweis“)

Reisende aus Österreich müssen sich nach der Einreise grundsätzlich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Reisende aus Österreich und anderen Hochrisikogebieten müssen sich vor ihrer Einreise digital über das Portal einreiseanmeldung.de anmelden. Dort erfolgt auch das Hochladen der Negativnachweise (Impf- oder Genesenen-Nachweis). Werden diese Nachweise mit der Anmeldung hochgeladen, braucht eine Quarantäne nicht angetreten zu werden.

Achtung: Test genügt nicht!

Ausnahmen gelten für vollständig Geimpfte, Genesene und für z.B. Pendler und Geschäftsreisende 

Der sogenannte „Negativnachweis“ (= 3-G) wird wie folgt geführt (Achtung: in Details abweichend zu österreichischen Regeln):

  • Testnachweis
    Es muss ein In-Vitro-Test (Antigen- oder PCR-Test) von einer dazu berechtigten Stelle vorgenommen worden sein. Sogenannte Selbsttests werden bei der Einreise nicht anerkannt. Auch Antikörpertests sind nicht ausreichend. Ein Antigentest darf zum Zeitpunkt der Einreise (Achtung bei längeren Flügen aus Übersee: Es gilt der Zeitpunkt der Landung und nicht des Abfluges!) nicht länger als 48, ein PCR-Test nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Genesenen-Nachweis
    Der Nachweis einer Genesung nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wird durch Vorlage eines PCR-Testes (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) geführt. Ein solcher Test muss zum Zeitpunkt der Einreise mindestens 28 Tage zurückliegen und darf nicht älter sein als 6 Monate.
  • Impfnachweis
    Nachweis einer vollständigen (d.h. Zweitimpfung z.B. mit Pfizer/Biontech oder Einmalimpfung mit Johnson&Jonson-Serum) Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem der genannten Impfstoffen erfolgt ist und aus der dort genannten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind
    oder bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis besteht.

Es werden grundsätzlich Nachweise in Papierform und elektronische Dokumente anerkannt. Es muss sich bei elektronischen Dokumenten aber um das Original handeln – ein Abfotografieren z.B. genügt nicht.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht:

  • Grenzpendler und Grenzgänger (das Pendeln muss mindestens wöchentlich erfolgen und zwingend notwendig sein) – Nachweis durch schriftliche Arbeitgebererklärung. Pendler brauchen keine digitale Einreiseanmeldung abzugeben. Pendler müssen einen Testnachweis bereits bei der Einreise haben und müssen diesen mindestens zweimal wöchentlich erneuern (s. Testnachweis)
  • Geschäftsreisen, die nicht länger als 5 Tage dauern und zwingend notwendig sind und nicht aufgeschoben werden können – Nachweis durch schriftliche Arbeitgeber- oder Auftraggeber-Bescheinigung; im Falle von Selbständigen durch Eigenerklärung. Die digitale Einreiseanmeldung ist vorgeschrieben und außerdem ist ein Testnachweis bereits bei der Einreise hochzuladen.

Zusätzlich sind auch von der Anmeldepflicht ausgenommen:

  • Gewerblicher Güter- und Personenverkehr (nur für das Fahrpersonal – dieses ist auch von der Nachweispflicht ausgenommen, d.h. es muss weder ein Impf- oder Genesungsnachweis noch ein Test mitgeführt werden)
  • Aufenthalt von weniger als 24 Stunden im Grenzverkehr
  • Durchreise durch ein Hochrisikogebiet oder durch Deutschland
  • bis zu 72-stündige Besuche u.a. naher Verwandter oder von Lebensgefährten
  • weitere Ausnahmen siehe in § 6 der deutschen Einreiseverordnung

Rechtliche Erfordernisse der Mitarbeiterentsendung sind weiter zu beachten.

Bitte beachten Sie, dass die gesetzlichen Bestimmungen und Meldepflichten für die Mitarbeiterentsendung weiterhin gelten. Bei Fragen zu diesen Bestimmungen, insbesondere dem A1-Formular, der Dienstleistungsanzeige und der Meldung nach Mindestlohngesetz, wenden Sie sich bitte direkt an die AußenwirtschaftsCenter in München oder Berlin.

Bitte beachten Sie auch:


Grenzübertritt: Von Deutschland nach Österreich

Allgemeine Bestimmungen

  • Gemäß COVID-19-Einreiseverordnung sind 3-G-Personen aus Deutschland grundsätzlich von der Quarantänepflicht ausgenommen. Neben Deutschland gilt dies auch für jene Länder, die in Anlage 1 der COVID-19-Einreiseverordnung angeführt sind. Voraussetzung ist, dass die Reisenden in den letzten 10 Tagen sich in keinem anderen Land aufgehalten haben, außer jenen in Anlage 1, oder Österreich.
  • Auch die Meldepflicht entfällt für 3-G-Personen. Personen, die ohne 3-G-Nachweis von Deutschland nach Österreich einreisen, müssen sich aber weiterhin mittels Pre-Travel-Clearance Formular melden und innerhalb von 24 Stunden einen 3-G-Nachweis nachreichen. Die Pre-Travel-Clearance kann in Deutsch oder Englisch durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links: Deutsch bzw. Englisch.
  • Als Tests im Sinne von 3-G werden ab dem 22.11. nur noch PCR-Tests anerkannt (Ausnahme u.a. Berufspendler); Antigentests und Antikörpertests werden nicht mehr anerkannt.
  • Für die folgenden Personen ist die Einreise ohne Einschränkungen (Melde-, Nachweis- und Quarantänepflicht) möglich:
    • Personen auf der Durchreise
    • Einreise zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs
    • Personen, die ausländisches Territorium durchqueren (z.B. das Große Deutsche Eck, oder Reisen ins Kleinwalsertal) 

Meldepflicht

  • Die Meldepflicht gilt für Reisende aus Deutschland nur mehr, wenn bei der Einreise kein in Österreich 2,5G oder 3Gplus in Deutschland Nachweis erbracht werden kann. 
  • Die Bestätigung der Anmeldung ist elektronisch oder in Papierform mitzuführen.
  • Die Pre-Travel-Clearance kann in Deutsch oder Englisch durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links: Deutsch bzw. Englisch.
  • Pendler müssen sich alle 28 Tage, bzw. bei jeder Änderung der anzugebenden Daten mittels Pre-Travel-Clearance Online-Formulars registrieren.
  • Nähere Informationen zu den neuen Einreisebestimmungen finden Sie beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz 

Nachweis- /Testpflicht

  • Als genesen gilt in Österreich wer ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion vorweisen kann.
  • Als geimpft gilt man in Österreich
    • ab der Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 360 Tage (ab dem 6.12.: 270 Tage) zurückliegen darf und zwischen Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sind, oder
    • mit Impfung ab dem 22. Tag (ab 22.11.: dem 14. Tag) nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    • mit Impfung nach einer Genesung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage (ab 6.12.: 270 Tage) zurückliegen darf.
    • NEU hinzugefügt wurde die Ankerkennung einer weiteren Impfung (z.B. Drittimpfung) bei der Einreise, die dann für 360 Tage gilt, wenn zwischen dieser und einer
      •  Zweitimpfung (wie bei Pfizer, etc.), oder
      • nach einer nur einmal vorgesehenen Impfung (z.B. Johnson & Johnson) oder
      •  einer Impfung für Genesene 
      mindestens 120 Tage verstrichen sind.
  • Als getestet gilt in Österreich, wer über ein negatives Testergebnis verfügt. Ein PCR-Test kann maximal 72 Stunden zurückliegen, ein Antigentest 48 Stunden.
  • Pendler, die weder als geimpft noch als genesen gelten, benötigen bei der Einreise nach Österreich wöchentlich einen negativen Corona-Test. Es ist weiterhin ein Antigentest zugelassen. Selbsttests und Antikörpernachweise werden nicht anerkannt.
  • Kann bei Einreise weder ein Impf- noch ein Genesenen-, noch ein Testnachweis vorgelegt werden, muss innerhalb von 24 Stunden nach Einreise ein Corona-Test (PCR oder Antigen) nachgereicht werden.

Quarantänepflicht

  • Es besteht keine allgemeine Quarantänepflicht für Personen, die aus Deutschland einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in Ländern aufgehalten haben, die in Anlage 1 der COVID-19-Einreiseverordnung angeführt sind.
  • Personen, welche über einen 2,5G bzw. in Deutschland 3Gplus Nachweis verfügen, können ohne Quarantäne nach Österreich reisen. 
  • Personen ohne 2,5G bzw. 3Gplus Nachweis müssen innerhalb von 24 Stunden nach Einreise einen Coronatest nachholen. Fällt das Ergebnis negativ aus, besteht auch hier keine Quarantänepflicht
  • Personen ohne 3-G-Nachweis müssen innerhalb von 24 Stunden nach Einreise einen Coronatest nachholen. Fällt das Ergebnis negativ aus, besteht auch hier keine Quarantänepflicht

Bitte beachten Sie:

Grenzübertritt: Aus Nicht-Schengen-Staaten via Deutschland nach Österreich

Deutschland erlaubt die Durchreise in einen anderen Schengenstaat, sofern die Einreise in den Zielstaat gesichert ist. 

Aus Drittstaaten kommend ist eine Durchreise durch Deutschland nach Österreich daher dann zulässig, wenn die Einreise nach Österreich im Sinne der COVID-19-Einreiseverordnung möglich ist. 

Die Belege, die zur Einreise nach Österreich benötigt werden, müssen bereits bei der Ankunft in Deutschland bereitgehalten werden. Die Zulässigkeit der Einreise in den Zielstaat muss vom Einreisenden gegenüber der deutschen Bundespolizei belegt werden.

Sonderregelung „Virusvarianten-Gebiete“: Die Coronavirus-Einreiseverordnung sieht ein allgemeines „Beförderungsverbot“ für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten vor. Personen aus Virusvarianten-Gebieten dürfen nicht per Zug, Bus, Schiff und Flug nach Deutschland befördert werden. Ausgenommen hiervon sind Flugreisen mit Umtieg auf deutschen Flughäfen.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Achtung: Die Ministerpräsidentenkonferenz am 18.11. hat für alle Bundesländer angekündigt, in Hotels etc. 2G einzuführen. Wir empfehlen, sich bei der Buchung zu erkundigen, ob auch Ungeimpfte aufgenommen werden oder ob 2G oder die Vorlage von PCR-Tests gefordert werden. Viele Hotels schreiben auch selbst 2G vor. Dies ist auch bei gesetzlich für Geschäftsreisen zulässige Ausnahmen möglich.

In unserem Corona-Spiegel haben wir die Regelungen der Bundesländer abgebildet. ACHTUNG: es gibt aber je nach Inzidenz Verschärfungen in den Landkreisen, die sich vornehmlich auf das Alltagsleben beziehen. Geschäftsreisen sind aber auch dort grundsätzlich weiterhin möglich. Beachten Sie bitte, dass viele Hotels derzeit geschlossen sind.

Ausnahmen für Geschäftsreisende: Zwingend notwendige und nicht aufschiebbare Übernachtungen zu beruflichen oder geschäftlichen Terminen sind mit „3Gplus“ (für nicht Geimpfte oder nicht Genesene also mit einem PCR-Test) weiterhin möglich. Dieser Testnachweis muss bei der Ankunft und sodann alle 72 Stunden vorgelegt werden. Ggf. muss auch nachgewiesen werden, dass die Übernachtung unvermeidlich ist und der Termin z.B. für einen Kundenbesuch nicht verschoben oder z.B. auch virtuell hätte stattfinden können. Übernachtungen im Rahmen von z.B. Montageeinsätze bleiben damit auch für Ungeimpfte mit PCR-Test möglich.

Auch für ungeimpfte minderjährige Kinder bei Familienübernachtungen sind Ausnahmen möglich.

Jedes Bundesland hat eine eigene Corona-Schutzverordnung erlassen, in der Schutzmaßnahmen, Regelungen bezüglich Öffnungen und Begegnungen im öffentlichen Raum geregelt werden. Einen Überblick über die geltenden Regelungen bezüglich Touristischer Einrichtungen und Dienstleistungen finden Sie im Tourismus-Wegweiser des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes und der Homepage des DEHOGA Bundesverbands. Siehe u.a. die Übersicht der Bundesländer bezüglich der Testpflicht für Gäste (Stand: 2.9.2021) bzw. die Übersicht zu den Auflagen im Gastronomie- bzw. Hotelbereich (Stand: 2.9.2021).

Grundsätzlich gilt die 3-G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen), die für alle Personen, die weder vollständig Geimpfte noch Genesene sind, eine Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests, der nicht älter ist als 24 Stunden oder eines negativen PCR-Tests, der nicht älter ist als 48 Stunden, vorsieht. 

Solche Tests sollen u.a. Voraussetzung sein für 

  • den Zugang zur Innengastronomie
  • die Beherbergung: Test bei Anreise und zwei Mal pro Woche während des Aufenthalts
  • die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (z.B. Friseur, Kosmetik, Körperpflege)
  • die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen (z.B. Informations-, Kultur- oder Sportveranstaltungen) in Innenräumen
  • den Sport im Innenbereich (z.B. in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen)

Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Schüler, weil Schüler im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden.

Die Bundesländer können Regelungen vorsehen, dass die 3-G-Regel ganz oder teilweise ausgesetzt wird, solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt oder das Indikatorensystem eines Landes (das weitere Faktoren einbezieht, wie zum Beispiel Hospitalisierung) ein vergleichbar niedriges Infektionsgeschehen widerspiegelt und ein Anstieg der Infektionszahlen durch die Aussetzung der Regelungen nicht zu erwarten ist. Die Erforderlichkeit der 3-G-Regel wird mindestens alle vier Wochen überprüft. Über das Dashboard vom Robert-Koch-Institut kann man die Inzidenzwerte recherchieren. 

Zunehmend stellen Gaststätten und auch Betriebe auf die „2-G-Regel“ um und lassen nur noch Geimpfte und Genesene ein. Ein Coronatest allein genügt dann nicht mehr. Es empfiehlt sich, dies vorher zu erfragen. 

Weitere Hinweise findet man in den aktuellen Veröffentlichungen der Bundesregierung (dort auch Links zu den Bundesländern): 

Verpflichtendes Test-Angebot durch Arbeitgeber

Gemäß der vom Bundeskabinett beschlossenen Änderung der Corona-Arbeitsschutzverordnung, besteht ab 19.4.2021 zunächst bis 30.6.2021 in Deutschland für jeden Arbeitgeber – unabhängig von der Betriebsgröße – die Pflicht, solchen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sind, mindestens einen Test pro Kalenderwoche anzubieten.

In Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko, vermehrten Personenkontakten (wie bspw. Einzelhandel, Warenzustellung etc.) oder etwa bei körpernahen Dienstleistungen sind 2 Tests pro Woche anzubieten. 

Zur Qualität der Tests (Selbsttest, von eigenem medizinischem Personal durchgeführt oder externe Testmöglichkeit, also Testzentrum oder Apotheke) wird nichts vorgeschrieben. Es muss sich aber um zugelassene Tests handeln. Auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte findet man die ständig aktualisierte Liste der zugelassenen Tests.

Der Pflicht des Arbeitgebers, Tests auf seine Kosten anzubieten (man geht von ca. 130 Euro Mehrkosten/je Mitarbeiter bis Ende Juni aus), steht keine Pflicht zur Durchführung von Tests durch den Arbeitnehmer oder der Dokumentation des Testergebnisses gegenüber. Als Arbeitgeber muss man das Testangebot dokumentieren, also beweisen können, dass Testmöglichkeiten bestehen/ bestanden. D.h. einerseits ist die Beschaffung/ Organisation der Tests, aber auch die Zur-Verfügungs-Stellung an den einzelnen Mitarbeiter in nachweisbarer Form 4 Wochen lang aufzubewahren.

Eine Kostentragung kommt – entgegen vorgenanntem − bei Beziehen der Überbrückungshilfe III im Rahmen von Kosten für Hygienemaßnahmen in Betracht, ansonsten sind die Kosten steuerlich absetzbar.

Bei positivem Testergebnis, müsste sich der Arbeitnehmer zur Überprüfung zunächst an seinen Hausarzt oder ein Testzentrum wenden. Ist ein dort durchgeführter PCR-Test ebenfalls positiv, sind die Gesundheitsämter zuständig, um weitere Maßnahmen zu ergreifen (insb. Quarantäne-Anordnung). Der Arbeitgeber sollte – soweit bekannt − mögliche Kontaktpersonen eines positiv Getesteten im Betrieb hinsichtlich der Personendaten anonymisiert über den Kontakt mit einer infizierten Person informieren. Die Kontaktverfolgung selbst obliegt aber dem Gesundheitsamt.

Besteht keine betriebliche Vereinbarung hinsichtlich einer Testung inner- oder außerhalb der Arbeitszeit, ist die Testzeit grundsätzlich nicht als Arbeitszeit anzusehen.

Zuständig für die Kontrolle der Einhaltung sind die Arbeitsschutzbehörden – der Bußgeldrahmen reicht bis 30.000 Euro.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die FAQs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Erweiterte Hygienemaßnahmen 

Arbeitgeber müssen bei der Ausführung der Arbeiten die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes treffen und die Beschäftigten in verständlicher Form und Sprache über diese Schutzmaßnahmen informieren. 

Am Arbeitsplatz sollen die Arbeitsschutzstandards eingehalten werden. Insbesondere sollen dort, wo Abstände nicht eingehalten werden können und in Fahrzeugen „medizinische Masken (FFP2- bzw. OP-Masken) getragen werden. 

In Bezug auf den Umgang mit dem Coronavirus gelten erweiterte Hygienemaßnahmen. Hinweise, Handlungshilfen zur Erstellung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung für Beschäftigte finden Sie auf der Website der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft:

Damit die Mitarbeiter/innen während der Pausen die Sicherheitsabstände einhalten können, sollten entsprechende Pausenregelungen geschaffen werden. Kontrollorgane sind auch in diesem Bereich die Ordnungsämter der Kommunen sowie die Polizei.


Weitere Information und Notfallnummern

Treten bei Mitarbeiter/innen Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 auf, sollten Sie sich unmittelbar an das lokal zuständige deutsche Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem wird Sie das Gesundheitsamt darüber informieren, wie Sie sich zu verhalten haben. 

Auf der Website des Robert Koch-Instituts finden Sie die Kontaktdaten des zuständigen deutschen Gesundheitsamts durch Eingabe der Postleitzahl des jeweiligen Aufenthaltsortes. 

Gerne stehen Ihnen auch unsere AnsprechpartnerInnen in den jeweiligen Landeskammern zu Fragestellungen rund um die Coronavirus-Situation zur Verfügung.

Weitere wichtige Telefonnummern:

  • 112: Rettungsdienst für medizinische Notfälle
  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • 0800 0117 722: Unabhängige Patientenberatung Deutschland
  • 030 3464 65100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums