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Coronavirus: Situation in Spanien

Aktuelle Lage im Überblick

Stand: 10.6.2021


Aktuell & Wichtig

Seit 19.Mai 2021 ist die Einreise aus Spanien nach Österreich quarantänefrei möglich, sofern man sich in den vorangegangenen 10 Tagen nur in Österreich, Spanien oder einem anderen Niedriginzidenzland (Siehe Verordnung BGBl. 222 vom 17.5.2021, Anlage A ) aufgehalten hat und man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. (Näheres dazu unter „Einreise nach Österreich“). Eine elektronische Registrierung (Pre-Travel-Clearance) ist in diesem Fall nicht notwendig.

Die Einreise aus Österreich nach Spanien am Luft- oder Seeweg ist möglich, sofern man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Für die Einreise am Landweg gelten gesonderte Regeln. Bitte beachten Sie die Details dazu unten unter „Einreise nach Spanien“. Für auf dem Luftweg Anreisende ist zusätzlich eine elektronische Registrierung verpflichtend (Spain Travel Health).

Innerhalb Spaniens herrscht Reisefreiheit. Einzelne Städte oder Stadtteile können im Falle einer hohen Inzidenz abgeriegelt werden, die Entscheidung dafür liegt im Kompetenzbereich der jeweiligen Region. Es gibt auch unterschiedliche Öffnungsregelungen für die Gastronomie sowie Beschränkungen des Zusammentreffens von Personen.

Sollten Sie eine Geschäftsreise planen, dann empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit den AußenwirtschaftsCentern in Spanien. Gerne recherchieren wir für Sie, welche Vorschriften am Ziel Ihrer Reise aktuell gelten.


Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa
Wenn die Komplettimpfung (1.& 2. Teilimpfung bei 2 Impfdosen bzw. einmalige Impfdosis) zumindest 14 Tage zurückliegt. Anerkannte Impfungen: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca; Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac  Genesungsbescheid, dass positives Testergebnis der Erkrankung mindestens 11 Tage zurückliegt. Der Bescheid hat eine Gültigkeit von 180 Tagen.negativer PCR-, TMA- oder Antigen-Test, nicht älter als 48 Stunden. Für gewisse Länder zusätzlich 10 Tage Quarantäne

Einreise nach Österreich

Die Einreise aus Spanien nach Österreich kann quarantänefrei erfolgen, sofern man sich in den vorangegangenen 10 Tagen nur in Österreich, Spanien oder einem anderen Niedriginzidenzland (Siehe Verordnung BGBLA 222 vom 17.5.2021, Anlage A ) aufgehalten hat und sofern man geimpft, genesen oder getestet (3G-Regelung) ist. Eine elektronische Registrierung (Pre-Travel-Clearance) ist in diesem Fall nicht notwendig.

  • Als geimpft gilt man
    • ab dem 22.Tag der Erstimpfung für Impfungen mit zwei Impfdosen und sofern die 1.Impfung nicht mehr als 3 Monate zurückliegt
    • ab der Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf
    • ab dem 22.Tag der Impfung für Impfungen mit einer Impfdosis und sofern die Impfung nicht mehr als 9 Monate zurückliegt
      • Vorgelegt werden kann ein ärztliches Zeugnis auf Deutsch oder Englisch gemäß der Anlage C oder Anlage D oder ein Impfzertifikat auf Englisch oder Deutsch. Anerkannte Impfstoffe sind: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca; Johnson & Johnson, Moderna und Sinopharm. 
    • Als genesen gilt man bei einer in den letzten 6 Monaten überstandenen Infektion
      • Vorgelegt werden kann ein ärztliches Zeugnis auf Deutsch oder Englisch gemäß der Anlage C oder Anlage D, ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in Deutsch oder Englisch oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, nicht älter als drei Monate
    • Als getestet gilt man mit einem negativen COVID-Test (PCR max. 72h alt, Antigen max. 48h alt). Vorzuweisen ist das negative Testergebnis auf Deutsch oder Englisch.

Kann keine dieser Unterlagen vorgewiesen werden, kann man trotzdem einreisen, jedoch ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von 24h, ein Test (PCR oder Antigen) nachzuholen; in der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben!

Diese Vorschriften gelten auch für Berufsreisende und für Pendler. 

Eine digitale Einreiseanmeldung (Pre-Travel-Clearance) ist für alle Reisenden, die sich in den vorangegangenen 10 Tagen vor Einreise in Österreich in einem Land aufgehalten haben, das nicht in der Anlage A der Verordnung BGBLA 222 gelistet ist, notwendig. Ausgenommen sind Personen zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs sowie Personen auf der Durchreise. Die Reiseanmeldung kann frühestens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen. (Ausnahme Pendler – die Registrierung von Pendlern muss nur alle 28 Tage erneuert werden.) Ist die elektronische Registrierung nicht möglich, kann ausnahmsweise das Formular in Papierform  auf Deutsch oder Englisch ausgedruckt und ausgefüllt bei der Einreise vorgelegt werden. 

Für Reisende mit einem gebuchten Flug (Flugdaten sind anzugeben) besteht die Möglichkeit, sich auf einer Reihe von Flughäfen auf Covid-19 testen zu lassen. Termine dafür sind im Voraus online zu vereinbaren:

Eine Auswahl an weiteren Testlabors in Spanien finden Sie hier.  

Links zu den Einreiseverordnungen

Nähere Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen in Österreich finden Sie auch auf der Website des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

Einreise nach Spanien

Die Einreise nach Spanien auf dem Luft- oder Seeweg aus einem Risikogebiet ist möglich, sofern man geimpft, genesen oder getestet ist. Für EU-Länder oder Regionen erfolgt die Einstufung als Risikogebiet gemäß EU-Verordnung 2020/1475 vom 13. Oktober. Alle Länder der EU mit Ausnahme einiger weniger Regionen sind in Anhang II des Beschlusses als Risikogebiete aufgeführt.

Vorzulegen ist, auf Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch: 

Ein Impfzertifikat, das die Verabreichung der kompletten Impfdosen (also zwei, wenn dies die Impfung vorschreibt) bestätigt. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Das Impfzertifikat gilt für ein Jahr. Akzeptiert werden folgende Impfungen: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca; Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac. Das Zertifikat muss folgende Daten beinhalten: Vor- und Nachnamen der geimpften Person, Datum der Impfung bzw. Impfungen, Art der Impfung, Anzahl der verabreichten Dosen, Land der Impfung, Angaben zur Ausstellungsbehörde des Impfzertifikats. 

oder:

Ein negativer PCR-Test oder Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Bestätigung muss zumindest den Vor- und Nachnamen der getesteten Person, das Datum der Durchführung des Tests, die Art des Tests und das Ausstellerland anführen. 

oder: 

Ein Genesungsbescheid der zuständigen Behörde oder einer medizinischen Einrichtung. Das positive Testergebnis der Erkrankung muss mindestens 11 Tage alt sein. Der Bescheid hat eine Gültigkeit von 180 Tagen. Das Zertifikat muss mindestens folgende Daten anführen: Vor- und Nachnamen der genesenen Person, Datum des ersten positiven Tests, Art des Tests, Ausstellerland.

Von der Verpflichtung zur Vorlage dieser Bescheinigungen oder Nachweisdokumente ausgenommen sind der Güterverkehr und Kinder unter 12 Jahren. Ebenso ist die Einreise am Landweg aus Portugal, Andorra und Gibraltar seit 9.6.2021 ohne Vorlage der obengenannten Nachweise gestattet.
Bei der Einreise aus Risikogebieten in Frankeich (ECDC-Einstufungdunkelrot, rot, orange oder grau) müssen die obengenannten Dokumente (Impfzertifikat, negativer Test oder Genesungszertifikat) vorgelegt werden.

Reisende, die bereits über das Digitale Covid-Zertifikat der EU („Grüner Pass“) verfügen, müssen bei Einreise keine weiteren Zertifikate vorweisen. Die Daten des Digitalen Covid-Zertifikats müssen bei der verpflichtenden elektronischen Registrierung über das Portal Spain Travel Health eingeben werden. 

Weiters ist zu beachten:

  • Für auf dem Luftweg Anreisende ist zusätzlich eine elektronische Registrierung verpflichtend (siehe Link zum Formular: Spain Travel Health)  Die Registrierung ist ab 48 Stunden vor Anreise möglich.
  • Auf die Kanarischen Inseln Reisende wird empfohlen die spanische COVID-19-Kontaktverfolgungs-App herunterladen und während ihres Aufenthalts auf den Inseln sowie für weitere 15 Tage nach ihrer Rückkehr an ihren Wohnort aktiviert zu lassen. 
  • Bei Reisen in die Autonome Region Galizien gilt derzeit die Regelung, dass Reisende, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Galizien in  in Aragonien, dem Baskenland, Katalonien, La Rioja, Madrid, Melilla und Navarra sowie in einer Reihe von anderen europäischen Ländern, u.a. Frankreich und Österreich, aufgehalten haben, sich binnen 24 Stunden bei der regionalen Gesundheitsbehörde melden und ihre Kontaktdaten bekannt geben müssen. Dies kann online über die Webseite https://coronavirus.sergas.gal/viaxeiros/Rexistro.aspx?ling=en oder telefonisch unter der Nummer 881 00 20 21 erfolgen. Ausgenommen sind reine Transitreisen.
  • Bis vorerst 22. Juni 2021, 00:00h, gilt ein Einreiseverbot aus Brasilien und Südafrika. Ausgenommen davon sind spanische Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz in Spanien oder Andorra oder Transitreisende auf dem Weg in ein Nicht-Schengen-Land, wenn deren Aufenthalt in Spanien weniger als 24 Stunden beträgt und sie die Transitzone des Flughafens nicht verlassen.
  • Bis vorerst 26. Juni 2021, 24h gilt für alle aus Indien auf dem Luftweg einreisenden Personen (direkt oder mit Umsteigen) eine zehntägige Quarantänepflicht. Ab dem siebten Tag ist ein Freitesten mittels PCR, TMA oder vergleichbarem Antigentest möglich.
  • Bis vorerst 30. Juni 2021 gilt ein Einreiseverbot aus Drittstaaten, von dem Personen mit Wohnsitz in Australien, China (inklusive Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau), Israel, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Thailand und UK ausgenommen sind, ebenso wie Personen, die ein Impfzertifikat vorweisen.  

Bei Auftreten von Coronavirus-Symptomen während des Aufenthalts in Spanien bzw. sollte ein durchgeführter PCR-Test positiv ausfallen, erfolgt die Behandlung je nach Schweregrad im Krankenhaus oder durch ein Gesundheitszentrum in Spanien. Während des Verlaufs der Krankheit ist die Ausreise aus dem Land nicht erlaubt.

Im Fall des Verdachts auf eine Covid-19 Infektion sind je nach Region verschiedene spanische Notrufnummern zu wählen.

Reisen für Montagen, Wartungs- und Inbetriebnahme-Arbeiten durch österreichisches Personal in Spanien

Die Einreise nach Spanien zum Zweck von Montagearbeiten durch österreichisches Personal ist möglich, sofern man geimpft, getestet oder genesen ist (siehe Details unter „Einreise nach Spanien“). Des Weiteren ist eine elektronische Registrierung auf Spain Travel Health erforderlich. 

Bei Einreise in die autonome Region Galizien kann eine Meldung bei der regionalen Gesundheitsbehörde erforderlich sein (siehe dazu „Einreise nach Spanien“).

Für die Rückkehr nach Österreich gilt die 3G-Regelung. (Näheres dazu unter „Einreise nach Österreich“). 

Für die Rückkehr nach Österreich muss bei der Einreise ein negativer PCR- oder Antigen-Test vorgelegt werden und die elektronische Registrierung auf Pre-Travel-Clearance - PTC ist verpflichtend. Kann kein Test bei der Einreise in Österreich vorgelegt werden, dann muss unverzüglich Quarantäne angetreten und ein Test innerhalb von 24 Stunden durchgeführt werden. Ergibt die Testung ein negatives Ergebnis, kann die Quarantäne beendet werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter „Einreise nach Österreich“. 

Zu beachten sind:

  • Allgemeine Maskentragepflicht im öffentlichen Raum in ganz Spanien und Rauchverbot auch im Freien, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern nicht garantiert werden kann. 
  • Nächtliche Ausgangssperre von 23.00 bis 6.00 Uhr auf den Balearen bzw. von 00.00 bis 6.00 Uhr in der Region Valencia.
  • Aufgrund von örtlich oder regional auftretenden Clustern können in betroffenen Orten Quarantänemaßnahmen verhängt werden. Vor einer geplanten Entsendung in die betroffenen Region empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit den AußenwirtschaftsCentern in Spanien – sie informieren Sie konkret über mögliche Einschränkungen.
  • Im Falle des Auftretens von Symptomen oder sollte ein durchgeführter PCR-Test vor Ort positiv ausfallen, ist eine Ausreise aus Spanien nicht möglich und die medizinische Betreuung muss in Spanien erfolgen. 

Regelungen für den Güterverkehr

Abgesehen von den herkömmlichen Papieren (Frachtbrief, Ladeauftrag, Lieferscheine, etc.) müssen keine zusätzlichen Dokumente mitgeführt werden. Der Güterverkehr ist von der allgemeinen Testpflicht, die Ende März 2021 bei Einreise aus Frankreich nach Spanien eingeführt wurde, ausgenommen.

Abgesehen davon gelten seit 20.8. die im neuen EU-Mobilitätspaket festgesetzten Lenk- und Ruhezeiten.

Momentan gilt in der Autonomen Region Galizien die Regelung, dass Reisende und Fernfahrer, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Galizien in Aragonien, dem Baskenland, Katalonien, La Rioja, Madrid, Melilla und Navarra sowie in einer Reihe von anderen europäischen Ländern, u.a. Frankreich und Österreich, aufgehalten haben, sich binnen 24 Stunden bei der regionalen Gesundheitsbehörde melden und ihre Kontaktdaten bekannt geben müssen. Dies kann online über die Webseite oder telefonisch unter der Nummer 881 00 20 21 erfolgen. Ausgenommen sind reine Transitreisen. 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Derzeit gelten in ganz Spanien u.a. folgende Maßnahmen:

  • Nächtliche Ausgangssperre von 23.00 bis 6.00 Uhr auf den Balearen bzw. von 00.00 bis 6.00 Uhr in der Region Valencia.
  • Allgemeine Maskentragepflicht an allen öffentlich zugänglichen Orten, auch im Freien, in öffentlichen Verkehrsmitteln, inkl. Flug- und Schiffsverkehr, sowie auch in privaten Verkehrsmitteln, sofern die Personen nicht im selben Haushalt leben. Bei Nichteinhaltung drohen Strafen bis zu 100 Euro.
  • Rauchverbot auch im Freien (auf den Straßen, in Gastgärten von Cafés und Restaurants), wenn ein Mindestabstand von 2 Metern nicht garantiert werden kann.
  • Kapazitätsbeschränkungen in bzw. Schließung von Gastronomiebetrieben, Kapazitätsbeschränkungen in Bildungs-, Sport- oder Kultureinrichtungen, Beschränkung von privaten oder öffentlichen Versammlungen.
  • Gesundheitskontrollen bei Einreise an Flughäfen (Näheres dazu siehe Kapitel „Einreise nach Spanien“). 


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Spanien schlittert in die Rezession

Spanien ist weltweit die am härtesten betroffene Volkswirtschaft unter den entwickelten Ländern. 2020 schloss die Wirtschaft Corona-bedingt mit einem realen Rückgang von 10,8 % ab.

Am stärksten betroffen waren Kreativ- und Erholungsdienstleistungen (-24,5 %), Handel, Transport und Beherbergung (-24 %), und das Bauwesen (-14,1 %). Die produzierende Industrie ging 2020 um 10,6 % zurück, der Konsum der privaten Haushalte um rund 12 %. Gestiegen sind hingegen die öffentlichen Ausgaben (+1,4 %) und das Budgetdefizit, das wegen geringerer Einnahmen (Körperschaftssteuern -33,2 %, Mehrwertsteuer -11,5 %) bei gleichzeitig steigenden Kosten für das Maßnahmenbündel zur Bekämpfung der Auswirkungen der Pandemie 2020 knapp 11 % betrug. Die Gesamtverschuldung Spaniens stieg damit auf rund 116,8 % des BIP.

Zur Abfederung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hat die spanische Regierung ein Maßnahmenpaket geschnürt, das u.a. staatliche Kreditgarantien (in Höhe von insgesamt 140 Mrd. EUR) für Betriebsmittel und Liquidität sowie neue Investitionen vorsieht, außerdem die Möglichkeit von Steuerstundungen oder Nachlässen bei Sozialversicherungsbeiträgen, Hilfsprogramme für den Automobilsektor (3,75 Mrd. Euro) und für Tourismus und Einzelhandel (4,2 Mrd. Euro), Liquiditätshilfen für strategische Unternehmen (10 Mrd. EUR), Fixkostenzuschüsse (7 Mrd. Euro).

Große Hoffnungen setzt Spanien auf die Hilfen aus dem EU Notfallprogramm in Höhe von 140 Mrd. Euro, wovon  73 Mrd. Euro in Form von Zuschüssen ausgezahlt werden sollen.

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

2020 sind in Spanien rund 577.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, was zu einer Arbeitslosenrate von 15,5 % geführt hat. 3,9 Mio. Menschen sind per März 2021 als arbeitslos gemeldet, hinzu kommen 743.628 Beschäftigte in staatlich unterstützter Kurzarbeit.

Eine Reihe von Königlichen Gesetzesdekreten regelt seit März 2020 die staatlichen Unterstützungen bei zeitweiligen Entlassungen oder Reduzierung von Arbeitszeiten (ERTE) aus durch Covid-19 verursachten Gründen. Diese ERTE-Regelungen gelten derzeit noch bis 30.9.2021. Das gilt auch für die besonderen Maßnahmen zum Schutz von Ein-Personen-Unternehmen bei Covid-bedingter Einstellung oder Verminderung der Geschäftstätigkeit und den damit verbundenen Einnahmeneinbußen.  

Unternehmen, die einen ERTE in Anspruch nehmen, sind verpflichtet, nach dessen Beendigung die Beschäftigung für weitere sechs Monate aufrechtzuerhalten. Für die Arbeitnehmenden in Kurzarbeit gilt, dass sie während dessen keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung verlieren. Somit bleibt jeder Person, die ihren Arbeitsplatz vor oder während 2021 verliert, ihre Leistung garantiert. Der Schutz wurde von 180 auf 196 Tage erhöht und bis zum 1. Januar 2022 verlängert. 

Tipp: Umfassende Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage in Spanien und zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Spanien und Österreich finden Sie im aktuellen Wirtschaftsbericht Spanien (PDF).


Weitere Information und Notfallnummern

Die AußenwirtschaftsCenter Madrid und Barcelona beobachten die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in Spanien und die möglichen Einschränkungen, die daraus resultieren, weiterhin genau.

Der aktuelle Status von Veranstaltungen kann auf der Spanienseite auf wko.at abgefragt werden.

Alle an Veranstaltungen angemeldeten Firmen werden über Änderungen direkt informiert. Bei Veranstaltungsabsage aufgrund des Corona-Virus fällt keine Teilnahmegebühr an, Sachkosten müssen jedoch weiterverrechnet werden. Bei Veranstaltungsverschiebungen bleiben die Teilnehmenden an ihre Anmeldung gebunden. Reise- und Aufenthaltskosten werden in keinem Fall ersetzt. Wir empfehlen den Abschluss einer Reise- bzw. Rücktrittsversicherung.

Alle Informationen zur Lage in Spanien finden Sie immer auf unserer Landes-Übersichtsseite auf wko.at, solche zu neuen Geschäftschancen in Spanien und auf den Weltmärkten tagesaktuell auch über das WKÖ-Exportradar

Kontaktstellen für österreichische Unternehmen in Spanien

AußenwirtschaftsCenter Madrid
Wirtschaftsdelegierter Dr. Ernst Kopp
Orense, 11 – 6°, 28020 Madrid
T +34 91 55 64 358
E madrid@wko.at 

AußenwirtschaftsCenter Barcelona
Wirtschaftsdelegierter Dr. Andreas Schmid
Av. Diagonal, 420/3/2, 08037 Barcelona
T +34 93 29 22 378
E barcelona@wko.at

Österreichische Botschaft Madrid
Botschafter Mag. Christian Ebner
Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid
T +34 91 55 65 315
E madrid-ob@bmeia.gv.at

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