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Coronavirus: Situation in Mali

Aktuelle Lage und laufende Updates

Stand: 14.6.2021


Aktuell & Wichtig 

  • Am 18.08.2020 kam es in Mali zu einem Militärputsch. Die Situation bleibt trotz initialen Friedensbemühungen weiterhin unübersichtlich und instabil, die Übergangsregierung wurde im Mai vom Militär erneut abgesetzt. Wahlen sind für 2022 geplant. Aus Sicherheitsgründen wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Mali abgeraten!
  • Aufgrund zahlreicher djihaddistischer Anschläge und bürgerkriegsähnlicher Zustände im Nordosten des Landes wird von einer Reise ins Landesinnere dringend abgeraten. 12.000 UN-Soldaten befinden sich derzeit auf Friedenssicherungsmission im Land. Frankreich hat jedoch Anfang Juni angekündigt, seine Militäroperationen auszusetzen. Gründe sind nicht zuletzt zunehmende Anfeindungen gegen die westliche Militärpräsenz.
  • Die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS suspendierte nach dem zweiten Militärputsch Mali aus seiner Runde. Die Staatengemeinschaft fordert u.a. die sofortige Freilassung des ehemaligen Übergangspräsidenten Bah N’Daw und die Einhaltung des Wahltermines 2022.
  • Kurz vor Weihnachten 2020 wurde aufgrund des Anstiegs der Coronaneuansteckungen der sanitäre Notstand ausgerufen. Dieser wurde im Januar 2021 erneut verlängert.
  • Am 6. April begann man in Mali im Rahmen des COVAX-Impfprogrammes der vereinten Nationen mit der Impfkampagne gegen COVID-19. Die Impfung wird jedoch nur mäßig angenommen – der Impfstoff Covishield steht v.a. in sozialen Medien unter Verdacht qualitativ unzureichend sein. Die Impfung hat aufgrund niedriger Inzidenzen und anderer Probleme wenig Priorität.
  • Nach dem zweiten Militärputsch vom Mai 2021 wurde am 11. Juni eine neue Gesundheitsministerin, Madame Diéminatou SANGARE, ernannt. 

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
NeinNeinNein
Negatives Ergebnis eines max. 72 Stunden vor Abreise ausgeführten Covid-Tests. Keine Quarantäne


  • Für die Einreise benötigen Sie : Visum, Gelbfieberimpfung, Negativ-Covid-PCR-Test (-72h) und müssen bei Einreise ein Forumlar vom malischen Gesundheitsministerium ausfüllen.
  • Der PCR-Test (- 72 H) für die Rückreise kann nur im staatlichen Labor in Bamako gemacht werden:
  • Institut National en Santé Publique (INSP)
                       Laboratoire de Virologie médicale et des Maladies émergentes
                       Hippodrome- Rue 235, Porte 52, Route de Koulikoro, Bamako
                       Öffnungszeiten Mo-So 7h30 bis 14h30.
                       Kosten: FCFA 35.000 = EUR 53,36


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

  • Mundschutz und 2 m Abstand zur nächsten Person angeordnet
  • Menschenansammlungen sind verboten
  • Die Schutzmaßnahmen werden oft nicht eingehalten, Ärzte rufen weiterhin zu Vorsicht auf.
  • Ein Ebolaausbruch im benachbarten Guinea im Februar 2021 gebietet zusätzliche Vorsicht.

Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft

  • Garantiefonds für den privaten Sektor von 30,49 Milliarden Euro zur Garantie ders Finanzierungsbedarf von KMUs, Industriebetrieben und bestimmten Grossunternehmen.
  • Steuervergünstigungen von Fall zu Fall und je nach Sektor, insbesondere zugunsten der Betriebe, die besonders stark von den Covid-19-Präventionsmassnahmen betroffen sind wie Tourismus, Kultur und Verkehr, um Arbeitsplätze zu schützen.
  • Umstrukturierung der Kreditlinien, damit malische Unternehmen von Konzessionen der Zentralbank der westafrikanischen Staaten profitieren können. 
  • Der Baumwollsektor, Malis zweitwichtigster Exportsektor nach Goldbergbau, erlitt empfindliche Einbußen, erhielt zu Jahresbeginn 2021 jedoch staatliche Förderungen in Höhe von 80 Mrd. CFCA (ca. 148 Mio. Dollar) und soll wieder zu einem überregionalen Wirtschaftsmotor werden. Starke Bemühungen im Bereich Ausbildung und Adaptierung werden betrieben, um den Sektor auf biologische Produktion umzustellen. Der Sektor beschäftigt ca. 4 Mio. Menschen.
  • Aufgrund der Corona-Pandemie wird für 2020 mit einem Rückgang des Wirtschaftswachstum von -2,5% gerechnet (Economist Business Unit). Der Export von Gold, dem wichtigsten Exportgut Malis blieb weitgehend stabil.

Weitere Information und Notfallnummern